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Sound of Islay
Daubenschleifer
Beiträge: 399 | Zuletzt Online: 23.10.2018
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26.04.2018
    • Sound of Islay hat einen neuen Beitrag "Musik - was hörst du gerade?" geschrieben. 19.10.2018



    • Sound of Islay hat einen neuen Beitrag "Tradition bewahren?! Tradition VS Innovation ?!" geschrieben. 19.10.2018

      Zitat von J.F.K. im Beitrag #52
      Zitat von Sound of Islay im Beitrag #37
      Aber richtige Innovationen sehe ich beim Whisky auch nicht. Wirklich innovativ sehe ich, bei aller Kritik daran, nur was die Lost Spirits Destillery macht.


      Alles andere, was Du in diesem Post geschrieben hast, kann ich vorbehaltlos unterschreiben.
      Aber bei dem Zitat sträubt sich mir das Gefieder... Das, was die Herrschaften dort machen, mag wundervoller Whisky sein (ich will das gar nicht bewerten, weil es dazu sicher auch unterschiedliche Meinungen gibt), eine Innovation ist dies nicht. Da wird ganz einfach (Whisky-)Romantik verwurstet und vermarktet. Und mit viel Hokospokus, Zauberei und Marketing-Blabla ein Whisky auf den Markt gebracht...


      @J.F.K. mir haben sich beim Nachdenken und Schreiben auch die Nackenhaare aufgestellt, deine Kritik kann auch gut verstehen Beim Genießen bin ich auch Whisky-Romantiker, und könnte mir das nie mit deren "Whisky" vorstellen.

      Nichtsdestotrotz musste ich für mich eingestehen, dass deren "technology-ageing" aus meiner Sicht eine technische Innovation ist. Ganz genau genommen ja eigentlich auch keine Whisky-Innovation, da deren Produkt ja nur ein Spirit ist. Aber mir fällt sonst nichts ein, was ich als Innovation bezeichnen würde

    • Sound of Islay hat einen neuen Beitrag "Tradition bewahren?! Tradition VS Innovation ?!" geschrieben. 19.10.2018

      Da hast du natürlich Recht @Eagle Eye ,bei langer Fermentationszeit und x% vollen Stills genauso viel Volumen brennen wie mit kürzerer Fermentationszeit und x+y% vollen Stills. Ganz abgesehen von Schließungen und Erföffnungen noch

      Zitat
      Wer hat den schon mal bewusst eine Whisky mit 140 Stunden Fermentationszeit mit einem mit 60 Stunden verglichen (bei gleichem Alter und Fasslagerung)?


      Fiese Frage, wie kann man den gleiche Fasslagerung gewährleisten

      Aber es wäre ja schonmal interessant, New Make mit kürzerer und längerer Fermentationszeit zu vergleichen (z.B. bei Brennerein die über das Wochenende längere Zeiten aufweisen).
      Hat das hier schonmal jemand und größere Unterschiede festgestellt?

    • Sound of Islay hat einen neuen Beitrag "Tradition bewahren?! Tradition VS Innovation ?!" geschrieben. 19.10.2018

      Zitat von HarryB im Beitrag #38
      @Sound of Islay Ich schrieb ja auch "teilweise". Guckst du Ardmore und Glendronach. Dass es noch viele andere Gründe gab, auf modernere Heizmethoden umzusteigen, ist zumindest mir klar. Ich vermute aber, den meisten anderen hier auch.


      @HarryB ich würde eher sagen, "nur viele andere Gründe"
      Ich sehe die beiden, sehe aber auch Glenfarclas, Mac, Fiddich und Springbank, die auch direkt befeuern.
      Wenn dem so wäre, dass der Umstieg bei Ardmore und Dronach aus einem Zwang hinsichtlich Umweltschutz seitens der EU hätte geschehen müssen, dann auch bei diesen. Wenn es überhaupt irgendwelche Umweltschutzgründe hatte, dann weil die lokalen Behörden Auflagen hinsichtlich dessen erlassen haben.

      In Direktiven wie der IED (Industrial Emissions Directive - 2010 erlassen) oder MCPD (Medium Combustion Plants Directive - 2015 erlassen) wird auch niemandem eine technische Lösung vorgeschrieben - du hast gewissen Grenzwerte einzuhalten und die Betreiber müssen selbst schauen, wie sie das umsetzen.

