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didi1893
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Beiträge: 2210 | Zuletzt Online: 17.08.2018
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07.04.2017
    • didi1893 hat einen neuen Beitrag "Glenfarclas 1993/2018 "25 Jahre Whisky.de" " geschrieben. 14.08.2018

      Als Glenfarclas-Liebhaber musste ich mir natürlich auch hiervon ein Sample organisieren

      Glenfarclas 1993/2018 - 25 years Whisky.de

      Nase: Blass und leicht trüb ruht der Glenfarclas im Premium Snifter. An der Glaswand klebt eine ölige Schliere aus der sich kaum "legs" lösen, bis plötzlich ein Tropfen den Startschuss gibt und weitere Tropfen in Windeseile ins Glas zurücklaufen. Trotz nur 46% Alkoholgehalt ist der Alkohol beim ersten Nosing sehr präsent und kitzelt leicht in der Nase. Langsam lösen sich Röstaromen und gemahlene Haselnüsse aus der anfänglich verschlossenen Nase. Zaghaft zeigen sich nach und nach Aprikosen, Orangen und Pfirsiche, die Nase wird süßer und fruchtiger. Zitrusaromen lösen sich aus der süßlichen Fruchtnote und verströmen mit grünem Apfel ein dezent säuerliches Düftchen. Anklänge von Schokolade und Honig folgen wobei die Nase jetzt doch erstaunlicherweise relativ eindimensional wirkt. Der Alkohol ist in der Zwischenzeit angenehmer geworden und wirkt jetzt nicht mehr so dominant.

      Geschmack:
      Schal und fahl fließt der erste Schluck mild durch den Gaumen. Kurz zeigen sich Zitrusfrüchte und getrocknete Trauben und Beeren, dann folgen herbere Holztöne und dunkles leicht rauchiges Karamell. Die herben Holzelemente werden dominanter und dunkler, Zartbitterschokolade und getrocknete Orangenscheiben kommen beim zweiten Schluck zum Vorschein. Ein Hauch frisch aufgebrühter Espresso vermischt sich mit Zartbitterschokoladen wobei die herben und teils bitteren Holztöne weiterhin dominieren. Mit dezentem Grapefruitaroma und einem Hauch Minze verschwimmt der Geschmack langsam mit dem Nachklang.

      Nachklang: Grapefruit und Minze dominieren nun den Nachklang, die herben aber auch würzigen Eichentöne kleben lange im Gaumen. allmählich löst sich eine dezente Prise Pfeffer aus der leicht säuerlichen Zitrusnote und umhüllt wärmend die Zunge. Mit herben Holztönen und Anklängen von Zitrusfrüchten und Pfeffer klingt der Nachklang langsam aus und hinterlässt einen trockenen Film von Walnüsse auf der Zunge.

      Kommentar: Nach der teils verheerenden Kritik war ich auf alles gefasst und hatte schon mit dem Schlimmsten gerechnet ;-) Glücklicherweise empfinde ich diesen Glenfarclas als gar nicht so schlecht und durchaus lecker. Klar, es gibt meiner Meinung nach deutlich bessere und komplexere Ferkel, aber diese Jubiläumsabfüllung kann durchaus überzeugen. Ob dies eine würdige Jubiläumsabfüllung ist und ob das PLV stimmt liegt außerhalb meines Ermessens und dies sollen andere entscheiden. Ich finde diese Abfüllung wirklich nicht schlecht, wobei es wie schon erwähnt meines Erachtens wesentlich bessere gleichalte Abfüllungen gibt.

      21/22/22/21 (86P)

    • didi1893 hat einen neuen Beitrag "Noah's Mill Genuine Bourbon Whiskey (diverse Batches) " geschrieben. 14.08.2018

      Noah's Mill Genuine Bourbon Whiskey

      Farbe: Tawny

      Nase: Wunderbar bernsteinfarben glänzt der Bourbon im Glas, an der Glaswand meines Premium Snifter klebt eine ölige Schliere aus der sich in Zeitlupe kleine Tröpfchen lösen. Süßer Zucker und ein Hauch Vanille steigen auf, Zimt vermischt sich mit dunklem Pfirsich und klebrigem Karamell. Dunkler Orangensaft tropft auf Butterkeks, Schokoladenraspel und cremiges Toffee verschmelzen miteinander. Frische Minze verleiht der extrem süßen und teils fruchtigen Nase eine frische Note, florale Anklänge folgen und enden in einen leicht grasigen Blumenstrauß. Die anfänglichen Fruchtaromen haben sich jetzt fast komplett zurückgezogen, langsam kommt eine leicht sprittig Klebernote zum Vorschein.

