Nase Ein leiser Auftakt, wie ein Archiv vergessener Düfte. Kräuter steigen zuerst auf, dann dieser typische old bottle flavour, der nach vergilbten Regalen klingt. Sherry schimmert durch. Feuchtes Holz, ein Hauch Rauch. Eine matschige Banane lugt hervor. Frisches Getreide und ein Spritzer Liebstöckel bringen Würze hinein. Rumtopf mischt sich mit weicher Eiche. Alles wirkt sanft, etwas unperfekt, wie eine Handskizze. Wachsig, ein Hauch nasser Karton. Kellermuff, aber eher wie ein alter Raum mit Kalkwänden, der Geschichten bewahrt. Dann diese britische Orangenmarmelade, die sich mit trockenem, dunklem Tee die Klinke in die Hand gibt.
Geschmack Er startet dünn, fast schüchtern. Ein sanfter Pfefferstoß hellt das Bild auf. Herb, mit einem bitteren Kern. Etwas Leinenöl. Alles trocken, als wollte er nicht zu viel preisgeben. Mit Wasser öffnet sich Leder, Tabak, ein Hauch Parfüm. Die Trockenheit bleibt beharrlich.