Nase: Die typischen Bourbon-Aromen: Etwas Vanille, Karamell, aber auch deutlichen Eiche und geringe Assoziationen von Rauch bzw. von ausgekohlten Fässern. Jim Beam-typisch finde ich auch hier geröstete und leicht gesalzene Erdnüsse - dieser Eindruck verstärkt sich deutlich, je länger der Black im Glas verweilt.
Gaumen: Der Gaumen liefert, was die Nase verspricht: Karamell, Vanille, angenehme Würze. Er ist bei weitem nicht so süß wie manch andere Vertreter.
Abgang: Holzwürze und leichte Süße. Nicht all zu lang.
Insgesamt ist der JB ein grundsolider Bourbon, der nicht besonders viel kann, sich aber auch keine nennenswerten Schwächen leistet. Er ist vor allem für Bourbon-Fans gedacht, die etwas einfaches zum nebenher trinken suchen und dabei nichts zu süßes wollen. Die deutlichen Aromen von Erdnüssen bringen trotzdem noch mal einen eigenen Twist mit, den man allerdings auch mögen muss. Wer das mag, wird seine Freude haben. Angesichts des Preises von ca. 20€ ein NoBrainer.
———————————————————————————————————————— “I often quote myself. It adds spice to my conversation.“ Bernard Shaw