Ganz abgesehen davon, dass es sich um eine ganz feine Abfüllung handelt, sie ist 2013 in die Flasche gekommen. (Sorry, das mit den Zahlen kann ich nicht einfach ausblenden …)
Ganz abgesehen davon, dass es sich um eine ganz feine Abfüllung handelt, sie ist 2013 in die Flasche gekommen. (Sorry, das mit den Zahlen kann ich nicht einfach ausblenden …)
@Mortlach19 Das hast Du natürlich vollkommen recht. So etwas ist einfach nur schlampig
Sehr interessant, neben einer Sauerkraut und verrottendem Gemüse-Note (gar nicht mal negativ) nicht ganz so Sherry-dunkel wie bsp. Batch 2016, dafür subtiler und ein wenig komplexer.
"Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln." (Otto von Bismarck)
"Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln." (Otto von Bismarck)
Ardbeg 1991 - 2006, 15 Jahre, 50%. Douglas Laing. Ausbau: Nachreifung für 6 Monate im Rumfass, Fassnr: DL2953
Nase: Süßlich, bitter und leicht säuerlich. Dazu ein maritimer Geruch von alten Planken und Schiffsdiesel. Orangen, Wacholder und ein Hauch Enzian, süße Mandarinen und ein Spritzer Grapefruit. Anschließend kommt recht viel Fett oder Öl auf, ein stark buttriges Aroma ist präsent, vielleicht diese großen Pflanzenfettblöcke bevor man sie in die Fritteuse schmeisst.
Gaumen: Angebrannte Butter, Paraffin und Sonnenblumenöl, dazu Mandarinen und Buttergebäck, etwas Hefeteig und eine schöne Portion Meersalz.
Abgang: Eher lang, hier nun mit Kokosfett, gegrillter Ananas, Meersalz und frisch frittierten Chips.
Fazit: Eine ziemlich ambivalente Abfüllung. Auf der einen Seite spannend, andererseits eben auch viele Kanten und aromatisch nicht immer ein Ardbeg. 82/100 Punkte (2026)