      Geschmack: Kraftvoll und vollmundig fließt der erste Schluck über die Zunge, der Alkohol zieht sofort durch die Nase und kitzelt ein wenig. Zuckerrüben vermischen sich mit Bauernbrot, aus angebranntem Zucker löst sich eine dezente Schärfe welche im selben Moment explodiert und mit schwarzem Pfeffer die Zunge umhüllt. Herbe Holztöne vermischen sich mit dunklen Fruchtaromen, leicht rauchig wird der schwarze Pfeffer schärfer und intensiver, dunkle Walnüsse vereinen sich mit alten und trockenen Holzstücken. Angebrannte Brotrinde wird von intensivem Walnussaroma übertüncht, ein Film aus ranzigen Walnüssen und Sauerteig klebt auf der Zunge.

      Nachklang: Dunkle Walnüsse und würzige Holzelemente kleben im Gaumen, ein Hauch frisch aufgebrühter Espresso zieht vorbei. Zerkautes Bauernbrot klebt im Gaumen, dunkles Karamell und Getreidenoten kommen hinzu, ein Hauch Pfefferminze steigt auf. Schokolade vermischt mich mit Brotkrümeln, ranzige Walnüsse enden in grasigen und floralen Noten. Röstaromen und eine leicht angebrannte bzw. rauchige Note liegt die ganze Zeit im Hintergrund. Ab und an zeigen sich Zucker und leicht trockene aber würzige Holzelemente.

      Kommentar: Die Nase ist extrem süß und verstärkt mein Verlangen auf den ersten Schluck. Geschmacklich dominiert ein für mich ungewohntes Aroma nach Bauernbrot und Teig, florale Noten sorgen für Abwechslung. Ein dominantes Walnussaroma liegt die ganze Zeit eindrucksvoll im Vordergrund. Im Großen und Ganzen ein für mich sehr gelungener Whisky und ein erstaunlich leckerer Einstieg in meine kleine Bourbon-Rundreise!

      22/22/21/21 (86P)

    • didi1893 hat das Thema "Noah's Mill Genuine Bourbon Whiskey (diverse Batches) " erstellt. 14.08.2018

    • didi1893 hat einen neuen Beitrag "Blanton's Single Barrel Gold (diverse Batches)" geschrieben. 14.08.2018

      Blanton's Single Barrel

      Nase: Cremiger Bernstein ruht im Glas während schon von weitem würzige Sägespäne und süßer Zucker riechbar sind. Alte Aprikosen vermischen sich mit dunklem Karamell und cremiger Orange, ein Hauch süßer Pfirsich und Gletschereisbonbon verströmt sein süßes und frisches Aroma. Süße Vanille löst sich aus den dunklen Fruchtaromen, Honig und altes Toffee vermengen sich mit Milchschokolade. Aus dem Gletschereisbonbon wird langsam ein Pfefferminzdrop, die Nase ist auf einmal extrem vielschichtig und die Aromen wechseln im Sekundentakt. Herrlich!

      Geschmack: Hustenbonbon in Kombination mit würzige Eiche, besser kann ich den ersten Eindruck nicht definieren. Würzig und extrem "kräuterlastig" fließt der zweite Schluck durch den Gaumen. Dezente Schärfe klebt im Gaumen, Sägespäne und ein Hauch sprittiger Kleber haften auf der Zunge. Anklänge von Rauch und verbranntem Holz folgen die dunklen Fruchtaromen, Hustensaft vermischt sich mit Kräutern und Gewürzen. Herbe und dunkle Aromen kleben zwischen Zunge und Gaumen, angebrannter Zucker Johannisbeeren werden von frischer Pfefferminze umgarnt, Sauerkirschen und ein Hauch Grapefruit kommen hinzu. Süß, herb, würzig und kraftvoll geht der Geschmack langsam in den Nachklang über.

