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Eagle Eye
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    • Eagle Eye hat einen neuen Beitrag "Entwicklung der Fassstärke im Zeitverlauf - Einfluß auf den Charakter eines Whiskys ? " geschrieben. vor 14 Minuten

      Zitat von Murxus im Beitrag #13

      Genau das ist nach meiner bescheidenen Meinung der jumping point weswegen ich dem:
      Der Eintrag nach 5 Jahren ist nur noch ein Bruchteil von dem der Anfangszeit.
      skeptisch gegenüber bin


      Wenn du auf die Löslichkeit von Tanninen anspielst, die sind sowohl in Wasser als auch in Alkohol löslich
      Tannine

    • Zitat von Murxus im Beitrag #13

      Zitat von Eagle Eye im Beitrag #12

      Entscheidend ist, welche Stoffe sind Wasserlöslich und welche werden durch den Alkohol aus dem Fass ausgewaschen


      Genau das ist nach meiner bescheidenen Meinung der jumping point weswegen ich dem:
      Der Eintrag nach 5 Jahren ist nur noch ein Bruchteil von dem der Anfangszeit.
      skeptisch gegenüber bin
      Wobei ich mich grad frage: unterscheidet eine Destillen mit wieviel % welche Fässer befüllt werden ?

      Zitat von Eagle Eye im Beitrag #12
      Der New Make geht nahezu immer mit 63,5% ins Fass. Nur wenige füllen mit voller Destillationsstärke ab. Insbesondere beim Grain sind das dann sehr bequem >80%.


      63,5% ist der Standard.
      Einige füllen auch ihren Malt mit voller Destillationsstärke ab – das ist für Blends gedacht.

      Bei Grain gilt das gleiche.
      Auch hier ist voller Destillationsstärke die Ausnahme.

    • Eagle Eye hat einen neuen Beitrag "Der Blick über den Tellerrand - jetzt wird gegessen" geschrieben. Heute

      Im Beitrag 3 sind immer die Links gesetzt

    • Eagle Eye hat einen neuen Beitrag "Der Blick über den Tellerrand - jetzt wird gegessen" geschrieben. Heute

      Zitat von Marcus2 im Beitrag #143
      Zitat von IronChic im Beitrag #141
      @Eagle Eye Als ich die Notes von den Probanden gelesen habe wusste ich was Du da fieses ausgepackt hast!

      Ein wirklich gut gemachter Tresterbrand!!!


      Wenn ich das nun alles so richtig deute wäre mein abgeleitetes Motto:

      Hast du Frank als Freund brauchst du keine Feinde.

      oder

      Einen geschenkten Gaul, schaut man trotzdem ins Maul.

      oder

      Lieber den Spatz auf dem Dach als die Taube in der Hand.

      Irgendwie so

      Das ist unter Umständen bei @IronChic nicht anders
      Wir geben halt unsere Erfahrungen weiter

    • Zitat von Murxus im Beitrag #11
      Ich messe den Unterschieden schon etwas mehr Bedeutung bei. Allein wenn man das bedauernswerte Schicksal der %-armen Vorbelegungen anschaut - Opfer-Sherry, Opfer-Wein


      Sherryfässer für die Herstellung von Sherry sind schon stark ausgelaugt, bevor sie in die Sherry Reifung gehen (das Holz soll bei der Reifung keine große Rolle spielen).
      Beim Wein hat schon eine kurze Belegungszeit deutlichen Holzeinfluss auf den Wein.

      Der New Make geht nahezu immer mit 63,5% ins Fass. Nur wenige füllen mit voller Destillationsstärke ab. Insbesondere beim Grain sind das dann sehr bequem >80%.
      Das meiste wird auch hier in kurzer Zeit aus dem Fass gezogen.

      Der Eintrag nach 5 Jahren ist nur noch ein Bruchteil von dem der Anfangszeit.
      An der Stelle ist es nicht mehr erheblich, ob der Whisky in dem einen Fass schon 5% mehr verloren hat, oder nicht. Aber die Reifung (also die Veränderung der aufgenommenen Aromen) wird etwas anders verlaufen.

      Wenn der Spirit mit mehr als 63,5& ins Fass geht, sind das in der Regel sehr stark ausgelaugte Fässer.

