Nase: Schwer und würzig mit angebranntem Roggenbrot und einer immensen Ladung Kakao, dunkle Schokocreme, geschrotete Koriandersamen, massive Eiche mit der ein oder anderen verkohlten Stelle, kalter schwarzer Kaffee, Leder, mit der Zeit versuchen Vanille und auch ein wenig Kokosnuss an die Oberfläche zu kommen, bleiben dabei aber weiterhin vom Kakao umhüllt, im Hintergrund noch ein paar harzige Noten, Latschenkiefer, Teebaumöl, ein Hauch Eukalyptus, Früchte sind kaum auszumachen, ein klitzekleiner Anklang an Kirschen und Rosinen
Gaumen: Intensiver würziger Antritt, viel verkohlte Eiche mit harzigen Facetten, Latschenkiefer, ein Hauch Eukalyptus, fruchtige Momente sind auch dabei, Rosinen, Sauerkirsche und getrocknete Mango, die Früchte werden weggefegt von einer gewaltigen Kakaowelle, Mokka, dunkle Schokoladencreme, ‘‘Karamalz‘‘, angebrannter Karamell, deftiges dunkles Roggenvollkornbrot mit Korianderschrot, weitere Gewürze reihen sich ein, Piment, Zimt, ganz wenig Nelkenpulver, bisschen Leder, zum Ende hin noch Vanille und Kokosnuss
Abgang: Langer intensiver Abgang, die verbrannte Eiche schreitet voran und hinterlässt Fußspuren aus Asche und Holzkohleabrieb, dahinter Leder sowie eine Mischung aus Eukalyptus- und Teebaumöl, Gewürznelke, Piment, getrocknete Sauerkirsche und Rosinen sind eingebettet in dunkler Schokolade, viel Mokka und noch mehr Kakao bestimmen den nachhaltigen Ausklang, durchzogen von Vanille und gerösteten Kokosraspeln, erdiger Nachgeschmack mit einem Hauch Latschenkiefer
Bewertung: Der ''Eclipse'' erinnert von seinem Grundprofil an den ''100 Proof Rye'', nur ist er in allen Belangen intensiver. Ein enormer Kraftprotz, der bisweilen sogar Anklänge an einen dunklen Guyana-Rum besitzt. Ein wirklich krasses Teil, das für manchen Genießer vielleicht zu viel des Guten ist, vor allem in Sachen Kakao, Kaffee und Eichenwürze. Mir macht er viel Spaß!
“I definitely was attracted to similar things in punk and science. They both depend on a healthy dose of skepticism.” Greg Graffin
Nase: Okay, markant auf jeden Fall! Ein Jutesack voller Tabakblätter und schwarzer Schokolade. Dazu Schwarzwälder Kirschtorte, cremig süß. Alkohol hätte ich nie auf ü. 60% geschätzt, auch weniger Kräuter in der Nase als ich bei nem rye erwarte. Das Interesse ist geweckt
Mund: Sehr süß, muffige, harzige Eiche, dunkle Schokolade, dann immer mehr Kaffeebohnen. Es bleibt bei Kaffeebohnen. Okay sind wir sicher, dass das nicht so ein schräges Finish aus dem Kaffee Fass ist? Das ist die Schnaps gewordene Variante dieser Süßigkeiten aus mit Schoko überzogenen Kaffeebohnen.
Abgang: Hauptsächlich ist der Mund vom Alkohol taub, ein paar Kräuter in Richtung Majoran und Lorbeer, ansonsten nur dunkle bittere Schoko und Kaffeebohnen.
Fazit: Also, das ist zwar lecker aber much too much, keine Ahnung wie die das hinbekommen haben mit dem Kaffee Geschmack. Damit kann man am Ende eines tastings die Leute verwirren mit „ratet was im Glas liegt“ - wobei die Hälfte auf einen besonders potenten Likör tippen werden. 84 Pkt. weil er zwar schräg aber schon lecker ist.
Und ausdrücklich nochmal danke @fahrradfahrer für die Gelegenheit so ein Unikat zu prodobieren!
Nase: Intensive, aufgeladene, dunkle und blumige Fruchtnoten mit braunem Zucker und muffiger Melasse. Die Oblaten erinnern wieder an den Balcones Texas Rye 100 Proof. Etwas Rum-Rosinen, dunkle Schokolade, Kaffee, Gummi und dunkle Brotkruste
Mund: Kräftige, herbe Eichenwürze, voll und zartbitter, süße und dunkle Melasse und Trockenfrüchte, blumige Fruchtigkeit mit etwas Rooibos, Gumminoten und schwarzen Johannisbeeren
Nachklang: Volle Gewürze und zartbittere Eiche mit blumigem Karamell und Baileys klingen lange nach
Kommentar: Viel Potential zur Verdünnung und dann noch aromatischer und fruchtiger. Von der texanischen Sonne aufgeladene Glückseligkeit.