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J.F.K.
Fassbinder
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04.05.2017
    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "Tradition bewahren?! Tradition VS Innovation ?!" geschrieben. 19.10.2018

      Zitat von Sound of Islay im Beitrag #37
      Aber richtige Innovationen sehe ich beim Whisky auch nicht. Wirklich innovativ sehe ich, bei aller Kritik daran, nur was die Lost Spirits Destillery macht.


      Alles andere, was Du in diesem Post geschrieben hast, kann ich vorbehaltlos unterschreiben.
      Aber bei dem Zitat sträubt sich mir das Gefieder... Das, was die Herrschaften dort machen, mag wundervoller Whisky sein (ich will das gar nicht bewerten, weil es dazu sicher auch unterschiedliche Meinungen gibt), eine Innovation ist dies nicht. Da wird ganz einfach (Whisky-)Romantik verwurstet und vermarktet. Und mit viel Hokospokus, Zauberei und Marketing-Blabla ein Whisky auf den Markt gebracht...

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "Tradition bewahren?! Tradition VS Innovation ?!" geschrieben. 19.10.2018

      Zum Thema "Tradition versus Innovation" hier mal ein Interview von 2016 mit James Espey, einem, der gleichermaßen Innovation wie auch Tradition verkörperte...
      https://scotchwhisky.com/magazine/interv...rop-distillers/

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "Was mich gerade nervt..." geschrieben. 17.10.2018

      Zitat von Nosferatu68 im Beitrag #2012
      @Mad_Max

      Im Ernst? Ausgerechnet bei einem Laga 12 Cs, die einen recht hohen Alkoholgehalt aufweisen, gehst du mit deiner Nase so weit ins Glas. Das könnte ich nicht, denn meistens beißen Fassstärken ganz schön im Zinken, und da bin ich etwas empfindlich und halte lieber Abstand.


      Ist das so, ja?!?
      Meine Erfahrung ist da eine andere - jedenfalls grob überschlägig. Da empfinde ich fassstarke Whiskies deutlich weniger beißig, weil deren (hoher) Alkoholgehalt deutlich besser mit den übrigen Aromen verwoben und verknüpft ist, während er bei Trinkstärken, deren Alkohol durch das Wasser bereits gelöst wurde, oftmals wirklich sehr unangenehm in der Nase prizzelt.
      Ja, im fassstarken Whisky ist auch der Alkoholgehalt höher und intensiver. Aber er steht nur sehr selten "allein" und einzig, während ich dieses Phänomen (oder sollte ich sagen: Paradoxon) häufiger bei "verdünnten" Whiskies erlebe...

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "Tradition bewahren?! Tradition VS Innovation ?!" geschrieben. 17.10.2018

      Zitat von Islay im Beitrag #19
      Zitat von Ostfriese im Beitrag #18
      Sei weder der erste, Neuem nachzujagen, noch der letzte, Altem zu entsagen.. (Alexander Pope)


      So sei es ...


      Echt?!?
      An letzteres hat sich der gute Alexander Pope wohl selbst nicht gehalten. Und ersteres betrifft wohl auch eher eine Zeit, in der man buchstäblich voranschreiten mußte, um Neues zu entdecken...

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "Tradition bewahren?! Tradition VS Innovation ?!" geschrieben. 16.10.2018

      Zitat von Marcus2 im Beitrag #1
      Hallo ihr Lieben,

      heute ein paar Anregungen zur Diskussion:

      - Sind nicht gerade wir ("Ultra") Maltheads ein Stück weit verantwortlich (wenn auch in geringer Zahl) nicht jeden Preis zu bezahlen?!

      - Sind nicht gerade wir ("Ultra") Maltheads ein Stück weit verantwortlich (wenn auch in geringer Zahl) vermeintliche Innovation mitzumachen?!

      - Sind nicht gerade wir ("Ultra") Maltheads ein Stück weit verantwortlich (wenn auch in geringer Zahl) die Tradition zu wahren bzw. altmodisch zu sein und an längst vergangene Tage festzuhalten?!






      Das machen "wir" doch.
      Ein jeder von uns so, wie ihm die Fragestellung in seinen - persönlichen - Kram, seine Vorlieben, seine Abneigungen etc.pp. paßt...

