Kategorie: Single Malt Destillerie: Highland Park Abfüller: Originalabfüllung Abfüllungsserie: Dumpy Bottle Abgefüllt: 2003 Deklariertes Alter: 12 Jahre alt Fasstyp: Oak Casks Stärke: 43.0 % Vol.
Aroma: Zu Beginn intensiver Rauch der mit der Zeit in den Hintergrund gerät. Stark fruchtiger Körper, Noten von Sherry und roten Waldfrüchten. Der Highland Park typische Kräuterduft, Käuterbonbon. Spritziger Apfel, ganz zarte Eichentöne, den Rauch nehme ich kaum noch war, so gehts mir aber mit den aktuellen 12er auch. Leicht würzig in der Nase, schönes Honigaroma und etwas Schokolade.(89P)
Geschmack: Der Malt startet fruchtig süß mit leichten Kräuternoten. Etwas Honig, leicht prickelnd, etwas Pfeffer. Den Rauch nehme ich bei den ersten schlücken noch war aber wie schon beim Aroma zieht er sich immer mehr zurück bis ich ihn später kaum bis garnicht mehr im Mund habe. Malzig, die Eiche ist sehr subtil und im Hintergrund. Der Whisky hat ein Klasse Mundgefühl, leicht Öllig breitet er sich im Mund aus, von Karamell bis schokolade bis zum fruchtigen Beerenmix, Klasse Geschmack.(89P)
Abgang: Angenehm, leichte Honigsüße,etwas trocken. Der Rauch ist von kurzer dauer und kaum noch zu greifen.(86P)
Klasse Malt, ich trinke noch nicht als zu lang Whisky ( etwas mehr als 2 jahre ) deswegen kenne ich die "alten" Standards nicht. Ich muss aber zugeben er schmeckt richtig gut, besser als mein aktueller Highland Park 12, die beiden haben viele parallelen, Die Kräuter, der Honig, die Leichten Rauch und Eichentöne aber die ältere abfüllung hat mehr Frucht (waldfrüchte und rote beeren) und auch das Mundgefühl ist kräftiger,öllig. 88 Punkte gibts von mir
Folgenden Genießern gefällt das: Wummy und Boletus
Nase: Eine sehr schön volle Nase mit Tiefgang, die aber auch einen Hauch Schwefel mitbringt. Karamell, Vanille, Datteln, Leder, Tabak, getrocknete Datteln und Feigen, Bratensauce, alte Landmaschinen, getrocknete Orangen, Gewürznelken, sehr feiner Rauch, erdig-anmutende Noten, ein feiner Hauch Schwefel, Rübenkraut, süßes Lakritz, Eichenwürze.
Gaumen: Im Mund kämpft das Aroma gegen die starke Verdünnung auf 40% an. Er wirkt schon recht wässrig, ist aber gleichzeitig auch noch gerade aromatisch genug um Spaß zu machen. Vanille, Karamell, alte Weinbrandpralinen, Datteln, Leder, Feigen, alter Herrensessel, Torf- und Pfeifenrauch, Lebkuchen, Lakritz, Waldhonig, Gewürznelken, getrocknete Aprikosen und Orangen, Schwefel, Tiramisu, Eichenwürze.
Eine schöne historische Abfüllung, die im Mund leider enttäuschend dünn wirkt und auch etwas Schwefel mitbringt. Dennoch hat mir die Verkostung Freude bereitet und einen spannenden Nachmittag beschert.