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matts
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    • matts hat einen neuen Beitrag "Sonderangebote im Web" geschrieben. Heute

      @tommy ...und ist bei Dir ja quasi um die Ecke. Schlag zu - dann kannst Du noch nen Lokalen glücklich machen.

    • matts hat einen neuen Beitrag "Speyside 1977/2015 Whisky-Doris" geschrieben. Heute

      [[File:20181214_Speyside1977_WD.JPG|right|auto]]
      A Speyside Distillery 1977 WD (WID 81515)

      Farbe: Mahogany

      Nase:
      Grundaromen: Sherry, Süße, Trockenfrüchte, Früchte, Zitrusfrüchte, Leder, Tabak, Möbelpolitur, Karamell, Gewürze, Kräuter, Eiche Beschreibung: Zu Beginn weht süßlicher und zugleich frischer Sherry in die Nase. Ersteindruck: intensive Sherry-Bombe von der eher eleganten und frischen Art. Diese Nase will erschlossen werden. Erst nach langer Zeit sortieren sich die Eindrücke ein wenig. Zunächst einmal gibt es intensive, saftige Rosinen und reife, rote Johannisbeeren, die zusammen mit Orangen auch ein wenig Säure mitbringen. Dazu viel altes Leder, das mich an alte Bucheinbände erinnert. Für die Frische sorgen Tabakblätter und ein wenig Möbelpolitur (nicht unangenehm). Röstaromen und etwas Süße sind auch dabei. Allerdings keine Schokolade. Ich muss an Crème Brulée denken: flambiertes Karamell. Auf jeden Fall sehr vielschichtig. Am schwersten greifen kann ich die Gewürz- und Kräuternote. Irgendwie trifft hier Oregano auf Zimt. Eiche ist hintergründig auch dabei, aber die Nase ist weit entfernt davon, holzig zu sein.

      Mund:
      Grundaromen: Sherry, Trockenfrüchte, Eiche, Gewürze, Nuss, Kaffee, Schokolade, Tabak, Leder, Eiche Beschreibung: Der Tropfen trifft elegant und süß auf die Zungenspitze. Sofort viel Sherry. Wie es die Nase verspricht. Intensive Trockenfrüchte machen sich breit: saftige Rosinen und süße Trockenpflaumen. Das Mundgefühl ist elegant und schmeichelhaft. Eine würzige Eiche und milder Pfeffer untermalen die Trockenfrüchte und nach und nach betreten leckere Mandeln, Espresso und dunkle Schokolade die Bühne. Geschmacklich wird es immer dunkler, herber und „wärmer“. Leder und Tabak blitzen auch im Geschmack wieder durch. Im Übergang zum Finish sorgt die Eiche schließlich noch für eine deutlich holzige Nuance. Die Nase war schon schön, aber der Geschmack übertrifft das noch.

      Abgang:
      Grundaromen: Trockenfrüchte, Eiche, Schokolade, Nuss, Kaffee Beschreibung: Das Finish ist mittellang bis lang und trocken. Dunkle Trockenfrüchte – allen voran süßliche Trockenpflaumen – klingen zusammen mit dem herben, alten Eichengeschmack angenehm nach. Neben dunkler Schokolade, die fast wie gemahlen wirkt, gibt es enorm Viel Mandeln und leckere Kaffee- und Espressonoten. Das Gesamtbild erscheint bei aller Trockenheit fast ein wenig „saftig“. Ein tolles Zusammenspiel aus Sherry und altehrwürdiger Eiche.

      Charakter: Eine elegante, vielschichtige Abfüllung, die viel Zeit im Glas braucht. Ein schönes Zusammenspiel von Sherry und alter Eiche. Dabei durchaus frisch und saftig. Kein Holzhammer, sondern eine eher zurückhaltende Gesamtkomposition, deren Stärke ihre vielen verschiedenen Facetten sind. Vom Trinkgefühl sehr angenehm. Wirklich dünner dürfte der Körper aber auch nicht sein.

      Bewertung: Ein toller, alter Speysider der das volle Sherryaromen-Profil bietet, ohne „dunkel-stoffig“ oder vom Fass erschlagen zu sein. Wenn ich ihn mit Glenfarclas Family Casks vergleiche, geht er eher in die Richtung der leckeren 4th-Fill-Abfüllungen, denn in die Richtung der richtig dunklen Sherry-Abfüllunge, die ich persönlich auch liebe. Von mir gibt es gute 92 Punkte für dieses rundum gelungene Gesamtbild.

