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GratWanderer
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    • GratWanderer hat einen neuen Beitrag "Old Bottle Flavour" geschrieben. 02.12.2018

      Ich glaube was Hobbit meint, ist für mich eher was ich dann mit "Oldschool" beschreibe, sind halt spezielle Ausprägungen von Aromen, die es sonst auch gibt, aber irgendwie einen anderen Ton haben den man eher ab 70er abwärts findet. Old-Bottle-Flavour ist für mich eben was an fast schon Fehlnoten (nicht immer) entsteht, wenn etwas zu lang gebottled in Kommoden stand, vllt. auch in der Sonne, usw., dazu gehört Pilze wie Champignons, eine extreme Staubigkeit, als wäre das offen in einer Schüssel für 10 Jahre auf dem Schrank gestanden und hätte einen Staubfilm sichtbar drauf, alte Bücher im Sinne von nasses Pergament, nasser Keller, usw.

      Wo ich die bisher zB immer hatte, sind die Brown Labels von GM und die noch älteren (glaube ich) Dumpy Bottles Black Label von CA, sind halt alle nur bis Anfang 90er höchstens gebottled, hatte das dort wirklich immer und daher ergibt sich mir ein klarer Zusammenhang.

    • GratWanderer hat einen neuen Beitrag "[FT] Coleburn 81 + Caperdonich 79 Signatory" geschrieben. 02.12.2018

      2x4cl Ich
      2x4cl Torben K
      2x4cl Steffen Michel
      2x2cl ffmdino
      2x10cl whisho
      2x4cl Marcel Merz
      2x2x4cl Ronny Escritor
      2x2cl Tobias Schwarz
      2x2cl Ulli Stadlinger
      2x4cl Georg Beckers

      2x26cl Rest

    • GratWanderer hat einen neuen Beitrag "Musik - was hörst du gerade?" geschrieben. 01.12.2018







      Schön jeweils 1h Dauerschleife heute.

    • GratWanderer hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 01.12.2018

      Zitat von Keule_Minouge im Beitrag #7045

      Sehr sehr schöne Notes! Das Teil würde mich jegliche Vernunft vergessen lassen, wenn ich hiervon eine Flasche finden würde.
      Der absolute Hammer! Für mich die Nummer 1 zusammen mit dem 1973 Speysider von Mancarella.

      Danke dir! Ja, 70er (besonders 72er) Grants sind für mich jetzt mit Speyside Regions die sicherste 90er-Bank im Schnitt, mit Abstand. Und (andere) alte Caperdonichs.

    • GratWanderer hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 01.12.2018

      Tomintoul 1967 MM / 87P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...mintoul-1967-mm
      Der nimmt genau ab der Hälfte leider eine Wendung nach unten, Nase wirkte noch wie 92P, Antritt auch noch, dann kommt eine absolute Bitterkante, die gegen den Rest arbeitet und das Finish ist nicht besser und recht kurz für das Alter zumindest....

      Nose: Klasse Bourbonnase, Ananas, Kiwi, Papaya, unreife Banane, Vanille, Marzipan, Mandeln, heller Kräuterhonig mit Lavendel und Rosmarin, Ingwer, junges Leder, ein wenig feuchte Gräser, Toffee, Kokosnuss, Vanille

      Taste: Hier sehr ähnlich, Ananas, Papaya, Zitronengras, viel Malz aber, deutlich mehr als in der Nase, hui und bittere Tannine kommen dazu, Anis, Ingwer, bitter-säuerliche Grapefruit, Gräser, Leder, Lavendel, Mandeln

      Finish: Mittellang, Grapefruitschale, etwas Kräuterhonig, Tannine, Malz, Ingwer, Anis


      Tamnavulin 1973 GM / 91P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...navulin-1973-gm
      Wieder mal bei so einem 1-2P Abzug aufgrund des deutlich zu bitter werdenden Abgangs, insgesamt ist er doch ein wenig eine Mischung aus modernem und oldschool Sherrywhisky.

      Nose: Traum, tolle, oldschool Sherrynase, schön fleischig und marzipanig, edle Kirschpraline, geöltes Leder, Mahagonischrank, Pflaumenmuß, Datteln, Rosinen, Zimt, Kampfer, Safran, selbstgemachte Schokosoße, Mousse au chocolat, Schwarzkirsche und Lebkuchen

      Taste: Viel Kirsche, dazu Traubensaft, alter Bordeaux-Wein, feines Zimt und Muskat, frische, süßliche Kaffeebohnen, Safran, Blutorange, frisches Leder, Grapefruit, Papaya, roter Apfel, Kampfer, Kumin, Ingwer, Anis, süße Lakritz, Datteln, Marzipan, Lebkuchen weiter hinten

      Finish: Nun mehr und etwas bitterer Kaffee, Bitterschokolade, Anis, Ingwer, mir zu bitter, lang


      Strathisla 1972 GM / 91P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...athisla-1972-gm
      Definitiv einer meiner liebsten 70er GM Abfüllungen, hat schöne Abwechslung und die hellen Noten dazwischen passen gut rein.

      Nose: Dunkel-deftiger als erwartet, Pflaumenkompott, ca. 70%ige Schokolade, nicht komplett bitter, aber auch nicht nur Milchschoko, Marzipan, Mandeln, angebrannte Butter, karamellisiertes Popcorn, Aprikose, Bratapfel, Lebkuchen, Zimt, Muskat, Kampfer, Safran, Hauch Lavendel, Fenchel, bisschen Datteln nach hinten

      Taste: Pflaumen, die Schokolade wie oben beschrieben auch hier, überraschenderweise aber auch schöne, helle Süße dabei, Aprikosengelees, Honig, Vanille, Toffee, Weinbergpfirsich, Apfelringe, Zimt, Muskat, Safran, Kampfer, Rosmarin, Datteln, Kirschkerne, weiße Rosinen, Blutorange, Marzipan

      Finish: Lang, samtig, Schokoladentorte, etwas Kaffee und Blutorange, dunkles Malz


      Strathisla 1967 WF / 92P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...athisla-1967-wf
      Sehr eigen, aber auch spannend dadurch, Oldschool Malz und ein Kontrast aus alter Eiche und frischen mineralischen und tropischen Noten.

      Nose: Erster Moment: Zahnpasta, ziemlich mineralisch, Eukalyptus, polierte Eiche, Mandeln, Vanille, Bienenwachs, altes Malz, weiße Grapefruit, Rosine, frische Mandarine, alte Bitterschokolade, leicht blumig, lustige, irgendwie gegensätzliche Kombinationen in der Nase

      Taste: Mandarine, Ananas, Grapefruit, Papaya, Ingwer, Anis, Lakritz, Zedernholz, Pinienkerne, schönes, knackiges oldschool Malz, grüner Apfel, grüner Tee, Brennesel, Lavendel und Rosmarin, Rosenwasser, Bitterschokolade

      Finish: Lang, Grapefruit, Malz, Ingwer, Rosenwasser und Zitronengras


      Glenrothes 1970 DT / 92P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...nrothes-1970-dt
      Total unterbewertet hier, nie so eine Art Glenrothes probiert, hätte blind mit dem Salz auf einen etwas aggressiveren Clynelish oder noch eher einen etwas tropischen Caol Ila (und die Art CI liebe ich) geraten.

      Nose: Bisschen Edelkäse zunächst, dann süßer Apfel, auch etwas gelbe und rote Gummibärchen, süße Birne, Früchtekorb, Nimm 2 Bonbons, Melone, Kiwi, Mango, Passionsfrucht, Kandiszucker, Ingwer, Eukalyptus, helle Eiche, helles Malz, Mandeln, Vanille, Toffee, ein Hauch Salz und Wachs

      Taste: Absolut tolle Mischung aus sehr süßer Frucht und etwas Salz und einiger Säure, wie ein Daiquiri mit Punica aufgeschüttet, Äpfel, saftige Birnen, Mango, Kiwi, Melone, Passionsfrucht, brauner Zucker, Ingwer, Eukalyptus, sanfte Tannine, süß-knackiges Malz, Mangeln, mehr Salz als in der Nase, Kurkuma, helle Rosinen, Zedernholz

      Finish: Zedernholz, Eukalyptus, Ingwer, etwas Salz, grüner Apfel und Kampfer, lang


      Tamnavulin 1966 TWA / 90P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...avulin-1966-twa
      Deftig düster, man muss für den Abgang ziemliche Bitterkeit abkönnen, sonst ruiniert der einiges, gab dafür locker 1-2P Abzug. Aber sonst Traumnoten, gerade auch in der Nase.

      Nose: Cola-Pflanze, süße Lakritz, Safran, Püree aus Datteln, Pflaumenmarmelade, Rosinen, Kampfer, feuchter Tabak, richtige Brühe ist das, eingeöltes Mahagoniholz, edles Leder, Sachertorte, Blutorange, Creme de Cassis, Kokospralinen, Schwarzkirsche

      Taste: Erstmal mega geölte & polierte Holzpracht, die aber dann klasse von dunklen Früchten und Süße eingefangen wird, Cola Pflanze, Blutorange, matschige Grapefruit, Johannisbeeren, fruchtige Kaffeebohnen, wirklich Cola fast mit etwas Kribbeln von der Kohlensäure, Drachenfrucht, Champignons, feuchter Tabak, süße Lakritz, Anis, Kampfer, Schwarzkirsche

      Finish: Puh, wird sehr bitter, aber schön lang, ein Hauch Grapefruit und Rosinen sind vllt. hinter der Eiche und Leder versteckt


      Strathisla 1967 HB / 91P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...athisla-1967-hb
      Schön tropisch, nicht ganz typisch für Strathi und recht kräftig für sonst oft was verwässerte Hart Brothers Abfüllungen, genau deshalb kriegt er die Punkte.

