N: Sauerkirsch, Lösungsmittel, Leder, Brauner Zucker, richtig klebriger brauner zucker, der in der Packung verklumpt ist, Tabakblätter
M: Flüssiger brauner zucker, Tabakblatt, gezuckerte Kirschen, Mokka Kaffee, Karamell, Alkohol sehr gut eingebunden, unverdünnt gut genießbar
A: Mokka und säuerlicher Nachgeschmack von gesüßtem Milchkaffee
Kommt mir persönlich vor wie ein Monin Sirup mit der Geschmacksrichtung „Sherry Whisky“. Keine Fehlnoten per se festgestellt, für mich aber kaum was neben der starken Süße zu schmecken. Vielleicht muss eine vollmundige Zigarre her als Gegengewicht, die lag leider nicht vor - 85 Pkt.
Geruch: aromenstark, leicht rauchig, was die enorme Fruchtsüsse aber geflissentlich ignoriert, Rosinen, altes Pflaumenmus, Karamell, Anklänge von Melasse, Schokolade mit hohem Kakaoanteil, eine leichte Eichenmuffigkeit, staubige alte Möbel auf dem Dachboden, auffällig - das ganze olfaktorische Spiegelbild wirkt unglaublich schwer
Geschmack: weich, aromenintensiv, kraftvoll, merkliches Prickeln, körperreich, die Konsistenz ist sirupartig, Rosinen, schwarzer Kaffee, altes Pflaumenmus, die Eichenwürze wirkt nun etwas intensiver, der Rauch ist feucht, alter Aschenbecher, die schweren Sherryaromen haben oberste Priorität
Fazit: dieser peated Cigar Malt bringt einiges auf die Waage, schwer und intensiv, auch der Rauch macht ihn nicht bekömmlicher, für mich etwas zu viel des Guten. Ein Cigar Malt? Da sollte die Zigarre aber schon sehr dick und kräftig sein. Bringt der Rauch Vorteile? Eher nein, die Zigarre bringt ggf. genug Raucharomen mit. Und - mir fehlen die Tabakaromen.