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Flaschenteilung
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matts
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Beiträge: 1845 | Zuletzt Online: 23.10.2018
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13.04.2017
    • matts hat einen neuen Beitrag "am bestehenden gutem festhalten oder die Vielfalt" geschrieben. Heute

      Als Standards kaufe ich übrigens gerne den Lagavulin 16, den Kilkerran 12, den Clynelish 14, den Bunna 12 und den Glen Els Journey nach. Laga 12 CS und Laphi 10 CS sind auch immer gerne gesehen. Halt nur etwas teurer.

    • matts hat einen neuen Beitrag "am bestehenden gutem festhalten oder die Vielfalt" geschrieben. Gestern

      Beides. Für extrem gut befundene Abfüllungen und leckere Standards werden gerne (nach)gekauft, und die Vielfalt wird munter über Samples erkundet.

    • matts hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 21.10.2018
    • matts hat einen neuen Beitrag "Frisch entkorkt" geschrieben. 21.10.2018

      Nachher

      [[File:IMG_1596.JPG|none|fullsize]]

    • matts hat einen neuen Beitrag "Frisch entkorkt" geschrieben. 21.10.2018

      Vorher

      [[File:IMG_1592.JPG|none|fullsize]]

    • matts hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 21.10.2018

      Nach den Ardmores heute Abend bekomme ich gerade Lust auf einen satten, unkomplizierten Islay-Malt. Ich glaube, ich rupfe gleich noch eine Flaschen Lagavulin 16 auf. Den hatte ich schon lange nicht mehr im Glas. Auch, wenn er über die Zeit hinweg schwächer geworden ist: auf den lasse ich nichts kommen. Er war mein erster Single Malt und ich habe mich 1997 auf Anhieb in ihn verliebt. Siehe auch hier.

    • matts hat einen neuen Beitrag "Ardmore 12 Port Wood" geschrieben. 21.10.2018

      Ardmore 12y Port Wood Finish (WID 73170)

      Farbe: Deep Copper

      Nase:
      Grundaromen: Süße, Frucht, Rauch (wenig), Gewürze, Möbelpolitur, Zitrusfrüchte Beschreibung: Die Nase ist auf Anhieb süßlich weinig. Eine angenehme Mischung aus Trauben und roten Früchten, vor allem Erdbeeren. Ein dezenter Lagerfeuerrauch legt sich in die Nase und eine schöne frische Note sorgt für ein durchaus interessantes Gesamtbild: frische Minze und etwas, was mich entfernt an Möbelpolitur erinnert. Unterschwellig ist die Nase durchweg würzig. Ein Hauch Pfeffer ist stets present. Ein etwas längeres konzentriertes Verriechen wird mit saftige zuckrigen Orangen belohnt. Eine insgesamt schöne Nase, die Lust auf das Probieren macht.

      Mund:
      Grundaromen: Früchte (rot, wenig), Gewürze, Torf, Rauch, Leder (wenig), Eiche, Kaffee, Schokolade, Beschreibung: Sanft und sehr ausgewogen trifft der Tropfen auf die Zunge. Rote Früchte blitzen nur überraschend kurz durch. Näher spezifizieren kann ich sie leider nicht. Sämtliche Früchte fallen schnell dem Torfrauch und der Würze dieser Abfüllung zum Opfer. Pfeffer und ein wenig Lakritz machen sich breit. Dazu gibt es einen Anflug von Leder und im Übergang zum Finish kommt die Eiche durch. Vor einem leicht schokoladigen Hintergrund rundet ein schöner Kaffee- und Espressogeschmack das Gesamtbild ab. Kein geschmacklicher Überflieger, aber mir gefällt’s.

      Abgang:
      Grundaromen: Eiche, Rauch, Kaffee, Schokolade Beschreibung: Das Finish ist mittellang. Eiche und Lagerfeuerrauch dominieren den Abgang. Dazu gibt es etwas Kaffee und dunkle Zartbitterschokolade. Ganz zum Schluß kommt noch eine leicht metallische Note durch; wirklich arg stören tut sich mich aber nicht.