      Nose: Frischer roter Apfel, süße Birne, süßes Malz, Mandeln, Marzipan, Zuckerstange, etwas Anis und Fenchel, Roiboos-Tee, Pistazie, Sahne, Toffee, Waldhonig, Kastanie, weiße Schokolade, etwas Pinienkerne

      Taste: Ananas, grüne und rote Äpfel, Birne, Mango, Zitronengras, Ingwer, Kumin, Kurkuma, Anis, Fenchel, heller Kräuterhonig und grüner Tee, weißer Tee ebenso, Netzmelone, süßes Malz, schöner Punch für die %, Rosenwasser, Salz, Wachs, Kandiszucker, weiße Grapefruit

      Finish: Ananas, etwas grüner Apfel, Grapefruit, Malz, noch ein wenig Salz, Fenchel, lang


      Glen Grant 1972 DT / 93P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...n-grant-1972-dt
      Geniales Teil, weder die immer top 72er Grants, noch meine sehr gemochte Octave-Reihe enttäuschen hier.

      Nose: Spannend, schön eigen, Orangenzeste viel, als Konter dann mysteriöse Myrrhe und Weihrauch, Ingwer, pinke Grapefruit, Ananas, Ingwer, Kampfer, Zitronengras, weißer Tee, weiße Schokolade, Mandeln, Pistazien, Räucherstäbchen, alter Tabak, etwas Anis

      Taste: Saftige, nicht so bittere Grapefruit, Orangen, Ananas, Kiwi, Papaya, verbreitet sich überall mit den %, perfekte Stärke für mich, Banane, Passionsfrucht, Sternfrucht, Salz, roter und grüner Apfel, Ingwer, Eukalyptus, Kumin, Fenchel, Rosmarin, Hauch weißer Pfeffer, süßer Tabak, Birne, etwas Kümmel und Muskat, Ricola, Lakritz, weißer und grüner Tee, Mangosaft

      Finish: Mango, Passionsfrucht, etwas Eukalyptus und Tabak, süßes Malz, Grapefruit, lang

    • GratWanderer hat einen neuen Beitrag "Prä-Astronautik" geschrieben. 25.11.2018

      Eines hat mir das Thema hier schonmal gebracht, einen derben Vergangenheits-Flash. Und einen halben Herzinfarkt, ich wusste ja wie ich mich reingelesen habe und direkt neues holte (bzw. kaufen ließ von Mutterchen), aber OH. MEIN. GOTT.
      Ganz weit hinten in einem Karton gefunden.

      ACHTUNG, ES FOLGT WERBUNG FÜR EINEN GANZ SCHLIMMEN VERLAG


      [[File:20181125_210101.jpg|none|auto]]


      Und das ist nur das was 100% von "Archäologie" und "Geschichte" *hust* handelt, wie gesagt war die Phase damals nicht nur auf PA beschränkt.
      Das wird ein schönes Themenpaket auf ebay-Kleinanzeigen jetzt, nur mein allererstes als Erinnerung rausnehmen.

    • GratWanderer hat einen neuen Beitrag "[FT] Coleburn 81 + Caperdonich 79 Signatory" geschrieben. 25.11.2018

      2x4cl Ich
      2x4cl Torben K
      2x4cl Steffen Michel
      2x2cl ffmdino
      2x10cl whisho
      2x4cl Marcel Merz
      2x2x4cl Ronny Escritor
      2x2cl Tobias Schwarz

      2x32cl Rest

    • GratWanderer hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 25.11.2018

      Schönes GF-Tasting mit GF-Suchtopfer @Glenbalvallan (über 210 allein auf WB gewertete GF, haha)
      Besonders cool da eine schöne Mischung aus "normalen" Raritäten-Jahrgängen wie 61er und die 70er, aber auch besonderes wie ein älterer Standard 25er, natürlich der (soweit ich weiß 50er Jahre Stoff) von Hempel und UA dabei.
      Dann auch noch ein Vergleich von der Whiskyherbst-Abfüllung zu zwei Fassproben, einmal das selbe Fass 2 Monate vorher, das lustigerweise komplett weiter davon entfernt war als das Schwesterfass (6238). :')


      Glenfarclas 25-year-old Golden 25 / 89P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...las-25-year-old
      Netter, gefühlt etwas bitterer 25er als aktuelle Abfüllungen, aber sonst gibt es als Standardbottling eigtl. fast nichts zu meckern.

      Nose: Kleine Nussbombe hier, Haselnussschokolade, Kastanie, Leder, Ahornsirup, dunkler Waldhonig, Hauch schwarzer Pfeffer, Muskat, Zimt, Lebkuchen, alter, geölter Schrank, Kirsche mit Kernen, Zwetschge, frische Rosinen, dunkles Toffee

      Taste: Kirsche, schwarze und Sauerkirsche, Pflaumen, Ingwer, Muskat, Zimt, Lebkuchen, viele Tannine, geöltes Leder, alte Kommode, etwas süße Lakritz, dunkler Honig, typisch Glenfarclas, da im Hintergrund auch hellere Früchte wie Äpfel, Aprikose, während vorne weiterhin Hasel- und Walnüsse sind

      Finish: Roter Apfel mit Schale, Lebkuchen, dunkles Malz und Leder, mittellang


      Glenfarclas 1976 / 90P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...lenfarclas-1976
      Etwas übertrieben das Rating hier, dafür ist die Nase zu eigen und anfangs fast etwas unangenehm, er hat aber eine klasse Abwechslung im Mund und ist schön voll für 43%, somit knackt er die 90!

      Nose: Puuh, erstmal purer Kaffeesatz mit einem Berg Bitterschokoladenraspeln darin, krass für nur 20 Jahre, dazu noch recht modriger, feuchter Weinkeller, Steinpilz, angebranntes BBQ, altes, nasses Leder, später auch Datteln, schwarze Walnuss, schwarze Trüffel und Lavendel, schwarzer Tee und süße Lakritz

      Taste: Ahoi Tannine! Erst hat man pures, edles Leder, Bitterschokolade und Mahagonischrank im Antritt für 8-10 Sekunden, dann die tolle Überraschung, es springen einem richtig schöne Früchte mit feiner Säure entgegen, helle Rosinen, Datteln, Bratapfel, Aprikose in dunklem Honig, Safran, süße Lakritz, Rosmarin, Lavendel, Earl Grey, Pergament, Muskat, Zimt, Hauch schwarzer Pfeffer

      Finish: Wieder bitterer, dunkles Malz, Leder, Kastanie, Lebkuchen, Muskat und Tannine, lang


      Glenfarclas 1974 / 87P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whisky/69230/1974
      Alles sehr samtig und glattgeleckt, ohne Kante oder Überraschungen, deshalb kommt er wohl Punktetechnisch schlechter weg als die Notes vermuten lassen. Nicht ganz mein Sherrystyle.

      Nose: Sehr tief & dicht für die %, Parmaschinken, Kastanie, Fenchel, Schwarzkirsche, fast schon alkoholisch für nur 43%, Bitterschokolade, süße Lakritz, Johannisbeermarmelade, Ingwer, Hauch Anis, frische Kaffeebohnen, roter Apfel dahinter

      Taste: Schwarzkirsche überall, Sachertorte und Tiramisu vermischt, Ingwer und Muskat, Anis, roter Apfel, Granatapfel, etwas Grapefruitschale, dunkler Honig, dunkles Toffee, Rosmarin, geöltes, glattes Leder, Nelke, Fenchel, Lavendel

      Finish: Tannine, Leder, Haselnuss, Grapefruit und dunkler Honig, mittellang bis lang


      Glenfarclas 1961 / 93P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...lenfarclas-1961
      Wundervoller Glenfarclas, liebe sie besonders wenn sie einen Tick orientalische Würze und Tee bekommen.

      Nose: Traum, Orange Bitters, Blutorange, edles Leder, Zimt, Kastanienlikör, Bratapfel, Safran, Kumin, Kurkuma, Räucherstäbchen, Orangen-Ingwermarmelade, Demerara-Zucker, Rumrosinen, sehr voll, Schwarzkirsche, Edelnutella

      Taste: Pure Süß-Bombe, Marmeladen aller Art, Orange, Aprikose, Bratapfel, Kastanie, Blutorange, Kumin, Safran, Ingwer, Kurkuma, Rosmarin, Demerara-Zucker und Rumrosinen, auch gut Tannine dabei als Ausgleich, kolumbianischer Kaffee, Earl Grey, Kokosnuss, Marzipan, Walnuss und Pflaumenkompott

      Finish: Schön typisch Glenfarclas, hier kommt wieder viel trockener und frischer roter Bio-Apfel mit Schale, Malz, Leder, etwas Kaffee, Tee, lang


      Glenfarclas 12-year-old Hempel (50s Stuff?) / 89P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...las-12-year-old
      Schon ein verrücktes Erlebnis so ein junger Vintage aus einem halben Jahrhundert zurück, man merkt wieviel Geduld man haben muss und wohl je nach Abfüllung auch einfach Glück, dass man noch was rauskitzeln kann.

