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Flaschenteilung
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J.F.K.
Fassbinder
Beiträge: 528 | Zuletzt Online: 20.06.2018
Registriert am:
04.05.2017
    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "Was ist die ideale Reifedauer für Whisky?" geschrieben. 15.06.2018

      Zitat von ASWhisky im Beitrag #131
      @J.F.K.

      ich schaffe es nicht einmal solche Texte von meinem Büro aus zu verfassen
      Du bist genial - meine Hochachtung - mitten im Wald - sozusagen als Eichhörnchen


      Danke für die Eicheln... ähhh, Blumen.

      By the way: Philip's blaue Kurve erscheint mir überflüssig. Wo (wenn nicht im New Make) zeigt sich denn der aromatische Einfluss von Getreide, Torf, Gärung und Destillation? (Und eben auch deren auszumerzende Fehler & Fehlnoten).

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "Was ist die ideale Reifedauer für Whisky?" geschrieben. 15.06.2018

      Zitat von Grinzz im Beitrag #129
      Zitat von J.F.K. im Beitrag #128
      (...)Ich benutze, um das Ganze optisch oder eben leichter verständlich darzustellen, ganz gerne eine Grafik, ein Koordinatensystem.
      (Nun bin ich aber im Moment mitten im Wald - und habe keinen Zugriff auf einen PC. Deshalb muß ich versuchen, Euch dies in Worten zu verdeutlichen.):
      Die y-Achse stellt den jeweiligen Einfluss des Spirits bzw. des Fasses dar. Die x-Achse die Zeit (der Lagerung, der Reife, im Holz).
      Am Nullpunkt der x-Achse hat unser "Whisky" (da er gerade erst ins Fass kommt) natürlich noch "Null Faßeinfluß - dafür aber sehr viel Destillats-,Destillen-Charakter. Wir müssen also zwei Kurven zeichnen: einmal die des Destillats (die mit fortschreitender Zeit eine abfallende sein wird). Und die des Fasses, des Holzes (die eine aufsteigende Kurve darstellen wird).
      Irgendwo (und das ist für jedes Fass individuell anders werden sich diese Kurven kreuzen. Das ist dann der mMn OPTIMALE Zeitpunkt, um dieses Fass abzufüllen. Zu diesem Zeitpunkt begegnen sich Fass- und Destillats-Charakter "auf Augenhöhe". Sie ergänzen einander, sie "spielen" miteinander, umtanzen einander, sind nur jeweils kurzzeitig dominant, um sich gleich wieder unterzuordnen, kurz: sie sind "reif", harmonisch, rund, schön. Im besten Sinne. Im glücklichen Falle.


      Meinst du eine Grafik wie diese hier von @Philip | Eye for Spirits:



      Ja. Danke Dir.
      Nur, daß ich der Meinung bin, daß Philip's grüne Kurve so nicht stimmt. Sie müßte zunächst sehr stark ansteigen und dann an Rasanz abnehmen (denke ich). Denn gerade anfänglich tut sich da allerhand im Holz - während das Tempo später nachlässt...

      Edith saacht: ansonsten wäre nach meiner obigen Beschreibung des Vorganges der optimale Zeitpunkt des Bottlings, wenn die additive Reifung noch nicht einmal begonnen hätte - und demzufolge noch keinerlei Fasseinwirkung im Whisky zu spüren wäre (auch kein Sherry, wenn's ein solches Fass war, oder auch keine Vanille, wenn's ein Bourbon-Fass war).

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "der Weg von der Malzmaus zum Tourguide ... " geschrieben. 15.06.2018

      Zitat von Murxus im Beitrag #1004
      @Grinzz Dein strahlendes Lächeln prädestiniert dich doch zum perfekten Tourguide


      Dann wird er das bei Sunbury.