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "Blended Malts: Erwartungen und Erfahrungen" geschrieben. 12.10.2018

      Zitat von Bloedz im Beitrag #98
      @Eagle Eye
      Ich unterschreibe alles, was Du geschrieben hast. Allerdings sollte man sich auch nicht zu sehr und blind auf die vermeintliche Aussagekraft von Zeitungsanzeigen etc. verlassen. Zum Beispiel kann man problemlos großformatige Anzeigen des Autoherstellers Proton aus den 90ern in deutschen Autozeitschriften finden. Trotzdem wäre es falsch, diese als Beleg dafür anzuführen, Proton sei in Deutschland bekannt und erfolgreich gewesen.


      Laß´ es mich Dir mal anhand eines Beispiels verdeutlichen:
      Wenn Du heute nach der Geschichte der Brennerei Glenugie in Whisky-Büchern, Whisky-Zeitschriften, Foren, Blogs u.a. Veröffentlichungen suchst, wirst Du ausschließlich (!) eine falsche Darstellung derselben finden. Das hat u.a. damit zu tun, daß fast kein Autor seine Weisheiten selbst recherchiert - sondern immer nur von vorherigen Veröffentlichungen oder dem "Schwarmwissen" abschreibt.
      Ich glaube, daß die letzten, die wirklich selbst vor Ort waren und eine klassische Recherche machten, Hume & Moss waren. Alle anderen/späteren Autoren bauten nur auf deren Wissen auf - was im übrigen auch nicht vollständig oder vollständig richtig ist. Doch dazu hier nichts weiter...
      Bei den beiden findest Du im "The Making of Scotch Whisky - A History of the Scotch Whisky Distilling Industry" (1981) dazu:

      "GLENUGIE (also INVERNETTIE) NEAR PETERHEAD, ABERDEENSHIRE, NK 125442
      Donald, McLeod & Co., 1831-4 (incorrect in 1833 list). Glenugie Distillery Co. 1837; converted to a brewery; rebuilt as a distillery by the Scottish Highland Distillers Co. Ltd.; incorperated 1873; company practically moribund 1877, wound up 1879 and distillery sold to George Whyte & Co., seq. 1882 (.....)

      An anderer Stelle schreiben sie zur

      "LONGSIDE, ABERDEENSHIRE, NK 0347. Out of production and for sale 1842."

      Sie kommen gar nicht auf den Gedanken und die Idee, daß beide ein- und diesselbe sein könn(t)en. Sind sie aber. - Und so setzt sich dieser Fehler in allen weiteren Veröffentlichungen fort...
      Ich habe die Geschichte jener ersten Glenugie und den Umzug und Neubau am späteren Ort inzwischen recht gut durch zeitgenössische Veröffentlichungen dokumentieren können. Von 1831 bis mindestens 1856 produzierte die Glenugie Distillery nordwestlich von Longside. Erst danach kam der Umzug und der Neubau der Destille bei Perterhead, bei der ab 1868 eine Brauerei nachgewiesen werden kann, die ab 1873 durch die o.g. Company zur Destille umgebaut wurde.
      Die Verbindungen zwischen beiden lassen sich ebenso durch die zeitgenössischen Artikel belegen. Und das Lustigste ist: noch 1912 wußte man von alldem - denn da wurde genau die von mir mühevoll recherchierte Geschichte anläßlich des Todes von Ann Noble, der Tochter des Destillerie-Betreibers in Longside, William Noble, in der Tagespresse (u.a. von Peterhead) veröffentlicht...

      So und nicht viel anders geht es auch mit der Geschichte vieler anderer Destillerien...
      Ich will Jürgen Setter, den ich sehr schätze, nicht zu nahe treten - aber ich bin mir sicher, daß auch er seine Glenlivet-Erkenntnisse nicht selbst gesammelt und recherchiert hat. Leider. Aber das ist heutzutage Gang und Gäbe geworden... Spätestens seit dem Internet. Und Google & Co.

      By the way: auch Barnard konnte nur jene Informationen verarbeiten, die man ihm gab. - Und er bekam seinerzeit vor Ort so viele, daß auch er vermutlich eher eingekürzt und verknappt hat, als denn noch zusätzlich zu dem ihm überantwortetem oder gezeigtem Material Quellen-Studium bzw. anderweitige Recherche machen mußte/wollte...
      So sind also auch bei ihm einige Ungenauigkeiten oder gar Fehler (mit heutigem Wissen!) zu entdecken...

