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Flaschenteilung
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Schnappsdrossel
Pappschachtelfalter
Beiträge: 44 | Zuletzt Online: 14.08.2018
Registriert am:
21.06.2017
    • Schnappsdrossel hat einen neuen Beitrag "Fettercairns neue "Range"" geschrieben. 02.08.2018

      Zuerst Diageo mit Mortlach, dann Pernord Ricard mit Longmorn, und jetzt Whyte&Mackay mit Fettercairn. Das Konzept des direkten Markteinstiegs mit Preisen im "Ultra-Premium"-Segment ist also nicht neu - vermutlich liegt in irgendeiner Marketerschublade eine Machbarkeitsstudie, die den Erfolg dieser Strategie belegen soll, und bevor man die komplett über den Haufen wirft, wird erst versucht, sie durch kleine Änderungen dem "luxuriösen" Kunden schmackhaft zu machen. Warum das ausgerechnet bei Fettercairn und dann noch ohne die (für meinen Begriff hässlichen) Dekanter / Holzboxen / etc. funktionieren soll, entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Oder ich gehöre einfach nicht zur Zielgruppe...

      Ich möchte ja behaupten, die Fettercairns konsequent zu ignorieren - deshalb hat man die Preise wohl bewusst außerhalb meiner Reichweite angesetzt Immerhin scheint man bei Mortlach den Knall gehört zu haben...


      ... Und wer tut einem 50jährigen Whisky ein Finish an... der Arme...

    • Schnappsdrossel hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 23.06.2018

      Heute hatte ich die @William Hodgekin’schen Cognacs im Glas:

      Font Borne Plenitude Tre Vieux

      Farbe: Russetmuscat
      Nase: Kardamom, Zimt, heißes Lötzinn (altes, ich vermute Kolophonium als Flussmittel hat diesen tollen Geruch ausgemacht), später Rosinen, angesengtes Holz, Muskat, Äpfel
      Mund: weich, süß-sauer, erstaunlich dünn, Traubensaft, Rosinen, Menthol, Muff aus einem alten Schrank, saure Äpfel, Zimt
      Abgang: Lakritz, Traubensaft, ein Hauch Pfefferminz, lang aber wenig intensiv


      Bache Gabrielsen Hors D’Age

      Farbe: Russetmuscat
      Nase: Holziger und harziger als der Font Borne, kein Lötzinn (schade), reifer Boskop, Tannenharz, Zimt, immer wieder Anflüge von Pfefferminztee, frisch gesägtes Holz
      Mund: weich, würziger, süß-sauer, schwarzer Kaffee, Trauben und Menthol, ein wenig Lakritz
      Abgang: zuerst kommt nicht viel, heißer Kaffee, Traubensaft, dann elendig lang, nach 2 Minuten frischt er wieder auf, Hustensaft, Minze, Mirabellen

      Positiv - der Abgang ist erstaunlich lang und trotz hohem Alter auch nicht unangenehm trocken. Die Aromendichte ist allerdings gering, ich muss den Mund ungewöhnlich voll nehmen. Auch nichtrauchige Whiskies mit 40% Alkohol haben viel mehr Intensität zu bieten.


      Vallein Tercinier Hors D’Age

      Farbe: Russetmuscat
      Nase: Der bisher harzigste und holzigste, hier kommt auch mehr rum (ich vermute mal es liegt an den 2% mehr), Harz, Fichtenwald, trotzdem frisch, Zitronenmelisse
      Mund: reife Brombeeren, davon eine ganze Menge, alte Schrankwand, Nadelwald, richtig dunkel und angenehm würzig,
      Abgang: Brombeere, Brombeere, Brombeere, von mir aus auch schwarze Johannisbeere. Aber mehr Brombeere. Und altes, poliertes Holz. Ewig lang.