    • matts hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. Heute

      Leckere Begleitung zum Notes-Schreiben.
      [[File:20181214_Speyside1977_WD.JPG|right|auto]]
      A Speyside Distillery 1977 WD (WID 81515)

      Farbe: Mahogany

      Nase:
      Grundaromen: Sherry, Süße, Trockenfrüchte, Früchte, Zitrusfrüchte, Leder, Tabak, Möbelpolitur, Karamell, Gewürze, Kräuter, Eiche Beschreibung: Zu Beginn weht süßlicher und zugleich frischer Sherry in die Nase. Ersteindruck: intensive Sherry-Bombe von der eher eleganten und frischen Art. Diese Nase will erschlossen werden. Erst nach langer Zeit sortieren sich die Eindrücke ein wenig. Zunächst einmal gibt es intensive, saftige Rosinen und reife, rote Johannisbeeren, die zusammen mit Orangen auch ein wenig Säure mitbringen. Dazu viel altes Leder, das mich an alte Bucheinbände erinnert. Für die Frische sorgen Tabakblätter und ein wenig Möbelpolitur (nicht unangenehm). Röstaromen und etwas Süße sind auch dabei. Allerdings keine Schokolade. Ich muss an Crème Brulée denken: flambiertes Karamell. Auf jeden Fall sehr vielschichtig. Am schwersten greifen kann ich die Gewürz- und Kräuternote. Irgendwie trifft hier Oregano auf Zimt. Eiche ist hintergründig auch dabei, aber die Nase ist weit entfernt davon, holzig zu sein.

      Mund:
      Grundaromen: Sherry, Trockenfrüchte, Eiche, Gewürze, Nuss, Kaffee, Schokolade, Tabak, Leder, Eiche Beschreibung: Der Tropfen trifft elegant und süß auf die Zungenspitze. Sofort viel Sherry. Wie es die Nase verspricht. Intensive Trockenfrüchte machen sich breit: saftige Rosinen und süße Trockenpflaumen. Das Mundgefühl ist elegant und schmeichelhaft. Eine würzige Eiche und milder Pfeffer untermalen die Trockenfrüchte und nach und nach betreten leckere Mandeln, Espresso und dunkle Schokolade die Bühne. Geschmacklich wird es immer dunkler, herber und „wärmer“. Leder und Tabak blitzen auch im Geschmack wieder durch. Im Übergang zum Finish sorgt die Eiche schließlich noch für eine deutlich holzige Nuance. Die Nase war schon schön, aber der Geschmack übertrifft das noch.

      Abgang:
      Grundaromen: Trockenfrüchte, Eiche, Schokolade, Nuss, Kaffee Beschreibung: Das Finish ist mittellang bis lang und trocken. Dunkle Trockenfrüchte – allen voran süßliche Trockenpflaumen – klingen zusammen mit dem herben, alten Eichengeschmack angenehm nach. Neben dunkler Schokolade, die fast wie gemahlen wirkt, gibt es enorm Viel Mandeln und leckere Kaffee- und Espressonoten. Das Gesamtbild erscheint bei aller Trockenheit fast ein wenig „saftig“. Ein tolles Zusammenspiel aus Sherry und altehrwürdiger Eiche.

      Charakter: Eine elegante, vielschichtige Abfüllung, die viel Zeit im Glas braucht. Ein schönes Zusammenspiel von Sherry und alter Eiche. Dabei durchaus frisch und saftig. Kein Holzhammer, sondern eine eher zurückhaltende Gesamtkomposition, deren Stärke ihre vielen verschiedenen Facetten sind. Vom Trinkgefühl sehr angenehm. Wirklich dünner dürfte der Körper aber auch nicht sein.

      Bewertung: Ein toller, alter Speysider der das volle Sherryaromen-Profil bietet, ohne „dunkel-stoffig“ oder vom Fass erschlagen zu sein. Wenn ich ihn mit Glenfarclas Family Casks vergleiche, geht er eher in die Richtung der leckeren 4th-Fill-Abfüllungen, denn in die Richtung der richtig dunklen Sherry-Abfüllunge, die ich persönlich auch liebe. Von mir gibt es gute 92 Punkte für dieses rundum gelungene Gesamtbild.