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "Blended Malts: Erwartungen und Erfahrungen" geschrieben. 28.09.2018

      Zitat von Bloedz im Beitrag #94
      Ob es so war, weiß ich nicht, aber zumindest wäre dies eine mögliche Erklärung für die Version und Aussage des Autors.


      Ob es so war, weiß auch ich nicht. Aber die zeitgenössischen Veröffentlichungen in den Print-Medien sprechen zumindest eine andere Sprache als denn die "offizielle Destillerie-Geschichte". Nun denn - wir wissen ja, wie das läuft: die Sieger schreiben die Geschichte...
      Was mir jedoch (nebenbei) zudem auffiel: in den ersten Jahren (bis ca. 1845) macht George Smith weniger mit seinem Whisky Furore. Da ist er vor allem mit seinen Erfolgen in der Rinderzucht auf Competitions, Wettbewerben, Viehmärkten,... in der Presse vertreten. Dieses "Schicksal" teilt er mit den Robertson´s und Kennedy´s von Ballechin... Und: er ist ein sehr erfolgreicher Highlander auf Highland Games...
      Und bevor auch ich endlich das elendige OFF TOPIC beende, will ich ein belustigendes Fundstück nicht vorenthalten wissen:

      1829 (The Globe)|addpics|fi3-4m-1f32.png-invaddpicsinvv|/addpics|

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "Blended Malts: Erwartungen und Erfahrungen" geschrieben. 28.09.2018

      Zitat von Bloedz im Beitrag #92


      Gut, daß Du es noch korrigiert hast. Ich hatte mich schon gewundert.
      Nee, ist natürlich ein Witz.




      Ich finde schon, daß man (ich) bei solchen Themen genau sein sollte. Immerhin wird hier versucht, die historisch gewachsenen Geschichten der Vergangenheit mit der parallel überlieferten konträr dazu stehenden Wirklichkeit abzugleichen. Und das heißt eben auch, daß man damit so manchem Marketing-Märchen den Boden entzieht. Dies wird zwar nicht dazu führen, daß diese in den verstaubten Archiven abgelegt werden - aber zumindest die Nerds unter uns wissen sie dann besser einzuordnen. Oder?

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "Blended Malts: Erwartungen und Erfahrungen" geschrieben. 27.09.2018

      P.S.:
      Ich habe heute Nacht bei der Kennzeichnung der Upper Drummin Distillery auf der John Thomson Map einen Fehler gemacht!
      Die Destille lag nicht an dem dort gekennzeichneten Ort - sondern die Reste des Castle befinden sich praktisch im Garten der ehemaligen Drumin Farm...
      Sorry.





      |addpics|fi3-4j-bb3f.png-invaddpicsinvv,fi3-4k-8cbb.jpg-invaddpicsinvv,fi3-4l-5fb7.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "Blended Malts: Erwartungen und Erfahrungen" geschrieben. 27.09.2018

      Es ist spät geworden, lieber @Bloedz ... Aber ich habs nicht vergessen.

      1823 (The Scotsman)

      1825 (Manchester Courier)

      1826 (Manchester Courier)

      1832 (The Scotsman)

      1836 (Caledonian Mercury)

      1837 (Fife Herald)

      1844 (Shipping & Mercantile Gazette)

      Mit dieser kleinen Auswahl würde ich es zunächst bewenden lassen wollen... Wie gesagt: zu diesem Zeitpunkt existiert DIE "The Glenlivet" noch gar nicht.
      Aber: ich würde hier nicht schließen wollen ohne den Hinweis, wo und wann ich zum ersten Male den/einen Hinweis fand, wie aus EINEM GLENLIVET DER GLENLIVET wurde...

      1834 (Caledonian Mercury)

      Viel Freude wird der gute Georgie Smith seinem Nachbarn damit nicht gemacht haben: seine (Upper) Drum(m)in Distillery mal so eben in eine Glenlivet Distillery umbenannt zu haben...
      Immerhin hieß jene des Nachbarn, Capt. William Grant, zu jenem Zeitpunkt schon (und noch) Glenlivat (während die unseres Georgie eben nicht Glenlivet hieß...)