      Charakter: Eine gefällige, gut trinkbare Abfüllung. Überraschend wenig fruchtig im Geschmack. Würzige Eiche und Torfrauch dominieren das Gesamtbild. Wirkliche Ecken und Kanten oder gar eine spezielle Besonderheit bietet die Abfüllung allerdings nicht.

      Bewertung: Easy-drinking der leckeren Art. Die Nase gefällt mir am besten. Geschmack und Finish brauchen sich aber auch nicht zu verstecken. Gefällt mir deutlich besser als Legacy, Tradition und Triple Wood. Die genannten drei Abfüllungen taugen für mich nicht für einen Whiskygenuss. Der 12y Port Wood hingegen schon. Für mich gibt es heute gute 85 Punkte.

    • matts hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 21.10.2018

      SSSM 10/2018: mission accomplished
      ...und ein versöhnlicher Ausklang mit Ardmore. Die NAS-Abfüllungen Legacy, Tradition und Triple Wood haben mir nicht wirklich gefallen. Ersteren finde ich sogar ziemlich übel. Kaum steht ein Alter drauf, schmeckt's ungleich besser

      Ardmore 12y Port Wood Finish (WID 73170)

      Farbe: Deep Copper

      Nase:
      Grundaromen: Süße, Frucht, Rauch (wenig), Gewürze, Möbelpolitur, Zitrusfrüchte Beschreibung: Die Nase ist auf Anhieb süßlich weinig. Eine angenehme Mischung aus Trauben und roten Früchten, vor allem Erdbeeren. Ein dezenter Lagerfeuerrauch legt sich in die Nase und eine schöne frische Note sorgt für ein durchaus interessantes Gesamtbild: frische Minze und etwas, was mich entfernt an Möbelpolitur erinnert. Unterschwellig ist die Nase durchweg würzig. Ein Hauch Pfeffer ist stets present. Ein etwas längeres konzentriertes Verriechen wird mit saftige zuckrigen Orangen belohnt. Eine insgesamt schöne Nase, die Lust auf das Probieren macht.

      Mund:
      Grundaromen: Früchte (rot, wenig), Gewürze, Torf, Rauch, Leder (wenig), Eiche, Kaffee, Schokolade, Beschreibung: Sanft und sehr ausgewogen trifft der Tropfen auf die Zunge. Rote Früchte blitzen nur überraschend kurz durch. Näher spezifizieren kann ich sie leider nicht. Sämtliche Früchte fallen schnell dem Torfrauch und der Würze dieser Abfüllung zum Opfer. Pfeffer und ein wenig Lakritz machen sich breit. Dazu gibt es einen Anflug von Leder und im Übergang zum Finish kommt die Eiche durch. Vor einem leicht schokoladigen Hintergrund rundet ein schöner Kaffee- und Espressogeschmack das Gesamtbild ab. Kein geschmacklicher Überflieger, aber mir gefällt’s.

      Abgang:
      Grundaromen: Eiche, Rauch, Kaffee, Schokolade Beschreibung: Das Finish ist mittellang. Eiche und Lagerfeuerrauch dominieren den Abgang. Dazu gibt es etwas Kaffee und dunkle Zartbitterschokolade. Ganz zum Schluß kommt noch eine leicht metallische Note durch; wirklich arg stören tut sich mich aber nicht.

      Charakter: Eine gefällige, gut trinkbare Abfüllung. Überraschend wenig fruchtig im Geschmack. Würzige Eiche und Torfrauch dominieren das Gesamtbild. Wirkliche Ecken und Kanten oder gar eine spezielle Besonderheit bietet die Abfüllung allerdings nicht.