    • matts hat einen neuen Beitrag "Port Askaig 15" geschrieben. Heute

      [[File:20181212_PortAskaig15_2.jpg|right|auto]]
      Port Askaig 15-year-old SMS (WID 58874)

      Farbe: Deep Copper

      Nase:
      Grundaromen: Sherry, Torf, Rauch, Erde, Zitrusfrüchte, Tabak, Leder Beschreibung: Sherry von der erdigen Art. Begleitet von etwas Torf und Lagerfeuerrauch. Durchaus intensiv und auch ordentlich malzig. Peu a peu kommen etwas Zitrone und Tabakblätter durch und ergänzen den süßlich-rauchigen Grundton um eine leichte frische Note. Wo nur sind die Bourbon-Fässer? Für mich überwiegt hier klar der Sherry. Zusammen mit etwas Leder eine recht dunkle, erdige Nase. Über Rosinen hinaus gibt es hier kaum Früchte zu entdecken.

      Mund:
      Grundaromen: Torf, Rauch, Asche, Gewürze, Malz, Schokolade, Trockenfrüchte, Vanille Beschreibung: Der Geschmack wird von Beginn an vom Torf und Torfrauch dominiert. Vom Typ Aschenbecher. Ordentlich viel Pfeffer ist auch dabei. Es wird warm und würzig im Mund. Malz, dunkle Schokolade und Rosinen komplettieren das durchaus leckere und intensive, aber wenig komplexe Geschmacksprofil. Das Mundgefühl ist sehr schön und ein leicht salziger Eindruck sorgt für ein gewisse Spannung. Im Übergang zum Finish zeigt sich etwas Vanille.

      Abgang:
      Grundaromen: Rauch, Asche, Erde, Tabak, Eiche, Trockenfrüchte Beschreibung: Lagerfeuerrauch, Asche, erdige Noten und ein Hauch Tabak klingen zusammen mit einer eher dezent daherkommenden Eiche angenehm aus. Zu alledem hallen saftige Rosinen lecker nach.

      Charakter: Sherry, saftige Rosinen, Lagerfeuerrauch und erdige Noten machen hier die Musik. Eine kraftvolle, intensive Abfüllung, die im Mund selbst nach Laga und Laphi ihre Eigentständigkeit behaupten kann.

      Bewertung: Eine leckere und intensive Abfüllung, vom Typ „richtig gut trinkbar“. Nichts, was mich demütig werden lässt, aber rundum gute 88 Punkte.

    • matts hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. Heute

      Nachtrag #4 von Mittwoch
      [[File:20181212_PortAskaig15.jpg|right|auto]]
      Port Askaig 15-year-old SMS (WID 58874)

      Farbe: Deep Copper

      Nase:
      Grundaromen: Sherry, Torf, Rauch, Erde, Zitrusfrüchte, Tabak, Leder Beschreibung: Sherry von der erdigen Art. Begleitet von etwas Torf und Lagerfeuerrauch. Durchaus intensiv und auch ordentlich malzig. Peu a peu kommen etwas Zitrone und Tabakblätter durch und ergänzen den süßlich-rauchigen Grundton um eine leichte frische Note. Wo nur sind die Bourbon-Fässer? Für mich überwiegt hier klar der Sherry. Zusammen mit etwas Leder eine recht dunkle, erdige Nase. Über Rosinen hinaus gibt es hier kaum Früchte zu entdecken.

      Mund:
      Grundaromen: Torf, Rauch, Asche, Gewürze, Malz, Schokolade, Trockenfrüchte, Vanille Beschreibung: Der Geschmack wird von Beginn an vom Torf und Torfrauch dominiert. Vom Typ Aschenbecher. Ordentlich viel Pfeffer ist auch dabei. Es wird warm und würzig im Mund. Malz, dunkle Schokolade und Rosinen komplettieren das durchaus leckere und intensive, aber wenig komplexe Geschmacksprofil. Das Mundgefühl ist sehr schön und ein leicht salziger Eindruck sorgt für ein gewisse Spannung. Im Übergang zum Finish zeigt sich etwas Vanille.

      Abgang:
      Grundaromen: Rauch, Asche, Erde, Tabak, Eiche, Trockenfrüchte Beschreibung: Lagerfeuerrauch, Asche, erdige Noten und ein Hauch Tabak klingen zusammen mit einer eher dezent daherkommenden Eiche angenehm aus. Zu alledem hallen saftige Rosinen lecker nach.

      Charakter: Sherry, saftige Rosinen, Lagerfeuerrauch und erdige Noten machen hier die Musik. Eine kraftvolle, intensive Abfüllung, die im Mund selbst nach Laga und Laphi ihre Eigentständigkeit behaupten kann.

