Nase: malzig, maritim, leichter mineralischer Rauch, etwas scharfe Jugendlichkeit, etwas Pflaumenkompott, Apfel, Zitrusnoten
Geschmack: Vanille, weißer Pfeffer, etwas Honigsüße, ein paar gemischte Beeren, Apfel, mehr Rauch als im Geruch
Abgang: recht herb, Pfeffer, wenig Süße, etwas Eiche, ein Hauch Beeren
Fazit: Ein merklich junger, intensiver Malt mit etwas Rauch. Die Portfässer kommen etwas durch, die Sherryfässer nicht so. Nicht sonderlich komplex. Kann man gut trinken aber man verpasst auch nichts wenn man den links liegen lässt.
Glenglassaugh Portsoy, 49,1% alc. Ausbau: Sherry-, Portwein- und Bourbonfässer
Nase: Banane mit Honig und Pflaumenkompott, dazu Sauerteig und zarter Torfrauch. Ich finde Camembert sowie Aspirin, anschließend werden die Fruchtaromen wieder deutlich stärker.
Gaumen: Aromatisch kräftig, gleichzeitig ist dieser Glenglassaugh auch sehr cremig. Bienenwachs und knackige Sommeräpfel, Nektarinen, Mandarinen und Dörrpflaumen. Dazu Ingwer, Jod, Senfkörner und Gewürznelken. Ein wenig Torfrauch schwingt mit.
Abgang: Eher lang und anfangs cremig, wird durch den leichten Torfrauch anschließend trockener. Getrocknete Äpfel, etwas Pfeffer und Tabak, Sultaninen und Orangenabrieb.
Fazit: Der jugendliche und leicht wilde Charakter des Glenglassaugh gefällt mir, besonders das leicht maritime Torfaroma ergänzt die sonst so cremige Fruchtigkeit. 84/100 Punkte (2024)