Nase: frische Ananas, grüne unreife Bananen und Aprikosen sind im Wechselspiel, die Eiche kommt dezent mit Vanille-Aromen hoch, … es bildet sich ein leichter, salziger, grüner Pfeffergeruch.
Mund: kühle und cremige Vanille mit pfeffrigen Aprikosen bleiben
süß-salzig, prickelnd, mittellang zurück.
Da fehlt etwas … irgendwie zu glatt … zu abgestimmt?
Ein Whisky der zu gefallen weiß (Mainstream!) … but Lagavulin …
Nase Junger Rauch, hell und süß. Dahinter Zitronenschale und frische Asche. Man spürt die Jugend sofort.
Geschmack Rauch trifft Salz. Viel Salz. So viel, dass es kurz weh tut. Pfeffer legt nach, trocken und fordernd. Eine Spur Süße versucht zu vermitteln, wird aber von herben, würzigen Tönen wieder eingefangen. Mit Wasser bleibt das Bild erstaunlich stabil.
Fazit Wie erwartet. Talentiert, aber deutlich zu jung für dieses große Destillat. Es wird noch ein Vergleich zu Batch 1 geben.
Nase: Das erinnert mich sehr an den New Make, den ich vor Ort hatte. Auch wenn das lange her ist, das ist eine bleibende Erinnerung. Leichte Süße, etwas Zitrone, aber die Destille ist schon deutlich erkennbar. Bin überrascht, da hab ich weniger erwartet. Unreif, noch etwas wild. Zündholz, noch nicht abgebrannt.
Geschmack: Salzig, das gefällt mir. Das Salz ist hier ein echtes Statement. Pur mit 48 % wirklich schön trinkbar und deutlich besser als die Nase. Süß, Asche, Vanille. Kein Whisky, den ich haben MUSS, aber gut ihn mal getrunken zu haben. Ein schönes Beispiel für den Grundgeschmack von Lagavulin.