      Bewertung: Eine leckere und intensive Abfüllung, vom Typ „richtig gut trinkbar“. Nichts, was mich demütig werden lässt, aber rundum gute 88 Punkte.

    • matts hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. Heute

      Hier übrigens mein Begleiter zum Notes-Schreiben: 77er-Speyside von Whisky-Doris. Notes dazu folgen später auch noch. Bin erst einmal "off".
      [[File:20181214_Speyside1977_WD.JPG|none|600px|600px]]

    • matts hat einen neuen Beitrag "Moin!" geschrieben. Heute

      Moin!

    • matts hat einen neuen Beitrag "Laphroaig 18" geschrieben. Heute

      [[File:20181212_Laphroaig18_old.jpg|right|auto]]
      Laphroaig 18-year-old old label (WID 7255)

      Farbe: Pale Gold

      Nase:
      Grundaromen: Torf, Rauch, Medizinisch, Malz, Maritim, Zitrusfrüchte, Mineralisch Beschreibung: Die Nase ist richtig schön rund und ausgewogen. Hier ist alles dabei, was ein Laphi braucht. Torfrauch vermengt sich mit einer medizinischen Jod-Note und süßlichem Malz. Algen und eine Prise Meeresgischt sorgen für ein unverwechselbares Islay-Profil. Auf den ersten Eindruck finde ich diese Abfüllung etwas weniger süß als den Nachfolger, d.h. den 18-jährigen aus der weißen Tube. Mit der Standzeit kommen hinter den dominierenden Noten noch frisch geriebene Zitronenschalen und frische mineralische Noten durch. Einzelne Früchte kann ich nicht greifen. Lecker, intensiv und harmonisch.

      Mund:
      Grundaromen: Torf, Rauch, Gewürze, Eiche, Honig, Malz, Medizinisch, Maritim Beschreibung: Sehr weich und intensiv trifft der Tropfen auf die Zungenspitze. Schon auf erste Eindruck vermittelt eine kraftvolle Vielschichtigkeit. Pfeffer und eine intensive Eichenwürze lassen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Dieser 18er kommt in einer wirklich optimalen Trinkstärke daher. Ein Hauch Honig und süßliches Gerstenmalz tragen enorm weichen Torfrauch, Jod und Algen-Tang. Im Übergang zum Finish kommt hintergründig ein leichter Eichengeschmack dazu. Alles zusammen bemerkenswert weich und vom Trinkfluss fast schon etwas ölig.

      Abgang:
      Grundaromen: Rauch, Eiche, Maritim, Malz, Kaffee Beschreibung: Das Finish hält, was Nase und Geschmack versprechen. Es ist lang und besticht mit einer schönen Balance aus Torfrauch, Eiche und wilder See. Es ist satt malzig und auch leicht süßlich. Gegen Ende legt sich Espressopulver auf die Zähne. Einfach lecker.

      Charakter: Ein Islay-Klassiker, der mit seiner weichen Ausgewogenheit punktet. Im Vergleich zum 18-jährigen aus der weißen Tube etwas weniger süß. Perfekte Trinkstärke und „Islay pur“.

      Bewertung: Jeder, die Laphi-Kombi Torfrauch, Jod und Algen/Meeresgischt mag, sollte diesen hier auf jeden Fall einmal probiert haben. Weicher und eleganter geht Laphroaig kaum. Dafür gibt es von mir satte 91 Punkte

    • matts hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. Heute

      Nachtrag #3 von Mittwoch
      [[File:20181212_Laphroaig18_old.jpg|right|auto]]
      Laphroaig 18-year-old old label (WID 7255)

      Farbe: Pale Gold

      Nase:
      Grundaromen: Torf, Rauch, Medizinisch, Malz, Maritim, Zitrusfrüchte, Mineralisch Beschreibung: Die Nase ist richtig schön rund und ausgewogen. Hier ist alles dabei, was ein Laphi braucht. Torfrauch vermengt sich mit einer medizinischen Jod-Note und süßlichem Malz. Algen und eine Prise Meeresgischt sorgen für ein unverwechselbares Islay-Profil. Auf den ersten Eindruck finde ich diese Abfüllung etwas weniger süß als den Nachfolger, d.h. den 18-jährigen aus der weißen Tube. Mit der Standzeit kommen hinter den dominierenden Noten noch frisch geriebene Zitronenschalen und frische mineralische Noten durch. Einzelne Früchte kann ich nicht greifen. Lecker, intensiv und harmonisch.

