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StyrianSpirit
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Beiträge: 1428 | Zuletzt Online: 15.12.2018
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    • StyrianSpirit hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. Heute

      Glenfarclas Family Casks 1979/2017 38y & Glenglassaugh 1973/2012 39y

      [[File:Sty_GF1979_GG1973.JPG|none|auto]]

      Die beste Ehefrau von allen meinte nach einer Dreiviertelstunde Atmenlassen im Premium Snifter, dass der Glenglassaugh mehr Sherry spüren lässt und der Glenfarclas mehr Traube mit etwas Banane. Interessant. Für mich sah die Sache so aus ...

      Geruch Glenglassaugh: Honig, Eiche, und zwar diese ganz typische Glassaugh-73er-Eiche (frisch gesägtes Buchenholz -- ist aber trotzdem "Eiche"), etwas Eukalyptus (noch unverdünnt). Dann kommen die reifen Trauben, ruhend in einem Aromenbett aus Wiesenkräutern. Und nach eineinhalb Stunden sind dann plötzlich vollreife Marillen präsent ...

      Geruch Glenfarclas: Es ist wirklich unglaublich: Die glenfarclastypischen Backstubenaromen sind sofort präsent, es folgen reife helle Weintrauben, der trockene alte Weinkeller ist präsent und die unglaublich kristallin-frische Klarheit begeistert. Nach eineinhalb Stunden werden die Trauben noch saftig-birniger, ein paar Kirschlein schwindeln sich dazu und eine wunderschöne Gartenkräuter-Mischung samt sanfter Zimt-Prise legt sich über die Szenerie.

      Geschmack und Abgang Glenglassaugh: Wunderbarer Honig, die 73er-Eiche, reife Marillen, Waldboden ... Im Abgang wechseln einander ebenfalls wieder Eiche, Honig, saftige Marille und wieder intensivere Kräuterwürze (etwas Klee, Majoran) ab. Lang. Schön. Das ist und bleibt mein Lieblingsmalt.

      Geschmack und Abgang Glenfarclas: Zuerst kommen die Backstubenaromen samt Birnenfruchtfleisch auf den Gaumen; es folgt die wunderbare Wachsigkeit, dann meldet sich der trocken-alte Weinkeller. Auch am Gaumen und im Abgang bleibt die frische Klarheit, der Abgang wird dann kräuterbetont und bleibt lang.

      [[File:Sty_GF1979_GG1973_02.JPG|none|auto]]

      Fazit: So sieht sie also aus, die "alte 70er-Jahre-Whisky-Herrlichkeit". Kein "Sherry-in-the-face", keine "Rauch-Attacke", Spirit- und Fass-Aromen vielmehr in wunderbarer Balance, Intensität pur.

      Der Glenglassaugh bleibt für mich die kleine Spur besser, das ist aber sicher auch dem individuellen Geschmack geschuldet (97/96/96). Die Nase ist einfach göttlich und die ganz bestimmte "Eiche" ist für mich den Tick passender als die "Wachsigkeit" des Glenfarclas.

      Der aber ein großartiger alter Malt ist, meine Bewertung liegt diesmal bei 96/95.5./95. Erstaunlich ist wirklich, dass man die "Glenfarclasaromen" sofort erkennt und die intensive Fruchtigkeit zwischen reifer Traube und Birne. Und wie beim Glassaugh ist das erst der Beginn, denn an so einem Malt kann man ewig sitzen, riechen, kosten, riechen, schwelgen ...

      Alles in allem war das die beste samstägliche Single-Malt-Doppelpaarung dieses Jahres. Der pure entschleunigt-intensive Hochgenuss.

    • StyrianSpirit hat einen neuen Beitrag "Grund zur Freude..." geschrieben. Heute

      Zitat von Dr.Music im Beitrag #1968
      Ich hab heute richtig viel Zeit für...WHISKY

      Ich auch ...