      Nachklang:
      Eine Kombination aus frischer Minze und leicht sprittigen Kleber startet den Nachklang. Dunkle und würzige Eichenelemente ruhen auf der Zunge, Zitrusaromen vermischen sich mit süßer Vanille. Mit Kräutern und Gewürzen klingt der Nachklang langsam aus und hinterlässt neben angebranntem Zucker, süßer Vanille und frischer Minze ein wunderbares Mundgefühl.

      Kommentar: Und schon wieder ein Bourbon welcher mir schmeckt....
      In erster Linie dominiert bei diesem Whiskey das von mir mit Hustensaft assoziierte kraftvolle Aroma und obwohl diese Abfüllung einen Alkoholgehalt von über 50% hat empfinde ich diese als ausgewogen und mild. Süß, fruchtig, leicht sprittig und von dezenten Raucharomen geprägt - ja, diese Abfüllung hat Charakter und gefällt mir gut!

      22/22/22/21 (87P)

    • didi1893 hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 14.08.2018

      Ab und zu einen Bourbon im Glas zu haben ist für mich eine willkommene Abwechslung, wobei ich meine Präferenz ganz klar beim Single Malt liegt...

    • didi1893 hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 14.08.2018
    • didi1893 hat einen neuen Beitrag "FT: aktiv --> Neue und ältere MoS-Abfüllungen (erweitert)" geschrieben. 14.08.2018

      1) Bowmore 2000 Malt of Scotland, Sherry Hogshead MoS 180€ 13,60/26,45 für 5/10cl inkl. Fläschchen WID 116064

      Liste
      Dottore 15 cl
      didi1893 5cl

      Rest 50 cl


      2) Inchmurrin 1996 Malts of Scotland, Sherry Hogshead MoS 18020 99€ 7,70/14,85 für 5/10cl WID 116066

      Liste
      Dottore 15 cl

      Rest 55 cl


      3) Mortlach 1997 Port Cask Finish WID 81536 125€ 9,65/18,60 für 5/10cl

      Liste:
      Dottore 15 cl

      Rest 55 cl

      4) Bruichladdich 2002 Sherry Hogshead WID 106411 119€ 9,20/17,70€ für 5/10 cl

      Liste
      Dottore 15 cl

      Rest 55 cl

      Verteilt wird Forenübergreifend

    • didi1893 hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 14.08.2018

      Zum Abschluss noch ein Sample aus der Bourbon-Rundreise von @Nosferatu68

      Blanton's Single Barrel

      Nase: Cremiger Bernstein ruht im Glas während schon von weitem würzige Sägespäne und süßer Zucker riechbar sind. Alte Aprikosen vermischen sich mit dunklem Karamell und cremiger Orange, ein Hauch süßer Pfirsich und Gletschereisbonbon verströmt sein süßes und frisches Aroma. Süße Vanille löst sich aus den dunklen Fruchtaromen, Honig und altes Toffee vermengen sich mit Milchschokolade. Aus dem Gletschereisbonbon wird langsam ein Pfefferminzdrop, die Nase ist auf einmal extrem vielschichtig und die Aromen wechseln im Sekundentakt. Herrlich!

      Geschmack: Hustenbonbon in Kombination mit würzige Eiche, besser kann ich den ersten Eindruck nicht definieren. Würzig und extrem "kräuterlastig" fließt der zweite Schluck durch den Gaumen. Dezente Schärfe klebt im Gaumen, Sägespäne und ein Hauch sprittiger Kleber haften auf der Zunge. Anklänge von Rauch und verbranntem Holz folgen die dunklen Fruchtaromen, Hustensaft vermischt sich mit Kräutern und Gewürzen. Herbe und dunkle Aromen kleben zwischen Zunge und Gaumen, angebrannter Zucker Johannisbeeren werden von frischer Pfefferminze umgarnt, Sauerkirschen und ein Hauch Grapefruit kommen hinzu. Süß, herb, würzig und kraftvoll geht der Geschmack langsam in den Nachklang über.