      Mund:
      Grundaromen: Torf, Rauch, Gewürze, Eiche, Honig, Malz, Medizinisch, Maritim Beschreibung: Sehr weich und intensiv trifft der Tropfen auf die Zungenspitze. Schon auf erste Eindruck vermittelt eine kraftvolle Vielschichtigkeit. Pfeffer und eine intensive Eichenwürze lassen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Dieser 18er kommt in einer wirklich optimalen Trinkstärke daher. Ein Hauch Honig und süßliches Gerstenmalz tragen enorm weichen Torfrauch, Jod und Algen-Tang. Im Übergang zum Finish kommt hintergründig ein leichter Eichengeschmack dazu. Alles zusammen bemerkenswert weich und vom Trinkfluss fast schon etwas ölig.

      Abgang:
      Grundaromen: Rauch, Eiche, Maritim, Malz, Kaffee Beschreibung: Das Finish hält, was Nase und Geschmack versprechen. Es ist lang und besticht mit einer schönen Balance aus Torfrauch, Eiche und wilder See. Es ist satt malzig und auch leicht süßlich. Gegen Ende legt sich Espressopulver auf die Zähne. Einfach lecker.

      Charakter: Ein Islay-Klassiker, der mit seiner weichen Ausgewogenheit punktet. Im Vergleich zum 18-jährigen aus der weißen Tube etwas weniger süß. Perfekte Trinkstärke und „Islay pur“.

      Bewertung: Jeder, die Laphi-Kombi Torfrauch, Jod und Algen/Meeresgischt mag, sollte diesen hier auf jeden Fall einmal probiert haben. Weicher und eleganter geht Laphroaig kaum. Dafür gibt es von mir satte 91 Punkte

    • matts hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. Heute

      Nachtrag #2 von Mittwoch
      [[File:20181212_Laphroaig_29_247_SMWS.jpg|right|auto]]
      Laphroaig 1998 SMWS 29.247 (WID 29247)

      Farbe: Pale Straw

      Nase:
      Grundaromen: Medizinisch, Torf, Rauch, Marzipan, Zitrusfrüchte, Früchte, Honig, Vanille, Leder Beschreibung: Vergleichsweise frisch und enorm intensiv zieht diese Abfüllung in die Nase. Sehr medizinisch und für Laphroaig eher mit moderatem Torfrauch. Der Alkohol ist wirklich perfekt eingebunden. Über der ganzen Nase liegt der Eindruck von Marzipan. Zitronen und Orangen bewegen sich ebenso im Hintergrund, wie Birnen und Äpfel. Ein honig-nussiger Grundton ist ein steter Begleiter und neben einem Hauch Vanille kommt etwas Leder durch. Wie ein (sauberer) ledriger Putzlappen.

      Mund:
      Grundaromen: Honig, Torf, Rauch, Gewürze, Medizinisch, Maritim, Eiche, Nuss Beschreibung: In süßen Honig eingebettet und von einer nicht näher greifbaren Gewürznote begleitet, treffen Torf und Rauch auf die Zungenspitze. Es folge eine beeindruckende Kraftexplosion. Diese Abfüllung zieht regelrecht durch die Nase durch. Pfeffer, Ingwer, und Jod schieben enorm an und sorgen für ein angenehmes Kratzen im Rachen. Mit der Zeit wird es geschmacklich dann etwas süßlich und ein sehr schöner Fasseinfluss macht sich bemerkbar. Die Eiche ist wirklich klasse: hier gibt es nicht nur einen schönen Holzgeschmack, sondern Mandeln, und Espresso satt. Geschmacklich etwas weniger maritim, als in der Nase, aber ein dumpfer Algengeschmack sorgt durchweg für einen schönen Kontrapunkt.

      Abgang:
      Grundaromen: Torf, Rauch, Medizinisch, Eiche, Maritim, Nuss Beschreibung: Das Finish ist ausgesprochen lang. Jod, Torfrauch, und eine leckere holzig-nussige Eiche klingen von einer Prise Meeresgischt umhüllt intensiv und ewig nach. Wow!

      Charakter: Torfrauch, medizinisch, vergleichsweise frisch und enorm intensiv. Diese Abfüllung lässt bei Laphi-Liebhabern keine Wünsche offen. Besonders interessant finde ich die deutliche Marzipan-Note in der Nase. Die hatte ich in der Form bislang bei noch keinem Laphroaig.