      Entscheidend ist, welche Stoffe sind Wasserlöslich und welche werden durch den Alkohol aus dem Fass ausgewaschen

    • Eagle Eye hat einen neuen Beitrag "Der Blick über den Tellerrand - jetzt wird gegessen" geschrieben. Heute

      Zitat von Hobbit im Beitrag #138
      Zitat von Eagle Eye im Beitrag #137
      Zitat von Hobbit im Beitrag #135
      Zitat von Eagle Eye im Beitrag #129


      Er lag schon 10 Jahre im Fass
      Möglicherweise mehrfach genutzt.
      Und nicht vergessen: es gibt auch Fino Sherry




      Aber auch Fino-Sherryfässer sollten die kratzige Jugend abmildern.

      Ich finde es bezeichnend, dass ich bei einem 10-jährigen an New Make dachte. Das ist schon ein (normalerweise) eklatanter Unterschied. Und wenn ich in der Base schaue, bin ich damit wohl nicht allein.


      Er hat halt wenig Fasscharakter, oder viel „Brennereicharakter“


      Du missverstehst mich. Brennereicharakter und Unreife sind doch 2 Paar Schuh. Egal. Bin auf die nächste Auflösung gespannt.

      Konntest du schon mal New Make aus der Brennerei probieren?

      Unreif find ich den nicht unbedingt.
      Der Holzeifluss ist halt sehr gering.


      Und die Auflösung morgen ist in der Tat nicht minder uninteressant

    • Eagle Eye hat einen neuen Beitrag "Der Blick über den Tellerrand - jetzt wird gegessen" geschrieben. Heute

      Zitat von Hobbit im Beitrag #135
      Zitat von Eagle Eye im Beitrag #129


      Er lag schon 10 Jahre im Fass
      Möglicherweise mehrfach genutzt.
      Und nicht vergessen: es gibt auch Fino Sherry




      Aber auch Fino-Sherryfässer sollten die kratzige Jugend abmildern.

      Ich finde es bezeichnend, dass ich bei einem 10-jährigen an New Make dachte. Das ist schon ein (normalerweise) eklatanter Unterschied. Und wenn ich in der Base schaue, bin ich damit wohl nicht allein.


      Er hat halt wenig Fasscharakter, oder viel „Brennereicharakter“

    • Zitat von Murxus im Beitrag #8
      Ihr erinnert euch aber schon noch an 66er Ben Nevis vom Whiskybroker mit <30% ? Denke mal da hat man schon schön gesehen was ein immer niedriger werdender Alkoholpegel aus dem Fassholz extrahieren kann
      Immer mal vom gleichen Fasstyp / gleichem Holz / gleicher Vorbelegung / gleichen Lagerungsbedingungen ausgegangen: da wird es schon Unterschiede geben was stärker und was weniger in x Jahren aus dem Fass in den Whisky wandert.


      Sicher gibt es Unterschiede, nur sind die recht klein im Vergleich zu allen anderen Faktoren.
      Und selbst zwei gleiche Fässer (selbe Holzart, selbe Fassgrösse und ggf. selbe Vorbelegung) sind nie identisch. Jedes Fass reift anders.
      Das ungewöhnliche an dem Ben Nevis ist eher die Tatsache, dass er noch als Einzelfass abgefüllt wurde. Die landen normalerweise in Premiumabfüllungen zum „verdünnen“

    • Eagle Eye hat einen neuen Beitrag "Der Blick über den Tellerrand - jetzt wird gegessen" geschrieben. Heute

      Zitat von Marcus2 im Beitrag #132
      @Eagle Eye und was bleibt mir jetzt, außer bald mal wieder bei MOS aufzuschlagen?!

      @Marcus2
      Die Möglichkeit, Westfalian zu probieren, die schon Geschichte sind
      Zwei habe ich derzeit offen

    • Eagle Eye hat einen neuen Beitrag "Der Blick über den Tellerrand - jetzt wird gegessen" geschrieben. Heute

      Zitat von Marcus2 im Beitrag #130
      Zitat von Eagle Eye im Beitrag #129
      Zitat von Hobbit im Beitrag #127


      Das haut mich um. Ich wusste, dass Jura viel Mist produziert aber damit habe ich nicht gerechnet. Bis maximal 5 Jahre hätte ich mich breit schlagen lassen aber 10 Jahre? Hätte er 9 davon in einem Stahltank gelegen (wenn es denn rechtlich möglich wäre) würde mich das nicht wundern.