    • StyrianSpirit hat einen neuen Beitrag "Eure Neuanschaffungen" geschrieben. Heute

      @maltaholic Gern geschehen! Freut mich, dass alles gut gelandet ist -- und in so einer Umgebung schauen die Sample-Flaschen gleich noch besser aus :-))

    • StyrianSpirit hat einen neuen Beitrag "der Weg von der Malzmaus zum Brennmeister ... " geschrieben. Heute

      Geschätzter @Archer , auch von mir alles Gute zur neuen Funktion und v.a. natürlich ein großes Danke für Deine vielen feinen Beiträge

    • StyrianSpirit hat einen neuen Beitrag "Grund zur Freude..." geschrieben. Heute

      @MonteGehro Freut mich, dass alles gut gelandet ist und auch die unverhofften Zusätze Freude bereiten -- für passionierte Foren- und andere Malts-Weiterleiter ist das doch das Mindeste :-)
      @Oldie61 Da Du ein alter Bibliotheks-Liebhaber bist -- mit oder ohne Köchin ;-) --, dachte ich, dass eine Single-Malt- und eine ebenso ungewöhnliche Armagnac-Variante vielleicht ganz gut passen könnten ... :-) Manchmal muss man einfach danke sagen

    • StyrianSpirit hat einen neuen Beitrag "Frisch entkorkt" geschrieben. 12.12.2018

      Zitat von nykra im Beitrag #797
      Zitat von StyrianSpirit im Beitrag #796
      So sieht der alte Speysider aus den Highlands aus,



      wenn er frisch entkorkt ist. Es muss nicht immer Sherryfassrot sein ...


      Pff, mal wieder so ne Abfüllung von nem ollen, ausgelutschten Fass erwischt. Ich schätze 4th fill hogshead oder so. Kann ja nicht viel Kosten die Plörre

      Ja, ich bereu' es auch schon, dass ich für diese Plörre so viel Schotter gelassen habe
      Wobei: Sooo schlecht ist der gar nicht ...

    • StyrianSpirit hat einen neuen Beitrag "Glenfarclas 1979/2017 The Family Casks (Release Winter 2017)" geschrieben. 12.12.2018

      Glenfarclas Family Casks 1979/2017 47,9%

      [[File:Sty_GlenfarclasFC_1979.JPG|none|auto]]

      Geruch: Nach einer Dreiviertelstunde im Premium Snifter entwickelt der Glenfarclas eine enorme Honigsüße mit saftig-fester Birne bei wunderschöner Klarheit. Dazu kommt, ähnlich wie beim Glen Grant aus 1956, diese ganz spezielle Altersnote, die in einen tiefen, trockenen Weinkeller führt. Aus dem Hintergrund taucht dann, ähnlich wie beim 1973er-Glassaugh, die elegante Eiche auf und grundiert die Birnen- und Honigaromen.

      Geruch aus dem Bordeauxglas: Aus dem Bordeauxglas wirkt der Malt wesentlich dunkler; Florales, Tulpen und dann kommt ganz intensiv der alte trockene Keller. Anders als aus dem Premium Snifter sind die Birnen- und Honigaromen im Hintergrund, Kräuter und Waldboden sind präsenter.

      Geschmack: Der Erstauftritt wird bestimmt durch Honig, Birne, angenehme Wachsigkeit. Dann folgen zarte Eichennoten, alles wunderbar klar und fein gestaffelt. Die Honig- und Fruchtnoten sind beim Erstauftritt weniger im Vordergrund als in der Nase, am Gaumen spielen die Eichennoten, der alte Weinkeller, die Wachsigkeit in Kombination mit den Waldkräutern die Hauptrolle. Angenehmes Prickeln. Die tiefe Süße des 73er-Glassaugh erreicht er nicht, dafür eine ganz erstaunlich angenehme Eichen- und Kräuterwürze.

