Gleich startet das erste Simple Sample Online Weintasting. Als Experten sind Andrea Caminecci und Maria-Anna Wimmer dabei. Thema heute: Sangiovese – Das Herzblut des Chianti.
Für mich, ohne größere Kenntnisse, der erste Schritt zum kultivierten Weintrinker.
"We don't make whisky for everyone. We make it for people who care." (Jim McEwan, Master Distiller Bruichladdich 2001–2015)
"Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln." (Otto von Bismarck)
Vor zwei Wochen konnte ich nicht live am Simple Sample Wines #2 Online Tasting teilnehmen. Daher hole ich es jetzt nach. Thema ist Cabernet Sauvignon.
Besonders gespannt bin ich auf den Wein mit dem Namen Allesverloren! Der eignet sich bestimmt hervorragend für einen gemütlichen Pokerabend mit Freunden oder um nach dem Besuch im Casino den Abend mit einem schönen Glas Wein ausklingen zu lassen.
"We don't make whisky for everyone. We make it for people who care." (Jim McEwan, Master Distiller Bruichladdich 2001–2015)
Die gesammelten Werke vom Raclette-Abend gestern PXL_20260823_173024652_1.jpg - Bild entfernt (keine Rechte) Den Préverenges (Chasselas) ganz klassisch als Begleitung zum Raclette, sehr mineralisch, keine Säure, sehr schöner Schmelz im Mund.
Zum Nachtisch haben wir uns dann durch die verschiedenen Jahrgänge des Gewürztraminers gearbeitet, der Vergleich hat sehr viel Spaß gemacht: Der 2022er hatte die stärksten Fruchtaromen, viel Mango und Maracuja, auch Aprikose, dazu einen wunderbaren Holunderblütenduft. Im Mund sogar etwas knackig und bissig im Kontrast zur ausgeprägten Süße, insgesamt ein recht leichter Eindruck. Der 2020er war im Gegensatz deutlich trockener und mineralischer (aber natürlich immer noch mit der Süße, die man von einem Gewürztraminer erwarten kann). Weniger Frucht, hier mehr heimisches Steinobst im Gleichgewicht mit Mango. Keine Holundernote, im Mund sehr weich und geschmeidig. Noch ein Jahr zurück auf 2019 gibt effektiv den Mittelpunkt zwischen den anderen beiden - ausgeprägte, tropische Fruchtaromen im wunderbaren Einklang mit einer samtigen Mineralität, in beide Richtung auch ausgeprägt aromatisch. Das Holunderaroma war auch wieder zu finden, diesmal nur etwas dezenter. Insgesamt hatte der auch eine Tiefe, die die anderen beiden nicht ganz erreicht haben. Die Flasche war aber auch schon auf dem besten Weg zu korken, die haben wir also zum perfekten Zeitpunkt aufgemacht.
Leider ohne Bild, aber kürzlich nach langer Zeit mal wieder einen:
Poggio le Volpi - Primitivo Tator
Für mich mein absoluter Liebling was die Sorte Primitivo angeht. Der ist so voll und dicht, mit einer üppigen und dunklen Beerenfrucht und ausgeprägten Tanninen. Genauso wie ich es beim Wein am liebsten mag. Ist aber ein Couchwein - wenn man den trinkt kommt man nicht mehr von der Couch hoch mit seinen stabilen 14,5 %.
Grüße, Thomas
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Kein Genuss ist vorübergehend. Denn der Eindruck, den er zurücklässt, ist bleibend.
Heute gab es mal ein Experiment. Zum Abendessen einen selbst gesammelten Salat aus der Umgebung mit Thunfisch (aus Dose, nicht selbst geangelt) und ein paar Scheiben selbst gebackenes helles Dinkelbrot vom Nachbarn. Dazu einen trockenen Oloroso-Sherry mit 15 Jahren von El Maestro Sierra. Keine schlechte Kombi !
"Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer." Gustave Le Bon