      Der ist es


      Vallein Tercinier Lot 65 ’16

      Farbe: Chestnut / Oloroso Sherry
      Nase: Er braucht ein paar Minuten, um sich zu öffnen. Zuerst sprittig, dann Möbelpolitur und frische Farbe (finde ich gut), 3 Minuten später frisch geschlagenes Holz, nicht harzig wie die vorherigen drei, bis hierhin kein Zimt, Pflanzenabschnitte, dann wieder frisch geschlagenes Holz, Baumsaft, und Orangen?, jup, und Brombeeren, nach 5 weiteren Minuten hauptsächlich fruchtig, und doch immer wieder frisch gesägtes Holz, reife Ananas und Kaktusfeigen
      Mund: Nadelwald, frisch gesägtes Holz, Pflanzenabschnitte, frisch und doch würzig, endlich ein ordentlich öliges Mundgefühl, Veilchen, Brombeeren, Kaktusfeigen
      Abgang: Brombeeren, Veilchen, Nadelwald, Eichenwürze, poliertes Holz, wieder ewig lang, fruchtig-bitter. Nicht zu trocken und erstaunlich lang anhaltende Fruchtnote.

      Die beiden Vallein-Terciniers sind eher nach meinem Geschmack. Auch keine Aromenbomben, aber derart fruchtig, wie es bei Whiskies selten zu finden ist. Die als "mindestens sehr gut" angekündigte Qualität möchte ich für alle 4 bestätigen - in Punkten (circa) 86, 87, 90, 92. Vielleicht findet mal eine Flasche des Vallein Tercinier Hors D’Age zu mir


      Nicht heute - ist schon ein wenig her:
      William Hodgekin #4

      Nase: Traubensaft, Essig, Lakritze, Schokoeis. Dörrpflaumen, getrocknete Aprikosen (inklusive Schwefel).
      Mund: Sehr süß, fast sirupartig, bitter-würzig. Ricola, Schwefel, Dörrpflaumen, Kaffee, hefig.
      Abgang:Lakritz, bitter-süß, Schwefel. Kaffee hinterher, bleibt (leider) zusammen mit dem Schwefel noch lange erhalten

      Mein Tipp: Sherry mit mehr Prozenten ?!? Auf dem halben Weg zwischen Fino und PX. Schräge Geschichte, für meinen Geschmack zu süß und bei Schwefel gehe ich auch am liebsten laufen…

      Die Auflösung habe ich mir dann mal angesehen. Schade, dass ich das nicht richtig wertschätzen kann.

    • Schnappsdrossel hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 14.06.2018

      @Oldie61 Cream Sherry ist ein Verschnitt von Oloroso und einem natursüßen Wein oder Traubenmostkonzentrat (=Paxarette? Weiß ich gerade nicht.) Also kein neues Paxarette, nur eine Sherrysorte.

    • Schnappsdrossel hat einen neuen Beitrag "Was ist die ideale Reifedauer für Whisky?" geschrieben. 14.06.2018

      Vorab: Ich habe nicht abgestimmt, weil es für mich keine pauschale Antwort gibt.

      Meine Erfahrungen mit Abfüllungen 30+ sind begrenzt, von einigen Brennereien sind mir allerdings im Alter ~10-30 Jahre bekannt. Meine persönliche Erfahrung mit der Aussage "Whisky wird bei zu langer Reifung schlechter" mache ich exemplarisch an den Abfüllungen von Bunnahabhain fest:

      1. Die 12jährige Originalabfüllung finde ich schon nicht schlechter als die 18jährige (oder die 18jährige nicht besser als die 12jährige, wie man's nimmt), und auch unter 10 Jahren gibt es leckere Whiskies dieser Brennerei (die Cask-Strength-Abfüllungen von G&M).

      2. Aus den Jahren 1988/89 hatte ich auch mehrere Abfüllungen im Glas. Am 1988er Sherryfass von Rattray mache ich fest, dass Bunnahabhain zu dieser Zeit einen ähnlichen Charakter gehabt hat wie heute - allerdings kann ich mir auch vorstellen, dass dieses eine Fass viel zu den Röstaromen in diesem Whisky beigetragen hat. Von diversen UA gibt es auch Bourbon Hogsheads aus dieser Zeit. Alle haben mir gefallen (88+), blind hätte ich sie aber niemals dieser Brennerei zugeordnet. Hier haben die Fässer nicht viel Arbeit geleistet und die übrig gebliebenen Aromen sind sehr filigran, mit kleinen Schlucken habe ich einige nicht gefunden und Wasser habe ich mich nicht getraut hinzuzugeben - ich glaube daher gerne, dass nach ein paar mehr Jahren selbst der kräftige Bunna-Charakter verwässert wäre.