      (1824-1825)

      Doch der Nachbar ließ sich zu jenem Zeitpunkt auch nicht zweimal bitten und antwortete entsprechend:

      1835 (The Scotsman)

      1832 war die Upper Drumin Distillery dem Autor jener Karte, John Thomson, jedenfalls nicht einmal eine Eintragung wert:

      1832 (John Thomson´s Map)

      Ab 1841 lieferte George Smith dann auch seinen Whisky an Andrew Usher in Edinburgh - der kurze Zeit später den sogenannten "ersten Blend", "USHER´s OLD VATTED GLENLIVET" kreierte.

      1841 (The Scotsman)

      Erst damit, so glaube ich, wurde aus EINEM GLENLIVET DER GLENLIVET...
      Übrigens war auch Usher´s Blend nicht der erste Blend (wie so häufig behaupet wird). Bereits im Januar 1840 kreierte ein gewisser Mr. Rainbridge eine "mixture of malt and unmalted grain"...

      1840 (Fife Herald)

      Und da ich gerade so schön bei der Suche war: erst 1868 taucht dann zum ersten Male die Mär davon auf, daß die Destillerie von George & John Gordon Smith "die erste" gewesen sei...

      1868 (Edinburgh Evening Courant)

      |addpics|fi3-45-2c03.png-invaddpicsinvv,fi3-46-fc65.png-invaddpicsinvv,fi3-47-8453.png-invaddpicsinvv,fi3-48-2ea0.png-invaddpicsinvv,fi3-49-25b9.png-invaddpicsinvv,fi3-4a-a019.png-invaddpicsinvv,fi3-4b-0ab6.png-invaddpicsinvv,fi3-4c-ff8c.png-invaddpicsinvv,fi3-4d-379c.png-invaddpicsinvv,fi3-4e-052c.png-invaddpicsinvv,fi3-4f-2770.png-invaddpicsinvv,fi3-4g-8c3f.png-invaddpicsinvv,fi3-4h-6e15.png-invaddpicsinvv,fi3-4i-2e34.png-invaddpicsinvv|/addpics|

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "Blended Malts: Erwartungen und Erfahrungen" geschrieben. 26.09.2018

      Zitat von Bloedz im Beitrag #81
      @J.F.K.
      Vielen Dank für die Ausführungen und den Link. Nun habe ich auch verstanden, was es mit dem Satz "Wenn´s aber ein Glenlivet/Glenlivat war, dann war´s wohl ein Achorachan..." auf sich hat. Mit diesem Wissen kann man über folgende Glenlivet-Werbung von 1990 wohl nur nachsichtig lächeln.


      Die von Dir erwähnte Werbung für Whisky aus Glenlivet von ca. 1830 würde mich sehr interessieren. Wie sah so etwas damals aus? Gibt es da Bilder? In dieser Galerie historischer Whisky-Werbungen, die ich im Internet gefunden habe, wird leider erst Scotch-Werbung ab ca. 1880 gezeigt.


      @Bloedz : Im Moment habe ich mein Archiv nicht zur Hand. - Wenn ich jedoch heute Abend/Nacht noch etwas Zeit finde (und es nicht vergesse), kann ich Dir ja mal ein paar Annoncen einstellen.... Nur: erwarte da nicht zu viel. In der Frühzeit des Whisky beschränkte man sich zumeist auf die Erwähnung der Marke und des Preises. Kein optischer Schnickschnack. Und erst recht keine romantisierenden Geschichten...

      Bezüglicher "Deiner" Anzeige: ja, nachsichtig lächeln ist nicht falsch... Denn auch der Slogan "The father of all Scotch" ist geklaut. Von den Haig´s....

      Guckst Du: http://www.hatads.org.uk/catalogue/recor...ca-b3502645ff32 (1926)|addpics|jmq-12-2771.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "Blended Malts: Erwartungen und Erfahrungen" geschrieben. 25.09.2018

      Zitat von Bloedz im Beitrag #79
      @J.F.K.
      Klar, die diversen frühen Brennerei-Unternehmungen von George Smith und seiner Familie sind ja bekannt. Falls nicht, kann man sie an verschiedenen Stellen problemlos nachlesen.

      Welche seiner Brennereien (oder ob überhaupt eine von seinen) für den Nimbus von Whisky aus dem Tal des Livet verantwortlich ist, bleibt ein spannende Frage. Als Alfred Barnard die Brennerei an heutiger Stelle 1887 besucht, nennt er sie mehrfach und ausschließlich "Glenlivet". Auf vorherige Namen geht er nicht ein. Daraus, daß er Namensänderungen bei anderen Destillerien auf seiner Reise durchaus erwähnt, könnte man ableiten, daß sie seit Inbetriebnahme 1859 durchaus Glenlivet geheißen haben könnte. Und falls nicht, so passierte die Namensänderung wahrscheinlich zumindest längere Zeit vor Barnards Bericht aus dem Jahr 1887.