      Bewertung: Easy-drinking der leckeren Art. Die Nase gefällt mir am besten. Geschmack und Finish brauchen sich aber auch nicht zu verstecken. Gefällt mir deutlich besser als Legacy, Tradition und Triple Wood. Die genannten drei Abfüllungen taugen für mich nicht für einen Whiskygenuss. Der 12y Port Wood hingegen schon. Für mich gibt es heute gute 85 Punkte.

    • matts hat einen neuen Beitrag "Ardmore Triple Wood" geschrieben. 21.10.2018

      Ardmore Triple Wood (WID 70277)

      Farbe: Amber

      Nase:
      Grundaromen: Zitrusfrüchte, Torf, Rauch, Malz, Tee, Früchte (hell), Vanille (wenig) Beschreibung: Die Nase kommt recht sanft daher. Am stärksten dominieren Zitronengras und Limetten. Dazu gibt es etwas Rauch, ein bisschen süßiches Malz, kalten grünen Tee und grüne Äpfel. Mit ein wenig Fantasie schwingt auch noch ein Hauch Vanille mit. Der Alkohol ordentlich eingebunden. Ein solides Gesamtbild. Die Nase gefällt mir etwas besser als die vom Legacy und Tradition.

      Mund:
      Grundaromen: Rauch, Gewürze,Toffee, Karamell, Früchte (hell, wenig) Beschreibung: Klar, hellfruchtig und von Beginn an mit viel Pfeffer trifft der Tropfen auf die Zunge. Einzelne Früchte kann ich leider nicht greifen. Dazu entfaltet sich der Geschmack in die fruchtige Richtung zu wenig. Dafür gibt es ordentlich Pfeffer und kräutgrigen Torfrauch. Ein bisschen Eiche gesellt sich auch noch hinzu und für einen kurzen Moment blitzen ein wenig Toffee und Karamell durch. Trotz der ordentlichen 46% bleibt aber durchweg ein leicht wässriges Mundgefühl. Schade, mit ein wenig mehr Körper hätte das durchaus lecker werden können. So bleibt es bei einem allenfalls mittelprächtigen Geschmackserlebnis.

      Abgang:
      Grundaromen: Rauch, Gewürze, Eiche, Nuss Beschreibung: Der Abgang ist mittellang und trocken. Pfeffriger Torfrauch und etwas Eiche klingen durchaus angenehm nach. Mit der Zeit wird es immer trockener und ganz zum Schluß gibt es noch eine leicht bittere, aber durchaus leckere Portion Mandeln.

      Charakter: Pfeffer, kräutriger Torfrauch und Eiche bestimmen hier den Geschmack. Das durchaus solide Gesamtbild wird ein wenig von dem leichten Körper und dem damit verbundenen wässrigen Mundgefühl eingetrübt. Wie gesagt: Pfeffer und Torfrauch sollte man mögen.

      Bewertung: Im direkten Vergleich gefällt mir der Triple Wood deutlich besser als der Legacy und etwas besser als der Tradition. Für mich die Kategorie “easy-to-drink, aber nicht wirklich mein Geschmack”. Da gibt es in der Preisklasse zahlreiche Tropfen, zu denen ich eher greifen würde. In Anbetracht des merkwürdig dünnen Mundgefühls gibt es von mir heute 81 Punkte

    • matts hat einen neuen Beitrag "Ardmore Legacy" geschrieben. 21.10.2018

      Ardmore Legacy (WID 58190)

      Farbe: Pale Gold

      Nase:
      Grundaromen: Süße, Malz, Rauch, Würze Beschreibung: Zunächst einmal gibt es einen süßlich-klebrigen Sherryhauch in die Nase. Honig schwingt mit und ein bisschen Malz kommt auch zum Vorschein. Überlagert wird das Malz aber von einer halbherzigen Rauch-Pfeffer-Kombination, mit der ich mich auch am zweiten Tasting-Abend nicht anfreunden mag.