      Also ja, das Whisky ab einem gewissen Alter nicht mehr besser, sondern eher schlecher wird, halte ich deshalb für wahrscheinlich. Bei welchem Alter der "Geschmackshöhepunkt" liegt, hängt dann wiederum von dem individuellen Geschmack, dem Rohbrand , dem Fasstyp, der Reifung des einzelnen Fasses, usw. ab. (Und das wurde sicher weiter oben schon gesagt.)

    • Schnappsdrossel hat einen neuen Beitrag "[verteilt] Speyside Region (GF) 1967 DT 37Y" geschrieben. 01.06.2018

      Speyside Region Selection DT 1967 37Y

      2cl/4cl
      10,55€/20,15€

      Liste:
      4cl Ich
      4cl ddertzaar
      4cl Ra_Di
      4cl BehindSpace
      2cl Schnappsdrossel

      Rest: 52cl

    • Schnappsdrossel hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 17.05.2018

      Heute kam bei mir ein randvolles Sample Bunnahabhain 1989 SV von @didi1893 an - Bunna ~1990, 25+, Bourbon Hogshead habe ich jetzt 3 hier, da bietet sich ein Vergleich an. Meine Nase ist heuschnupfenbedingt nicht in Bestform, aber ich spiele mit dem Gedanken noch ein paar dieser Abfüllungen zu bunkern und häufiger und billiger werden sie ja auch nicht...

      Bunnahabhain 1990 Jack Wiebers Whiskybase
      Pflanzenabschnitte, Zitrone, frisch geschlagenes Holz in der Nase. Das setzt sich im Mund fort, dazu bittere Eichentöne, und prickeln tut es auch ein wenig. Langer Abgang mit leckeren harzigen "Nadelwaldaromen".

      Bunnahabhain 1989/2017 SV Whiskybase
      Erstaunlich rauchig für Bunnahabhain und 28 Jahre, grüne, "pflanzliche", harzige Noten kommen auch hier in Geschmack und Abgang, letzterer ist bitterer (aber nicht unangenehm) als beim JW. Noch harziger, vermutlich durch den Rauch. Ich kann mir vorstellen, dass mir diese Abfüllung noch besser gefällt.
      ->Beim Austrinken ist mir wieder aufgefallen, wie rauchig dieser Whisky ist. Ob das rauchiger New Make war?

      Der JW ist einer der weichesten Whiskies, die ich bisher im Glas hatte, aber heute merke ich bei beiden Abfüllungen alkoholisches Stechen in der Nase und Brennen auf der Zunge - ich nehme mal an in eineinhalb Monaten sind beide ähnlich weich und rund.

      Bunnahabhain 1990/2017 Wy Whiskybase danke didi!
      "Herb and Lime Salsa" - jo, bitterer als die anderen beiden ("Herb" ?), trockenes Holz in der Nase - ist nicht so meins -, jup, "Lime" ist auch da, aber alles ist nicht so harmonisch zusammengefügt wie bei den Vorgängern, im Mund noch ein Schuss Vanille dazu, trocken-bitterer Abgang, eher in Richtung Kaffee als Harz, kommt häufiger vor und ist weniger spannend. Ich habe mir nach der Verkostung die Basepunkte angeschaut - diesen hier sehe ich deutlich näher an seinen 87 Punkten als die Wiebers-Abfüllung. Was allerdings nicht heißen soll, er sei nicht lecker.

      In näherer Zukunft werde ich meine Sammlung um den 1989er SV erweitern müssen

    • Schnappsdrossel hat einen neuen Beitrag "[Rest 15cl] FT Old Pulteney 21 yo" geschrieben. 15.05.2018

      Liste:
      Tilo 10cl
      Simon Wagner 10cl
      Origineller Name 5cl
      sr_tobi 10cl
      Andreas B. 10cl
      Spuckschlecht 5cl

      Rest 20cl

    • Schnappsdrossel hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 06.05.2018

      Ich möchte noch kurz dazu sagen - den Rare Malts würde ich bei 89-90 Punkten einordnen, erwartet habe ich eben 2-3 mehr Aber bei mir fängt auch langsam die Heuschnupfenzeit an, das Sample werde ich erst in 2 Monaten wieder anfassen, und schreibe nochmal.