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "Was ist die ideale Reifedauer für Whisky?" geschrieben. 15.06.2018

      Zitat von Murxus im Beitrag #127
      Zitat von Torfding im Beitrag #126
      Zitat von Oldie61 im Beitrag #125

      Springbank 23yo GlenScoma 1993 2016 54,2% WID:86980


      Ja, bei dem waren mein Offlinehändler und ich uns einig, dass der zu spät abgefüllt wurde. Und dennoch fand ich den Tropfen sehr lecker (aber ich habe nichts gegen Holzgeschmack).


      Das Holz (sprich die Tannine aus dem) ist hier aber nicht das Problem, sondern die übermäßige Intensität der Vorbefüllung... oder eine Schwäche des spirits - an das kann ich bei Springbank aber nicht glauben.
      Ein Problem was Fassreifung betrifft, das eine von dem anderen auseinanderzuhalten.
      Mir war der Ben Nevis z.B. schon einen Schritt zu Fass=Holz-lastig, im Vergleich zu den bekannten SV-Ben-Nevissen anfangs der 90er Jahre. Der von @J.F.K. erwähnte Tomatin scheint mir nach den notes aus der base schon eindeutiger in diese Richtung zu gehen.
      Es ist aber eine höchst individuelle Gausskurve, wo für einen selbst das optimale Gleichgewicht erreicht wird. Und selbst das ist wieder stimmungsabhängig ;-)


      Nee. Ich denke nicht, daß dieser Bursche am Sherry gescheitert ist - obwohl auch der (zugegebenermaßen!) recht heftig ausfiel. Ich habe mich bei dem auch gegen einen Kauf entschieden, WEIL er vom Holz her "drüber" war... Und damit ein weiteres Beispiel für die These erbringt.

      Was Gloin's energische Nachfrage betrifft: zunächst hätte ich (wie Frank auch) nur mit Antwort 4 antworten können. Spekulieren ist erlaubt, aber wenn nach direkten Vergleichen gefragt wird, die man nicht beantworten kann, so sollte man auch nicht so tun, als könnte man's...

      Zudem finde ich die Frage nach dem "besser als" oder "schlechter als" als zu zugespitzt.
      (Auch wenn Gloin alle anderen beeinflussenden Faktoren außer dem Alter gern außen vor gelassen sehen will.)
      Denn wir bewegen uns hier im Feld der höchst subjektiven Wahrnehmung, der Vorlieben und Abneigungen...
      Und ich habe schon reichlich oft auch jüngere Abfüllungen zu bewerten gehabt, die Gefahr liefen, zu viel Holz abzubekommen. Natürlich waren dies zumeist Oktaven. Da geht das alles - aus bekannten Gründen - schneller. Anam na h-Alba's private Glenglassaugh-Fassteilungen waren solche Kandidaten. Oder auch unser privates Glasaugen-Port-Fass...