      Obiges hatte ich vorhin nicht geschrieben, für mich war das aus dem beruflichen Umfeld "Allgemeinwissen", sorry

    • Sound of Islay hat einen neuen Beitrag "Tradition bewahren?! Tradition VS Innovation ?!" geschrieben. 19.10.2018

      Zum Thema:

      Ich sage zu allem "Nein", da die Aussagen für mich allgemein nicht gelten können -z.B wenn Tradition und Innovation nur zum Selbstzweck bewahrt/gemacht werden soll. Beim finanziellen Punkt soll doch jeder unvernünftig sein wie er mag, nur weil ich mich intensiv mit dem Thema auseinandersetze sehe ich nicht, warum ich nicht mal einen unvernünftigen Betrag zahlen sollte.

      Aber richtige Innovationen sehe ich beim Whisky auch nicht. Wirklich innovativ sehe ich, bei aller Kritik daran, nur was die Lost Spirits Destillery macht.
      Andere Gerste, andere Hefe, Finish in xyz Fässern etc. fallen für mich eher unter Verbesserung bzw Abwandlung vom etablierten Prozess.

      Zitat von HarryB im Beitrag #35
      [...] Zu guter letzt wurde die Destillation durch den Einsatz modernerer Befeuerung - teils durch EU Regularien wegen Umweltschutzrichtlinien gefordert - verändert. [...]


      @HarryB Falls du hier auf indirekte Beheizung der Pot Stills anspielst - Dass die EU und Regularien dieser da in irgendeiner Art und Weise beteiligt waren ist schlichtweg falsch. Die EU wie wir sie heute kennen wurde mit den Maastricht-Verträgen 1992 gegründet und auch erst ab hier begann man in Umweltschutzbelangen eine gemeinsame Linie zu erarbeiten, was in den ersten Emissionshöchstgrenzen von iirc 2001 gipfelte.

      Im Vergleich hier ein Auszug welche Destillery wann umgestiegen ist: http://whiskyscience.blogspot.com/2015/09/scottish-pot-still-variations.html
      Zitat "but the majority of distilleries converted to indirect steam as late as the 1950-60s" (Leider fehlt eine Primärquelle) - Damals war GB (1973) noch nicht mal der damaligen EG beigetreten.

      @J.F.K. Danke für die Verlinkung, ein sehr tolles Interview!

      @kraeftigen_4.0
      Was du schreibst bezüglich Geschmack in den einzelnen Jahrzehnten finde ich total interessant! Ich frage mich nur woran das letzten Endes liegt? Wurden schon ab 2000 die Fermentationszeiten deutlich verkürzt? Wenn ja, warum? Zumindest wenn ich mir die offiziellen Ausstösse anschaue (Seite 3), fängt der Ausstoß erst 2007/2011 an deutlich zu steigen, mit ein paar Hochs zwischendurch (1990, 1997), der Export sieht ähnlich aus. Da gab es Anfang der 2000er eigentlich noch keinen zwingenden Grund irgendwelche Produktionsoptimierungen vorzunehmen

    • Sound of Islay hat einen neuen Beitrag "kleine Frage/schnelle Antwort - Whisky Allgemein" geschrieben. 18.10.2018

      Zitat von Bam im Beitrag #700
      Woher bekommt man denn am besten Päckchen/Schachteln, um Samples anständig zu verschicken?


      @Bam ich bin sehr zufrieden mit http://www.clausen-verpackungen.de/
      Die sind stabil, recht fix zu falten und waren bei einer Recherche recht günstig
      Teilnehmer meiner FT können sicher noch etwas dazu sagen, ob der auch nach einer Reise noch gut aussah

    • Sound of Islay hat einen neuen Beitrag "Die haben doch alle keine Ahnung - wo weicht eure Bewertung deutlich von der Whiskybase ab?" geschrieben. 17.10.2018

      Ich kümmere mich ebenfalls nicht um Bewertungen sondern eher um Notes.
      Da es aber durchaus auch interessant sien kann, habe ich gerade mal nachgeschaut.