      Zitat von William Hodgekin im Beitrag #2883
      Grundsätzlich zeigen die RM meist sehr wenig Fasseinfluss. Hier steht der Brennerei-Charakter deutlich im Vordergrund.
      Sie wirken deshalb (vordergründig) häufig sehr alkohol-lastig bis sprittig.
      Muss man wissen und sollte man mögen.



      Auch wenn ich mich in diesen "Sphären" noch nicht so auskenne - das empfinde ich auch als grundsätzlich positiv, und vordergründig trifft es mMn sehr gut - mit einem halben Teelöffel Wasser verschwindet der alkoholische Stich für mich vollständig, und die Würze ist angenehm.

    • Schnappsdrossel hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 06.05.2018

      Heute habe ich die beiden Linkwoods aus @Larso s und @William Hodgekin s Teilung im Glas:


      Linkwood 1974 Rare Malts Selection Whiskybase

      Bisher kannte ich nur wesentlich später destillierte Abfüllungen, aber die gemeinsame Herkunft ist eindeutig - typisch florale Linkwood-Aromen, hier begleitet von einer dunkel-malzigen Süße, vielleicht mit einem Spritzer Möbelpolitur. Ohne Wasser sticht er in der Nase, was sich als beißende Würze in Mund und Abgang fortsetzt. Mit Wasser wird er sanfter, nach einigen Minuten treten starke Marzipanaromen hervor. Der Abgang ist bemerkenswert lang und floral, läuft dann leider unangenehm trocken, "wellpappig" aus. Ansonsten erstaunlich geringer Fasseinfluss für eine Reifezeit von 30 Jahren.

      Ich habe mir hier mehr erhofft - ein zweifelsohne guter Whisky aber auch nicht das große Kino - meine Nase ist zugegeben auch nicht in Bestform, ich werde hier in ein paar Monaten noch einmal vorbeischauen


      Linkwood 10yo James McArthur Whiskybase

      Starke Getreidenoten, hefig, im Geschmack zweifelsohne Linkwood-Aromen, kurzer unangenehm scharf-trockener Abgang.

      Nope, 10+ Jahre mehr und er hätte etwas werden können, brauche ich nicht nochmal


      Nr 2 hätte es jetzt nicht gebraucht, aber vielen vielen Dank für die Teilung des RM - schön den im Glas gehabt zu haben

    • Schnappsdrossel hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 01.05.2018

      Nachschlag von @IronChic :

      Linkwood 1997 Local Dealer Selection Whiskybase

      Farbe: Old Gold
      Nase: Geißblatt, braucht auch mit Wasser sicher 10 Minuten bis richtig etwas ankommt, Akazienhonig, Aprikosen, Bittermandelaroma, Mango
      Mund: Geißblatt und Akazienhonig, Zimt, weich und süß, Orangenschale
      Abgang: süß und duftend, Rosengarten, Geißblatt, lang, nicht trocken

      Intensiv, floral, wunderbarer Abgang. Je mehr ich von Linkwood im Glas habe, desto besser gefällt mir die Brennerei

      (Und eine Flasche steht schon hier )

    • Schnappsdrossel hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 22.04.2018

      @Bloedz Dieser Glenturret 2002 von G&M hat mir wesentlich besser gefallen als die Sherry Edition. Würziger ist er meiner Meinung nach - und die Sherry Edition fand ich dünn und außerdem unangenehm seifig. Den Triple Wood wollte ich dann auch nicht mehr probieren.

      Wenn du Interesse hast fülle ich auch gerne eine Probe vom G&M ab

    • Schnappsdrossel hat einen neuen Beitrag "IronChic´s kleine Samplekiste" geschrieben. 22.04.2018

      Mein Linkwood-Nachschub ist gestern angekommen, danke!

Empfänger
Schnappsdrossel
Betreff:


Text:
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