      @Hobbit
      Er lag schon 10 Jahre im Fass
      Möglicherweise mehrfach genutzt.
      Und nicht vergessen: es gibt auch Fino Sherry

      Interessant ist aber, dass die Aromen bei unterschiedlichen Temperaturen unterschiedliche Eindrücke hinterlassen.
      Bei 25° ist das Rosinenaroma nicht zu „überriechen“.
      Nahezu jeder, der den probiert hat, ist nicht auf Schottland und nur wenige auf Whisky gekommen.

      Er ist eine Idealbesetzung für ein Blind-Tasting.
      Und das hat weniger mit der Brennerei und fast ausschließlich mit dem Fass zu tun.



      Und ich war mir schon sicher mit dem Westfalian, der Ruhm und die Anerkennung wirkten für mich zum Greifen nahe.

      Ich sagte ja: es gibt Überraschungen

    • Eagle Eye hat einen neuen Beitrag "Der Blick über den Tellerrand - jetzt wird gegessen" geschrieben. Heute

      Zitat von Hobbit im Beitrag #127


      Das haut mich um. Ich wusste, dass Jura viel Mist produziert aber damit habe ich nicht gerechnet. Bis maximal 5 Jahre hätte ich mich breit schlagen lassen aber 10 Jahre? Hätte er 9 davon in einem Stahltank gelegen (wenn es denn rechtlich möglich wäre) würde mich das nicht wundern.

      @Hobbit
      Er lag schon 10 Jahre im Fass
      Möglicherweise mehrfach genutzt.
      Und nicht vergessen: es gibt auch Fino Sherry

      Interessant ist aber, dass die Aromen bei unterschiedlichen Temperaturen unterschiedliche Eindrücke hinterlassen.
      Bei 25° ist das Rosinenaroma nicht zu „überriechen“.
      Nahezu jeder, der den probiert hat, ist nicht auf Schottland und nur wenige auf Whisky gekommen.

      Er ist eine Idealbesetzung für ein Blind-Tasting.
      Und das hat weniger mit der Brennerei und fast ausschließlich mit dem Fass zu tun.


      Hätte er 20 weitere Jahre im Fass verbracht…

    • Eagle Eye hat einen neuen Beitrag "Der Blick über den Tellerrand - jetzt wird gegessen" geschrieben. Heute

      WMST1801 - die Auflösung

      Auch wenn sich die Tester nicht ganz einig waren, handelt es sich um eine Abfüllung in Fassstärke. Genauer gesagt sind es 59,1% Vol.

      Bei der Fasslagerung wurde mehrheitlich auf ein ex. Bourbon Cask getippt. Hier handelt es sich aber um ein Refill Sherry Cask. Kaum zu glauben, bei der fast nicht vorhandenen Farbe.

      Beim Alter ging es eher in Richtung jung. Aber ganz so jung ist er nicht mehr. Destilliert wurde er 2006, abgefüllt 2016.

      Die Eckdaten sind nun klar. Aber wo kommt er nun her?
      Rein von den Aromen her ist es kaum möglich, eine klare Aussage zu treffen.
      Auch wenn es nicht geschrieben wurde, so mancher wird an Deutschland gedacht haben.
      Es handelt sich um einen echten Schotten. Und als würde es nicht reichen, kommt der auch noch von einer Insel.
      Es ist wieder eine Einzelfassabfüllung von einen Unabhängigen Abfüller.

      Dass die Brennerei keiner erkannt hat, wundert mich nicht, auch ich hätte völlig daneben gelegen. Insbesondere dann, wenn man die getorften Destillate der Brennerei kennt.

      Ganz unbekannt ist die Brennerei also nicht, aber auch nicht so im Focus. Auch wenn der jetzige Eigentümer viel unternimmt, das zu ändern.
      Ein Teil geht in Blends, ein nicht minder großer Teil wird als Single Malt vermarktet. Noch ist es die einzige Brennerei auf der Insel, wobei sich das wohl ändern könnte.
      Sie gehört zur Region der Highlands. Die Insel ist für ihren Wildbestand berühmt.
      Es ist ein Isle of Jura.

      Hinter den WMST4801 verbirgt sich diese Abfüllung

      Für mich ist diese Abfüllung ein echter "Scherzkeks", da viele, ihn für einen Grappa halten. Die Aromen die ihn als Malt Whisky verraten kommen erst, nachdem das Glas geleert ist und einige Minuten gestanden hat.

      Damit ist der gesetzte Schotte schon wieder der Einsteiger. Ob ein zweiter dabei war, zeigt sich wieder in den Nächten Tagen...

