Nase Die Nase beginnt etwas störrisch. Eine leicht stockige Note steht zunächst im Vordergrund und macht den Einstieg nicht ganz einfach. Dahinter zeigen sich Kräuter. Der Alkohol stichelt anfangs noch etwas, bleibt aber im Rahmen. Mit etwas Zeit findet die Nase besser zusammen. Kein Whisky, der sich sofort erschließt, sondern einer, der etwas Geduld verlangt.
Geschmack Am Gaumen übernimmt zunächst ein schöner Old Bottle Flavour. Kräuter folgen unmittelbar und werden von einer feinen Pfeffernote begleitet. Mit ein paar Tropfen Wasser verändert sich der Whisky deutlich. Etwas Rauch kommt hinzu, dazu eine feine Salznote und frisches Menthol. Die zusätzlichen Aromen fügen sich gut ein und geben dem Millburn noch einmal eine andere Richtung. Mit jedem Schluck wirkt er besser.
Fazit
Kein einfacher Dram, aber der klare Gewinner unserer kleinen Old & Rare @Callaman
@T75 der Millburn hat es voll auf den Punkt gebracht. Aber nicht das jemand denkt, der Rest wäre nichts. Das sind hier nur hauchdünne Empfindungen, „quasi 0,0001ppm“ an Geschmacksnuancen, die viele der Malts voneinander trennen. Auch bei Gluthitze, eine sehr schöne Messe. Wie immer!