      Nose: Puh, 80% Old Bottle Flavour in der Nase, alte Pergamentseiten, Walnuss, Macadamia, Steinpilz, uralte, staubige Möbel, als würde man an einer Mumie schnuppern, mit vieeel Handwärme und Zeit kommt er wieder ein wenig zum Leben, Blutorange, Orangenzeste, schönes Leder, roter Apfel, Kaffeebohnen, trotzdem weiterhin 40-50% Staub, Bitterschokolade, alter Tabak

      Taste: Hui, richtige Fruchtbombe im Vergleich zur Nase, Grapefruit, roter und grüner Apfel, Ananas, Mango, Kirschen, Pflaumen, Blutorange, Pfirsich und Waldhonig, Pinienkerne, ein richtiger Chilli-Catch ist dabei, dunkles Malz, sehr voll noch nach einigen vergangenen Jahrzehnten, Rosmarin, Fenchel, Brenneseltee

      Finish: Apfelschale, leicht geröstetes Malz, Leder, Ananas mit Schale, Grapefruit, mittellang


      Glenfarclas 1966 CA / 91P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...farclas-1966-ca
      Nachdem die Nase ein wenig einschüchtert, besonders zu Anfang mit den Bitternoten, lockert sie sich schön und im Mund kommt dann geniale fleischige Sherrydröhnung, aber eben der alten Art, nicht das moderne Zeug. Tolle Abwechslung, was orientalisches dabei, von bitter zu fleischig zu süß, yummy.

      Nose: Bitterbrett, Kastanie, Eichenfass, Walnuss und alte lederbezogene Holzkiste, die schon dezent in die Brüche geht, später Bitterschokolade, Safran, schon trockene Kaffeebohnen, etwas Pflaumenmarmelade, Ingwer, Anis, Lavendel, Thymian, Kokospralinen, Marzipan-Rum-Kugeln, Schwarzkirsche, Granatapfel weit hinten

      Taste: Maraschinolikör, Kastanie, kandierte Nüsse aller Art, Bitterschokolade, Safran, Ingwer, Trüffelöl, Edelkaffee, Datteln, Rosinen, Anis, Menthol, alter Burgunderwein, Rumrosinen, Kokosnuss, Schwarzkirsche, Blutorange und Granatapfel, schön voll und fleischig

      Finish: Kumin, Safran, Anis, altes Leder, Kirsche mit Kern, Blutorange, wieder der schöne Glenfarclas Apfel dabei, lang


      Glenfarclas 1995 Cask 6239 Cöpenicker Whiskyherbst / 85P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...lenfarclas-1995
      Meh, nicht schlecht an sich, aber sehr eintönig halt, mir fehlen Früchte und Tiefe, die Fassprobe gefiel deutlich besser.

      Nose: Schlägt einem gerade zu in's Gesicht mit purem, sahnigem Toffee, Milchschokolade, Mandelmilch, Vanilleeis, Nougat, Wether's Original, voller Honig, Marzipan, Zimt, Zuckerstange

      Taste: Wie zu erwarten auch hier pures Karamell und Nougat, Sahne, Milch, Butterkekse, Kastanienlikör, brennig, Gummi, Korken leicht, Milchschokolade

      Finish: Hier kommt zumindest ein wenig trockener GF-Apfel wieder, Milchschokolade, helles Malz, Toffee, mittellang


      Glenfarclas 1995 Cask 6239 Duty Paid Sample / 88P
      [Bei WB eingereicht] [2 Monate ca. vor Abfüllung gezogen]
      Also blind hätte ich sicher nicht getippt, dass das hier 2 Monate später zur Abfüllung wurde, da war ein Schwesterfass viel näher dran, tolle Früchte hier, schöne Power gut eingebunden und von fast allem was dabei, gefällt gut.

      Nose: Seltsam, deutlich anders als aus der finalen Flasche, roter Apfel, kandierte Nüsse von Hasel- bis Walnuss, Honig, Toffee, Marzipan, Aprikose, Hauch Ananas und Grapefruit, Fenchel und Rosmarin, bietet mehr Abwechslung als die Bottle, Muskat, Zimt und leicht Kümmel

      Taste: Toll, Grapefruit, roter, saftiger Apfel, viel Power, Ananas, Blutorange, Fenchel, Rosmarin, helle Rosinen, Zimt, Muskat, samtige Eiche und süßes Malz

      Finish: Auch hier der GF-Apfel gut dabei, Grapefruit, Kräuterhonig, etwas knackigeres Malz nun, mittellang, wärmend


      Glenfarclas 1995 Cask 6238 Duty Paid Sample / 86P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...lenfarclas-1995
      Interessantes Cask, hat viel Potential, ist aber noch zu unausgeglichen, könnte meiner Meinung nach locker 5-7 Jahre noch vertragen.

      Nose: Sehr helle Sahne-Honigbombe, Aprikose, Lychee, Zuckerstange, Kokosnussbonbons, Vanilleeis, Marzipan, Mandeln, dabei trotzdem leicht modrig-feucht, Pfirsichgelees, Toffee

      Taste: Toffee, Honig und Milch, Kokosnuss, grüner und roter Apfel, Grapefruit, knackiges Malz, Aprikose und Straciatella, Mandeln, Marzipan, Vanille, ziemlich kräftig logischerweise

      Finish: Toffee, Kokosnuss, Mandeln, Malz, frische Eiche, mittellang

    • GratWanderer hat einen neuen Beitrag "[FT] Coleburn 81 + Caperdonich 79 Signatory" geschrieben. 25.11.2018

      Zitat von whisho im Beitrag #3
      2x4cl Ich
      2x4cl Torben K
      2x4cl Steffen Michel
      2x2cl ffmdino
      2x10cl whisho


      2x46cl Rest


      Wenn sich keiner mit mehr meldet, kannst du dann gerne die OVP haben :) Sehen schön aus, zwei alte Blechdosen dabei.

    • GratWanderer hat das Thema "[FT] Coleburn 81 + Caperdonich 79 Signatory" erstellt. 25.11.2018

    • GratWanderer hat einen neuen Beitrag "Prä-Astronautik" geschrieben. 24.11.2018

      Puh, jetzt geht's genau dahin, wofür es bestimmt es. Fast alles, was an der Thematik problematisch ist, in wenigen Posts zusammengefasst.
      Das Größte Problem an dem Ganzen an sich nämlich: Die Leute, die diesem Thema/Hobby nachgehen. Um in verschwörungsähnlichem Frageton anzusetzen, passend zur Sache: Ist es ein Zufall, dass gefühlt 95% aller Anhänger oder zumindest stark interessierten fast alle folgende Merkmale erfüllen, wie dein Post zeigt:

      - Fachleute, die für größere Medien arbeiten, sind eh nicht ernst zu nehmen, da a) Mainstreammedien, b) verdienen ja dafür das große Geld (soziologisch sehr wichtig bei der Thematik der PA Anhängerschaft und ähnlichen Bereichen)

      - Plötzlich kommt irgendwann auch Klimawandel mit rein, why not

      - Weil der Gegenüber besseres zu tun hat, als 40-50 Minuten (Hälfte davon alleine für das Anschauen) auf ein random YT-Video einzugehen von einer meistens anonymen Person, ohne jeden Nachweis irgendeiner Bildung in dem meist sehr umfangreichen Spektrum an Wissenschaftsgebieten, die dafür von Nöten wären, ignoriert er offensichtlich Indizien oder vermeidliche Belege, stärkt das Vertrauen unterbewusst in jenes Video und die Person dahinter

      - "es ist wahrscheinlich, dass es Aliens/außerirdische Lebensformen gibt" als "Argument", bestreitet fast niemand, kannst du dir auch in jeder "Mainstreammedien"-Doku anhören, dass es in einem quasi für die menschliche Vorstellungskraft fast unendlich großen Universum, bei der unfassbaren Zufallskette durch die alleine Leben hier entstand, Lebewesen anderer Galaxien/Sonnensysteme/whatever gibt, die schon hier waren ist alleine mathematisch viel geringer als einem das Bewusstsein erst mal vermuten lässt. Man kennt das ja auch oft, wenn man zB Wahrscheinlichkeiten anderer Ereignisse einschätzen soll und dann beim errechneten Ergebnis merkt, dass man millionenfach daneben lag, ist hier ebenso

      Zu dem konkret vorgebrachten zum Thema PA:

      - Habe nur mal durchgeskippt durch das Mythenbla Video, soweit ich sehe beruht ein Großteil der Dinge die dort erwähnt werden auf alten, oft früh-mittelalterlichen oder antiken Schriften. Wenn man auch nur ein Semester Geschichte anfängt oder sich Hobbymäßig mal mit richtiger Fachliteratur zu mittelalterlicher, geschweige denn antiker Quellenanalyse beschäftigt, merkt man mit als erstes eines:
      Geh am besten erstmal davon aus, dass alles was der hier schreibt a) völlig übertrieben, b) Hörensagen über mind. 20 Stille-Post-Mittelsmänner, c) im schlimmsten Fall absichtlich gelogen ist. Die waren zu arrogant, dumm und vieles anderes in unterschiedlichen Kombinationen, auch nur ihre Armeestärken korrekt anzugeben für Chroniken, obwohl sie die korrekten (10-20 mal kleineren) Zahlen belegbar dahatten, sie erzählten von ihren Königen und Fürsten sie hätten Wunder vollbracht, Drachen erschlagen oder stammen direkt von einem Löwenrudel ab, um sie zu legitimieren. Why. The. Fxck. sollte man also einen Fliegenschxss darauf geben, wenn sie einem von einem leuchtenden Ding erzählen, durch das irgendeine Figur auf sie zu schwimmt (habe ich in deinem Video hören müssen) und wie kommt man bei vielen dieser Beschreibungen überhaupt auf ein Objekt das zur Raumfahrt genutzt werden kann, wenn es nicht mal im Ansatz ein Merkmal dafür erfüllt nach unserem Stand der Wissenschaft?

