Ich fühle mich belustigt. Neues Design, neue Namen - reicht heute schon für eine Pressemitteilung. Mein Favorit: "Macallan Gold wird zu Macallan Double Cask Gold" Na, wenn das keine Schlagzeile wert ist.
Vielleicht sollte man verpflichtend festlegen, daß die Dividende nur in Form eigener Malts ausgezahlt werden darf. Und diese müssen dann auch noch selbst getrunken werden.
Das Amber und Sienna verschwinden wundert mich mal sowas von gar nicht
Warum aus "Feiner Eiche" nun "dreifach Fass gereifter" Whisky und aus dem "goldenen" nun "zweifach Fass gereifter goldener" werden soll erschliesst sich mir nicht wirklich, wenn der Inhalt sich wie im Artikel geschrieben wird wenig ändern soll
Aber lassen wir uns mal überraschen...
Ich liebe Laphroaig und zwischendurch probier`ich anderes Zeug! 'In einem Single Malt steckt das Herz, die Ehre und die Leidenschaft derer, die ihn gemacht haben. Dies ist das Blut Schottlands'
Zitat von Bruno59 im Beitrag #3Macallan könnte eigentlich super Whisky herstellen.
Konjunktiv.
Die Aktionäre werden sicher lieber die Zukunftsmärkte bedient wissen.
Keine Aktionäre Edrington gehört einer Stiftung. Und somit auch der grölte Teil von Macallan ...
Aber auch in der Stiftung sitzen Leute die Geld scheffeln wollen...
So wird es sein. Das ist ja keine gemeinnützige Stiftung. Sondern eine Konstruktion, um Familienvermögen ohne Zersplitterung und mit planbarem (Erbschafts-) Steuerabfluß über Generationen handlungsfähig und als Gesamtheit zusammen zu halten. Klar haben da die begünstigten Familienmitglieder monetäre Interessen.
Zitat von Schottendicht im Beitrag #9Spenden die nicht immer einen gewissen %-Satz? Oder nur Mittel zum Zweck?
die sollen lieber mal wieder guten Whisky brennen lassen... mal sehen wie es wird, der Quest ist schon mal eine Klasse besser als der Kram der letzten Jahre.
Meistens werden ja im Zuge der Veränderungen auch die Preise "angeglichen"
Ich liebe Laphroaig und zwischendurch probier`ich anderes Zeug! 'In einem Single Malt steckt das Herz, die Ehre und die Leidenschaft derer, die ihn gemacht haben. Dies ist das Blut Schottlands'
Hmm, verstehe die vielen negativen Kommentare hier nur bedingt. Da jammern wir Whiskynerds seit Jahren darüber, dass nur noch NAS abgefüllt wird und da kommt Macallan nun und schafft die 1824- und die Farb-NAS-Serie zugunsten von Whiskys mit AS ab. Und was passiert? Es wird drüber gelacht und gemeckert.
Ich finde die Entwicklung grundsätzlich erstmal positiv. Abzuwarten bleibt natürlich der Preis für die neue Range.
Zitat von Schottendicht im Beitrag #9Spenden die nicht immer einen gewissen %-Satz? Oder nur Mittel zum Zweck?
Im Schnitt wird jedes Jahr ein 7 bis 8 stelliger Betrag für soziale Zwecke, Vereine, Kultur und anderes ausgegeben.
So wird es sein, wenn Ihr das sagt. Allerdings wäre dies eher ein Punkt für @Bruno59 und seine These, daß gewisse monetäre Interessen einer Destillerie schaden können. Gerade Stiftungen, egal ob familiär oder gemeinnützig, benötigen ja Gewinnausschüttungen für ihre privaten oder sozialen Zwecke. Aus der Substanz dürfen sie nichts abzweigen, sondern nur die Erträge verwenden. Das Interesse gilt also eher hohen und stetigen Gewinnen, als Qualitäts- oder Wertsteigerungen der Destillerie.
Der Einfluß von Stiftungen, die erhebliche Anteile an Unternehmen halten, ist auf deren Geschäftspolitik daher nicht zu unterschätzen. Es gibt zwei aktuelle Fälle aus der Wirtschaft, in denen solche Stiftungsinteressen einem Unternehmen sehr geschadet haben, weil man zu lange auf zu hohen Dividenden/Ausschüttungen bestanden hat, anstatt zu investieren, zu optimieren bzw. Schulden abzubauen. Einer der Fälle ist ThyssenKrupp, der andere ist Monte dei paschi di Siena, die älteste Bank der Welt. Aber ich schweife mal wieder ab...