Nase: Ich muss erst einmal an Getreide und vertrocknete Rosen denken, dann etwas Wiese und auch ein sehr zarter Hauch von Torf. Anschließend wird der Millburn süßer, Apfelbonbons, Bananenchips, Aprikose. Im Hintergrund finde ich nun etwas Lavendel und Honig. Gaumen: Verkohltes Holz und etwas Torf, dazu Orangen, frische Äpfel und Honig, ein wenig Ahornsirup und ne ordentliche Portion bunter Pfeffer. Auch Gewürznelken und Kampfer kommen auf. Abgang: Mittellang bis, ausgewogen zwischen Gewürzen und Bitterkeit, die angekohlten Hölzer bleiben länger im Gedächtnis.
Fazit: Viele Vergleichsmöglichkeiten bekomme ich leider nicht, Millburn hat einfach Seltenheitswert. Diese Abfüllung zeigt zwar einen rauen und körnigen Ansatz, verfolgt diesen Stil bei weitem nicht so stark wie andere Millburn. Im Ergebnis super harmonisch und lecker. 88/100 Punkte (2024)