      In welchem Zeitraum wurde denn aus Deiner Sicht der gute Ruf des Whiskys aus Glenlivet landesweit geschaffen, wenn Du ausschließt, daß die Glenlivet-Brennerei etwas damit zu tun haben könnte?


      Das oben Markierte ist die Marketing-Geschichte von Glenlivet. Blablabla. Wie bei so vielen anderen auch...
      Der Ruf der Whiskies aus dem Glen Livat wurde weit vor der eigentlichen Gründung der "The Glenlivet" Distillery gelegt. Dafür war jedoch nicht eine einzelne Brennerei verantwortlich. Im Grunde war jeder Whisky aus diesem Tal ein "GLENLIVAT/GLENLIVET". In der Zeit, als Smith noch in Drumin bzw. Delnabo brannte, wurde schon landesweit der Glenlivet beworben. Es gibt eine Vielzahl von Advertisements, in denen die Glenlivets, Islays & Campbeltowns einen Dreiklang bilden - mitunter von einem Lochnagar, Brackla oder Burntisland umkränzt...
      Ich will jetzt nicht die ganze Geschichte noch einmal erzählen. Das hat Margaretemarie bereits hier sehr schön getan: http://whiskyundfrauen.blogspot.com/2017...-glenlivet.html

      Sie schrieb diese Story nach umfangreichen Diskussionen, Austausch von Materialien und nächtlichen, fernmündlichen Streitgesprächen mit mir.
      Im Detail sehe ich Kleinigkeiten mitunter ein klein wenig anders. Aber im Groben kann ich mit der Grundaussage des Artikels leben. Und: es ist ja Margaretemarie´s Artikel. Und nicht meiner...

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "kleine Frage/schnelle Antwort - Whisky Allgemein" geschrieben. 24.09.2018

      Zitat von HarryB im Beitrag #635
      Zitat von J.F.K. im Beitrag #624
      Zitat von HarryB im Beitrag #609
      Wie die Abfüller es geschafft haben, das "No chill filtration" als Qualitätssiegel zu verkaufen (also das Weglassen eines Produktionsschrittes), das ist schon nicht schlecht.


      Das klingt, als wenn Du dies in Frage stellen würdest... (?)
      Ich hingegen finde es abenteuerlich, mit welchen wortakrobatischen Verrenkungen sie mir die Notwendigkeit derselben weißmachen wollen. Dabei müßten sie nur darauf verzichten, mir für teuer Geld (relativ viel) Wasser zu verkaufen. Dann könnten sie sogar zwei Prozeßschritte einsparen...
      Aber ja: ich bin Purist.


      Das tue ich. Auch wenn ich Fasstarke, unfiltrierte und ungefärbte Whiskys am liebsten mag. Ich möchte gerne wissen, warum das so ist. Dazu gehört es auch, das Herausstellungesmerkmal "No chill filtration" in Frage zu stellen. Ich kenne den Grund, warum das bei Whiskys im Bereich von 40% - 43% vol. gemacht wird. Ich glaube auch, den Grund zu kennen, warum das bei Einzelfassabfüllungen nicht gemacht wird (wie gesagt: der Preis). Ich finde das ok.

      Ich möchte nur verstehen, ob der vermeintliche oder tatsächliche bessere Geschmack an nicht filtriertem Whisky an der fehlenden Filtration, oder einfach am höheren Alkoholgehalt liegt.

      Derzeit erwarte ich entsprechend Unterlagen von einer guten Bekannten, die Lebensmitteltechnikerin für Getränke ist. Ich mache das Fass ganz sicher auf, wenn ich die entsprechenden Unterlagen vorliegen und verstanden habe.


      Ich denke: sowohl als auch...
      Zum einen, weil nix herausgefiltert wird (Fette, Eiweiße), was auch (!) Aromenträger ist. Zum anderen, weil es unverdünnt in höherer Konzentration vorhanden ist.

