Nase: Ein sanftes Vanillearoma trifft gemeinsam mit Honig auf Frühlingsblumen und Kerzenwachs, dazu zarte Anklänge von Holzrauch sowie noch leicht unreife Birnen. Ich finde zudem geschmolzene Butter neben frischem Weißbrot sowie einen Hauch Aspirin. Entfernt rieche ich Stachelbeerkuchen.
Gaumen: Anfangs süß und leicht, Bienenwachs und Fudge, anschließend zeigt der Whisky seinen recht rauchigen Charakter. Etwas Holzasche neben Malz und Ruß, zarter Tabakrauch und auch hier wieder Stachelbeeren und gesalzene Butter.
Abgang: Lang, wärmend und neben den Früchten und Holzaromen kommt nun eine leichte Würze dazu, besonders Pfeffer sowie ein paar Senfkörner fallen mir auf.
Fazit: Ist es nun ein Clynelish? Ich würde die Theorie bestätigen. Die deutliche Rauchnote trotz der 11-Jahre hat mir besonders gefallen. Aus meiner Sicht ein wirklich schöner Whisky, der kein Wasser benötigt. 87/100 Punkte (2022)
@Marlow Wie würdest du die Menge und den Charakter des Rauches beschreiben? @notesofmalt schreibt ja von einem deutlich merkbaren Rauch. Als jemand der relativ desensibilisiert ist was Rauch angeht, würde es mich sehr interessieren, was ich bei dieser Abfüllung zu erwarten hätte.
Woher kommt denn die peat Note? Clynelish produziert doch offiziell nur unpeated Whisky, jedoch liest man immer von einer leichten peat Note. Sind das die Fässer?
Wenn es dazu schon einmal einen thread oder mal eine Diskusssion gab, würde ich mich über eine Verlinkungen freuen.
Letztens eine leichte Note einer frisch ausgemachten Wachskerze mit Wachs und Ruß… Aber sehr dezent. An manchen Tagen hab ich gar nichts davon, erhole mich aber von ner Erkältung. Er ist aber schmutziger als der Sutherland von Swell de Spirits.