      Nach unten, sprich 3-5 Punkte schlechter als der "Schwarm":
      - Alte Isle of Jura Range: die dümpeln bei mir alle im unteren bis mittleren 70-Punkte-Bereich und ich bewerte sie im Schnitt 2-3 Punkte schlechter. Da ist eine Note in den Juras, auf die ich nicht genau den Finger legen kann aber die mich stört.
      - Bruichladdich Black Art 04.1 : 5 Punkte unter dem Mittel (WB: Rund 89, Ich: 84), für meinen Geschmack hatte der eine üble Fehlnote (Götterbaum), und ich würde freiwillig ungern ein zweites Mal kosten.
      - Bunnahabhain The Viceroy's Elixir : 4 (WB rund 87, ich bei 83) Punkte schlechter als der Schwarm - Die Schwefelnote hat bei mir zu kräftigem Abzug geführt.

      Nach oben:
      - Caol Ila 1996 Masterpieces: 2,5 Punkte besser als der Schnitt (WB 88,7 vs. ich bei 91). Würde ich ihm aber auch wieder geben. Ich vermute, dass er einigen zu eindimensional sein könnte.
      - Karuizawa 1988 WF : Es kann gut sein, dass in der Bewertung auch ein "Ein Hauch Exotik"-Bonuspunkt dabei war, und dies mein erster Karu war und mir daher der Vergleich mit anderen Abfüllungen der Destillery fehlt. Würde bei mir beim momentanen Verkostungshorizont aber wieder 92/93P einfahren.

      Dann sind da noch ein paar Ausreißer bei einem alten Clynelish, einem alten Caol Ila und dem 1978 Talisker Bodega Series. Denen messe ich aber keine Aussagekraft zu da der Stichprobenumfang m.M.n. zu klein ist um hier sinnvoll zu vergleichen.

      Als Fazit sehe ich für mich, dass ich durchaus im Schwarmgeschmack untergehe, und nur mit meiner Abneigung gegen Jura, den Laddie Black Art 4.1 und den Bunna "ausreiße", und vom old-school Style und einem Karu scheinbar leicht zu begeistern bin

    • Sound of Islay hat einen neuen Beitrag "Bowmore Amazon Exclusive" geschrieben. 16.10.2018

      Zitat von Tom na Gruagaich im Beitrag #31
      An den leeren Innenstädten ist aber nun nicht Amazon Schuld, meiner Meinung nach. Das haben sie schon größtenteils selber verbockt. Amazon ist nur der Nutznießer.


      Das sehe ich ebenso. Da die Alleinschuld bei Amazon suchen ist einfach und billig, aber das letzte Wort hat eben immer noch der Verbraucher. Nur wenn es diese nicht interessiert, diese einfach zu bequem sind zwei Bestelllungen bei zwei Online-Shops durchzuführen, oder nur auf den vermeintlich günstigsten Preis geschaut wird -
      Man kann bspw. bei Angeboten auf dem Amazon Marketplace z.B. oft auch direkt über den Shop des Anbieters kaufen.

      @Topic - Der Link ist übrigens nicht mehr verfügbar, aber wirklich interessant finde ich den Bowmore jetzt auch nicht.

    • Sound of Islay hat einen neuen Beitrag "Die Blended Malts-Teilung: Peat, Cladach, Spice Tree Extravaganza (Cladach = verteilt)" geschrieben. 16.10.2018

      Heute ist der Rest der Sendung auf die Reise gegangen.
      Gebt doch bitte kurz Bescheid bei Erhalt

    • Sound of Islay hat einen neuen Beitrag "FT Special Releases 2018 - Caol Ila 35yo & Pittyvaich [Verteilt]" geschrieben. 16.10.2018

      Heute ist der Rest der Sendung auf die Reise gegangen.
      Gebt doch bitte kurz Bescheid bei Erhalt

    • Sound of Islay hat einen neuen Beitrag "Special Releases 2018" geschrieben. 14.10.2018

      Das war Whiskysite.nl

    • Sound of Islay hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 13.10.2018

      Zitat von StyrianSpirit im Beitrag #5782
      Zitat von Sound of Islay im Beitrag #5776
      Dieses Wochenende ein vertikales Tasting - Thema Talisker mit dem 2017er 25yo, dem 2017er 30yo, dem 35yo aus 2012 und dem 40yo Bodega Series.

