Der neck pour war schrecklich, trockenes Holz, flach und tot. Dieser Arran braucht Zeit in der Flasche und im Glas um aufzutauen.
Nase: subtil. Getrocknete Aprikosen in Milchschokolade aus einem Meter Entfernung. Sherrynoten und brauner Zucker. Roter Apfel, diffuse rote Beeren. Angenehm, deutet sein Alter an.
Gaumen: Recht süß, brauner Zucker, Weingummi mit Obstgartennoten (roter, süßer Apfel) und leicht tropikalen Noten (Ananas, Papaya). Die 46% passen gut.
Mittel bis kurz, für sein Alter zu kurz, fruchtige Noten klingen nach. Subtil, keine große Show und weniger einladend als der im Vergleich interessantere und sexy 18er. Er ist lecker, aber an einen 21er habe ich höhere Ansprüche, für mich bleibt der 18er eindeutig die qualitative Spitze der Core Range. Dementsprechend schwach ist auch das PLV im Vergleich zum 18er. Aber nu, er schmecket und das Geld ist eh weg, also mäkel ich nicht weiter, sondern genieße ihn als das, was er ist.
"Drink because you are happy, but never because you are miserable." (G. K. Chesterton).