Nase Schon der erste Eindruck wirkt angenehm. Kräuter eröffnen die Nase, begleitet von einer schönen wachsigen Note. Dahinter entwickeln sich Vanille und frische Zitrusfrüchte. Eine leicht herbe Stachelbeere kommt hervor und wird von einer feinen Säure begleitet. Das Getreide bleibt stets präsent. Die Aromen stehen nebeneinander, ergänzen sich und ergeben ein stimmiges Gesamtbild, das mit jedem Riechen ein wenig mehr von sich preisgibt.
Geschmack Am Gaumen beginnt der Balmenach mit einer schönen Getreidenote, die sofort Erinnerungen an frische Kekse und warmen Porridge weckt. Vanille und Honig sorgen für eine angenehme Süße, ohne den Whisky in eine süße Richtung zu drängen. Ein feiner Pfeffer setzt einen Kontrapunkt und hält die Balance. Trotz seiner 54,2 % wirkt der Alkohol hervorragend eingebunden. Mit ein paar Tropfen Wasser legt der Whisky noch einmal zu. Die Aromen gewinnen an Ausdruck, die Vanille wird cremiger, das Getreide noch präsenter und auch Honig sowie Pfeffer zeigen sich etwas deutlicher. Wasser verändert ihn nicht, sondern macht aus einer guten Vorstellung eine noch bessere.
Fazit Dieser Balmenach begegnet mir seit seiner Abfüllung immer mal wieder und erstaunlicherweise scheint er jedes Mal noch ein Stück besser zu werden. Diesmal war er schlicht herausragend.