Art: Single Malt Region: Irland Abfüller: West Cork
Alter: NAS Fasstyp/en: First Fill Bourbonfässer und Finish in Rumfässern (Consorcio Licorero Nacional Rumfässer aus Panama) Alkohol: 43 %vol Preis: ~30€
Nase: typische Nase für Rum-Finish, süß, Melasse, fruchtig (Banane, Mango, ...), brauner Zucker, Himbeere kommt
Gaumen: weich, rund exotische Früchte (Mango, ...) , Malz, leicht würzig wird süß, Vanille kommt und wird stärker, später Eiche und Kokos kommt ordentlich
Abgang: mittel lang leicht Kunststoff, würzig, leicht Vanille, Eiche, leicht Getreide, Gummi kommt, spät fruchtig und Kunststoff kommt nochmal
Bewertung: sehr interessant im positiven Sinn hat mir gut gefallen ein Kaufkandidat
================================================================================== meine kl. Samplebar: Die Blutbank des Whiskyvampirs
Nase: Sehr verhalten, trockenes eingestaubtes Holz neben einem abgeknickten grünholzigen Zweig, leichter Getreidemuff, sehr heller Honig, Vanille und ein bisschen Kokosnuss, sandige Birne, weit im Hintergrund ein Anflug von kandierten Papaya- und Mangostückchen
Gaumen: Kalkig, Plastik, Holzstaub, trotz des etwas dünnen Mundgefühls kommt eine alkoholische Note durch und es setzt ein pfeffriges Prickeln ein, Vanille, ein Hauch Birne, überlagertes „tropical“ Müsli mit eingestaubten Haferflocken sowie Kokoschips und kandierten Tropenfruchtstückchen, Papaya, Mango
Abgang: Sehr kurz, trockenes Holz, leicht toastig, Vanille, etwas Malz, Cerealien, Kakao, minimal Kokosnuss, eine kandierte Fruchtsüße mit Erinnerungen an Papaya klingt aus
Bewertung: Rumfässer sind meist vom Holzeintrag her sehr zurückhaltend, weshalb der Effekt auf den Whisky häufig vom in den Dauben verbliebenen Rum selbst abhängt. Der in diesem Fall zum Einsatz gekommene Panama-Rum war wohl allerdings auch eher ausdrucksschwach, sodass das Gesamtbild dann doch von der Erstreifung und dem Destillat geprägt und weit davon entfernt ist, einen positiven Eindruck bei mir zu hinterlassen.
“I definitely was attracted to similar things in punk and science. They both depend on a healthy dose of skepticism.” Greg Graffin