Nase: helle Früchte, Apfel, Zitrus, leicht staubiges Getreide, weißer Pfeffer, etwas Vanillepudding, Minze, ganz leicht alkoholisch, leicht maritim, ein Hauch Kräuter
Geschmack: deutlich süßer als die Nase vermuten lässt, hellfruchtig, Apfel, Mandarine, Stachelbeere, Fruchtigkeit geht etwas in die Wiengummirichtung, Honig, wenig Eiche, Marzipan, etwas Honig, merklich jung
Abgang: sehr deutliche Stachelbeere (steh ich drauf), leicht herbe Eiche, etwas Vanille, wenig weißer Pfeffer
Fazit: Süßer, hellfruchtiger Jüngling mit ordentliche Dampf unter der Haube. An sich ganz lecker aber nichts besonderes. Ich würde bei dem glaube ich gerne ein paar Prozente gegen mehr Zeit im Fass eintauschen.
Glenglassaugh Sandend, 50,5% alc. Ausbau: Bourbon- und Sherryfässer
Nase: Der erste Eindruck ist mineralisch. Staubiger Steinbruch, nasser Sand, Kerzenwachs, Haferflocken. Dazu kommen Äpfel mit einem Spritzer Zitrone, unreife Bananen, Blätterteig und Ahornsirup, Zuckerkuchen.
Gaumen: Fruchtig und kräftig. Äpfel, Birnen, Mango und Papaya, Mirabellen. Dazu Malz, viel schwarzer Pfeffer, etwas Meersalz und Limette. Auch kann ich Marzipan finden.
Abgang: Eher lang, mit den bekannten Fruchtaromen und einer ordentlichen Portion Würze. Ingwer, Pfeffer, etwas Menthol und Meersalz.
Fazit: Dieser Glenglassaugh kommt zwar noch ohne Altersangabe daher, bietet dafür aber schon ein spannendes Aromenprofil. Mit gefällt er richtig gut. 86/100 Punkte (2024)