      25yo:
      Die Nase beginnt schüchtern. Meeresbrise und ein Hauch von Rauch. Frisch zerstossene Szechuan-Pfefferkörner. Gegerbtes Leder und etwas Orangeat, rote Beeren (säuerliche).

      Im Mund ist der Antritt sehr pfeffrig (schwarzer Pfeffer) und etwas ölig. Orangen-Softcakes, Milchschokolade und türkisches Nougat. Wieder rote Beeren, aber eher hintergründig. Je länger er im Mund bleibt, desto trockener wird er.

      Ein mittellanges, recht trocken-holziges Finish mit leichter Süße

      Fazit: Ein sehr leckerer Tropfen, aber im Vergleich zum Caol Ila 25 (mein Referenztropfen älterer Raucher) ist er etwas wässriger und weniger ausdrucksstark.
      87/100

      30yo:
      Ein ganz anderes Level. Im direkten Vergleich Ultra-fruchtig mit Ananas, Mango, Papaya, Maracuja und Pithaya. Wiesenhonig, ein Hauch Seeluft (In der Ferne). Rosenwasser, Aprikose, Pfirsich und ein alter Lederstiefel.

      Im Mund ist der Antritt zuerst salzig-süß. Erst in der zweiten Welle kommt der Pfeffer, aber deutlich schwächer als beim 25yo. Dieser Whisy ist nur minimal rauchig. Etwas Muskat und Süßholz von der Eiche.

      Ein mittellanges, süßes Finish. Etwas Eiche.

      Fazit: wunderbar fruchtig. Das Yin zum Yang des 25yo. Ein wirklich toller Tropfen. 90/100

      35yo:
      Was? Ist das der 25yo und 30yo gemischt?! Süße exotischer Früchte in wirklich toller Balance mit maritimer Seeluft. Der Rauch ist etwas deutlicher als beim 30yo, aber eher trotzdem eher hintergründig. Eine zusätzliche Komplexität durch Heidekraut und schöne Pfefferminznoten. Etwas Menthol und Kämpfer.

      Im Mund ist der Antritt unverkennbar Talisker, deutliche Schärfe von Cayennepfeffer. Schönes öliges Mundgefühl. Muskat, Nelken, Zimt und Süßholz durch die Reifezeit im Fass, exotische Früchte und salzige Noten. Auch hier wieder Pfefferminze

      Ein langes, pfeffrig-salziges Finish mit einem Spritzer Clementine. Etwas Honigsüße.

      Fazit: Das beste der beiden Vorgänger vereint. Und dazu dieser Superpfeffrige Antritt. Chapeau! 92/100

      Und jetzt die große Frage - Kann das noch getoppt werden?!

      Wow! In der Nase nochmal eine Schippe obendrauf. Zuerst schwer, nussig von Hasel- und Erdnuss, Möbelpolitur und Eiche. Nach etwas Zeit im Glas Seeluft, Rauch von schwelendem Heidekraut, Salz, Orangenblüten, Jasmin, Rosenwasser. Ein paar Tropfen Wasser und "Bäm!" Wird er Ultra-fruchtig (Der 30yo lässt grüßen) mit einem noch größeren und verwobenen Fruchtsalat aus gelbfleischigen und exotischen Früchten.
      Diese Nase wird auch nach 45 Minuten nicht langweilig. Aber halt.etwas fehlt... Überbordende Eiche und Holz! Die 40 Jahre machen sich nur in Nuancen (Etwas Zimt und Muskat im hintersten Hintergrund) und frisch im Glas eingeschenkt bemerkbar. Zu den genannten Hauptaromen kommen noch dutzende kleinere und verwobene Aromen. Einfach großartig, diese Nase.

      Im Mund die erste Überraschung - Chillicatch wie bei einem 10yo. Das nenne ich Destilleriecharakter! Verschiedene Salze, etliche Früchte und Nuss in perfekter Melange. Eine stetige Fortsetzung der Nase mit schöner öliger Konsistenz. Hier sticht nichts hervor, alles ist fein verwoben.