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "Blended Malts: Erwartungen und Erfahrungen" geschrieben. 24.09.2018

      Zitat von Eagle Eye im Beitrag #77
      Zitat von Bloedz im Beitrag #75
      Wie ich an anderer Stelle schon einmal schrieb, spielte beim Siegeszug der Blends auch die unterschiedliche steuerliche Behandlung von Malt- und Grain-Whisky eine Rolle. Blends waren somit deutlich preiswerter als reine Malts, was absatztechnisch von Vorteil war.

      Bezüglich Glenlivet und Glenfiddich habe ich zwei Anekdoten aus ganz unterschiedlichen Zeiten gehört.
      Glenlivet waren im vorletzten Jahrhundert die ersten, die ihren Whisky in größeren Mengen unter dem Namen der Brennerei verkauft haben. Der Erfolg war enorm. Glenlivet-Whisky wurde so zu einem Qualitätsbegriff, was dazu führte, daß andere Destillerien das Wort Glenlivet mit in ihre Bezeichnung integrierten. Das Original reagierte verärgert auf diese Nachahmer und firmierte von da an als "The Glenlivet".

      Bei Glenlivet war es der Export nach England.
      Zitat von Bloedz im Beitrag #75
      Glenfiddich gilt meines Wissens als der Pionier, was die Vermarktung von Single Malt in Flaschenform im europäischen Ausland angeht. Daß das Ende der 60er ein Wagnis gewesen sein muß, mag man sich heute gar nicht mehr vorstellen.


      Erster Markt für Glenfiddich außerhalb GB waren die USA.


      Und ich (wie einige wissen) bezweifele, daß jener Whisky in größeren Mengen, der unter dem Namen Glenlivat/Glenlivet verkauft wurde, einer von der Glenlivet-Destillerie war (die es damals noch gar nicht gab). Es war also entweder ein (Upper) Drumin. Oder (später) ein Delnabo...
      Wenn´s aber ein Glenlivet/Glenlivat war, dann war´s wohl ein Achorachan...


      P.S.: Im übrigen hieß die Glenlivet Distillery auch nicht von Anbeginn an "Glenlivet". Sie hieß zunächst MINMORE-Glenlivet - hängte sich also (ebenso wie fast alle anderen GLEN LIVET Distilleries) auch den Suffix "Glenlivet" an. Warum? - Weil er erfolgreich war. Und eine eingeführte "Marke"...
      Hingegen hieß die Achorachan/Auchorachan Distillery eben auch (und schon viel früher) "GlenlivAt". Und diese Markenbezeichnung (Glenlivet/Glenlivat) war eben jene, unter der alle anderen Destillen des Tales (und auch darüber hinaus) versuchten, ihren Whisky an den Mann/den Markt zu bringen...
      Aber den Namen & die Marke "Glenlivet" hat mMn eben nicht "The Glenlivet" groß gemacht - sondern ein anderer... Daß dann jener auch "The Glenlivet" groß machte, hatte andere Gründe.

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "kleine Frage/schnelle Antwort - Whisky Allgemein" geschrieben. 24.09.2018

      Zitat von Marcus2 im Beitrag #628
      Zitat von J.F.K. im Beitrag #626
      Zitat von Marcus2 im Beitrag #623
      @Gloin Ja stimmt, es war auch gar nicht meine Absicht dich zu bekehren. Ich bin allerdings froh, dass mir der ein oder andere junge Islay Malt wie z.b der Lagavulin 8, Laphroaig 10, Ardbeg 10 oder die Images of Islay Serie.

      Ich kann deine Vorliebe für gereifteren rauchigen Malt verstehen und trinke auch gerne einen Caol Ila 30 oder einen Laphi 25, nur kann und soll das nicht alltäglich sein. Andere suchen sich eine Nische bei Armagnac oder oder oder und ich bei jungen rauchigen der mir halt eben auch gut schmeckt.

      Was mir nicht gefällt sind alte UA Speysider jenseits der 40 Jahre als das Allheilmittel zu betrachten. Mir reicht es eben oftmals nicht einfach eine hohe Zahl auf die Flasche zu schreiben, da stimmt für mich das PGV nicht.

      Wenn alt dann bitte ein GMP so wie es @StyrianSpirit gerade handhabt. Ein schön alter Strathisla, Macallan oder Glen Grant.


      Was - bitte - ist ein GMP?



      GM oder GMP Gordon & MacPhail


      Aha.
      Danke.