      - Lustigerweise nimmst du sogar einen meiner Top 3-Sätze, die PA-Anhänger komplett auflaufen lassen und jeden Ernst aus der Diskussion nehmen, der bei 90% aller Vorträge vorkommt (verfluche denjenigen, der das als erstes eingebracht hat): "x sagt das könnte man selbst heute nicht nachbauen", "selbst 2000 Jahre später im Mittelalter hat man nicht so bauen können", etc.
      Doch und zwar easy. Bräuchte halt nur einen mit soviel Kohle wie einem Pharao vergleichsweise und soviel Ressourcen-Überfluss wie vor 4500 Jahren. Es war ein absolutistisches System mit einem Gottkönig als Herrscher, 95% der "Arbeitskräfte" Sklaven, die quasi nichts kosteten, dutzende Jahre wurde alles im restlichen Land stehen und liegen gelassen nur um dies zu bauen, die weisesten Männer dafür hergeholt usw.
      Auch ganz wichtig: Es wurde gebaut um ewig zu halten, eben nicht wie unsere Häuser. Es wurde gebaut ohne Regularien, modulares Erweitern im Kopf, nur um dem Herrscher seinen Aufstieg in's Himmelreich zu seinesgleichen zu erleichtern, unsere Häuser, guess what, nicht. Ist dein Haus aus 1.80m x 1.80m Quadern gebaut mit ein paar minimalen Innengängen als strukturelle Unsicherheit innendrin, sonst einfach ein massiver Haufen quadratischer Steine in der stabilsten Form, die es gibt? Oder sonst irgendein modernes Gebäude? Warum sollten also moderne Gebäude genauso lange halten? Ganz zu schweigen davon, dass wir in einem postmodernen kapitalistischen System leben, in dem man selbst bei Projekten in Abermillionen Höhe von vornherein eben davon ausgeht, dass man es in 70-100 Jahren abreist und was neues, noch mehr Hightech beinhaltendes baut, statt für die Ewigkeit. Wer denkt, dass wir nach den Raummissionen, dem CERN und sowas hier:
      https://www.youtube.com/watch?v=NtU9p1VYtcQ
      ...nicht dazu fähig wären eine "nur" 150m hohe Pyramide aus gleichgroßen, auf ein noch viel genaueres Maß als damals zugeschnittene Quadern zu bauen mit ein paar kleinen Kammern drin, dem ist halt echt auch nicht mehr zu helfen.
      Genial, beeindruckend und faszinierend für die damalige Zeit? Aber wie! Viele Fragen aufwerfend als die Archäologie und der Orientalismus Anfang des 19. Jh. überhaupt erst entstanden? Sicher. Aber nicht unmöglich zu bauen, heute oder selbst vor 200 Jahren.
      Dass man übrigens auch immer Dinge sagt wie "Man weiß bis heute nicht, wie die Steine dorthin transportiert wurden" und alle ähnlichen Sätze, liegt eben nicht daran wie wenig Ahnung man im Ansatz hat, sondern dass es einfach so viele akademische Theorien inzwischen gibt und nur keinen endgültigen Beweis für eine davon, dass es nun mal offen bleibt. Das wird leider durch die Formulierung (auch auf Wiki) gerne mit einer gewissen Voreinstellung falsch interpretiert.

      - puh, zu der UFO Sache (was hat Belgien 1989/90 eigtl. mit Prä-Astronautik zu tun):
      Das Hauptfoto, das alle anscheinend damals für das eine nicht erklärbare halten und er dort schön hochhält, wurde 2011 zur Fälschung erklärt, als ein Belgier aus eben dem Gebiet zugab es mit Arbeitskollegen damals gemacht zu haben und auch erklärte wie. Wenn irgendwer was vertuschen will oder er lügt, wieso sollte er das 21 Jahre später erst erzählen, hm? Ist natürlich schwer mitzubekommen wenn einem ein "Exo-Channel" nur Originalaufnahmen zeigt und genau den Punkt verschweigt. Zum Phänomen der Massenhysterie gibt es dutzende tolle Bücher, schau dir alleine an wie viele hunderte christliche "Wunder" von tausenden gesehen wurden, wie im Mittelalter teils ganze Dörfer und Städte am Rad drehten weil einer was in die Welt setzte und jeder es glaubte, Werwölfe jetzt auch real weil dutzende in nur einem Dorf in Frankreich ihn mal gesehen haben im Spätmittelalter? I beg to differ.
      Auch lustig wie der Herr Ex-General am Ende selbst mehrfach sagt, dass nichts bewiesen wurde und Wetterphänomene gut dafür verantwortlich sein könnten, oder skippt man den Part als Gläubiger inkl. der 2011 Aufklärung zum Foto?


      PS: War jetzt eh am YT/Netflix-schauen, wenn du jetzt einfach mit 5 neuen Sachen ankommst, habe ich keine Zeit mehr.

    • GratWanderer hat einen neuen Beitrag "Prä-Astronautik" geschrieben. 24.11.2018

      Das Problem ist halt, dass das Thema (natürlich noch nicht PA genannt) mal eine normale, wenn auch nur nebenbei erwähnte, wissenschaftliche These war, die wie man sogar im Wiki-Eintrag lesen kann sogar mit als erstes in der Nachkriegszeit vom weltbekannten Carl Sagan, einem der angsehendsten Astronomen aller Zeiten und größtes Vorbild von zB der aktuell weltbekannten Astronomie-PR-Figur, Neil DeGrasse Tyson, eingebracht wurde:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4-Astronautik
      (3. Absatz in Geschichte der PA)
      Doch mit einem Buch über eine absolut allgemein gehaltene wissenschaftlich-philosophische Hypothese lässt sich nicht genug Geld machen, bzw. anders herum gesagt auf diesem Grundgedanken allein entstehen keine 2904920 Bücher, da muss man schon jeden Stein der Welt mit einer Voreinstellung umdrehen, damit genug Stoff bei rumkommt und somit wurde es leider schon spätestens in den späten 80ern bis frühen 90ern ein Synonym für unwissenschaftliches Arbeiten bzw. ein Grund für Ausgrenzung aus dem Wissenschaftskreis, was 20 Jahre vorher noch das berühmteste lebende Mitglied unter anderem in den Raum warf. Eben weil es durch die Übernahme von EvD und Co. so "runtergezogen" wurde. Das kann man ihnen leider schon durchaus anlasten.

      By the way, fand' ich es gerade sehr seltsam, dass im offiziellen Wiki-Artikel extra mehrmals am Anfang darauf hingewiesen wird, dass man PA nicht mit SETI verwechseln soll, was ich ganz seltsam finde. Das eine ist eine 90% historisch-archäologische (verrufene) Angelegenheit, das andere ein wissenschaftliches Programm und Netzwerk zum Finden außerirdischer Lebensformen, dass auch NASA und Co. betreiben und von ihnen beworben wird und mit Computernetzwerken und Radio-Teleskopen und Observatorien funktoniert. Wie soll man da was verwechseln?

    • GratWanderer hat einen neuen Beitrag "Prä-Astronautik" geschrieben. 23.11.2018

      Lustig, davon hier zu lesen. :)

      Ich hatte tatsächlich in einer sehr schwierigen Phase in meinem Leben von 13-15 eine allgemeine "Verschwörungsphase", das ganze Spektrum von EvD bis MKULTRA, wobei da natürlich nicht immer Verbindungen bestehen, aber über bestimmte Verlage mit 4 Buchstaben landet man da natürlich schnell von einem beim anderen.
      Ich war in dem Moment wohl aus drei Hauptgründen empfänglich, a) einfach das Alter, b) die erwähnte Phase, c) hatte schon immer eine große Vorliebe für Geschichte seit ich lesen kann (was ja unter anderem in einem meiner Studienfächer mündete) und zu der Zeit, also vor ca. 10 Jahren fing' das ja auch richtig an in einer zweiten Expansion (nach dem viel früheren Hype um EvD oder Sitchin usw. noch in den 70ern bis 80ern) aufzublühen in D/AU/CH, über oben gemeinten Verlag und später noch viel mehr.
      Schon kurz darauf, als ich mich ab 16 immer mehr in Geschichte/Politik reinsteigerte und "reifer" wurde, fing' ich an mal mich durch alle "Gegenthesen" durchzulesen und Kommentare/Abhandlungen von den wenigen seriösen Historikern, die sich überhaupt damit abgeben die Werke von EvD und Co. zu kommentieren und das hat mir bei vielen Dingen schnell einiges klargemacht. Bis heute hat das Thema Prä-Astronautik was an sich faszinierendes für mich, aber 95% sind halt purer Bullshit und es machte mich damals echt traurig zu lesen wie auch EvD teils Dinge seit 30 Jahren durchkaut, die nun wirklich von vielen Seiten schon lange erklärt wurden und er diese Punkte nicht mal erwähnt, usw.
      Bei den restlichen 5% macht es halt Spaß sich diese "Optionen" offen zu halten, aber mehr auch nicht. Denke aber immer gerne an diese 2-3 Jahre damals zurück, da hat mich EvD und Co. stets bei guter und faszinierter Laune halten können, irgendwie auch mein Geschichtsinteresse noch weiter entfacht, falls dies überhaupt noch möglich war und er ist mir an sich weiterhin sympathisch, wenn ich akzeptiere ihn eher als Geschäftsmann zu sehen.
      Schaue vllt. alle 1-2 Monate mal auf ein Video bei Fischinger's YT-Kanal vorbei, da er auch ein netter Typ ist und da teils selbst schon was zynisch rangeht bezüglich mancher "Believer".