      Das Finish ist mittellang, komplex, salzig und fruchtig. Auch hier keine Bitterkeit. Großartig. Nach rund 10 Minuten kommt im hinteren Mundraum nochmal Frucht hervor, nur ein Hauch Sägespäne ist da noch.

      Wow. 94/100 Punkte. Ein fulminanter Start der Serie!

      @Sound of Islay Ein sehr schöner und informativer Vergleich, vielen Dank! Ich finde ja ganz grundsätzlich die direkten Vergleiche von zwei, drei oder vier (in welcher Weise auch immer) vergleichbaren Malts äußerst interessant, informativ und aufschlussreich. Anhand der Unterschiede lassen sich Grundcharakteristiken sehr gut darstellen. Und wenn die Beschreibung so präzise und lebendig ist wie hier, kann man das auch bestens nachvollziehen. Ist fast so, als hätte man die Taliskers selbst genossen


      Da ich deine Notes immer gerne lese und toll geschrieben finde freut mich das Lob @StyrianSpirit

      Ich finde es für mich zum Verkosten solcher hochpreisigen Malts immer wichtig etwas anderes der Distillery im Glas zum querverkosten zu haben. Ich muss zugeben, dem 40yo Talisker in einer Standalone-Verkostung wahrscheinlich eher 2,3 Punkte weniger gegeben zuhaben, einfach aufgrund der gewissen Erwartungshaltung aus Alter und Preis.

      Als Fazit zum 40yo wollte ich aber gerne noch nachschieben: Ein sehr toller Malt, mit sehr tollen und unaufdringlichen Sherrynoten die nichts niederbügeln. Zum PLV - Ja, älteste OB und ja, die Sherryfässer sind etwas besonderes. Nichtsdestotrotz würde ich im Fall des Lottogewinns lieber ein paar Flaschen 69er Caol Ila oder derartiges kaufen und der Preis ist doch eher für Sammler und angesichts der vielen Flaschen die in den Shops stehen wohl (noch) zu hoch. Aber er war in keinem Fall enttäuschend, wie ich z.B. den 40yo Highland Park fand.

    • Sound of Islay hat einen neuen Beitrag "Whisky-Museum: Lohnt sich so etwas?" geschrieben. 13.10.2018

      Zitat von Marcus2 im Beitrag #18
      Zitat von Sound of Islay im Beitrag #17
      Zitat von Marcus2 im Beitrag #14
      Wie teuer ist der Eintritt für das Museum bei Krüger? Bin wohl im Dezember in der nähe.


      @Marcus2 wenn ich mich richtig erinnere waren das um 2, 3€, wenn du aber im Shop (große Auswahl auch an Sherry und diverser Feinkost) etwas kaufst wird das dort verrechnet. Also eventuell "quasi-umsonst".
      Ob das auch für das Café und die Whiskybar gilt kann ich dir leider nicht sagen


      Fotografieren der Flaschen ist erlaubt, werden scheinbar sowieso durch Leuchter angestrahlt?


      Ich habe kein Verbotsschild gesehen und selbst einiges fotografiert, ohne dass jemand gemeckert hatte

    • Sound of Islay hat einen neuen Beitrag "Talisker 40 - Bodega Series" geschrieben. 13.10.2018

      Verkostet in einem Vertikaltasting 25 - 30 - 35 (2012 Special Release) - 40 (Bodega Series)

      Wow! In der Nase nochmal eine Schippe obendrauf. Zuerst schwer, nussig von Hasel- und Erdnuss, Möbelpolitur und Eiche. Nach etwas Zeit im Glas Seeluft, Rauch von schwelendem Heidekraut, Salz, Orangenblüten, Jasmin, Rosenwasser. Ein paar Tropfen Wasser und "Bäm!" Wird er Ultra-fruchtig (Der 30yo lässt grüßen) mit einem noch größeren und verwobenen Fruchtsalat aus gelbfleischigen und exotischen Früchten.
      Diese Nase wird auch nach 45 Minuten nicht langweilig. Aber halt.etwas fehlt... Überbordende Eiche und Holz! Die 40 Jahre machen sich nur in Nuancen (Etwas Zimt und Muskat im hintersten Hintergrund) und frisch im Glas eingeschenkt bemerkbar. Zu den genannten Hauptaromen kommen noch dutzende kleinere und verwobene Aromen. Einfach großartig, diese Nase.

