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Flaschenteilung
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Gearmailteach
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Beiträge: 502 | Zuletzt Online: 09.12.2018
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    • Gearmailteach hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 28.11.2018

      Das solltest Du nicht überbewerten. @Rhönräuber

      Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein. Ich reagiere vergleichsweise sensibel auf diese Assoziation. Und wenn ich das einmal im Kopf habe, hält es sich hartnäckig.
      Ich finde die Gesamtkomposition sehr, sehr gelungen. Dennoch ist heute Abend für mich eine deutliche Assoziation da, ohne das werten zu wollen. Vielleicht ist es die Tagesform. Vielleicht die Kombination aus Alkoholstärke und dem Fass. Vielleicht kommt es aus dem Kamin ;)
      Vielleicht nimmst Du es ganz anders wahr.

    • Gearmailteach hat einen neuen Beitrag "Clynelish 1996 SV 1st Anniversary of fassstark.de" geschrieben. 28.11.2018

      Farbe:

      Bernsteinfarben rinnt der Clynelish ins Glas. Langsam und zäh rinnen die Tränen die Glaswand hinab.

      Nase:

      Schokolade, Sherry, Beerenfrucht auf feuchtem Waldboden und ein Hauch Tabak steigen in die Nase.
      Erdig-mineralisch. Ja, auch schwefelig. Aber das empfinde ich nicht als Fehlnote. Vielmehr unterstreicht es den insgesamt dreckig-dunklen Charakter.
      Brauner Zucker, wieder Früchte und Melasse, Sattelleder. Süßer werdend. Der Alkohol ist da, stört aber nicht, ergänzt vielmehr um einen Stich Menthol.

      Mund:

      Cremig-ölig und schwer auf der Zunge. Der Alkohol tritt deutlich an. Schwerer, dunkler Sherry. Frucht, Waldboden. Nun adstringierend. Leder, Espresso, Herrenschokolade. Auch hier Schwefel. Deutlich herber als in der Nase. Salzlakritz. Tannine. Das Fass scheint zu dominieren. Die Frucht tritt hinter den Noten des Alters zurück. Nun auch maritime Anklänge: Seeluft, Tang.

      Abgang:

      Es bleiben Eiche, Espresso, Leder und die Erinnerung an rote Früchte sowie etwas kandierte Orange.
      Langer, eher trockener Abgang. Angenehm kräftig, reif und leicht herb.

      Mit etwas Wasser:

      Etwas mehr Minze, mehr Frucht. Kaffeepulver, Ingwer und Orangenzeste in Honig.
      Im Mund etwas weniger scharf im Antritt, weiterhin reif mit Lakritze und ordentlich Eichenwürze.

      Fazit:

      Für mich ein Treffer. Ein deutlicher Sherrycharakter, dunkel, dreckig, herb und maritim, dennoch mit fruchtig-süßen Anteilen. Eventuell kann man gar einen Tick Rauch hineinphantasieren.
      Man darf keine Angst vor deutlichem Fasseinfluss und etwas Schwefel haben. Das Fass ist wirklich eindeutig da. Für mich aber nicht überbordend.
      Nicht übermäßig komplex in seinen Aromen, dennoch kein Dram für zwischendurch. Genau das Richtige für Kaminabende an lausig nass-kalten Winterabenden in guter Gesellschaft.

    • Gearmailteach hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 28.11.2018

      [[File:IMG_20181128_194532.jpg|left|auto]] So...nun ist er auf Betriebstemperatur.

      Dann öffnen wir mal die Flasche. Kräftig schmatzt der voluminöse Korken. Bernsteinfarben rinnt der Clynelish ins Glas. Langsam und zäh rinnen die Tränen die Glaswand hinab.
      Schokolade, Sherry, Beerenfrucht auf feuchtem Waldboden und ein Hauch Tabak steigen in die Nase.
      Erdig-mineralisch. Ja, auch schwefelig. Aber das empfinde ich nicht als Fehlnote. Vielmehr unterstreicht es den insgesamt dreckig-dunklen Charakter.
      Brauner Zucker, wieder Früchte und Melasse, Sattelleder. Süßer werdend. Der Alkohol ist da, stört aber nicht, ergänzt vielmehr um einen Stich Menthol.

      Probieren wir also.

      Cremig-ölig und schwer auf der Zunge. Der Alkohol tritt deutlich an. Schwerer, dunkler Sherry. Frucht, Waldboden. Nun adstringierend. Leder, Espresso, Herrenschokolade. Auch hier Schwefel. Deutlich herber als in der Nase. Salzlakritz. Tannine. Das Fass scheint zu dominieren. Die Frucht tritt hinter den Noten des Alters zurück. Nun auch maritime Anklänge: Seeluft, Tang.
      Es bleiben Eiche, Espresso, Leder und die Erinnerung an rote Früchte sowie etwas kandierte Orange.
      Langer, eher trockener Abgang. Angenehm kräftig, reif und leicht herb.
      Mit etwas Wasser:
      Etwas mehr Minze, mehr Frucht. Kaffeepulver, Ingwer und Orangenzeste in Honig.
      Im Mund etwas weniger scharf im Antritt, weiterhin reif mit Lakritze und ordentlich Eichenwürze.

      Fazit:
      Für mich ein Treffer. Ein deutlicher Sherrycharakter, dunkel, dreckig, herb und maritim, dennoch mit fruchtig-süßen Anteilen. Eventuell kann man gar einen Tick Rauch hineinphantasieren.
      Man darf keine Angst vor deutlichem Fasseinfluss und etwas Schwefel haben. Das Fass ist wirklich eindeutig da. Für mich aber nicht überbordend.
      Nicht übermäßig komplex in seinen Aromen, dennoch kein Dram für zwischendurch. Genau das Richtige für Kaminabende an lausig nass-kalten Winterabenden in guter Gesellschaft.

      Sehr zum Wohle!

    • Gearmailteach hat einen neuen Beitrag "Eure Neuanschaffungen" geschrieben. 28.11.2018

      Also die Etiketten sind jedenfalls gerade...
      Aber zum Genießen sind sie noch deutlich zu kühl...[[File:IMG_20181128_144406.jpg|none|auto]]

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Gearmailteach
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