Die ehemalige Brennerei in Montrose hatte zwischenzeitig viele Namen, gegründet wurde sie 1897 als "Highland Esk" und bereits zwei Jahre später in "North Esk" umbenannt. Zwischenzeitig hieß sie auch mal "Montrose Distillery", ab 1964 "Hillside" und ab 1980 dann Glenesk. Bekannt war sie für die vier sehr großen Kupferbrennblasen. Im Rahmen der Whiskykrise wurde Glenesk im Jahr 1985 erst geschlossen und 1996 dann teilweise abgerissen, die Mälzerei immerhin überlebte und wurde weiter ausgebaut, heute versorgt sie etliche andere Brennereien mit Gerstenmalz.
Lange Zeit hat die Brennerei ausschließlich für die Blend-Industrie hergestellt, Glenesk war ein wichtiger Bestandteil des Blends "Vat 69". Erst in den Jahren vor der Schließung erschien auch ein 12-Jähriger Single Malt, nach der Schließung sind Originalabfüllungen nur noch unter dem Namen "Hillside" bekannt geworden.
Und ergänzend ein Foto der Brennerei, es zeigt Glenesk im Jahr 1971.
notesofmalt.com / zur Verfügung gestellt durch das Diageo Archiv.