      Im Mund die erste Überraschung - Chillicatch wie bei einem 10yo. Das nenne ich Destilleriecharakter! Verschiedene Salze, etliche Früchte und Nuss in perfekter Melange. Eine stetige Fortsetzung der Nase mit schöner öliger Konsistenz. Hier sticht nichts hervor, alles ist fein verwoben.

      Das Finish ist mittellang, komplex, salzig und fruchtig. Auch hier keine Bitterkeit. Großartig. Nach rund 10 Minuten kommt im hinteren Mundraum nochmal Frucht hervor, nur ein Hauch Sägespäne ist da noch.

    • Sound of Islay hat einen neuen Beitrag "Talisker 30 (2017)" geschrieben. 13.10.2018

      Verkostet in einem Vertikaltasting 25 - 30 - 35 (2012 Special Release) - 40 (Bodega Series)

      Ein ganz anderes Level. Im direkten Vergleich (zum 25yo) ultra-fruchtig mit Ananas, Mango, Papaya, Maracuja und Pithaya. Wiesenhonig, ein Hauch Seeluft (In der Ferne). Rosenwasser, Aprikose, Pfirsich und ein alter Lederstiefel.

      Im Mund ist der Antritt zuerst salzig-süß. Erst in der zweiten Welle kommt der Pfeffer, aber deutlich schwächer als beim 25yo. Dieser Whisy ist nur minimal rauchig. Etwas Muskat und Süßholz von der Eiche. Auch im Mund dominiert die Frucht.

      Ein mittellanges, süßes Finish. Etwas Eiche.

      Fazit: wunderbar fruchtig. Das Yin zum Yang des 25yo. Ein wirklich toller Tropfen. 90/100

    • Sound of Islay hat einen neuen Beitrag "Talisker 25 (2017)" geschrieben. 13.10.2018

      Verkostet in einem Vertikaltasting 25 - 30 - 35 (2012 Special Release) - 40 (Bodega Series)

      Die Nase beginnt schüchtern. Meeresbrise dominiert, und ein Hauch von Rauch. Frisch zerstossene Szechuan-Pfefferkörner. Gegerbtes Leder und etwas Orangeat, rote Beeren (säuerliche).

      Im Mund ist der Antritt sehr pfeffrig (schwarzer Pfeffer) und etwas ölig. Orangen-Softcakes, Milchschokolade und türkisches Nougat. Wieder rote Beeren, aber eher hintergründig. Je länger er im Mund bleibt, desto trockener wird er.

      Ein mittellanges, recht trocken-holziges Finish mit leichter Süße

      Fazit: Ein sehr leckerer Tropfen, aber im Vergleich zum Caol Ila 25 (mein Referenztropfen älterer Raucher) ist er etwas wässriger und weniger ausdrucksstark.

    • Sound of Islay hat einen neuen Beitrag "Whisky-Museum: Lohnt sich so etwas?" geschrieben. 13.10.2018

      Zitat von Marcus2 im Beitrag #14
      Wie teuer ist der Eintritt für das Museum bei Krüger? Bin wohl im Dezember in der nähe.


      @Marcus2 wenn ich mich richtig erinnere waren das um 2, 3€, wenn du aber im Shop (große Auswahl auch an Sherry und diverser Feinkost) etwas kaufst wird das dort verrechnet. Also eventuell "quasi-umsonst".
      Ob das auch für das Café und die Whiskybar gilt kann ich dir leider nicht sagen

    • Sound of Islay hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 12.10.2018

      Dieses Wochenende ein vertikales Tasting - Thema Talisker mit dem 2017er 25yo, dem 2017er 30yo, dem 35yo aus 2012 und dem 40yo Bodega Series.

      25yo:
      Die Nase beginnt schüchtern. Meeresbrise und ein Hauch von Rauch. Frisch zerstossene Szechuan-Pfefferkörner. Gegerbtes Leder und etwas Orangeat, rote Beeren (säuerliche).

