Das rettet ja einiges heute, nun den Tariquet 12 in deinem Glas zu sehen. Ich mag den nach wie vor gern und das Preis-Genuss-Verhältnis ist bei aktuell 40,- nicht zu toppen.
Absolut, @Mortlach19 , darüber hinaus ist dieser Carrc hinsichtlich Darreichungsform und Produktstatus vollkommen unverdächtig. Dieser Standard steht einfach nur für Geschmack,- nichts weiter und ist kein Ersatz für irgendetwas.
"Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln." (Otto von Bismarck)
Chateau de Lacquy XO 17 ans 43,5% Chateau de Lacquy 21 ans 43,5% Chateau de Lacquy 1991 (2021) 44% Fût n° 33
Meine Güte machen die feines Zeug! Der 17 ans kommt lieblich süß und zugleich voll daher. Hellfruchtig, weiße Schokolade, Mandeln, Orangen, Lemon Drops, Himbeeren, Blüten, feines Holz im Abgang. Der 21 ans kommt ernster und leicht trockener daher, Gebäckaromen, Kräuterwiese auf ausgetrockneter Erde, dunkler Honig, Haselnuss, Äpfel an der Kante zur Überreife. Mehr Holzwürze. Das 1991er Einzelfass besticht durch eine ausgeprägte (Tropen-) fruchtigkeit, Milchreis mit Zimt und Zucker und tolle pfeffrige Holzwürze.
Das sind alles ganz tolle, elegante Tropfen. Die beiden Cuvees sind unglaublich harmonisch, perfekt ausbalanciert und verboten süffig. Das Einzelfass setzt dem ganzen nochmal eine Krone auf, indem es in Sachen Fruchtigkeit und wunderbar ausgeprägter Holzwürze gleich für einen Wow-Effekt sorgt.
Da ich gestern den 1970er Bellair geleert habe (siehe Armagnac Cimetière Thread), habe ich gleich parallel noch zwei weitere alte Armagnacs probiert bzw. mit dem Bellair verglichen.
Hier nur ganz kurz meine Eindrücke.
Der Bellair ist richtig dunkel sowohl die Früchte wie auch die Holztöne. Nicht so deftig wie der Baraillon, dafür etwas schwerer. Auch sowas wie Muskat. Viel Eiche, Rancio, dabei aber nie muffig.
Der Baraillon ist vom Charakter her dunkel und deftig. Die Früchte sind nicht ganz so dunkel wie beim Bellair. Leicht butterig und blumig. Auch ein paar Kräuter. Bisschen weniger Eiche, als der Bellair.
Der Sablé ist nicht so dunkel, dafür hat er sogar ein paar gelbe Steinfrüchte. Insgesamt etwas brillianter und nicht so würzig. Auch das Rancio und die natürlich auch hier starken Holznoten kommen etwas heller und aromatischer daher. Zusätzlich noch sowas wie Holzlasur, Nelke und leicht florale Anklänge.
Einen wirklichen Sieger gibt es für mich nicht. Die sind alle drei für sich richtig tolle Armagnacs. Der Sieger war gestern einfach ich
@galli Richtig schön zu hören und da hattest Du auch drei verdammt schöne Abfüllungen im Glas! Jetzt weißt Du, wo ich die geliebte dunkle (und rustikale) Seite des Armagnacs verorte.
Nase Dunkle Früchte, für mich schwer zu identifizieren. Schokolade. Sehr angenehme Würze
Gaumen Bitterschokolade, Espresso,
Abgang Mittellang, würzig ein wenig Süße.
Fürs erste Tasting war er noch sehr schüchtern und verschlossen. Ich denke der braucht noch ein wenig um auf zu machen, da geht sicher noch einiges mehr.
--------- If you don't shoot, the chance to miss is 100% Mein Bewertungsschema: 1 - Ist mir fast jedes Geld wert | 2- Bis zu ca. 130 Euro ein Kauf | 3 - Kaufe ich nicht mehr
Nase Dunkle Früchte, für mich schwer zu identifizieren. Schokolade. Sehr angenehme Würze
Gaumen Bitterschokolade, Espresso,
Abgang Mittellang, würzig ein wenig Süße.
Fürs erste Tasting war er noch sehr schüchtern und verschlossen. Ich denke der braucht noch ein wenig um auf zu machen, da geht sicher noch einiges mehr.
Schöne Notes und ein interessantes dunkles Profil - verordne ich eigentlich eher bei deutlich älteren Armagnacs.