      Bewertung: Eine Abfüllung, die einen spontanen „Will-haben“-Reflex auslöst. Richtig lecker und herrlich kraftvoll. Der Körper und die Intensität sind eine Wucht und das Finish strebt gegen unendlich. Dafür gibt es wunschlos glückliche 92 Punkte.

    • matts hat einen neuen Beitrag "Was mich gerade nervt..." geschrieben. Heute

      Zitat von Bruno59 im Beitrag #2361
      Zitat von Torfding im Beitrag #2360
      Vorhin hing das Forum ziemlich heftig. Ping zufolge sind bis zu 90 % der Pakete verloren gegangen, da hat's mir auch zwei, drei Beiträge verhagelt.
      Nun, kommt vor, und jetzt passt anscheinend wieder alles.

      Das kann ich bestätigen, die Peaks habe ich sogar hier auf dem Land gespürt.

      Sorry, ich hatte da gerade ein Bild hochgeladen...

    • Zitat von Bruno59 im Beitrag #123
      Zitat von Thomas68 im Beitrag #120
      Zitat von Bruno59 im Beitrag #118
      Zitat von Bam im Beitrag #49
      Arran 12 Jahre Burgundy Cask

      Arran mag ich, für 12 Jahre Weinfass geht der Preis auch klar. Den Deanston 9 Burgundy fand ich super, ich mag vor allem die saueren Noten aus Weinfässern. Farbe ist auch

      Das einzige, was mich noch von ner Bestellung abgehalten hat, ist dass ich keinen TWS-Club habe. Falls der aber nichtmehr Clubexclusiv ist, oder in nem anderen Shop auftaucht, wirds eng. Dabei wollte ich dieses Jahr nix mehr kaufen, aber das Gesamtpaket ist einfach zu verführerrisch.

      Tja Arran ... sensibles Thema ... (wie bringe ich es ihm bloss bei) ... @Bam , mein junger Freund ... hmmm ... also es gibt Islay und dann noch einige Inselchen ... und dann gibt es da noch Arran ... eigentlich fast unbewohnt ... tja ... und in den Neunzigern ist es dann passiert ... Du weisst ja was Langeweile so anrichten kann ... nun gut ... was ich Dir schonend beibringen will ... Arran ist gründungstechnich eher ein Kleinkind. Aber das alleine wäre ja nicht so tragisch ... (ne, ne, ne) ... also gut ... irgendwann um die Jahrtausendwende haben sie dann die Insel auf Bier umgestellt ... war wohl auch besser so ... (was wollte ich ihm eigentlich noch sagen?) ... ach ja ... Du musst Dich schon entscheiden, willst Du lieber Fruchtbier trinken oder Whisky? ... Weisst Du jetzt was ich meine?



      Moin @Bruno59 ,

      so wie ich das lese scheint Arran auf deiner “Top-Liste" ja ganz weit oben zu stehen...

      Aber wie sagte schon der Ruhrgebiet-Philosoph, Herbert Knebel...“Geschmack ist Bandbreite"...was ich damit sagen will ist,
      dass Arran nicht unbedingt auf‘s Bierbrauen umschwenken sollte, weil bis dato hatte ich bei Abfüllungen, die ich im Glas hatte bis dato keinen Ausfall dabei, wobei ich die NAS-Nachreifungen mal Außen vor lasse. Die kann ich nicht beurteilen, weil ich sie noch nicht probiert habe.

      Heißt abschließend, was für dich nix ist, kann für Andere “der Hammer“ sein und umgekehrt, und das ist auch gut so, sonst würden wir alle eine Einheitsbrühe saufen....

      Grüße

      Thomas

      @Thomas68 Nicht so ernst nehmen.

      Genau: hier versuchen wir schließlich, konkret Hilfesuchenden Malts auszureden. Da ist auch oft eine ordentliche Portion und und mit dabei.

    • matts hat einen neuen Beitrag "Lagavulin 12 Cask Strength (diverse Batches)" geschrieben. Heute

      [[File:20181212_Lagavulin12_2008.jpg|right|auto]]
      Lagavulin 12-year-old 8th Release (WID 4181)

      Farbe: Pale Straw

      Nase:
      Grundaromen: Torf, Rauch, Maritim, Süße, Malz, Zitrusfrüchte, Kräuter Beschreibung: Erwartungsgemäß strömt auf Anhieb dichter und intensiver Torfrauch in die Nase. Zusammen mit süßlichem Malz und einer wilden maritimen Note formt er den gewohnten Laga12-„Grundstoff“. Der Geruch nach Algen und Meeresgischt weckt Erinnerungen an die wilde, aufgebrachte Nordsee. Diese Abfüllung ist ausgesprochen kraftvoll. Auf den ersten Eindruck sticht der Alkohol sogar ein wenig in der Nase. Nach dem ersten Schluck verschwindet dieser „Biss“ aber. Begleitend schwingen schöne Noten von Fudge und Shortbread mit und hintergründig gibt es ein paar Orangen. Irgendwie ist bei alledem noch etwas angenehm Frisches dabei. Wie ein leichter Hauch Minze.

