Fazit: Kann man problemlos trinken. Kann man genauso gut sein lassen. Einer von vielen in der großen Masse der schottischen Standards. Nichts was ihn besonders macht. Nichts was ihn hervorhebt. 30 Euro für eine Flasche? Würde ich als grenzwertig akzeptabel betrachten. Alles darüber hinaus ist für mich absolut unberechtigter Hype.
Nase: Vollkorncerealien, herbe Note, Sherry sauer, Eiche mit Politur, blumig, junges Malz wird stärker, eine chemische Note, komisch, eine saure Note, spät Banane mit Wasser: feuchte Erde, süß
aus 1920er: junges Malz wird stärker, Cola + Kirsche, feuchte Pappe, etwas frisches, prikelt, Eiche kommt
Gaumen: weich, rund, ölig Himbeere, sehr herb!!, Cerealien, Cola auf eine herbe Art, Sherry anders, dunkles Karamell, der Alkohol prikelt etwas, Eiche (anders) + ??
mit Wasser: weiche, wässrig, leicht süß, Minze?
Abgang: mittel lang herb, trocken, bitter
Bewertung: geschmacklich der schlechteste von allen Daftmills die ich probieren konnte die reinen Bourbon-Cask Daftmills sind besser kein Wasser beigeben
================================================================================== meine kl. Samplebar: Die Blutbank des Whiskyvampirs
Nase: leicht metallisch zu Beginn, dann Apfel und Birne, wobei der Apfel überwiegt. Grüner junger Apfel. Im Hintergrund Malz und Vanille. Ganz anders als der Summer 2008, intensiver einerseits, nicht so angehem andererseits.
Geschmack: Auch hier leicht metallisch. Weich und ölig, Karamell mit einer komischen Süße. Deutlich Eichenholz.Ziemlöich verschlossen. Aber Wasser ist keine Hilfe. Verliert sofort jegliche Struktur. Kein einfacher Malt, da ist es gut wenn man 10 cl hat um sich wieder damit auseinandersetzen zu können
Mittellanger Nachklang mit einer leicht bitteren Note