Nase: Eingestaubte trockene Eichenplanken werden von der Sonne bestrahlt, letzte Lackreste blättern ab, das getoastete Holz öffnet sich mit Vanille und Kokoschips, Mandeln, wenig Honig, Muskatblüte, Nubukleder, heller Drehtabak, überlagertes Müsli für eine dezente Getreidenote, mit etwas Zeit beginnt die Fruchtentwicklung, weißfleischige Pfirsiche, reife Aprikosen, Mango, Drachenfrucht, Kiwi, Ananas, saftige Nashi, Quitte, milde Kräuter wie Zitronenthymian und Melisse, florale Untertöne von Löwenzahn und Geranien
Gaumen: Kurz Holzstaub, dann setzt sich eine enorme tropische Fruchtentladung in Gang, Pfirsiche, Mango, Ananas, Kiwi, Pink Grapefruit mit braunem Zucker lässt es prickeln, reife Nashi, Quittengelee, Wildblütenhonig, kandierter Ingwer, die getoastete Eiche sorgt für eine entspannte Grundstimmung mit milden Gewürznoten, Muskatblüte und eine Prise Zimt, ordentlich Vanille und Kokosnuss, weiße Schokolade
Abgang: Mittellang und weich, viskos auskleidend wie zähflüssiger Blütenhonig, durchsetzt mit tropischen Früchten, viel Pfirsich und Mango, gezuckerte Grapefruit, Minze und Zitronenmelisse, Vanillecreme, weiße Mandelschokolade, Zitronenmelisse, getoastetes Holz und helles Leder im leicht trockenen Nachhall zusammen mit einem ätherischen Quittenaroma
Bewertung: Trotz der über 60% Alkohol erweist sich dieser Malt als elegant und sehr geschmeidig im Mund bei einer gleichzeitig enorm hohen Aromendichte mit vielen Tropenfrüchten. Ein sehr guter Malt aus dem Bourbonfass!
“I definitely was attracted to similar things in punk and science. They both depend on a healthy dose of skepticism.” Greg Graffin