      Doch unabhängig davon (also von Fassgröße und Fassart) hat jedes Fass seine eigene "Lebensgeschichte". Und die ist eben nicht unabhängig von anderen Faktoren betrachtbar. Wir können ja auch nicht (auf uns Menschen bezogen) sagen: je älter wir werden, um so reifer werden wir... Das ist zwar sicher eine im Grunde unbestrittene Tatsache. Aber einzelne Ausnahmen bestätigen (oder widerlegen) eben die Regel. Der törichte Alte. Der kindische Greis etc. Wir kennen alle solche nicht gerade "reifen" Alten. Im Gegenzug dazu gibt es recht junge reife Menschen. Auch die kennen wir alle. Vereinzelt. Ich weiß...
      Und so ist es eben auch bei den Fässern. Es gibt kein "je älter desto besser". Und auch kein "ab jenem Zeitpunkt geht's nur noch bergab."
      Ich benutze, um das Ganze optisch oder eben leichter verständlich darzustellen, ganz gerne eine Grafik, ein Koordinatensystem.
      (Nun bin ich aber im Moment mitten im Wald - und habe keinen Zugriff auf einen PC. Deshalb muß ich versuchen, Euch dies in Worten zu verdeutlichen.):
      Die y-Achse stellt den jeweiligen Einfluss des Spirits bzw. des Fasses dar. Die x-Achse die Zeit (der Lagerung, der Reife, im Holz).
      Am Nullpunkt der x-Achse hat unser "Whisky" (da er gerade erst ins Fass kommt) natürlich noch "Null Faßeinfluß - dafür aber sehr viel Destillats-,Destillen-Charakter. Wir müssen also zwei Kurven zeichnen: einmal die des Destillats (die mit fortschreitender Zeit eine abfallende sein wird). Und die des Fasses, des Holzes (die eine aufsteigende Kurve darstellen wird).
      Irgendwo (und das ist für jedes Fass individuell anders werden sich diese Kurven kreuzen. Das ist dann der mMn OPTIMALE Zeitpunkt, um dieses Fass abzufüllen. Zu diesem Zeitpunkt begegnen sich Fass- und Destillats-Charakter "auf Augenhöhe". Sie ergänzen einander, sie "spielen" miteinander, umtanzen einander, sind nur jeweils kurzzeitig dominant, um sich gleich wieder unterzuordnen, kurz: sie sind "reif", harmonisch, rund, schön. Im besten Sinne. Im glücklichen Falle.

      Fülle ich das Fass früher ab, ist der Destillats-Charakter (mit seinen noch unreifen Noten) noch zu dominant. Und der Fass-Charakter noch nicht wirklich ausgeprägt, so daß unser Whisky jung, unreif, metallisch, hefig, noch aggressiv, alkoholisch, wie auch immer... wirkt...

      Fülle ich später ab, hat das Fass mit all seinen Eigenschaften das Zepter in der Hand: Tannine, Gerbsäuren, Bitterstoffe, blanke Eiche, (...) aber eben auch die Aromen der Vorbelegung des Fasses prägen nun unseren Whisky... Die letztgenannten Aromen benötigen zwar nicht unbedingt und zwingend, dringend "Zeit", um in den Whisky überzugehen - aber dennoch tut Zeit hier einiges, was unsere (? - Gloin's!) These vom "darüber hinaus sein" untermauert...
      Ja, es gibt sie: diese Fässer, die "darüber hinaus" sind, die zu lange gelagert, zu spät abgefüllt wurden. Aber diese Fässer gibt es in fast jedem Alter! Auch ein 6jähriges Fass kann zu spät abgefüllt worden sein. Genauso, wie ein 30jähriges durchaus noch ein paar Jahre hätte liegen bleiben können.
      Das Entscheidende für mich ist immer die Balance zwischen beiden Charakteren - oder anders gesagt: hat das Fass gewonnen (und der Spirit verloren) oder ist der Destillats-Einfluss noch zu stark und dominant (und das Fass demzufolge zu schwach, zu zurückhaltend, unterlegen, nicht ausgeprägt genug.)
      Und wenn ich jetzt zur Theorie zurück komme, gibt es natürlich den Moment, wo unser Whisky nicht mehr besser sondern nur noch (im besten Falle) anders oder eben schlechter werden kann...
      Das ist die Theorie.
      Aber ich habe die x-Mal in der Praxis erleben, überprüfen, bestätigen, beweisen können. Und - ich sage es noch einmal! - bei Whiskies jedweden Alters.

      Ich hoffe, daß ich mich verständlich (genug) machen konnte. So ganz ohne visuelle Hilfen...

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "Was ist die ideale Reifedauer für Whisky?" geschrieben. 14.06.2018

      Zitat von Gloin im Beitrag #96
      Zitat von J.F.K. im Beitrag #93
      Zitat von J.F.K. im Beitrag #81


      Dennoch würde ich versuchen, einen neuen, anderen Vertreter ins Rennen zu schicken:

      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...omatin-1965-mcc

      Der hat sehr polarisiert. Und findet sowohl Befürworter als auch heftige Widersacher - weil er mMn wirklich ein paar Stunden zu lange im Fass gelegen hat...