      Nachklang:
      Eine Kombination aus frischer Minze und leicht sprittigen Kleber startet den Nachklang. Dunkle und würzige Eichenelemente ruhen auf der Zunge, Zitrusaromen vermischen sich mit süßer Vanille. Mit Kräutern und Gewürzen klingt der Nachklang langsam aus und hinterlässt neben angebranntem Zucker, süßer Vanille und frischer Minze ein wunderbares Mundgefühl.

      Kommentar: Und schon wieder ein Bourbon welcher mir schmeckt....
      In erster Linie dominiert bei diesem Whiskey das von mir mit Hustensaft assoziierte kraftvolle Aroma und obwohl diese Abfüllung einen Alkoholgehalt von über 50% hat empfinde ich diese als ausgewogen und mild. Süß, fruchtig, leicht sprittig und von dezenten Raucharomen geprägt - ja, diese Abfüllung hat Charakter und gefällt mir gut!

      22/22/22/21 (87P)

    • didi1893 hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 14.08.2018

      Als Glenfarclas-Liebhaber musste ich mir natürlich auch hiervon ein Sample organisieren

      Glenfarclas 1993/2018 - 25 years Whisky.de

      Nase: Blass und leicht trüb ruht der Glenfarclas im Premium Snifter. An der Glaswand klebt eine ölige Schliere aus der sich kaum "legs" lösen, bis plötzlich ein Tropfen den Startschuss gibt und weitere Tropfen in Windeseile ins Glas zurücklaufen. Trotz nur 46% Alkoholgehalt ist der Alkohol beim ersten Nosing sehr präsent und kitzelt leicht in der Nase. Langsam lösen sich Röstaromen und gemahlene Haselnüsse aus der anfänglich verschlossenen Nase. Zaghaft zeigen sich nach und nach Aprikosen, Orangen und Pfirsiche, die Nase wird süßer und fruchtiger. Zitrusaromen lösen sich aus der süßlichen Fruchtnote und verströmen mit grünem Apfel ein dezent säuerliches Düftchen. Anklänge von Schokolade und Honig folgen wobei die Nase jetzt doch erstaunlicherweise relativ eindimensional wirkt. Der Alkohol ist in der Zwischenzeit angenehmer geworden und wirkt jetzt nicht mehr so dominant.

      Geschmack:
      Schal und fahl fließt der erste Schluck mild durch den Gaumen. Kurz zeigen sich Zitrusfrüchte und getrocknete Trauben und Beeren, dann folgen herbere Holztöne und dunkles leicht rauchiges Karamell. Die herben Holzelemente werden dominanter und dunkler, Zartbitterschokolade und getrocknete Orangenscheiben kommen beim zweiten Schluck zum Vorschein. Ein Hauch frisch aufgebrühter Espresso vermischt sich mit Zartbitterschokoladen wobei die herben und teils bitteren Holztöne weiterhin dominieren. Mit dezentem Grapefruitaroma und einem Hauch Minze verschwimmt der Geschmack langsam mit dem Nachklang.

      Nachklang: Grapefruit und Minze dominieren nun den Nachklang, die herben aber auch würzigen Eichentöne kleben lange im Gaumen. allmählich löst sich eine dezente Prise Pfeffer aus der leicht säuerlichen Zitrusnote und umhüllt wärmend die Zunge. Mit herben Holztönen und Anklängen von Zitrusfrüchten und Pfeffer klingt der Nachklang langsam aus und hinterlässt einen trockenen Film von Walnüsse auf der Zunge.

      Kommentar: Nach der teils verheerenden Kritik war ich auf alles gefasst und hatte schon mit dem Schlimmsten gerechnet ;-) Glücklicherweise empfinde ich diesen Glenfarclas als gar nicht so schlecht und durchaus lecker. Klar, es gibt meiner Meinung nach deutlich bessere und komplexere Ferkel, aber diese Jubiläumsabfüllung kann durchaus überzeugen. Ob dies eine würdige Jubiläumsabfüllung ist und ob das PLV stimmt liegt außerhalb meines Ermessens und dies sollen andere entscheiden. Ich finde diese Abfüllung wirklich nicht schlecht, wobei es wie schon erwähnt meines Erachtens wesentlich bessere gleichalte Abfüllungen gibt.

