Ich glaube ich stehe ein wenig auf dem Schlauch...sind das "Panikverkäufe", weil man glaubt, mehr Wert werden die Fässer nicht und bald könnte es mit den Preisen bergab gehen?
Edit: Oder nach dem Brexit ist es ein so langer Rattenschwanz geworden für Einzelpersonen bzw. kleine Gruppen die Flaschen in die Heimatländer zu bekommen und es lohnt nicht mehr.
Zitat von Sencha im Beitrag #2Ich glaube ich stehe ein wenig auf dem Schlauch...sind das "Panikverkäufe", weil man glaubt, mehr Wert werden die Fässer nicht und bald könnte es mit den Preisen bergab gehen?
... letztendlich ist das ja die Vermutung das Investoren derzeit schon zu späht reagieren mit dem Verkauf ihrer Fässer ... wir leben in einer interessanten Zeit
Zitat von Sencha im Beitrag #2 Edit: Oder nach dem Brexit ist es ein so langer Rattenschwanz geworden für Einzelpersonen bzw. kleine Gruppen die Flaschen in die Heimatländer zu bekommen und es lohnt nicht mehr.
sehe ich eher als Grund. Viel mehr Aufwand für Privatpersonen als früher und deutlich gestiegene Kosten. Dem Brexit sei Dank.
Ein Bekannter von mir, der gerade ein Fass hat abfüllen lassen und die Flaschen nach Deutschland importiert hat, kann ein Lied davon singen.
Zitat von Wummy im Beitrag #4... letztendlich ist das ja die Vermutung das Investoren derzeit schon zu späht reagieren mit dem Verkauf ihrer Fässer ... wir leben in einer interessanten Zeit
Das könnte man durchaus so herauslesen. Ob die privaten Verkäufe zunehmen, weil jemand die Wertsteigerung mitnehmen will oder weil durch die wirtschaftliche Lage besonders in UK das Geld dringend benötigt wird, ist dann eine andere Frage
Hausherr und Gastgeber für die fassstarken Kaminabende
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist grundsätzlich in der Praxis größer, als er theoretisch sein dürfte
Auch und insbesondere für Privatleute handelt es sich ja bei der Anschaffung eines eigenen Whiskyfasses um ein Investment. Mit der aktuellen wirtschaftlichen Situation ist es durchaus nachvollziehbar, dass plötzlich einige ihre Investments "verflüssigen" müssen.
Im Übrigen ist der Tweet nicht (mehr) auffindbar.
Nicht Sieg sollte der Zweck der Diskussion sein, sondern Gewinn. (Joseph Joubert)
Kann mir jemand begreifbar machen, wer jetzt an den Broker herantritt?
Welches "small business" hat den Fässer? Wer sind diese "number of people", die jedoch "not investors" sind und vom broker als "whisky people" bezeichnet werden?
Kann mir da jemand weiterhelfen, wer damit konkret(er) gemeint sein soll?
Und die wichtige Frage - kommt da jetzt mehr Angebot in Zukunft (vom Broker)?
Zitat von Stilmittel im Beitrag #8Kann mir jemand begreifbar machen, wer jetzt an den Broker herantritt?
Welches "small business" hat den Fässer? Wer sind diese "number of people", die jedoch "not investors" sind und vom broker als "whisky people" bezeichnet werden?
Kann mir da jemand weiterhelfen, wer damit konkret(er) gemeint sein soll?
Und die wichtige Frage - kommt da jetzt mehr Angebot in Zukunft (vom Broker)?
Ich nehm an dass er Whiskyläden meint, von denen einige in den letzten 10 Jahren sicher Fässer gekauft haben. Da er nicht gesagt hat ob er die Bestände auch kauft, kannst du von nix ausgehen. Frag doch selber nach, hier wirst du nur Wissen aus 3. Hand kriegen.
Zitat von Stilmittel im Beitrag #8Wer sind diese "number of people", die jedoch "not investors" sind und vom broker als "whisky people" bezeichnet werden?
Zum Beispiel eine Gruppe von Whiskyliebhabern, die sich den Traum eines eigenen Fasses erfüllt haben, ohne an Investition zu denken. Oder Einzelpersonen mit genügend Kleingeld für solche "Spaßaktionen", ebenfalls aus Lust und Laune am Whisky-Hobby. Viele von den neuen Brennereien hatten ja am Anfang eine gewisse Zeit Fasskaufprogramme, wo man auch privat als Einzelperson ein Fass kaufen konnte (so weit ich weiß z.B. St. Kilian, Ardnamurchan, Kilchoman).
Wie die vertraglichen Regelungen bezüglich der Abwicklung (Bestimmung des Abfüllzeitpunkts, Abfüllung an sich, Transport usw.) sind/waren, weiß ich leider nicht. Vielleicht à la "wir füllen für euch ab, um den Rest müsst ihr euch aber selber kümmern". Und bei letzterem merkt man jetzt, dass das gar nicht so einfach, aufwändig und teuer ist.
Zitat von Sencha im Beitrag #10 Wie die vertraglichen Regelungen bezüglich der Abwicklung (Bestimmung des Abfüllzeitpunkts, Abfüllung an sich, Transport usw.) sind/waren, weiß ich leider nicht. Vielleicht à la "wir füllen für euch ab, um den Rest müsst ihr euch aber selber kümmern". Und bei letzterem merkt man jetzt, dass das gar nicht so einfach, aufwändig und teuer ist.
im Regelfall ist bei den Fassprogrammen der Brennereien eine feste Lagerzeit inbegriffen. Oft 10 Jahre. Im Zweifelsfall kann man diese verlängern, was dann eben zusätzlich berechnet wird. Wobei die reinen Lagerkosten eines Fasses jetzt im Normalfall nicht große Kostenfaktor ist.
Um alles was danach kommt, ob Abfüllung (ggf. inkl. Transport zur Bottling Hall), Etikettierung, Transport ins Zielland, Zoll- und Steuerabwicklung ... muss sich dann der Eigner selber kümmern. Im Idealfall liegt mein Fass dann bei einem Broker, der diesen Service mit anbietet. Und mit "Kleinmengen" wie einer Fassabfüllung inkl. Papierkram will sich dann auch kein Spediteur rumschlagen bzw. lässt sich das sehr gut bezahlen.