      Mein Vorschlag ist wohl untergegangen?
      Oder gibt es keinen mehrheitlichen Konsens?
      Oder kennen den zu wenige?



      Nein, ist er nicht. Ich habe das freudig registriert.

      Allerdings kenne ich ihn nicht.

      Das wäre doch eine Flaschenteilung wert, allerdings wäre es ein teures Experiment, welches andererseits jedoch kaum günstiger möglich wird bei hohem Alter. Ich sage jedoch gleich: ich führe keine Flaschenteilung durch.

      Wäre das nichts für @didi1893 oder @Dottore ?



      Und wer "nur" nachlesen will - den gab es 2014 u.a. im Cutty im "Trüffel-Cup".
      Guckst Du: http://scotswhisky-community.de/forum/in...5982#post625982

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "Was ist die ideale Reifedauer für Whisky?" geschrieben. 14.06.2018

      Zitat von J.F.K. im Beitrag #81


      Dennoch würde ich versuchen, einen neuen, anderen Vertreter ins Rennen zu schicken:

      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...omatin-1965-mcc

      Der hat sehr polarisiert. Und findet sowohl Befürworter als auch heftige Widersacher - weil er mMn wirklich ein paar Stunden zu lange im Fass gelegen hat...


      Mein Vorschlag ist wohl untergegangen?
      Oder gibt es keinen mehrheitlichen Konsens?
      Oder kennen den zu wenige?

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "Was ist die ideale Reifedauer für Whisky?" geschrieben. 14.06.2018

      Zitat von Gloin im Beitrag #76
      Zitat von ddertzaar im Beitrag #75
      Zitat von Gloin im Beitrag #74
      "Nicht mehr genießbar" bitte nicht wörtlich nehmen. Mir reicht schon ein deutliches, für den sensorisch durchschnittlich begabten Whiskygenießer erkennbares "zu viel des Guten".

      Also ein Whisky, bei dem sich die Vermutung geradezu aufdrängt, dass er qualitativ (im Sinne von geschmacklich, olfaktorisch) besser gewesen wäre, hätte man ihn früher aus dem Fass geholt.


      Subjektiv hatte ich da schon mal einen... allerdings fanden den andere Genießer tlw. traumhaft WB-Bewertung von 88,4.

      Evtl. lags meinerseits an zu der Zeit eingeschränkter Sensorik - who knows.


      Den fand ich klasse. Er hat von mir 89 Punkte bekommen. Aber immerhin ist das ein konkretes Beispiel, das jemand als solches empfunden hat.



      Ehrlich? - Ich fand (und finde) den auch Klasse. Und habe davon auch reichlich verkauft. Zuletzt erst wieder bei der Just Whisky in Oberhausen. Und die überwiegende Mehrheit aller Leute wollte davon auch immer gerne ein Fläschlein kaufen...
      Doch vermutlich wird es bei solcher Betrachtung wie immer ausgehen: dem eenen sin Ul ist des andern Nachtigall...
      Oder anders gesagt: es findet sich immer einer, dem genau dieses Profil gefällt.

      Dennoch würde ich versuchen, einen neuen, anderen Vertreter ins Rennen zu schicken:

      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...omatin-1965-mcc

      Der hat sehr polarisiert. Und findet sowohl Befürworter als auch heftige Widersacher - weil er mMn wirklich ein paar Stunden zu lange im Fass gelegen hat...

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "Was ist die ideale Reifedauer für Whisky?" geschrieben. 14.06.2018

      Zitat von dirty_Frank im Beitrag #69
      Zitat von Gloin im Beitrag #67
      Oder Horst ist keine Referenz?


      Starke Töne...


      Findest Du?
      Es war eine Frage...