      21/22/22/21 (86P)

    • didi1893 hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 14.08.2018

      [[File:Glenfarclas 1997.jpg|none|600px|600px]]

      Glenfarclas 1997 SMWS 1.206 - 1st Fill Ex-PX Hogshead

      Nase: Leicht trüber Bernstein schimmert im Glas während sich die an der Glaswand haftenden öligen Tropfen langsam wieder auf den Weg ins Glas machen. Ein cremiges Aroma nach Hasel- und Erdnüssen steigt auf, ranzige Röstaromen vermischen sich mit süßem Honig und ein paar Tropfen Zuckerrübensaft. Milder Delicious-Apfel und alte Aprikosen enden in einem Duft nach getrockneten Rosinen und Datteln, die Nase verströmt im Moment ein sehr ungewöhnliches und eigenwilliges Aroma. Süße, Honig, ein wenig Karamell, Leinsamen, leicht orientalische Gewürze, Erdnüsse und milder Apfel ziehen durch die Nase, der Alkohol ist wunderbar cremig und mild eingebunden. Langsam setzt mein Speichelfluss ein, ich freue mich auf den ersten Schluck.

      Geschmack: Der erste Eindruck ist mild und scharf zugleich. Getrocknete Beeren, Röstaromen und leicht ranziges Karamell vereinen sich auf der Zunge zu einer ungewohnten Geschmacksrichtung, dunkler Apfel und Haselnüsse lösen sich aus würzig herben Holztönen und enden in leicht angebranntem und rauchigem Zucker. Beim zweiten Schluck nimmt die Schärfe etwas zu und hüllt den Gaumen in mollige Wärme. Herbe Holztöne und eine leicht ranzige Nussmischung folgen, wieder zeigen sich getrocknete Beeren und orientalische Gewürze. Getrocknete Apfelstücke, Zuckerrübensaft und Anklänge von Karamell und Honig dringen in den Vordergrund.

      Nachklang: Herbe Holztöne und leicht grasige Walnüsse starten den Nachklang. Langsam wandeln sich die unreifen Walnüsse in reifes und vollmundiges Walnussaroma, dezentes Rauch- und Lederaroma kommt auf. Der Nachklang bekommt einen leicht asiatischen Einschlag, das heißt unteranderem dass Süße mit Schärfe spielt und orientalische Gewürze zum Vorschein kommen. Cremiges Karamell dringt durch die säuerlichen Einflüsse, das Mundgefühl wird cremiger und öliger. Die süß-sauren Aromen bleiben lange in Erinnerung, ebenso Rosinen, Walnüsse, Apfel, Zuckerrübensaft und Anklänge von Karamell.

      Kommentar: Ein sehr eigenwilliger und ungewöhnlicher Glenfarclas! Die orientalischen und asiatischen Einflüsse sind sehr gewöhnungsbedürftig, ebenso das ungewöhnliche PX-Aroma. Für einen Glenfarclas ist mir diese Abfüllung zu exotisch, wobei der Charakter und die Geschmackskombination auch irgendwo den Reiz dieses ungewöhnlichen Ferkels ausmachen. Nicht schlecht, aber für mich ist diese Abfüllung kein Glenfarclas! Gut trinkbar, aber eben kein typisches Ferkel ;-)

      21/22/21/21 (85P)

      @Nosferatu68 Danke für die FT und die Beschaffung der Großflasche.

    • didi1893 hat einen neuen Beitrag "Du beschäftigst dich zu viel mit Whisky, wenn..." geschrieben. 14.08.2018

      Zitat von JörgW im Beitrag #482
      @didi1893
      Wie lang seid Ihr unterwegs? Bei 2 Wochen sollte der Proviant reichen.
      Schöne Auswahl.


      @JörgW eigentlich nur 12 Tage, auf dem Rückweg noch 4 Tage Zwischenstopp in Leipzig (inklusive Familientreffen). Kann schon knapp werden...