      Mund:
      Grundaromen: Süße, Würze, Rauch Beschreibung: Klar, deutlich süßlich und von Beginn an pfeffrig-scharf trifft der Tropfen auf die Zunge. So bleibt es dann auch. Bis auf eine deutliche Bitterkeit, die erstaunlicherweise komplett ohne Eiche stattfindet, entwickelt sich hier geschmacklich so gar nichts mehr.

      Abgang:
      Grundaromen: Rauch, Pfeffer, Malz (wenig) Beschreibung: Das Finish ist mittellang. Wasser und etwas Malz als Trägermasse klingen zusammen mit Rauch und übermäßig viel Pfeffer unausgewogen und irgendwie überhaupt nicht lecker nach.

      Charakter: Etwas Sherry, etwas Malz, etwas Rauch und etwas Pfeffer. Alles ausgesprochen schemenhaft und blass und unharmonisch.

      Bewertung: Wenn es um Geschmack und Genuss geht: Hierfür muss man keinen Alkohohl trinken. Wenn es um den Alkohol geht: diesen Geschmack braucht man nicht. Leider eine Abfüllung mit der ich überhaupt gar nicht klarkomme. Diese halbherzige Pfeffer-Rauch-Kombination stört mich richtig. Entsprechend gibt es von mir dafür nur 70 Punkte und die Gewissheit, dass ich den kein drittes mal im Glas haben werde.

    • matts hat einen neuen Beitrag "Frisch entkorkt" geschrieben. 21.10.2018

      @Marcus2 Nur interessehalber: welche Couvreur-Abfüllungen fandest Du denn sehr gut?

    • matts hat einen neuen Beitrag "Frisch entkorkt" geschrieben. 21.10.2018

      @didi1893 "Muffiger Gewölbekeller und vermoderte Holzkisten" klingt interessant. Ich hatte bislang noch gar keinen Couvreur im Glas. Sollte ich spätestens nächstes Jahr nach bestimmt erfolgreichem Sampleabbau mal ändern. Wie immer klasse Notes!

    • matts hat einen neuen Beitrag "der Weg von der Malzmaus zum Brennmeister ... " geschrieben. 21.10.2018

      @IronChic Herzlichen Glückwunsch zur Beförderung zum Warehouse-Manager! Immer wieder schön, hier von Dir zu lesen. Bitte weiter so und auf die nächsten 2000

    • matts hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 21.10.2018

      @StyrianSpirit Wahrscheinlich ja. Mit den drei Standards Tradition, Legacy und Triple Wood bekleckert sich Ardmore bei mir jedenfalls nicht mit Ruhm. Diese spezielle, mir immer wässrig erscheinende Rauch-Pfeffer-Kombi stört mich irgendwie. Falls das die DNA von Ardmore ausmacht, werde ich bis auf weiteres nicht nach weiteren Abfüllungen von Ardmore Ausschau halten. Dir weiter einen genussvollen Armagnac-Abend! ...oder vielleicht doch noch den einen oder anderen guten Malt im Glas.

    • matts hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 21.10.2018

      Da muss jetzt gleich noch einmal Nummer 4 von 4 ran: der Ardmore 12y Port Finish. So wirklich meins war Ardmore mit den Abfüllungen Legacy, Tradition und Triple Wood bislang nicht. Ein in die Runde!

    • matts hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 21.10.2018

      Danke @Grinzz für die SSSM-Teilung!

      Ardmore Triple Wood (WID 70277)

      Farbe: Amber

      Nase:
      Grundaromen: Zitrusfrüchte, Torf, Rauch, Malz, Tee, Früchte (hell), Vanille (wenig) Beschreibung: Die Nase kommt recht sanft daher. Am stärksten dominieren Zitronengras und Limetten. Dazu gibt es etwas Rauch, ein bisschen süßiches Malz, kalten grünen Tee und grüne Äpfel. Mit ein wenig Fantasie schwingt auch noch ein Hauch Vanille mit. Der Alkohol ordentlich eingebunden. Ein solides Gesamtbild. Die Nase gefällt mir etwas besser als die vom Legacy und Tradition.