      Geschmack aus dem Bordeauxglas: Sehr spannend: Aus diesem Glas sind im Erstauftritt wiederum die Honig- und Birnenaromen im Vordergrund! Verkehrte Welt sozusagen. Nach einer Weile folgt die Wachsigkeit, dann das Weinkelleraroma und die Kräuter. Aus dem großen Glas wirkt der alte Malt "voller" und etwas ruhiger.

      Abgang: Der Abgang führt den Gaumeneindruck fort: Die Eiche wird nun etwas intensiver, der Waldboden feuchter, Birne und Honig treten in den Hintergrund. Sie melden sich allerdings wieder im Ausklangsverlauf, denn der Abgang ist tatsächlich sehr, sehr lang und vielfältig. Da schlagen die 38 Jahre in voller Pracht zu.

      Abgang aus dem Bordeauxglas: Der Ausklang entwickelt sich wie aus dem Premiumsnifter enorm intensiv und dauert ewig lang. Das ist schon eine eigene Kategorie; ich wäre geneigt, dafür fast 97 Punkte zu vergeben!

      Fazit: Einfach hervorragend. Die älteren Family-Cask-Abfüllungen aus 4th-Fill-Hogsheads sind tatsächlich so grandios wie beschrieben. Aus dem Spiegelau Premium Snifter ergeben sich für mich für das Cask 8797 95 (95/94/96) Gesamtpunkte. Aus dem Riedel Vinum Bordeaux erhält der edle Malt eine andere Charakteristik und ist nicht minder fein, was ebenfalls 95 Punkte (94.5/95/96.5) ergibt.

      __________________

      Ausblick: Nach etwa zwei Stunden im Spiegelau Premium Snifter wird die Sache am ersten Testtag noch intensiver!

      Nach zweieinhalb Stunden im Riedel Vinum Bordeaux steht der Malt in voller Fruchtblüte -- Mango & Kiwi gesellen sich zu Honig und Birne, die Eiche bleibt intensiv am Gaumen und im Abgang. Schon sehr eigen, alt und grandios. Ja, nun sind wir bei 96-97 Punkten angelangt.

      Ich muss unbedingt auch einen direkten Vergleich mit dem 73er-Glassaugh machen!

      Mit ein paar Tropfen Wasser wird der Malt tatsächlich blumig-fruchtiger in der Nase; die Birne geht Richtung Mango, das Wachs Richtung Waldkräuter. Am Gaumen wird der Malt ebenfalls mangosüßer und kräuterintensiver. Gottlob bleiben die Wachs- und Weinkellernoten am Gaumen und auch der Abgang bleibt intensiv mit Eichenbetonung. Eine schöne, aber m.E. nicht notwendige Variante.

    • StyrianSpirit hat einen neuen Beitrag "Frisch entkorkt" geschrieben. 12.12.2018

      So sieht der alte Speysider aus den Highlands aus,

      [[File:Sty_GlenfarclasFC_1979_open.JPG|none|auto]]

      wenn er frisch entkorkt ist. Es muss nicht immer Sherryfassrot sein ...

    • StyrianSpirit hat einen neuen Beitrag "der Weg von der Malzmaus zum Brennmeister ... " geschrieben. 12.12.2018

      @SecondDram Auch von mir alles Gute zum neuen Lebensabschnitt und zur neuen Funktion an diesem schönen Ort als Brand Ambassador

    • StyrianSpirit hat einen neuen Beitrag "der Weg von der Malzmaus zum Brennmeister ... " geschrieben. 12.12.2018

      Eine herzliche Gratulation auch dem neuen Fassbinder @Sound of Islay

    • StyrianSpirit hat einen neuen Beitrag "Eure Neuanschaffungen" geschrieben. 12.12.2018

      Bevor ich's vergesse:

      [[File:Sty_Glenfarclas_FC_1979.JPG|none|auto]]

      Dieses Family Cask aus der Wintersaison 2017 ist mittlerweile auch bei mir. Nach den vielen "dunklen Sherrycasks" kann auch einmal ein schön altes 4th-Fill-Hoghshead seine Qualitäten beweisen ...