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "Was ist die ideale Reifedauer für Whisky?" geschrieben. 13.06.2018

      Zitat von Nosferatu68 im Beitrag #60
      Klar geht das auch. Gibst du aber Grain dazu, ist es kein Malt mehr.

      Ich denke gerade bei dieser Diskussion an diesen Glenfarclas hier. Mit der richtigen Lagerung dürfte auch ein höheres Alter möglich sein, ohne dass der Alkoholgehalt ins Bodenlose fällt. Da frage ich mich tatsächlich wo denn hier die Grenze wäre. Vermutlich ist die Grenze dort, wo bei der Fassprobe klar wird, das man den Malt nicht mehr länger im Fass lassen sollte. Interessant wäre es aber schon, ob man diesen Malt auch noch viel länger lagern könnte, z.Bsp. 60, 80, 100 Jahre und was dabei rauskommt. Das könnte aber vermutlich niemand mehr bezahlen.




      Du benutzt - um das schöne Bild vom tomrobs zu bemühen - gerade den äußeren Handlauf...

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "Was ist die ideale Reifedauer für Whisky?" geschrieben. 13.06.2018

      Zitat von Nosferatu68 im Beitrag #54
      Zitat von Bloedz im Beitrag #53
      Und wenn ein Malt unter die 40% fällt, kann man ihn mit einem ebenso alten Grain häufig wieder über die magische Whisky-Grenze heben.


      Dann ist es aber kein Malt, sondern ein Blend.


      Das kannst Du ABER auch mit ´nem ebenso alten Malt machen (der noch deutlich über 40,o Vol.-% hat)...
      Und dann ist es immer noch ein Malt. Vielleicht sogar ein Single Malt. Und wenn sie in EINEM Fass gevatted wurden sogar ein Single Cask...
      Irre, oder?!?

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "Kurzfristige Abmeldung: Bin arbeiten/in Urlaub/verhindert/nicht online..." geschrieben. 13.06.2018

      Wo ist doch gleich meine alte Brille?
      Ach ja... Gut eingearbeitet in den Schlamm eines Festivals des vergangenen Jahres...

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "Just Whisky Oberhausen 2018 – 8. und 9. Juni" geschrieben. 13.06.2018

      Zitat von Marcus2 im Beitrag #101
      Zitat von Eagle Eye im Beitrag #99
      Zitat von Miro im Beitrag #98
      PS- bei der letzten Whiskyfair waren über 1000 Besucher. Ich kann mir nicht vorstellen, das ein Aussteller freiwillig auf 10.000€ verzichtet...

      10.000 Euro Umsatz oder Gewinn?

      Als Aussteller fallen Kosten an, die nicht klein sind.
      Wenn ich 400 km Anreise habe, kann ich mir bei einer Messe mit nur einem Tag ggf. die Übernachtung sparen.
      Ich muss aber meine Ware und den Messestand Transportieren – also eine Transporter mieten.
      Alleine einen Stand zu schmeißen geht eigentlich nicht, also brauche ich Helfer die meine Produckte kennen – die wollen auch Geld.
      Bei Alkohol brauche ich eine Ausschankgenehmigung – für jede Messe eine neue, gibt es auch nicht um sonst.
      In der Regel fallen Standgebühren an, je Meter Stand. Die Schwanken gewaltig und können hoch ausfallen.
      Dann muss ich noch die Ware bezahlen, die ich ausschenke und verkaufe.

      Bei einem Umsatz von 10.000 Euro (der ist schon recht hoch angesetzt) bleibt unter Umständen ein Gewinn von wenigen hundert Euro über.

      Im Übrigen kann auch ein Veranstalter schon Mal auf mit einem dicken Minus aus so einer Messe herausgehen, wenn weniger Besucher kommen, wie erhofft.
      Als Aussteller ist es schon gut, wenn ich meine Kosten wieder rein bekomme – auch das ist keine Selbstverständlichkeit.



      Helfer wollen Geld? Dachte die werden in Naturalien abgefunden


      Und die kosten kein Geld?