    • didi1893 hat einen neuen Beitrag "Du beschäftigst dich zu viel mit Whisky, wenn..." geschrieben. 14.08.2018

      Zitat von didi1893 im Beitrag #479
      @JörgW oder Du 2 Monate vor Urlaubsbeginn die passenden Flaschen für den Urlaub zur Seite stellst, Dir als "Nicht-Bücher-Leser" 2 Bücher mit Whiskytiteln dir kaufst und überlegst welche Whiskygläser Du mit in den "Reiseproviant" packst...


      Wie immer sind die (Baden-)Württemberger mit den Sommerferien zum Schluss dran...
      Am Samstag geht es endlich los, Zeit die Vorbereitungen zu treffen!

      [[File:Urlaub 2018.jpg|none|600px|600px]]

      1x Bowmore 2000 MoS - The warehouse dram No. 18
      1x Glenfarclas 1996/2015 - Limited Rare Bottling
      und ein Sample Bunnahabhain 1989/2017

      2x Lesestoff
      Dalmore Jazz & Whisky mit Mord

      @matts Für ein Tasting habe ich mir einst 12 Bugatti Kelche gekauft. 2 Gläser davon begleiten mich immer auf Reisen, sie sind nichts besonderes und falls doch mal ein Glas kaputt geht, ist es nicht so schlimm...

      [[File:Bugatti Kelch.jpg|none|600px|600px]]

    • didi1893 hat einen neuen Beitrag "Du beschäftigst dich zu viel mit Whisky, wenn..." geschrieben. 14.08.2018

      @JörgW oder Du 2 Monate vor Urlaubsbeginn die passenden Flaschen für den Urlaub zur Seite stellst, Dir als "Nicht-Bücher-Leser" 2 Bücher mit Whiskytiteln dir kaufst und überlegst welche Whiskygläser Du mit in den "Reiseproviant" packst...

    • didi1893 hat einen neuen Beitrag "☆ "Bang the cask" oder "Sherry overload" ☆" geschrieben. 14.08.2018

      Zitat von Marcus2 im Beitrag #110
      Zitat von didi1893 im Beitrag #109
      Zitat von Marcus2 im Beitrag #107
      @didi1893 hast dann bereits das 3. mal das Fass mit New Make bzw. Whisky befüllt?

      @Marcus2 ja, das Fass wird nach der Vorbelegung mit dem Port zum 3. mit New Make befüllt. Wobei der Staoisha zuvor schon von Tom für 6 Monate in einem Fass zwischengelagert war...


      @didi1893

      6 Monate?

      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...aoisha-2016-whb

      @Marcus2 ok, dann eben länger. Ich hatte 6 Monate in Erinnerung.

    • didi1893 hat einen neuen Beitrag "☆ "Bang the cask" oder "Sherry overload" ☆" geschrieben. 14.08.2018

      Zitat von Marcus2 im Beitrag #107
      @didi1893 hast dann bereits das 3. mal das Fass mit New Make bzw. Whisky befüllt?

      @Marcus2 ja, das Fass wird nach der Vorbelegung mit dem Port zum 3. mit New Make befüllt. Wobei der Staoisha zuvor schon von Tom für 6 Monate in einem Fass zwischengelagert war...

    • didi1893 hat einen neuen Beitrag "☆ "Bang the cask" oder "Sherry overload" ☆" geschrieben. 14.08.2018

      Zitat von Hobbit im Beitrag #106
      Zitat von didi1893 im Beitrag #104
      Batch 3 soll ein Port Finish erhalten, deshalb wurde gestern das Fässchen mit Niepoort Ruby Port DOC vorbelegt.


      @didi1893 und was soll gefinished werden?


      @Hobbit Ein Mix aus Rascally Liquor New Make Malt Spirit peated/unpeated teilweise in CS und "Trinkstärke".

      Nachdem ich jetzt schon einen rauchigen/torfigen umd einen unpeated New Make gefinisht habe, wollte ich es dieses Mal mit einem leicht torfigen New Make probieren.

Empfänger
didi1893
Betreff:


Text:
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