      PS: Muss heutzutage immer schmunzeln, wo ich seit über 8 Jahren kein Buch dazu mehr gekauft habe, wenn ich manchmal bei älteren Bekannten bin, Freunden der Familie, etc. die seriös hoch 10 sind und im Bücherregal dann immer genau 1 uraltes EvD Buch noch aus den 70ern sehe, da gab's halt echt eine Phase wo das quasi das Ding war und jeder sich zumindest mal anlesen wollte.

    • GratWanderer hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 20.11.2018

      Schöne Mini-Runde gestern. Wie (fast) immer mit @Glenbalvallan

      Longmorn 1968 SMWS 7.35 / 92P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...n-1968-smws-735

      Also die Nase ist das Beste, das wären vllt. sogar 95P, Mund ist auch toll, es fehlt ein Tick Vielschichtigkeit/Abwechslung und das Finish ist auch ok, aber etwas kurz im Vergleich zum Rest, daher "nur" 92P.

      Nose: Haut einen weg, richtig top, erinnert an einen uralten dunklem Melasserum aus Trinidad oder Guadaloupe, dunkle Melasse, dunkler Honig, Rumrosinen, Datteln, Safran, dunkler, feuchter Tabak, Schwarzkirsche, schwarzer Tee direkt auf der leicht verrauchten Plantage, süße Lakritz, Nutella, Blaubeeren, säuerliche Kaffeebohnen, könnte ich einen ganzen Tag schnuppern

      Taste: Viel feuchter Tabak, Datteln, Rosinen, sehr altes Leder, Bitterschokolade, Schwarzkirsche, Blaubeermarmelade, Ingwer, Safran, Kurkuma, Blutorange, Grapefruitschale, roter Apfel, Röstmalz, Trüffelbutter

      Finish: Leider einen Tick zu kurz für den Rest, mittellang bis lang, Grapefruit, dunkles Malz, Blutorange, Bitterschokolade, Kaffee


      Longmorn 1973 TWA / 90P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...ngmorn-1973-twa

      Spannendes, ziemlich eigenes Aromenspektrum, woher diese Asche kommt, keine Ahnung. Die hellen Früchte und schönes oldschool süßes Malz gefallen mir aber gut.

      Nose: Weinbergpfirsich, Birne, Alkohol leider deutlich merkbar egal wieviel Zeit man ihm lässt, süßes Malz, frische Holzspäne und Holzleim, Kiwi, Lavendel, weißer Tee, Salbei, Fenchel, Ingwer und Anis

      Taste: Birne, grüner Apfel, weiße Grapefruit, Weintrauben, verrückterweise kommt sehr deutlich Asche dazu, obwohl er nicht rauchig ist, sehr eigene Mischung das alles, Räucherstäbchen, Mandeln, Pistazien, Eukalyptus, süßes Malz, Zuckerstange, Zitronenbonbons, Limettensorbet

      Finish: Süßes Malz, Tannine merkbar, Mandeln, Kiwi und Limette mit Schale, mittellang bis lang, adstringierend


      Longmorn 1973 Sa / 92P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...ongmorn-1973-sa

      Defintiv keine 45%, schwer zu werten da er so overpowered, aber halt saulecker ist. Auch schön wie er von sehr dunkelbitterer Nase zu doch relativ fruchtig-fleischigem Mund, zu noch frischerem Abgang übergeht.

      Nose: Purer Espresso, süße, sehr dunkle Lakritz, uralte Holzkiste leicht angefeuchtet, Bitterschokolade, Datteln und alte Gummireifen, Champignons, Sojasoße und leichtes Anis

      Taste: Holy shxt, niemals im Leben sind das 45%, die haben dich verdruckt, locker 54%, wie das in jede Ecke im Mund knallt, hatte 59% mit weniger Wumms, ernsthaft, bestimmt ein Druckfehler oder so, Rosinenweckchen, Christstollen, Datteln, Kaffee mit frischer Sahne und Amaretto und dunklem Honig, Anis, Safran, viel edles Leder eingeölt, viel Kastanie, Creme de Cassis, BBQ-Soße, komplett überwältigt von der Kraft weiterhin, Champignons, Cola-Gummis, Himbeerkompott

      Finish: Überraschenderweise frischer roter Apfel, frische Himbeeren, Blaubeeren, dunkles Malz, Rosmarin und Lavendel, lang


      Longmorn 1973 GM / 89P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...ongmorn-1973-gm

      Boah, krass, Nase ein Traum (93-94P), dann kommt eine Bitterbombe wie ich sie selten hatte überhaupt bisher (85P), der Abgang ist so dazwischen (89P).

      Nose: Schön fleischig, tolle Nase, Feigen, Datteln, Kirschen, man könnte reinbeißen, Zimt, geöltes Leder, Schinken mit dunklem Honig, brauner Zucker, Pflaumen, dunkler Tabak, Blutorange, Rumrosinen, Safran, Kumin, süße Milchschokolade

      Taste: Wäääh, was geht denn hier, Tonnen Bitterschokolade, aber richtig 90%ige, viel mehr als je in der Nase an Bitterstoffen war, angekohlte Eiche mit viel Tanninen, schon schwarz durchgebratenes Steak, später immerhin was Schwarzkirsche mit Kernen, übergebrühter Kaffee, Anis, Roggen, dunkler Tabak

      Finish: Weiterhin viele Tannine, etwas schwarzer Pfeffer, altes Leder, Bitterschokolade und etwas Kirsche und Rosinen, lang, bitteeeer mit Tick mehr Frucht aber als im Mund


      Inchgower 1975 Sb / 91P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...chgower-1975-sb

      Einfach ein tolles ausgeglichenes und aus vielen Bereichen was bietendes Teil mit viel Oldschool-Einfluss.

      Nose: Schöne Mischung, vieeel Honig, sowohl Blüten- als auch Waldhonig, brauner Zucker, Netzmelone, Kiwi, süße Ananas aus der Dose, Pfirsich, Eukalyptus, helle Tabakblätter, Wachs, Mangoscheiben, Zitronenbonbons, Zitronengras

      Taste: Viel süßes Oldschool-Malz, Fudge, Kräuterhonig, Zitronenschalen, Hauch Pfeffer, Kiwi, Limette, Ingwer, Anis, Zitronengras, Pfirsich, Fenchel, Rosmarin, Tabak, trockene Mango

      Finish: Weiterhin das schöne Malz, leicht getoastete Eiche, Grapefruitschale und Kiwi, Tannine, lang


      Inchgower 1976 Rare Malts Selection / 90P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis.../inchgower-1976

      Trifft genau meinen Geschmack mit der Exotik und hat schöne Noten als Gegengewicht (Nadelwald, Eukalyptus, etc.).

      Nose: Limette, Kiwi, Wasser- und Netzmelone, grüner Apfel, Papaya, Sternfrucht, Vanille, heller Honig, Toffee, frische Blumenwiese, Hauch Salz, Leinensäcke, Kieselsteine, Birne

      Taste: Viel Birne, was ich liebe als Note, Papaya, Kiwi, Wassermelone, süßes Malz, toller heller Waldhonig, Pinienkerne, Toffee, Eukalyptus, grüner Apfel, weiße Grapefruit, Zitronengras

      Finish: Helles, süßes Malz, Honig, Rosmarin, Oregano, Kiwi, Melone, lang, mehr Tannine als vorher

    • GratWanderer hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 16.11.2018

      As always mit @Glenbalvallan
      Was so ein Tasting wohl in einem Geschäft kosten würde (geschweige in Asien oder den Staaten) wüsste ich gerne mal.


      Macallan 1938 GM / 91P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...acallan-1938-gm

      Ein Erlebnis, hätte nicht erwartet, dass er im Mund so spannend wird bezüglich des Aufbaus. Aber die Punkte zeigen ja auch, dass es hier nicht um PLV geht.

      Nose: Puh, viel Steinpilz, Champignons und leichter Moder, dann mit viel Zeit und Wärme kommt viel Bitterschokolade, Edelkakao, Fenchel, Thymian, Kümmel, teurer Kaffee, uraltes Leder, alter, feuchter Tabak, Muskat, Pergament, trockene Lakritz, etwas Banana-Split und Papaya sind weeeit hinten, hinter dem Vintage-Vorhang, Safran, Ingwer, Anis, Kumin, Kokosnuss, noch später Granatapfel, Blutorange, dann wird er wiederum etwas bitter-gemüsig mit Aubergine, Zucchini, der Kaffee, Kakao, Leder und alte Keller bleiben aber stets die Hauptnoten. Ach und natürlich eine alte Kommode aus Mahagoni.