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "der Weg von der Malzmaus zum Tourguide ... " geschrieben. 12.06.2018

      Zitat von Bloedz im Beitrag #998
      @J.F.K.

      Was hast Du denn verfallenes im Angebot, wenn ich zum Beispiel 24 sagen würde?


      Bei den Illicit Stills wärest Du dann bei Beanston near Haddington gelandet.
      Und bei den Lost Distilleries wärest Du nun Tourguide bei Aldour (der Vorgänger-Destille von Pitlochry aka Blair Athol)...

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "Was ist die ideale Reifedauer für Whisky?" geschrieben. 12.06.2018

      Zitat von tomrobs im Beitrag #40
      Mir hat mal jemand gesagt, dass man den Whiskygenuss mit dem Besteigen des Glasgow Towers zu fuß vergleichen kann. Der innere Handlauf ist das Alter des Whiskys, der äußere ist der Preis.

      Während man die ersten Stufe noch ganz leicht freihändig erklimmt, manchmal sogar Stufen überspringt, wird dies je höher man kommt immer schwieriger, und man fängt an sich irgendwo fest zu halten. Links oder Rechts, der Preis gibt Sicherheit oder auch das Alter. Irgendwann kommt der Punkt, an dem man sich überlegt, ob man wirklich noch weiter steigen möchte, oder man nicht zufrieden sein kann mit der erreichten Höhe. Aber der Ergeiz gewinnt und so geht es langsamer und vorsichtiger, aber irgendwann mit beiden Händen am Handlauf immer höher, bis man dann auf der letzten Stufe vor der Plattform ist. Tief Luft holend schaut man herab, erkennt fast schwindelig was man erreicht hat, und wähnt sich fast am Himmel, fast am Ziel. Und mit dem letzten Schritt stellt man plötzlich fest, da oben auf der Plattform, benötigt man weder den linken noch den rechten Handlauf.

      Ich fragte ihn: "Du meinst, es gibt es also guten Whisky in jedem Alter und zu jedem Preis" - "Genau, die Schlechten bringen dich nicht weiter."
      "Woran erkenne ich die Schlechten oder die Guten?" - " Solange wirst du dich wohl noch festhalten müssen"

      Fiel mir gerade wieder ein, als ich diese Diskussion um Alter und Preis so gelesen haben.

      Bei der Reifung kann das vorher hier schon häufig geschriebene nur unterschreiben, es gibt in jedem Alter gute und schlechte Whiskys. Aber natürlich gibt es einen optimalen Zeitpunkt, aber der ist von Fass zu Fass, von Whisky zu Whisky unterschiedlich. Hier muss man wohl denen vertrauen, die den Whisky in die Flasche bringen.






      Wie die breite Zustimmung schon aussagt: ein solch schönes Bild - und dann machst Du es mit Deinem letzten Satz wieder (alles) kaputt...

      Natürlich (!) muß (!!!) man denen nicht vertrauen, die den Whisky in die Flaschen bringen. Wenn dem so wäre, könnten wir "blind" jede x-beliebige Flasche kaufen...
      Natürlich müssen (!) wir ihnen dennoch vertrauen - denn kaum einer von uns weiß, ob der Whisky nicht zuvor schon (oder erst nach weiterer Lagerung) besser gewesen/geworden wäre...
      Und wenn ich mir so anschaue, was im Laufe der Jahre (die ich in diesem Spiel dabei bin) alles so abgefüllt wurde, so würde ich sagen: traue keinesfalls jenem, der den Whisky in die Flaschen bringt. Beispiele erspare ich Euch. Und da hätte - glaube ich - jeder selber zuhauf davon...

      Wenn ich also jemandem traue, dann (vielleicht!) jenem, der den Whisky AUS der Flasche bringt...
      Vielleicht.
      Ansonsten: nur mir selbst. Sonst keinem.