      Im Mund ist der Antritt sehr pfeffrig (schwarzer Pfeffer) und etwas ölig. Orangen-Softcakes, Milchschokolade und türkisches Nougat. Wieder rote Beeren, aber eher hintergründig. Je länger er im Mund bleibt, desto trockener wird er.

      Ein mittellanges, recht trocken-holziges Finish mit leichter Süße

      Fazit: Ein sehr leckerer Tropfen, aber im Vergleich zum Caol Ila 25 (mein Referenztropfen älterer Raucher) ist er etwas wässriger und weniger ausdrucksstark.
      87/100

      30yo:
      Ein ganz anderes Level. Im direkten Vergleich Ultra-fruchtig mit Ananas, Mango, Papaya, Maracuja und Pithaya. Wiesenhonig, ein Hauch Seeluft (In der Ferne). Rosenwasser, Aprikose, Pfirsich und ein alter Lederstiefel.

      Im Mund ist der Antritt zuerst salzig-süß. Erst in der zweiten Welle kommt der Pfeffer, aber deutlich schwächer als beim 25yo. Dieser Whisy ist nur minimal rauchig. Etwas Muskat und Süßholz von der Eiche.

      Ein mittellanges, süßes Finish. Etwas Eiche.

      Fazit: wunderbar fruchtig. Das Yin zum Yang des 25yo. Ein wirklich toller Tropfen. 90/100

      35yo:
      Was? Ist das der 25yo und 30yo gemischt?! Süße exotischer Früchte in wirklich toller Balance mit maritimer Seeluft. Der Rauch ist etwas deutlicher als beim 30yo, aber eher trotzdem eher hintergründig. Eine zusätzliche Komplexität durch Heidekraut und schöne Pfefferminznoten. Etwas Menthol und Kämpfer.

      Im Mund ist der Antritt unverkennbar Talisker, deutliche Schärfe von Cayennepfeffer. Schönes öliges Mundgefühl. Muskat, Nelken, Zimt und Süßholz durch die Reifezeit im Fass, exotische Früchte und salzige Noten. Auch hier wieder Pfefferminze

      Ein langes, pfeffrig-salziges Finish mit einem Spritzer Clementine. Etwas Honigsüße.

      Fazit: Das beste der beiden Vorgänger vereint. Und dazu dieser Superpfeffrige Antritt. Chapeau! 92/100

      Und jetzt die große Frage - Kann das noch getoppt werden?!

      Wow! In der Nase nochmal eine Schippe obendrauf. Zuerst schwer, nussig von Hasel- und Erdnuss, Möbelpolitur und Eiche. Nach etwas Zeit im Glas Seeluft, Rauch von schwelendem Heidekraut, Salz, Orangenblüten, Jasmin, Rosenwasser. Ein paar Tropfen Wasser und "Bäm!" Wird er Ultra-fruchtig (Der 30yo lässt grüßen) mit einem noch größeren und verwobenen Fruchtsalat aus gelbfleischigen und exotischen Früchten.
      Diese Nase wird auch nach 45 Minuten nicht langweilig. Aber halt.etwas fehlt... Überbordende Eiche und Holz! Die 40 Jahre machen sich nur in Nuancen (Etwas Zimt und Muskat im hintersten Hintergrund) und frisch im Glas eingeschenkt bemerkbar. Zu den genannten Hauptaromen kommen noch dutzende kleinere und verwobene Aromen. Einfach großartig, diese Nase.

      Im Mund die erste Überraschung - Chillicatch wie bei einem 10yo. Das nenne ich Destilleriecharakter! Verschiedene Salze, etliche Früchte und Nuss in perfekter Melange. Eine stetige Fortsetzung der Nase mit schöner öliger Konsistenz. Hier sticht nichts hervor, alles ist fein verwoben.

      Das Finish ist mittellang, komplex, salzig und fruchtig. Auch hier keine Bitterkeit. Großartig. Nach rund 10 Minuten kommt im hinteren Mundraum nochmal Frucht hervor, nur ein Hauch Sägespäne ist da noch.

      Wow. 94/100 Punkte. Ein fulminanter Start der Serie!

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