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "kleine Frage/schnelle Antwort - Whisky Allgemein" geschrieben. 24.09.2018

      Zitat von Marcus2 im Beitrag #623
      @Gloin Ja stimmt, es war auch gar nicht meine Absicht dich zu bekehren. Ich bin allerdings froh, dass mir der ein oder andere junge Islay Malt wie z.b der Lagavulin 8, Laphroaig 10, Ardbeg 10 oder die Images of Islay Serie.

      Ich kann deine Vorliebe für gereifteren rauchigen Malt verstehen und trinke auch gerne einen Caol Ila 30 oder einen Laphi 25, nur kann und soll das nicht alltäglich sein. Andere suchen sich eine Nische bei Armagnac oder oder oder und ich bei jungen rauchigen der mir halt eben auch gut schmeckt.

      Was mir nicht gefällt sind alte UA Speysider jenseits der 40 Jahre als das Allheilmittel zu betrachten. Mir reicht es eben oftmals nicht einfach eine hohe Zahl auf die Flasche zu schreiben, da stimmt für mich das PGV nicht.

      Wenn alt dann bitte ein GMP so wie es @StyrianSpirit gerade handhabt. Ein schön alter Strathisla, Macallan oder Glen Grant.


      Was - bitte - ist ein GMP?

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "kleine Frage/schnelle Antwort - Whisky Allgemein" geschrieben. 24.09.2018

      Zitat von HarryB im Beitrag #609
      Zitat von Bam im Beitrag #598
      Die eigentliche Frage, die ich mir auch schon öfter mal gestellt habe ist doch, wieso kosten Cask Strength Whiskys nen 'Aufpreis'?

      Cask Strength Whiskys haben so grob 30%-40% mehr Alkohol. Der Preis liegt aber in der Regel eher bei 150%-200% im vergleich zum Einsteiger Standard. Und dabei sind Cask Strength Flaschen meistens NAS, also wahrscheinlich deutlich Jünger als die 10er, 12er Einsteiger. Dabei sparen doch die Brennereien eigentlich, man braucht weniger Flaschen, muss nicht mehr Kühlfiltern, und auch das runterverdünnen fällt weg. Gut, man muss öfter neue Labels durcken, aber das sollte auch nicht das große Problem darstellen.

      Auch bei Unabhängigen scheint man für Cask Strength immer mehr zu bezahlen.



      Die Steuern zahlst du auf den Alkohol, nicht auf das enthaltene Wasser. Also zahlst du für eine Flasche mit 50% Alkohol schon mal mehr Steuern, als für eine Flasche mit 40%.

      Bei Einzelfassabfüllungen musst du berücksichtigen, dass das Einrichten der Abfüllanlage einen fixen Betrag kostet, ganz egal ob du 100, 200 oder 10.000 Flaschen abfüllst. Das heißt, je kleiner die Auflage, desto höher der Fixkostenanteil für die Abfüllungen.

      Das ist auch der Grund, warum Single Casks in der Regel nicht filtriert werden: das ist schlicht viel zu teuer. Wie die Abfüller es geschafft haben, das "No chill filtration" als Qualitätssiegel zu verkaufen (also das Weglassen eines Produktionsschrittes), das ist schon nicht schlecht.


      Das klingt, als wenn Du dies in Frage stellen würdest... (?)
      Ich hingegen finde es abenteuerlich, mit welchen wortakrobatischen Verrenkungen sie mir die Notwendigkeit derselben weißmachen wollen. Dabei müßten sie nur darauf verzichten, mir für teuer Geld (relativ viel) Wasser zu verkaufen. Dann könnten sie sogar zwei Prozeßschritte einsparen...
      Aber ja: ich bin Purist.

    • J.F.K. hat einen neuen Beitrag "Whisk(e)y in den Medien" geschrieben. 24.09.2018

      Zitat von Bloedz im Beitrag #145
      Zitat von JörgW im Beitrag #144
      Platz 4 Singleton, hätte ich nicht gedacht.


      Ja, aber alle drei Singletons zusammengezählt. Dufftown, Glendullan und Glen Ord. Ein bißchen unfair, wie ich finde. Diageo addiert seine Marken ja auch nicht auf.


      Na doch...
      Oder wem gehören die drei?

    • 1 Anteil Jura bitte.

Empfänger
J.F.K.
Betreff:


Text:
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