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "Was ist die ideale Reifedauer für Whisky?" geschrieben. 12.06.2018

      Zitat von Bruno59 im Beitrag #25
      Ich heize die Diskussion jetzt, im Sinne eines Provokateurs, nochmals bewusst an. Also nicht böse sein.

      Aussage 1: Es gibt mittlerweile viele junge Destillerien, welche logischerweise nur jungen Whisky haben bzw. Konzerne, welche aus Gründen der Gewinnoptimierung auch jungen Whisky vermarkten. Wir haben uns daher daran gewöhnt, auch "unreifen" Whisky als gut zu akzeptieren.

      Aussage 2: Whisky aus den 60er / 70er Jahrgängen sind rar und teuer und von Sammlern sehr begehrt. Wir haben uns daher daran gewöhnt, auch eigentlich zu holzlastige Whiskys als gut zu akzeptieren.





      Was haben denn die zwei Sätze z.B. der Aussage 2 miteinander zu tun?

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "der Weg von der Malzmaus zum Tourguide ... " geschrieben. 12.06.2018

      Zitat von Bloedz im Beitrag #996
      Zitat von Eagle Eye im Beitrag #993
      @Bloedz
      Mit etwas Verspätung auch meine Gratulation zur Beförderung
      Viel Spass im neuen Job

      Freue mich auf viele weiter spannende Beiträge on dir


      Wir finden bestimme eine passende Lost für dich – gibt ja einige.
      Wie wäre es mit Malt Mill




      Gute Idee @Eagle Eye . Ich hatte schon Angst, daß @J.F.K. die Zuteilung übernimmt und mich zu einer längst vergessenen Destillerie-Ruine des vorletzten Jahrhunderts auf einem gottverlassenen Acker entsendet, deren Position niemand außer ihm noch kennt.


      Was hättest Du denn daran auszusetzen gehabt, mein lieber Bloedz?
      Da Du ja eh "nur" ein virtueller Tourguide bist, wäre doch gegen eine virtuelle Tour durch eine solche Destille nix einzuwenden. Oder?
      Ich hätte Dir auch die Wahl gelassen - so a la "sag´ mal ´ne Zahl".
      Dann hätten wir gesehen, wo wir Dich sehen. Als Tourguide...

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "Whisk(e)y in den Medien" geschrieben. 11.06.2018

      Ach herrjeh...
      "...die nicht wehtun."

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "kleine Frage/schnelle Antwort - Whisky Allgemein" geschrieben. 07.06.2018

      Zitat von Eagle Eye im Beitrag #378
      @Bloedz
      Auf den Namen stößt man auch im Zusammenhang mit Blair Athol.
      1882 übernahm Peter Mackenzie (P. McKenzie & Co Distillers Limited) die Brennerei.
      Die wurde 1932 geschlossen und nach dem Kauf durch Arthur Bell and Sons 1933 erst 1949 nach vollständigen Umbau wieder eröffnet.
      Arthur Bell and Sons wiederum ging 1985 an Guinness. Daraus entstand United Distillers und dann Diageo.
      Von daher würde ich auf ein Tochterunternehmen von Arthur Bell and Sons/United Distillers tippen.

      @J.F.K. kommt das so in etwa hin?



      Du weißt, daß ich nicht so sehr die aktiven recherchiere... Mehr die nicht mehr aktiven...
      P. McKenzie & Co. hatte nicht nur Blair Athol. Sondern auch Dufftown-Glenlivet. (Im Unterschied zu den Mackenzie Bros. von Dalmore!)
      Im Zuge der Nachkriegs-Umstrukturierungen der Branche ist es durchaus vorstellbar, daß auch Bladnoch zwischenzeitlich bei den Bell´s (oder aber Mckenzies) gelandet ist. Als "Beifang" hatte ich eine solche Information bisher aber noch nicht. - Wenn ich wieder etwas mehr Zeit habe, werde ich mich mal auf die Suche danach machen...
      Bis Anfang der 70er Jahre gehörte Bladnoch jedoch noch zu Ian Fisher of McGown & Cameron Ltd. - nachdem diese sie 1965 von A.B. Grant & Co. übernommen hatten... Die wiederum hatten sie 1957 (?) übernommen... Und davor ruhte lange und still der See... (bis 1939 Bladnoch Distillery Co. Ltd.)