      Taste: Spannend, der Kaffee kämpft hier mit den genannten, im Spirit originalen Fruchtnoten um die Dominanz, während letztere aber immer schnell verlieren, Mango, Granatapfel und sogar Ananas schauen nur für Sekundenbruchteile kurz durch, recht deutlicher Antritt, dann im Körper aber doch recht fragil, später auch wie in der Nase die Gemüsenoten Aubergine und Zucchini, dazu geöltes Leder, Kümmel, Fenchel, Anis, Rosmarin, Kumin, Lavendel und Lakritz

      Finish: Lang, dunkles Malz, Leder und Pergament, Waldboden und Safran, etwas Kaffeeboden aber dezenter


      Macallan 1937 GM / 94P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...acallan-1937-gm

      Wow! Was. eine. Nase.
      Nase: 97P, Mund: 94P, Finish: 92P
      Ein anderer Taster schrieb er war ihm zu süß, verstehe gut was er meint, aber genau das brauche ich gerade bei alten Sachen als Ausgleich zu dem Kaffee und Holzdielen. ;)

      Nose: Eine unglaubliche Aromabombe für das Alter (auch Abfüllalter) und die %, Granatapfel, Blutorange, Mango, Passionsfrucht, Orangen-Ingwermarmelade, eingeöltes, edles Leder, Demerarazucker, Trüffelöl, Rosinen, Feigen, Safran, Lavendel, Fenchel, dunkle Butter, Haselnusslikör, Kakaobohnen, Schwarzkirsche, feuchter Tabak, auch frisch eingeölter Mahagonischrank, Himbeeren

      Taste: Sehr aromatisch und voll auch hier für nur 43%, Granatapfel, Papaya, Kastanie, Rumrosinen, Mango in Sherry eingelegt, das geölte Leder, Ingwer, Safran, Feigen, Steak mit Preiselbeeren, Anis, dunkle Butter und dunkles Toffee, feuchter, süßlicher Tabak, Himbeeren, Kakaobohnen, Haselnuss und Lavendel, Datteln, Trüffelbutter

      Finish: Wird eine gute Ecke bitterer, mehr Tannine, mehr Leder, Kastanie, Kaffeebohnen, Kirschkerne und trockene Papaya, sehr lang


      Macallan 1957 / 93P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...6/macallan-1957

      Man muss bitter abkönnen, dementsprechend nicht ganz meine Schiene, aber mit den 93P doch möglichst neutral bewertet. Mein Mit-Taster liebt Bitternoten und selbst ihm ging es an die Grenze. Wäre er dabei nicht doch irgendwie so samtig und weich, hätte es gute 2-3P weniger gegeben.

      Nose: Puh, hart zu durchdringen, einfach eine pure, dunkle Burgmauer aus Bitterschokolade, Kaffeebohnen und altem Leder, sowie alten Eichenbrettern, mit der Zeit (und viel davon) schauen einzelne andere Noten doch über die Burgzinnen, Safran, Fenchel, dunkler Honig, Marzipan, Rumrosinen, Datteln, Schwarzkirschen, schwarzer Trüffel, kommen immer kurz und gehen wieder hinter die Wand, angebrannte Creme Brulee, Walnuss, Lavendel, Earl Grey Tee, süße Lakritz und Ricola

      Taste: Das beste was mir einfällt um das Mundgefühl insgesamt zu beschreiben. Seidige Trockenheit. Wie eine in Samt gehüllte Hand voll Walnüsse, Bitterschokolade und Kastanien, kräftig für 43% und doch eben elegant, dunkler Waldhonig, Feigen, Datteln, Schrankwand, viel Safran und Anis, Kümmel und Kurkumin

      Finish: Ricola, Walnüsse, Datteln, Rosinen und viele Tannine, Earl Grey und Schwarztee, Kastanie, lang


      Macallan 1973 SV / 94P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...acallan-1973-sv

      Wie das nach 20 Jahren nur rauskommt (und dann noch in so einer hässlichen Flasche *hust*) ist mir ein Rätsel, trotzdem einfach nur geil, was eine Geschmacksexplosion.

      Nose: Mhhh, geniale Mischung aus Kakaosoße, fetter Milchschokolade und tollen kandierten Früchten, Mango, Papaya, Granatapfel, Grapefruit, Ananas, Passionsfrucht, roter Apfel, süße Saftbirne und all das in braunem Zucker und Milchschokolade eingetunkt, dazu leicht säuerlich-fruchtige Kaffeebohnen, bisschen Edelkäse, Marzipan, buttrig, Macadamia- und Pekannüsse, eingeöltes Leder, viel dunkler Honig, Rosmarin, Safran, Eukalyptus, Rosenblätter

      Taste: Super süß, fleischig saftig, Speck in dunklem Honig, Safran, Marzipan, allerlei kandierte Nüsse, Milchschokolade, Sahne, Toblerone, Rosinen hell und dunkel, Tabak, viel Demerarazucker, super voll und mundfüllend, in Sherry eingelegte Mango, Papaya, Passionsfrucht und Blutorange, Netzmelone und Parmesan, etwas Rosmarin und Thymian weiter hinten

      Finish: Süßer Tabak, geöltes Leder, Grapefruit, bisschen trockener als im Mundraum, aber nicht zu sehr, sehr lang mit Granatapfel und Bratapfel, wärmend


      Macallan 1986 30Y MoM / 92P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...callan-1986-mom

      Besser als ich dachte! Besonders der Antritt bzw. die erste Hälfte im Mund holt nochmal 2P raus, mehr Früchte als gedacht und ein schöner Übergang zum bitteren Part. Nur der Abgang übertreibt es dezent.

      Nose: Bleibt lange ziemlich verschlossen, braucht echt ein paar Tropfen Wasser der Gute, dann kommt die Creme de Cassis auf, Trüffel, Kaffeebohnen, süße Lakritz und Kastanie, Haselnüsse, Schwarzkirsche, Christstollen und Lebkuchen, wieder dieses vorher geölte Leder wie bei vielen alten Mac, Graphit auf altem Pergament, Champignons in Sojasoße, Safran

      Taste: Schwarzkirsche, schön überraschend säuerlich-fruchtig in der ersten Hälfte, Granatapfel, Blutorange, viel leicht gesüßte Grapefruit, Espresso mit säuerlichen Kaffeebohnen, feuchter Tabak, Kastanie, eingeöltes Leder, Blaubeermarmelade, Ingwer, Safran, Ricola, Fenchel und Kümmel

      Finish: Mhh, schön das Fass ablecken :') Schrank, Tabak, Tannine overload, Grapefruitschale, Blutorange, Kastanie, lang und bitter


      Macallan Easter Elchies Cask 14016 1995 / 91P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...8/macallan-1995

      Also bei dem Hype und jungen Alter hätte es auch schlimmer sein können, er holt schon einiges raus was man erst nicht ganz erwartet. Sehr wichtig, dass noch schöne Früchte mit Süße und Säure im Mund dazukamen, beim Abgang bin ich komplett raus, bitterer als >35 jährige ausm selben Tasting.

      Nose: Boah, purer Kaffee wie ich ihn selten hatte und mit richtig Wumms dahinter, Bitterschokolade, süße Lakritz, Safran, düsterer als ich erwartet hatte bei dem Alter, alte Holzdielen, Muskat, Kümmel, schwarzer Tee, Fenchel, Lavendel, Bergamotte, schwarz angebranntes Toast, Blumenerde, vllt. ein bisschen Datteln und Schwarzkirsche mit Kern weit hinten wenn man Frucht extra suchen will

      Taste: Richtig voll und derb, 80% davon schwarzer Tee und frische Kastanie, holy moly, schwarze Walnuss, Bratapfel kommt aber ab 15-20 Sekunden im Mund plötzlich doch noch dazu mit schöner Saftigkeit und Säure, Granatapfel, Blutorange, Johannisbeersirup, Safran, Ahornsirup, Pinienkerne, junges Leder, Tannine, Schwarzkirsche, viel Ingwer und Muskat, etwas schwarzer Pfeffer, dunkles Malz, süßes Roggenbrot, sehr interessanter Mac mit paar seltsamen Kombinationen

      Finish: Uuund wieder noch nie so puren schwarzen Tee gehabt, Tannine, Leder, Kastanie, Safran, Kümmel, lang


      Macallan 1974 AT / 93P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...acallan-1974-at

      Geniales Fass, bei dem was da nach nur 22 Jahren rauskommt, genau die richtige Stärke, braucht garkein Wasser und überwältigt sofort, nur der Abgang könnte einen Tick berauschender sein.

      Nose: Super süße Dunkelheit, Ahornsirup, Nutella verflüssigt, Rumrosinen, dunkler Tabak, Demerarazucker, wie ein genialer, alter Trinidad-Rum, Zimt, Lebkuchen, trotzdem dabei frisch für das Abfülldatum in den 90ern, Mango, Papaya, Kokos, etwas dunkle Schokolade, Safran, Rosmarin, Schinken in dunklem Honig, Preisel- & Blaubeeren, eingeölte Kommode

      Taste: Wow, viel tolle, süße, überbordende Rosinenpower, eingelegte Erdbeeren und der süße Tabak aus der Nase, Safran, in Sherry eingelegte Mango, dunkler Honig, Cappuccino, Speck, viel Milsch- und auch Bitterschokolade, Sojasoße, Papaya

      Finish: Lässt einen Tick nach, Kastanien trocken, Datteln, dunkles Malz, Tannine mehr nach vorne, Tabak, lang


      Macallan 1976 CA / 88P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...acallan-1976-ca

      Schon ein seltsames Teil, Nase wäre verrückte, aber beängstigende 83P, Geschmack 90P und Abgang ebenso 90P. :')

      Nose: Dezent verrückt, Schinken-Bratwurst, richtig fleischig mit etwas süßem Sauerkraut, Rhabarber, Blutorange, Thymian, Kümmel, Grapefruit, Safran, Fenchel, Kurkuma, Kumin, Sojasoße, alte Kommode

      Taste: Saftige, leicht säuerliche Rosinen, dunkler als die Nase vermuten lies und schön oldschool Sherry-Brühe, fettig, Steak, Kaffee, Bitterschokolade, Ricola, Sojasoße, Kumin, Kümmel, Rennreifen, Pumpernickel, Mango später

      Finish: Warm, lang, echt nett, dunkler Honig, Rosinen, süßsaftiger Sherry und trockene Mango


      Macallan 10-year-old CS 58,6% / 87P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...lan-10-year-old

      Echt überhyped, halt sehr moderner Sherry und im Mund ist er schon ein kleiner Rausch (auch durch die %), aber wirklich vielschichtig ist er nicht durch das Alter und die Nase ist auch eher mittel. Preise sind halt Unsinn.