      Mund:
      Grundaromen: Rorf, Rauch, Maritim, Gewürze, Malz, Erde, Nuss, Eiche Beschreibung: Unverdünnt so stark, dass es fast schon zu viel des Guten ist. Torf und Rauch fluten den Mund und quasi zeitgleich wird es ausgesprochen würzig. Ingwer verbeisst sich regelrecht in die Zunge und sattes Malz, Torf und Rauch sorgen für eine enorm dichte und leckere Deckschicht. Zwischendurch kommt eine etwas erdige Note durch. Mit der Zeit entwickelt sich dann die Eiche im Hintergrund. Sie sorgt mit viel Mandeln und intensiven Röstaromen für einen schönen Spannungsbogen.

      Abgang:
      Grundaromen: Torfrauch, Malz, Maritim, Eiche Beschreibung: Das Finish ist ausgesprochen intensiv und lang. Der Geschmack klingt intensiv und stimmig nach. Viel Torfrauch, Algen und Malz tragen zusammen mit der Eiche das immer trockener werdende Finish. Ein angenehmes, stumpfes Aschegefühl verbleibt noch lange nach dem letzten Schluck auf den Zähnen. Für viele ein Stereotyp für lange ungemütliche Winterabende. Ich liebe diese Art von Finishes ganzjährig.

      Charakter: Die 12er in Cask Strength sind die besten Botschafter für die Lagavulin DNA. Auch diese Abfüllung strotzt nur so vor Torfrauch, maritimer Kraft, sattem Malz. Im Vergleich zu anderen Jahrgängen hat der 2008er zusätzlich noch eine recht ausgeprägte frische Note.

      Bewertung: Herrlich maritim und wild. Dennoch irgendwie auch „elegant“. In dem Sinne, dass hier keine „dreckigen“ Noten mitschwingen. Für mich zusammen mit dem 10er Laphi Cask Strength das Islay-Flaggschiff unter den Standardabfüllungen. Immer wieder klasse und ein absoluter Genuss. 92 Punkte

    • matts hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. Heute

      Nachtrag #1 von Mittwoch.
      [[File:20181212_Lagavulin12_2008.jpg|right|auto]]
      Lagavulin 12-year-old 8th Release (WID 4181)

      Farbe: Pale Straw

      Nase:
      Grundaromen: Torf, Rauch, Maritim, Süße, Malz, Zitrusfrüchte, Kräuter Beschreibung: Erwartungsgemäß strömt auf Anhieb dichter und intensiver Torfrauch in die Nase. Zusammen mit süßlichem Malz und einer wilden maritimen Note formt er den gewohnten Laga12-„Grundstoff“. Der Geruch nach Algen und Meeresgischt weckt Erinnerungen an die wilde, aufgebrachte Nordsee. Diese Abfüllung ist ausgesprochen kraftvoll. Auf den ersten Eindruck sticht der Alkohol sogar ein wenig in der Nase. Nach dem ersten Schluck verschwindet dieser „Biss“ aber. Begleitend schwingen schöne Noten von Fudge und Shortbread mit und hintergründig gibt es ein paar Orangen. Irgendwie ist bei alledem noch etwas angenehm Frisches dabei. Wie ein leichter Hauch Minze.

      Mund:
      Grundaromen: Rorf, Rauch, Maritim, Gewürze, Malz, Erde, Nuss, Eiche Beschreibung: Unverdünnt so stark, dass es fast schon zu viel des Guten ist. Torf und Rauch fluten den Mund und quasi zeitgleich wird es ausgesprochen würzig. Ingwer verbeisst sich regelrecht in die Zunge und sattes Malz, Torf und Rauch sorgen für eine enorm dichte und leckere Deckschicht. Zwischendurch kommt eine etwas erdige Note durch. Mit der Zeit entwickelt sich dann die Eiche im Hintergrund. Sie sorgt mit viel Mandeln und intensiven Röstaromen für einen schönen Spannungsbogen.