      Mund:
      Grundaromen: Rauch, Gewürze,Toffee, Karamell, Früchte (hell, wenig) Beschreibung: Klar, hellfruchtig und von Beginn an mit viel Pfeffer trifft der Tropfen auf die Zunge. Einzelne Früchte kann ich leider nicht greifen. Dazu entfaltet sich der Geschmack in die fruchtige Richtung zu wenig. Dafür gibt es ordentlich Pfeffer und kräutgrigen Torfrauch. Ein bisschen Eiche gesellt sich auch noch hinzu und für einen kurzen Moment blitzen ein wenig Toffee und Karamell durch. Trotz der ordentlichen 46% bleibt aber durchweg ein leicht wässriges Mundgefühl. Schade, mit ein wenig mehr Körper hätte das durchaus lecker werden können. So bleibt es bei einem allenfalls mittelprächtigen Geschmackserlebnis.

      Abgang:
      Grundaromen: Rauch, Gewürze, Eiche, Nuss Beschreibung: Der Abgang ist mittellang und trocken. Pfeffriger Torfrauch und etwas Eiche klingen durchaus angenehm nach. Mit der Zeit wird es immer trockener und ganz zum Schluß gibt es noch eine leicht bittere, aber durchaus leckere Portion Mandeln.

      Charakter: Pfeffer, kräutriger Torfrauch und Eiche bestimmen hier den Geschmack. Das durchaus solide Gesamtbild wird ein wenig von dem leichten Körper und dem damit verbundenen wässrigen Mundgefühl eingetrübt. Wie gesagt: Pfeffer und Torfrauch sollte man mögen.

      Bewertung: Im direkten Vergleich gefällt mir der Triple Wood deutlich besser als der Legacy und etwas besser als der Tradition. Für mich die Kategorie “easy-to-drink, aber nicht wirklich mein Geschmack”. Da gibt es in der Preisklasse zahlreiche Tropfen, zu denen ich eher greifen würde. In Anbetracht des merkwürdig dünnen Mundgefühls gibt es von mir heute 81 Punkte

    • matts hat einen neuen Beitrag "FT 1977er Speyside / Maltbar 1977/2018 brandneu" geschrieben. 21.10.2018

      @whisho Bin gerade etwas verpeilt und viel zu spät: der Traumstoff ist bei mir bereits am letzten Wochenende perfekt verpackt und gelabelt angekommen. Tausend DANK noch einmal für die klasse Teilung. Den hebe ich mir für einen besonderen Moment auf. Freue mich schon drauf!

    • matts hat einen neuen Beitrag "Glendronach-News" geschrieben. 20.10.2018

      Zitat von Larso im Beitrag #224
      Ich habe gestern mit einem erfahrenen Whiskyfreund zusammen den neuen Revival gegen einen 2015er Revival und einen 2018er Allardice blind verkostet. Die Samples wurden von meiner Frau streng geheim in identische Fläschchen abgefüllt. Die Gläser waren identisch und wurden gleichzeitig mit gleichen Mengen befüllt. Absolut klinische Laborbedingungen

      Die Hoffnung war groß, daß der neue mit dem alten mithalten kann, oder zumindest der Allardice.

      Nach ca. 10 Minuten schnüffeln und warten und schnüffeln und... gab es bereits deutliche Unterschiede zu vernehmen. Nr. 1 war deutlich zurückhaltender in den Aromen, eher Himbeer als Brombeer, dazu kam auch der Alkohol etwas stärker durch. Nr. 2 roch stark nach reifen Brombeeren, und irgendwie "alt". Nr. 3 war der Nr. 2 ähnlich, kippte aber im Laufe der Zeit etwas in Richtung Milchkaffee und Karamell- bzw. Vanillesirup.