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag ""Marken" zu recht so hoch gelobt /hoch im Kurs? Ja - Nein - Diskussion" geschrieben. 05.06.2018

      Zitat von Eagle Eye im Beitrag #169
      Zitat von Albaron im Beitrag #168
      Zitat von Eagle Eye im Beitrag #164
      @Albaron
      Soweit mir bekannt, hatten Port Ellen und Caol Ila zum Zeitpunkt der Schließung einen vergleichbaren technischen Stand.

      Beide wurden vorher Modernisiert.
      Port Ellen 1966-1967
      Caol Ila 1972-1974



      Interessant. Das war mir so nicht präsent. Bisher hieß es immer Port Ellen wurde hauptsächlich geschlossen, weil man Caol Ila erst modernisiert und erweitert hatte, das bei Port Ellen aber noch notwendig war. Zumindest habe ich das so im Kopf. Momentan weiß ich gar nicht woher ich das habe, wenn ich ehrlich bin.

      Jetzt noch ein wenig Spekulation: Vielleicht suchte man ja auch einen Platz für die Maltings und der wäre bei Caol Ila wohl vermutlich nicht gewesen und zudem liegt dafür Port Ellen verkehrstechnisch auch deutlich günstiger wegen des nahen Hafens.

      Die Port Ellen Maltings gingen 1974 in Betrieb.
      Also auch kein Grund.

      Port Ellen hatte 4 Stills
      Caol Ila hatte 6 Stills und war schon grösser – das wäre eine kleine Erklärung.
      Zu wenig Nachfrage für beide, aber zu viel für Port Ellen…



      Was bei den ganzen bisherigen Diskussionen um die Schließung von Destillerien aus meiner Sicht überhaupt gar keine Rolle (oder Erwähnung) fand (wofür ich aber bei meinen Recherchen jede Menge Anhaltspunkte und Informationen erhielt), ist, daß sich nicht nur die Brennereien untereinander um die offenbar rare Gerste balgten...
      Auch mit den Brauereien gab es während der 50er, 60er und 70er Jahre stetig Auseinandersetzungen um die Quoten. Und daher auch verkürzte Produktionszeiträume, kurzzeitige vorübergehende Schließungen etc.

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "Just Whisky Oberhausen 2018 – 8. und 9. Juni" geschrieben. 05.06.2018

      Zitat von Grinzz im Beitrag #48
      Zitat von whiskykanzler im Beitrag #46
      Zitat von Grinzz im Beitrag #44
      Ich habe gestern das Zugticket für mich und @Zombo gekauft. Ich gehe jetzt ganz fest davon aus, dass wir dort erscheinen werden.
      Ich freue mich schon darauf; immerhin wird es meine erste Whisky-Messe sein - eigentlich... nun es wird meine erste Messer überhaupt

      Ey Alda was grinzzt Du?
      Was soll heißen erste Messer?
      Willst Du mich Messer machen, oder was.
      Komm vorbei an Stand, ich zeig Dich Messerwhisky...


      Es jetzt einfach auf eine Autokorrektur zu schieben wäre zu einfach, oder? Zumal ich den Text am PC geschrieben habe, an dem es gar keine Autokorrektur gibt
      Aber ich werde bestimmt trotzdem beim @whiskykanzler vorbeikommen. Das kann ich mir doch nicht entgehen lassen


      Wenn Du beim Whiskykanzler VORBEI gehst, kommste fast direkt zu mir...

Empfänger
J.F.K.
Betreff:


Text:
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