    • StyrianSpirit hat das Thema "Glenfarclas 1979/2017 The Family Casks (Release Winter 2017)" erstellt. 12.12.2018

    • StyrianSpirit hat einen neuen Beitrag "StyrianSpirits Samples aus Graz für Österreich & Deutschland" geschrieben. 12.12.2018

      Liebe Leute, es gibt wieder Neues >> in meiner Probenliste, u.a. den "Fassstark-Foren-Malt" und einen fassstarken Edradour. Bestellungen sind noch bis 14.12. möglich, dann schließt meine Sampleküche über Weihnachten und Neujahr und ist wieder ab 14. Jänner 2019 aktiv!

    • StyrianSpirit hat einen neuen Beitrag " Persönliche Top 5 2019 - !!! bitte nur 1 Beitrag pro Mitglied (wg. Übersicht) !!!" geschrieben. 12.12.2018

      Wird wieder spannend ...

      Meine Top 5 "Gesamt 2019" (2019 erstmals getrunken)
      1. -
      2. -
      3. -
      4. -
      5. -

      Meine Top 5 "Neuerscheinungen 2019"
      1. -
      2. -
      3. -
      4. -
      5. -

    • StyrianSpirit hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 12.12.2018

      Zitat von matts im Beitrag #7275
      Zitat von Nosferatu68 im Beitrag #7273
      Zitat von matts im Beitrag #7272
      @Nosferatu68 Ja, offenbar trifft Auchentoshan nicht wirklich meinen Geschmack. Sei es drum: den 21er habe ich noch und es muss einem ja nicht alles schmecken. Ist ja eine schöne und spannende Sache, dass Geschmäcker unterschiedlich sind. Wie auch die Malts...


      Eben

      ...und vergiss nie: mir schmecken auch "Elsen"

      @matts Wenn Du übrigens folgende Rechnung aufstellst:
      Auchentoshan : Glen Els = Solera.
      Da kann ich nur hoffen, dass Du diesen Malt nie (oder doch einmal) probieren wirst, denn genau dort könnten einander die Toshan- und Elsen-FreundInnen treffen und gemeinsam hemmungslos genießen ...

    • StyrianSpirit hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 11.12.2018

      Das ist heute ein seltsamer Abend: Zuerst ein großartiger 28jähriger Armagnac, der die allermeisten Sherrymalts alt aussehen lässt. Santé! Dann hatte ich plötzlich Lust auf das ziemliche Gegenteil: einen 11jährigen Bourbonfass-Malt. Und was soll ich sagen? Der schmeckt mir genauso und trinkt sich fast wie "Limonade"

    • StyrianSpirit hat einen neuen Beitrag "Lieblingsgläser - welche sind Eure Lieblinge?" geschrieben. 11.12.2018

      @Sound of Islay Nach den ersten Proben mit vier, fünf Spirits (Whisky und Armagnac) würde ich sagen: Das Riedel Vinum Bordeaux konzentriert den Alkohol (und auch andere Aromen) nicht so stark oder vielmehr so dicht (nebeneinander stehend) wie das Professional Blender's Glass. Dafür ist im großen Glas die Staffelung klarer und es sorgt für mich für noch mehr "Volumen". Ich hab' seinerzeit im Nachbarforum 50 Malts einem Direktvergleich unterzogen und es gab nur ganz wenige, die aus dem Riedel Vinum Bordeaux nicht einen noch erfreulicheren Eindruck gemacht hätten als aus einem "normalen" Nosingglas :-) Allerdings ist die Alkoholkonzentration im Blender's Glass zum Beispiel beim Fassstark-Malt viel weniger stark als ich vermutet hätte. Um ein endgültiges Urteil abgeben zu können, braucht's noch ein paar Vergleiche.

Empfänger
StyrianSpirit
Betreff:


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