Aroma: Zu Beginn kommt süße Frucht von Waldbeeren, Weingummi, Mandarine, aber auch saurer Apfel, dahinter folgt etwas alkoholische Schärfe.
Geschmack: Etwas wässrig zu Beginn, dahinter Orangenschale, Mandarine, Aprikose, holzige Würze und wieder etwas alkoholische Schärfe
Abgang: Kurz bis mittellanger Abgang, würzige und alkoholische Klänge hallen nach.
Fazit: Ich war zu Beginn sehr gespannt, da ich Linkwood generell ziemlich interessant finde. Mit einem Madeira-Finish konnte da eigentlich nichts schief gehen. Allerings ist die Abfüllung von Murray McDavid mir zu weit herunterverdünnt. Ab und an empfand ich ihn etwas zu wässrig und die alkoholische Schärfe ist dann doch zu oft präsent. Aber wenn man sich den Preis anschaut, ist es unterm Strich doch ein ziemlich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
-- "Whisky verlangt – wie eine schöne Frau – Wertschätzung. Du schaust zuerst, dann ist es Zeit zu trinken." (Haruki Murakami)
Nase: mir irgendwie zu scharf im Antritt. Stechend. das geht auch nicht weg, auch nicht nach längerer Zeit. Begleitend aber schöne Aromen von fruchtigem Kaugummi, Vanille (sanft), Wein (untermalend) und letztendlich viel Malz. Das Madeira Finish liefert eine konstante Süße
Geschmack: malziger Antritt, mit viel alkoholischer Schärfe. Trockene Eichennote, die schönen Madeira Eindrücke aus der Nase gehen mir im Geschmack verloren. Mit viel gutem Willen etwas Honig, etwas Apfel, aber viel zu viel trockenes Holz. Die 44,5% erlauben etwas Wasser und das ist gut so. Die herben, trockenen Noten gehen etwas zurück und ein wenig mehr fruchtiger Geschmsck kommt hervor. aber nichts, was im Wesentlichen beeindruckt.
Der Nachklang ist erstaunlich lang, aber auch ziemlich alkoholisch.