      Abgang:
      Grundaromen: Torfrauch, Malz, Maritim, Eiche Beschreibung: Das Finish ist ausgesprochen intensiv und lang. Der Geschmack klingt intensiv und stimmig nach. Viel Torfrauch, Algen und Malz tragen zusammen mit der Eiche das immer trockener werdende Finish. Ein angenehmes, stumpfes Aschegefühl verbleibt noch lange nach dem letzten Schluck auf den Zähnen. Für viele ein Stereotyp für lange ungemütliche Winterabende. Ich liebe diese Art von Finishes ganzjährig.

      Charakter: Die 12er in Cask Strength sind die besten Botschafter für die Lagavulin DNA. Auch diese Abfüllung strotzt nur so vor Torfrauch, maritimer Kraft, sattem Malz. Im Vergleich zu anderen Jahrgängen hat der 2008er zusätzlich noch eine recht ausgeprägte frische Note.

      Bewertung: Herrlich maritim und wild. Dennoch irgendwie auch „elegant“. In dem Sinne, dass hier keine „dreckigen“ Noten mitschwingen. Für mich zusammen mit dem 10er Laphi Cask Strength das Islay-Flaggschiff unter den Standardabfüllungen. Immer wieder klasse und ein absoluter Genuss. 92 Punkte

    • matts hat einen neuen Beitrag "der Weg von der Malzmaus zum Brennmeister ... " geschrieben. Heute

      Zitat von GlenMichach im Beitrag #1793
      Zitat von matts im Beitrag #1791
      Zitat von GlenMichach im Beitrag #1790
      Wenn du so weitermachst mit deinen Post's @matts , bist du auch bald Brennmeister!

      @GlenMichach Keine Angst. Ich schreibe gleich erst noch einmal Notes fertig. ...und versuche noch ein wenig meine Jahresstatistik aufzupolieren. Nicht die Beitragsstatistik, sondern die Anzahl probierter Abfüllungen. Auch, wenn ich da bei weitem nicht an unseren lieben @Quin herankomme, dessen Jahresrückblick mich echt zutiefst beeindruckt hat!

      Mich auch! Aber du verstehst mich schon, oder?
      Wenn ich deine Aktivitäten @matts , @Quin 's und vieler Anderer so anschaue, dann bleibe ich ewig "Fußvolk", aber geringfügig Beschäftigte muß es ja auch geben.

      @GlenMichach Ich denke, ich verstehe Dich, aber Fußvolk gibt's hier nicht! Wenngleich Quin & Co für mich natürlich auch in einer ganz anderen Liga spielen. Ich Bekloppter mit meinem bescheidenen Whisky-Wissen genieße gerade nur kleine Whisky-Höhenflug-Phase. Läuft halt gerade und das Forum macht aktuell riesig Spaß. Einfach klasse Typen hier.

    • matts hat das Thema "Suche Sample vom Clynelish 1995 SV Cask 11230" erstellt. Heute

    • matts hat einen neuen Beitrag "der Weg von der Malzmaus zum Brennmeister ... " geschrieben. Heute

      Zitat von GlenMichach im Beitrag #1790
      Wenn du so weitermachst mit deinen Post's @matts , bist du auch bald Brennmeister!

      @GlenMichach Keine Angst. Ich schreibe gleich erst noch einmal Notes fertig. ...und versuche noch ein wenig meine Jahresstatistik aufzupolieren. Nicht die Beitragsstatistik, sondern die Anzahl probierter Abfüllungen. Auch, wenn ich da bei weitem nicht an unseren lieben @Quin herankomme, dessen Jahresrückblick mich echt zutiefst beeindruckt hat!

    • @Bruno59 Fruchtbier Sehr geil - mein Wort des Tages!

    • matts hat einen neuen Beitrag "der Weg von der Malzmaus zum Brennmeister ... " geschrieben. Heute

      @Archer Wirf die Brennblasen an! Alles Gute zum neuen Job! Wirklich klasse, Dich hier im Forum zu haben. Der Thread "Aktuell im Glas" wäre ohne Dich gar nicht auszudenken!

    • matts hat einen neuen Beitrag "der Weg von der Malzmaus zum Brennmeister ... " geschrieben. Heute

      @SecondDram Auch von mir noch alles Gute zum neuen Job! Ich kann mich nur wiederholen: Dein Comeback hier freut mich sehr!

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matts
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