Nase Reife Kirschen, Erdbeeren, rote Johannisbeeren, dazu etwas Vanillesauce: fertig ist die Rote Grütze. Erdbeerschokolade, Rosinen, durchaus mit Würze, aber nicht näher identifizierbar. Wirkt im Vergleich zum Oaty McOatFace distinguierter.
Geschmack Auch auf der Zunge sind es zuerst die Beeren und Früchte, die auf sich aufmerksam machen. Erdbeeren, rote Johannisbeeren und Kirschen auch hier, Rosinen ebenfalls. Volles Mundgefühl, trocken wärmender Antritt. Toffee, Kinderschokolade. Die 24% Oats machen sich gar nicht mal so arg bemerkbar, könnte auch gut als Single Pot Still durchgehen.
Abgang Recht kurzer Abgang mit Erdbeermus und Rosinen, Milchkaffee, Toffee und Mandeln.
Fazit Über die mash bill aus dem Jahr 1824 vergisst man glatt, wie jung er ist. Na ja, nicht ganz, der Abgang fällt schon dem Alter entsprechend kurz aus. Auf dem Blatt wirkt er experimentell, im Glas hingegen hinterlässt er einen sehr klassischen Eindruck.
Boah, der ist anders. Gerste, allgemein Getreide. Man steht beim Geruch in einem Gerstenfeld und zwar überreif, Allergiker wurden keine Luft mehr bekommen. Im Geschmack das gleiche, aber dann kommt dieser übertriebene Malzgeschmack, etwas "musty" Genau das, was ich beim bayrischen, speziell fränkischen Bier nicht mag, diese klebrige süße Malznote, wie der Franke sagt: "hey handwerklich super gemacht." Wie ich immer wieder sage: "boah, überhaupt nicht meins, kein echtes Bier". Besser gesagt, noch nicht meins, mit ein paar Jahren mehr bestimmt lecker, der Whiskey von denen braucht noch ein paar (viele) Jahr mehr im Fass.
Folgenden Genießern gefällt das: Kai G. und Archer
Der ist auch für mich deutlich anders. Sehr interessant: Kaffee, Marzipan, Malz, Röstnoten. Abgang mittellang. Interessante Maische. Schmeckt auf jeden Fall deutlich anders als andere Iren und hoffentlich kommt mehr in diese Richtung.
Folgenden Genießern gefällt das: Kai G. und Archer