Nase: Verwandt mit dem Bordeaux-Cask: Holz und säuerliche Noten dominieren, dazu kräuterige, leicht parfümige Töne. Kein klassisch opulenter Sherry-Einfluss, eher ein Hauch, der nie wirklich Wurzeln schlägt. Die Ähnlichkeit zum Bordeaux-Finish ist auffällig, nur Nuancen unterscheiden sie.
Geschmack: Flach und mild; Pfeffer und muffiges Holz bilden die Hauptachsen. Der Körper bleibt zurückhaltend, Wasser bringt keine Tiefe, eher eine Vergrößerung der bereits vorhandenen Schwächen. Kein guter Sherry-Auftritt, sondern eine stark gedämpfte Variante.
Danke @T75 Hier kommt erstmal nicht viel. Entdecke die Speyburn-Birne, welche in mildem Rotwein/Sherry reduziert. Dahinter eine leichte Malzsüße mit Vanille und Noten von feuchtem Holz. Im Mund passiert fast nichts. Finde den Whisky stark verwässert, Sherrynoten, welche nur zu erahnen sind, verbinden sich mit Holzbitterkeit. Den Abgang brauche ich mangelnder Existenz nicht erwähnen. IMG_4931.jpeg - Bild entfernt (keine Rechte)