Mo
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(((Ich trinke derzeit so wenig... Und da hab' ich mir dann heute Abend doch endlich mal wieder ein paar "einfachere" Samples raus gestellt... An die Beerdigung diese Woche zurück gedacht... Und an die ganzen Cola-Whisky die meine Erben eines Tages trinken... Und dann griff ich jetzt doch zur leider zuneige gehenden teuren und für besondere Gelegenheiten gekauften Flasche...)))
Michel Couvreur - Blossoming Auld Sherried
Richtig so: bringt ja nichts, die guten Tropfen ewig stehen zu lassen, immer auf "den" einen besonderen Moment zu warten und sie am Ende schlimmstenfalls gar nicht zu trinken. Lass' es Dir schmecken!
Aroma: Die Nase begeistert auf Anhieb: die typische Glen Els Süße kommt sehr sanft und schmeichelhaft daher. Der Alkohol ist richtig gut eingebunden. Nichts vordergründig Stechendes. Dafür sehr deutliche Süßweinnoten, etwas Holzrauch, dunkle Pflaumen und hintergründig ein schönes Aufflackern von Orangenzesten.
Geschmack: Der Antritt ist leicht cremig und der Geschmack auf Anhieb sehr süß. Reife Waldfrüchte treffen leicht salziges Karamell und süße gebrannte Mandeln vom Weihnachtsmarkt. Dazu eine ordentliche Portion weiße Schokolade, Nüsse und im Hintergrund ein ganz leichter Anklang von Eiche.
Nachklang: Mittellang bis lang und leicht wärmend. Das Finish wird von süß-salzigem Karamell, etwas Eiche und Mandeln getragen. Dazu ein bisschen Kakaopulver: ich fühle mich an Kaba erinnert. Gibt es das eigentlich noch? Kaba habe ich das letzte mal in den 90ern getrunken.
Fazit: Mein bislang bester Glen Els aus einem Portfass. Deutlich süßer als die aktuellen Port-Abfüllungen von Glen Els aber ich mag das an manchen Abenden richtig gerne, so auch heute. Alle, die überhaupt nichts mit süßen Malts anfangen können, sollten von dieser Abfüllung bloß die Finger lassen. Fans fruchtig-süßer Portweinlagerungen hingegen kommen voll auf ihre Kosten und ich kann meine 90-Punkte Bewertung von vor drei Jahren immer noch satt bestätigen: 90 Punkte.
Recht helle Farbe. Dicke, schwere Schlieren am Glasrand... Das Aroma beginnt mit süßem Holz, aber auch der Alkohol ist zu spüren. Im Hintergrund Gewürze, Wacholder, Honig, eingelegte Rosinen.
Sehr kräftig im Antritt - fast hätte ich mich verschluckt. Der brennt richtig auf der Zunge... Dann kommen wieder würzige Aromen. Ich glaube, der verträgt etwas Wasser... Ein kleiner Tropfen Wasser. Die Würze bleibt. Er wird nur etwas milder.
Im Abgang recht lang, würzig, immer noch brennend.
Mein erster Bladnoch. Hatte mich gefreut, aber dieser hier überzeugt mich nicht...
“Whisky, like a beautiful woman, demands appreciation. First you gaze, then it's time to drink.” ― Haruki Murakami
Am Samstag mal wieder den Yamazaki 18 im Glas gehabt - diesmal hat der mir deutlich weniger gut gefallen als beim ersten mal. Irgendwie deutlich schärfer/ jünger als in Erinnerung...
hier meine Eindrücke zu den "Unterschieden": Farbe: batch 15 ist leicht rotgoldener; Nase: bei batch 15 sticht der Alkohol etwas mehr heraus, er hat etwas mehr Sherry-Fruchtigkeit und doch deutlich mehr Rauch (nicht viel, aber macht sich bemerkbar); Mund: bei batch 15 ist der Alkohol spürbarer (etwas schärfer, prickelt mehr und betäubt mehr); die Süße ist durchaus vergleichbar; batch 15 hat etwas mehr Sherry-Aroma und auch der Rauch ist deutlicher und: batch 15 hat wesentlich mehr Tannine - der ganze Mundraum wird eingenommen; beide: nicht bitter!! Abgang: bei batch 15 länger und prägnanter als bei batch 14
Fazit: batch 14 ist milder, batch 15 hat mehr "Bums"; beide total lecker auf ihre unterschiedliche Weise; von mir: eine glatte Kaufempfehlung
gunfire on deck - Bunna 21yo: Minze, Maggie und Schankwand in der Nase. Eigentlich reicht mir das Riechen schon, könnte ich den ganzen Abend machen, aber da es kein After Shave ist, hab ich ihn auch getrunken. Ja ... sch... hab keine große Flasche von dem Zeug. Super ausgewogen zwischen Sherry-Süße, Säure und Würze. Schon ähnlich dem 18 oa aber runder. Das Finish könnte länger sein, aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Mmh ... es wird schwierig das Level von gestern und heute im restlichen Urlaub zu halten. Gut, dass die Cocktailschmiede um die Ecke ist :D
Was für ein Brett! Das muss ich immer wieder bei diesem Malt sagen
Davon wartet hier auch noch ein Sample. :-) Heute Abend gab's den letzten Rest eines fassstarken Tauchers... zwar kein Brett, aber angenehm zu trinken.