      Nose: Kastanie, dunkel und leider ein wenig Maggi dabei, Räucherstäbchen erloschen und etwas Streichholz, Lakritz und viel Schokolade, sehr moderner Sherry, Grapefruitschale und Bitterorange, etwas frische Pilze

      Taste: Rosinen, Thymian, Kümmel, Rosmarin, Kaffeebohnen, Kastanie, Leder, Schiefertafeln, Hauch Asche sogar, dunkler Honig, Räucherstäbchen, Lakritz und Schokolade, etwas Bitterorange und leicht bittere Pilze, wirkt aber schon im Alter dem angegebenen entsprechend

      Finish: Trockene Kirschen mit Kernen, etwas Grapefruit, Röstmalz und Kaffee, mittellang, Schiefer/Blei dazu


      [[File:46393273_2194503070559772_6680988058910720000_n.jpg|none|auto]]

    • GratWanderer hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 12.11.2018

      Die Verwöhnung mit Chris aka @Glenbalvallan geht weiter, heute eine unser beider Lieblingsdistillen mal wieder (meine absolute Nr. 1) und eine die uns beiden noch ganz neu war (außer 1-2 Stück).

      Convalmore 1981 ST / 87P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whisky/35520/1981-st

      Gibt es einfach nix zu meckern, sehr schönes, rundes Bourboncask mit bisschen was zu entdecken, keinen Fehlnoten, schade um die 40%, mit nur 6% mehr wären es wohl sogar 89P geworden.

      Nose: Öffnet sich schön weiter mit ein wenig Wärme, von Mandeln, hellem Honig und Butterkeks geht es dann zu Birne und grünem Apfel über, Kiwi, frische Ananas, Limetteneis, etwas Eukalyptus, Lavendel, Fenchel und Kumin

      Taste: Puderzucker, heller Honig, Toffee, Vanille, ein in der Nase geht er dann auch erst ab der Mitte über zu den Früchten, grüner Apfel, Birne, Kiwi, leicht verwässerter Ananassaft, Grapefruitschale, Zitronengras, Hauch Ingwer und Fenchel, Kurkuma, helles Malz, grüner Tee

      Finish: Schöne Grapefruit, astringierend, leicht säuerlich-fruchtig dazu, Zitrone, Limette und helles Malz, mittellang


      Convalmore 1981 1998 GM / 85P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whisky/4545/1981-gm

      Leider seeeehr flach im Mund, da fehlen mindestens 6%, wenn nicht mehr. Die Nase war noch interessant, der Mund eher flach. Bekommt nur noch die 85 weil er keine Fehlnoten hat und an sich leckere Noten, auch der Abgang holt nochmal 1-2P raus.

      Nose: Hui, wird schnell ganz eigen, extrem buttrig wie selten bisher, richtig American Pancakes mit fettem Würfel Butter und Ahornsirup darauf, Leder eingeölt, karamellisierte Haselnüsse, Milchschokolade, Marzipan, Kastanienlikör, Schwarzkirschen, Orangensirup, Akazienhonig, Aprikose

      Taste: Orangensaft, aber stark verdünnt leider, ein Problem generell im Mundraum, Blütenhonig, viel Toffee, sehr viel Toffee, Weckchen mit bisschen hellen Rosinen, Marzipan, weiße Schokolade, Waffeln, Aprikoseneis

      Finish: Wird interessanterweise im Finish kräftiger als im Mund, auch nicht oft gehabt, hier kommt trockene Mandarine und Aprikose, etwas dunkles Malz, leichte Tannine und Toffee, mittellang


      Convalmore 1984 IM / 87P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whisky/8338/1984-im

      Einfach super ausbalanciert und kräftig für 43%, erinnert an ein paar Refill Sherry Springbank.

      Nose: Schönes Aroma, richtig frische, volle Mandarine, roter Apfel, voller Honig und Toffee, brauner Zucker, helle Rosinen, frisch dabei wie ein Raumduft, Lavendel, Roiboos-Tee, Zimt und Vanille, leicht süßes Malz

      Taste: Schön voll für 43% und markant, viele Früchte, die saftige Mandarine, der rote Apfel, süßes Malz, Sauerkirsche, Grapefruit, Lavendel und Rosmarin, brauner Zucker, Toffee und Waldhonig, Zimt, Vanille

      Finish: Klasse Abgang ebenso, schön trocken-fruchtig, Grapefruit, Zitrone, helles Malz, Mandarine, mittellang bis lang


      Caperdonich 1996 CA / 86P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whisky/91636/1996-ca

      Meh, einer der zwei schlechtesten Caper bisher bei über 20, die Nase ist sehr strange anfangs und der Geschmack holt einiges raus, aber alles ergibt nicht so 100% ein Gesamtbild.

      Nose: Puh, ok, zuerst richtiger Analogkäse, Kleber, mit viel Zeit und Wärme kommt dann noch Birne, Netzmelone, Minze und grüner Apfel, Avocado, einige grüne Noten, auch Grappa und Weintrauben mit Kern

      Taste: Weintrauben, Birne, grüner Apfel, Ingwer, Anis, weißer Pfeffer, Kurkuma, Fenchel, Papaya, Avocado, Zitronengras, normales Gras, etwas Süßholz und bittere Tannine

      Finish: Birne, Trauben, Minze, helles Malz und Gräser, mittellang


      Caperdonich 1980 CA / 92P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whisky/7214/1980-ca

      Verrückt, dass das ein Bourboncask sein soll! Gleichzeitig frisch und deftig/fleischig, man möchte reinbeißen und immer mehr haben.

      Nose: Genial! Selten so eine Bourbonnase im Leben gehabt, sehr fruchtig und frisch, Grapefruit, Blutorange, grüner Apfel, Limette, Sauerkirsche, Wassermelone, Ahornsirup, Honig, Zitronengras, Ingwer und Marzipan

      Taste: Parmaschinken, richtig geiles Steak in Honig-Rosmarinsoße, was geht denn hier ab, Honigmelone, Limette, Grapefruit, Blutorange, Sauerkirsche, Wassermelone, Ahornsirup, Ingwer kandiert, Marzipan, Milchschokolade, Rosinen, Himbeeren, Kumin, Kurkuma, Lavendel, Zitronengras, Kaffeebohnen frisch

      Finish: Lang bis sehr lang, Honigmelone, Ingwer, süßes Malz, Grapefruit, Rosmarin, Kirsche


      Caperdonich 1972 GM / 95P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whisky/4685/1972-gm

      Ahhh, Caperdonich ist jetzt schon 2 mal in meinen nur 6 x 95ern, das wird wohl was bedeuten. Traumstoff. Eine dieser ganz seltenen, wo man traurig ist zu trinken, weil man das Aroma die ganze Woche nicht mehr missen will...
      Trifft aber auch genau meinen Geschmack, einfach perfekter Sherry mit fleischigen Noten, ohne viel Trockenheit oder Bitterkeit.

      Nose: Bacon, Mango, Papaya, Maracuja, das Hirn explodiert von all den saftig-fleischigen Aromen, Passionsfrucht, Ingwer, Zimt, Rumrosinen, Demerarazucker, Kumin, Kurkuma, Safran, Kirschen, Himbeeren, Feigen, Datteln, süße Lakritz, Trüffelbutter, dunkler Honig, Kastanien, Ahornsirup, ein Traum

      Taste: Viel Rosinen, helle wie dunkle, edles Leder, Kastanie, Blaubeerenmarmelade, alte Tabakkiste, Bacon, Mango, Papaya, Maracuja, Orangen-Ingwermarmelade, Kirschsirup, Demerarazucker, Kumin und Kurkuma wieder, süße Lakritz, Trüffel, Safran, Feigen und Datteln, Ahornsirup, Parmaschinken

      Finish: Ewig, astringierend, eingeöltes, altes Leder, Kastanienlikör, süßer, feuchter Tabak, Blutorange, Granatapfel, kandierte Grapefruitstücke

    • GratWanderer hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 12.11.2018

      Zitat von J.F.K. im Beitrag #6466

      Ach, gucke...
      Ich habe zwar nicht die gleichen Ugie´s im Glase gehabt - aber ich habe mich gestern auch damit beschäftigt...




      Haha, nice! Kriegt man von denen vllt. was ab teils?

