Nase Frischer Grasschnitt, Kiwi, Stachelbeere, Birne, kalter (Aschenbecher-)Rauch, Zitronenschalenabrieb, leicht metallisch - so weit, so gut, könnte bis hierhin auch als ein sehr junger Ardbeg durchgehen. Ist sehr spitz in der Nase, man kann den recht hohen Alkoholgehalt förmlich riechen. 82
Geschmack Überraschend süßer Antritt, nun überhaupt nicht mehr alkoholisch wirkend. Die Rauchnote ist zwar immer noch keine warme, aber immerhin hat sich das Aschenbecher-feeling verzogen. Vanillecreme, Marzipan und Tannenhonig, etwas Harz, Rosinenbrot, Stachelbeermarmelade, Williams-Birne. Jetzt kommt es zu einer gewissen Wärmeentfaltung im Mundraum, danach Ruhe, trockenes Holz - dann nur noch Rauch. 86
Abgang Kurzer Abgang mit kaltem Rauch, Birnensaft, frischem Grasschnitt und etwas Mandelmus. 83
Fazit Auch wenn die Nase nach einem ersten Schluck nicht mehr so erschreckend jung rüberkommt bleibt es für mich dabei, dass dieses Fèis-Bottling in dieser Form nicht unbedingt hätte abgefüllt werden müssen. Zumindest noch nicht, denn angesichts der qualitativ doch sehr abfallenden Nase kommt er mir vor, als sei er noch nicht ganz fertig. Und einen Vergleich mit 12 CS-Batches aus vergangener Zeit möchte ich erst gar nicht bemühen.