      Nach dieser ausgiebigen Schnüffelei wurde endlich probiert. Nr. 1 schmeckte anfangs genau wie er roch. Etwas herb, leichte Himbeere, insgesamt recht flach und wenig komplex. Auch der Abgang war recht kurz und leicht holzig. Weiter ging es diesmal mit Nr. 3. Was für ein Unterschied. Mundfüllende Aromen, eine Vielfalt dunkler Beeren, leichtes Holz, gut eingebundener Alkohol, süsser Sherry. Dazu ein langer Abgang, der auch nicht zu holzig war. Ein toller Whisky. Bitte laß es den neuen 15er oder den Allardice sein! Zum Schluß dann Nr. 2. Wesentlich trockener als Nr. 3, die Sherrysüße fehlt, begleitet von einer holzigen Note. Insgesamt auch weniger komplex als Nr. 3 und irgendwie flacher. Er erinnerte mich dann doch sehr an den Allardice, den ich vor ca. 3 Jahren mal im Glas hatte. Die Hoffnung schwand, daß Nr. 3 der Allardice sein könnte. Nach mehrmaligem hin- und herprobieren in unterschiedlichen Reihenfolgen (wobei Nr. 1 immer süßlicher wurde) stimmten wir beide in unseren Vermutungen überein. Meine Glücksfee durfte dann auflösen und bestätigte unsere Befürchtung. Ihr werdet es auch schon ahnen: Nr. 1 ist der neue Revival, Nr. 2 der Allardice und Nr. 3 der 2015er Revival.

      Ich freue mich für jeden hier, der den Allardice als bessere oder würdige Alternative zum alten Revival betrachtet. Ich kann es leider absolut nicht. Für mich liegen da 2-3 Punkte zwischen, zu ungunsten des Allardice. Und nochmals min. 2 Punkte vom Allardice zum neuen Revival. Ich werde ihn die nächsten Tage mal solo probieren, vielleicht hat er es ohne Gegner einfacher.

      Mein Rat an alle, die dem neuen hinterherjagen: Entspannt euch, er ist den Trubel leider nicht wert. Die 88 Base-Punkte kann ich derzeit absolut nicht nachvollziehen.

      Und wenn ich nochmal blind testen dürfte, würde ich sogar den 12er und den Parliament dazunehmen. Wäre interessant, wie der 12er gegen den neuen 15er und der alte 15er gegen den Parliament mithalten können.

      Schöner Vergleich @Larso Ich lasse mir mit den neuen 15er gaanz viel Zeit und lese derweil interessiert die ersten Notes und Erfahrungsberichte...

    • matts hat einen neuen Beitrag "der Weg von der Malzmaus zum Brennmeister ... " geschrieben. 20.10.2018

      @ffmdino Herzlichen Glückwunsch zum neuen Job und weiter so!

    • matts hat einen neuen Beitrag "Tradition bewahren?! Tradition VS Innovation ?!" geschrieben. 16.10.2018

      1. Jeden Preis? - Sicher nicht. Aber auch nicht "Billigheimer". Sprich gutes Geld, für gute Arbeit und gute alte Handwerkskunst.
      2. Innovationen? - Nun ja: brauche ich eher nicht, aber es kommt darauf an, was man darunter versteht. Nur als Beispiel: ich habe nichts gegen Innovationen à la Compass Box Spice Tree und gegen frühere Sherry-Abfüllungen mit Paxarette habe ich auch nichts. Nur wie @groensparv schon schrieb: transparent sollte es sein, so dass ich eine bewusste Entscheidung treffen kann.
      3. An längst vergangenen Tagen festhalten? - Ja, gerne. Dazu gehört aber auch die Einsicht, dass eine Herstellung wie in den guten längst vergangenen Tagen recht kostspielig ist (siehe 1. / Stichwort gutes Geld für guten Gegenwert) und die heutige Massennachfrage damit höchstwahrscheinlich nicht annähernd gedeckt werden könnte. Was wiederum die Preise zusätzlich treiben könnte...

Empfänger
matts
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