Nase Ein Pinienwäldchen in der Sommersonne, getrocknete Kräuter, Kerbel, Oregano, Basilikum, schöner, leicht süßlicher Torfrauch. Geräucherte Makrele, Mirabellen, Ananas, Grapefruit. Limettenschale, Zitronenkuchen. Einerseits spritzig-fruchtig, andererseits würzig-kräuterig mit schmackhaftem Torfrauch.
Geschmack Intensiver Antritt, von Beginn an trocken, leicht holzig (angenehm) und deutlich rauchig. Die getrockneten Kräuter fallen auf der Zunge lange nicht so prägnant wie in der Nase aus. Geräucherte Ananasscheiben, Grapefruit, Limettensaft, Zitruszesten, Vanille, Heidehonig. Piniennadeln, Heidekraut, Espressobohnen.
Abgang Mittellanger bis langer Abgang, trocken, sehr deutlich rauchig, geräucherte Ananas, Grapefruit, Limettensaft, Piniennadeln, kalter Kaffee.
Fazit Den habe ich nun schon ein paar Mal im Glas gehabt - und mit jedem weiteren Dram (an unterschiedlichen Tagen) gefiel er mir immer besser. Nun, denke ich, bin ich am Ende der Fahnenstange angekommen. Und diese Fahnenstange ist sehr hoch. Neben dem Kornog Sant Ivy ist der Kornog Sant Erwan eine jährlich wiederkehrende Abfüllung der Celtic Whisky Distillerie. Stets mit 50% abgefüllt, anders als der Sant Ivy, der fassstark in die Flasche kommt. Die diesjährige Sant Erwan-Abfüllung ist meines Erachtens besonders gut ausgefallen. Hinter dem 2026er Càirdeas von Laphroaig braucht sich dieser Kornog jedenfalls nicht zu verstecken.