    • GratWanderer hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 11.11.2018

      Wieder eine nette gemischte Closed Runde mit @Glenbalvallan
      Erst hatte ich schon ein "schlechtes Gewissen" da die Glenugies gut über dem WB-Schnitt wegkamen und ich ein wenig verknallt war, die Littlemill dazwischen haben mich dann aber wieder ausgeglichen mit deutlich unter WB-Wert.

      Kinclaith 1966 GM / 86P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...nclaith-1966-gm

      Schwer zu werten, rein von der Qualität hätte er vllt noch 1-2 Punkte weniger, doch durch sehr interessante Aromenkombination in Nase und Mund erhält er diese dazu, schade um das Finish, hätte Potential für deutlich mehr gehabt auch mit mehr %

      Nose: Interessante Nase, schwer zu beschreiben, anfangs sehr deftig, modrig, mit alter Schokolade, feuchtes Leder, dann wird er schön buttrig, Birnenkuchen, Parmaschinken, Papaya und getrocknete Mango

      Taste: Trockene Mango, Papaya, Birnen, süßer, roter Apfel und ein Hauch Zitrone, Grapefruit, sehr trockenes Leder, Haselnuss, Pergamentpapier, alte Bücher, alles spannend, aber ein wenig dünn von der Dichte & Fülle her

      Finish: Leider typisch alte, jung abgefüllte Vintage, eher kurz, muffig, trocken, Nüsse, Pergament, Leder, etwas Papaya


      Littlemill 1988 MoS / 85P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...lemill-1988-mos

      Ginge es rein nach meinem Geschmack, hätte der eher 82P, aber er ist schon sehr interessant und man findet ja einige Noten, wenn auch sehr seltsame und alkoholisch verbunden, ich war hier mal noch sehr großzügig...

      Nose: Sehr alkoholisch leider, obwohl sogar am Ende vom Tasting, Rumrosinen, eingelegte Kirschen mit Kernen, feuchtes Heu (Littlemill ahoi), nasses Leder, sehr muffig alles, alter, nasser Keller, staubig, alte Bodendielen, Muskat, Kümmel, Fenchel, nach langer Zeit erschlug mich die Einsicht woran es mich 100% erinnert, fassgelagerter Grappa!

      Taste: Ich bleibe bei meiner Einsicht, komplett deutlich fassgelagerter Grappa ist das, wenn auch guter, alte Gräser, Kirschkerne, Weintrauben in Alkohol, Zwetschge, viel Eiche und Tannine, etwas nasser Tabak, Heu, Aprikosenkerne, Bitterschoko, Nadelhölzer, Kastanie, hat irgendwie nicht viel Whisky drin

      Finish: Trester, Tannine, Obstkerne, nasses Heu, Malz, mittellang, sehr warm vom Alkohol


      Littlemill 1990 AC / 85P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...tlemill-1990-ac

      Boah ist das seltsam, woher hat der die Punkte hier? Im Mund macht er wenigstens einiges im Antritt gut und einigen Früchten, aber sonst ist er eher schwierig und eigen.

      Nose: Ganz seltsame Eigennote, richtig chemisches Karamell, wie an Karneval das billigste vom billigen was rumgeworfen wird, hat in der Süße des Toffee eine nicht passende Säuerlichkeit, Rosinenweckchen, Alkohol, später feuchtes Heu, matschige Kiwi und vergammeltes Holz und nasser Keller, Gott, Littlemill ist echt nix für mich

      Taste: Aprikosengelees, Honig, Toffee leider weiterhin direkt in der chinesischen Fabrikhalle, Birne, Pflaume, nasses Heu, süßes Malz, Heidewiese, ein Hauch Schwefel der da eigtl. nicht so reinpasst, Sauerkirsche weiter hinten und Buchseiten

      Finish: Alte, richtig ranzige Butter, wenn man das einmal im Kopf hat geht der Gedanke nicht mehr weg, geöltes Leder und Heu dazu, mittellang


      Littlemill 1990 DL Old & Rare / 85P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whisky/8069/1990-dl

      Einfach nur langweilig, sehr mild und ausgeglichen immerhin, aber langweilig.

      Nose: Anfangs einfach nur Wasser mit etwas Heu darin, später öffnet er sich zu einer schönen Süße wenigstens, Vanille, Milcheis, Pergamentseiten, Wachs, Mandeln, Marzipan, Gras, Milchreis

      Taste: Kokosnuss, Milchreis, Vanilleeis, Mandeln und Marzipan, Blüten, süßes Heu, Pekannüsse, Macadamia ebenso, Leder, weiße Schokolade, Butterkeks und Marshmallows

      Finish: Das selbe mit etwas mehr Trockenheit, etwas hellem Malz und hellem Honig, Cerealien, mittellang


      Glenugie 1977 SV Cask 5507 / 90P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...lenugie-1977-sv

      Unbedingt lange atmen lassen, etwas mit der Hand wärmen, ein Traum danach, tolles Bourboncask mit spannenden Noten!

      Nose: Puh, zunächst purer Baumarkt-Besuch, frische Tapete, gebohnerte Plastikdielen, Kleber, dann geschieht das Wunder, mit viel Luft und etwas Zeit (mind. 15 Minuten) kommt plötzlich purer Birnensaft, richtig trüb vom Bauern hervor, garkein Kleber etc. mehr, Kiwi, Netzmelone, grüner Apfel, Hauch Salz, heller Honig, wandelt sich von 75P zu 88P in der Nase, Papaya, Toffee, Mango getrocknet

      Taste: Super süß vom Anfang bis Ende, purer Honigtraum mit hellen Tropikfrüchten, Kiwi, Papaya, Mango, Netzmelone, Zitronengras, Zimt, Toffee, kandierter Ingwer, Banane und Zwetschgen, Butterkeks, Vanille und Honigmilch, auch sehr voll für die %

      Finish: Nun etwas trockener, Zitronengras, Ingwer, Heidewiese und Waldhonig, Zimt und süße Cerealien & Bananenchips, lang


      Glenugie 1977 SV Cask 5 / 92P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...lenugie-1977-sv

      Wieder eine klasse eigene Mischung, nicht einfach nur Standard-überdurchschnittlicher-Sherrycask, nein nein, hier ist wieder besonderes am Werk, tolle Exotik mit Sherry vermischt und spannendem Übergang im Mund von astringierend zu süßem Sirup.

      Nose:
      Schön aromatisch von Anfang an im Glas, dunkler Blütenhonig, Rosen frisch geschnitten, Mandarine, kandierte Birne, roter Apfel, kandierter Ingwer, perfekt ausgewogen mit Zimt, Rosinen, Feigen, Zwetschge, Mango, etwas Passionsfrucht, Maracuja und schöner Milchschokolade

      Taste: Rosinen und Feigen, trockene Milchschokolade, Kirsche, Ingwer, Zimt, etwas Mangochips, Passionsfrucht, Honigmelone, Rosenwasser und Akazienhonig, schöne trocken-süß Mischung, die Süße kommt besonders ab der Mitte weiter hervor, Pflaume, Thymian und brauner Zucker

      Finish: Sehr lang, Maracuja, Aprikosengelees, Birne, Hauch Eukalyptus, Ingwer, Zimt, süßes Malz


      Glenugie 1980 Deoch an Doras / 92P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...-deoch-an-doras

      Freaky und geil, mehr gibt's hier nicht zu sagen, krasser Stoff, die Notes sollten es klarmachen.

      Nose: Sehr freaky und interessant, pure Edelsalami auf Pumpernickel und das für die ganzen ersten 10-15 Minuten im Glas, mit Wärme und Luft kommt nach der Zeit irgendwann auch Zwetschge hervor, Rosinen, Kirsche, rote Gummibärchen, erinnert an Burgundy Casks oder Finishes zumindest, süße Lakritz, dunkle Butter, geöltes Leder, Aloe Vera, süßer Ingwer, dunkles Toffee, Blumenwiese

      Taste: Purer Pflaumenwein und Kirschsaft, Zimtsirup, dunkler Honig, Beerenmarmelade, kandierter Ingwer, sehr süß und mundfüllend, Demerarazucker, Rumrosinen, süße Lakritz, Rosenwasser, hat dabei was spritzig-trockenes wie Kohlensäure in der Textur, Speck im Honigmantel, Kakaopulver, Kaffeebohnen

      Finish: Sehr lang, Pflaume, Pfirsich, Bratapfel, süßes Malz, dunkler Honig, Salami


      Glenugie 1977 SV Cask 7 / 93P
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...lenugie-1977-sv

      Trifft genau meinen Geschmack, hat richtig fleischig-fruchtige und dabei deftige Sherrynoten, leider hat man hier nicht mehr viel Glenugie, dies sei bei der Fassqualität aber verziehen.

      Nose: Schokosoße, Schwarzkirsche, tolle, volle Nase, Datteln, Feigen, Rumrosinen, süße Lakritz, angebrannte Butter, leicht geröstete Kastanie, Burgunderwein, Mahagonischrank, altes Leder, man merkt auch die Kraft dahinter, frischer Kaffee

      Taste: Viel frischer Kaffee auch hier, geröstetes Karamellpopcorn, perfekt ausgeglichen zwischen süß-bitter und frisch trotzdem, Feigen, Rumrosinen, eingelegte Erdbeeren, Schwarzkirsche, Kastanienlikör, Roiboostee, geöltes Leder, Mahagonischrank auch hier

      Finish: Blutorange, Grapefruit, Leder, dunkles Malz, Rosinen, karamellisierte Walnüsse, lang bis sehr lang

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