    • Die ganze Thematik ist recht Komplex.
      First Fill oder Refill?
      Europäische oder amerikanische Eiche?
      Wie lange wurde das Fass schon genutzt?
      In welchen Lagerhaustyp?
      Wurde es schon mal aufgearbeitet? (nach der Aufarbeitung wird es in der Regel wieder als First Fill bezeichnet, obwohl es schon 20 oder 30 Jahre genutzt wurde)

      Ob ein Whisky mehr Frucht- oder Holzcharakter bekommt, hat wenig bis nichts mit der Alkoholstärke zu tun.
      Das hat @Gloin ja schon beschrieben.

      Wenn nach 22 Jahren der Whisky nur noch 42% aufweist, ist eine Aussage über den Holzcharakter kaum zu treffen. Sicher ist aber, das Fass war „nicht sehr gut“ (im Sinne von dicht) und es hat wahrscheinlich in einer recht feuchten Umgebung gelegen.

    • Eagle Eye hat einen neuen Beitrag "Bourbon-Dauerthread" geschrieben. Heute

      Es könnte aber trotzdem folgen auf den Preis für Scotch haben.
      In Großbritannien ist der „Jacky“ der meist verkaufte Whisk(e)y und in Deutschland wird mehr Bourbon als Scotch getrunken.
      Wo wird dann wohl mehr schottischer Whisky getrunken?

    • Eagle Eye hat einen neuen Beitrag "Der Blick über den Tellerrand - jetzt wird gegessen" geschrieben. Heute

      @Marcus2
      Spekulationen sind immer willkommen – bringen das „Salz“ in den Whisky

      Mmm...
      Westfalian ist keine so üble Idee. Auch wenn die Eindrücke wieder recht Bund sind, sind doch Tendenzen gut ablesbar.
      Und ein Deutscher Whisky könnte da gut ins Bild passen.

      Da aber nicht so viele hier schon einen oder gar alle Westfalian probiert haben, ist das gar nicht so einfach. Die bisherigen waren doch recht unterschiedlich und noch stehen einige Varianten aus.
      @Hobbit
      In gut 2 ½ Stunden wird sich zumindest dieses Rätsel lösen.

    • Eagle Eye hat einen neuen Beitrag "Der Blick über den Tellerrand - jetzt wird gegessen" geschrieben. Heute

      WMST1801 - die Tasting-Notes und Anmerkungen

      Die Reihenfolge ist rein zufällig gewählt. Was auch immer das für ein Whisky war.

      Eure Notes:

      Nase: Newmake, getreidig, Birne, später etwas Banane. Alkohol.
      Taste: Obstlernoten, cremig. Vielleicht 46%.
      Abgang: sofort weg.

      ____

      Farbe: Weißwein

      Nase: Der Alkohol sticht leicht hervor. Fruchtig, helle Trauben, Zitrus und Grapefruit, Dosenpfirsich. Im Hintergrund Anklänge von Getreide.

      Geschmack: Das Mundgefühl ist prickelnd. Er startet alkoholisch mit schärfe und leicht metallischen Noten. Der Körper wirkt leicht, ausser Vanille, Karamell und mineralischen Noten finde ich da leider nicht viel.

      Nachklang: Mittel mit salzigen, pfeffrigen und Orangennoten. Sind da Anklänge von Vollmilchschokolade?


      Ich denke es handelt sich hierbei um einen Schotten aus einem Ex Bourbon Fass. Die Alkoholstärke würde ich aufgrund seiner „Alkoholnote“ auf 48 bis ü 50 Vol. % einschätzen, das Alter auf 3 bis 5 Jahre. Auf eine bestimmte Brennerei kann ich mich kaum festlegen, da ich nur schwer einen spezifischen Charakter ausmachen kann, er hat aber etwas Ähnlichkeit mit einem Old Pultney den ich mal im Glas hatte.

      ____

      Biermalz, Vanille, Mais, Popcorn mit Butter, Apfel, knackige Birne, stechender Alkohol, jung, Fassstärke, Gebäck, sehr süß und buttrig auf der Zunge aber auch sehr jung und alkoholisch, unreif, wieder Mais, Popcorn, Karamell, Abgang nahezu nicht vorhanden, ganz dezente rauchige Würze. Wenn es New Make oder bis 3 yo ist, dann ist er ziemlich gut und satt süß. Als trinkbaren Whisky würde ich das aber nicht bezeichnen.

      ____

      Von der Nase her und auch im Mund würde ich sagen- ein durchaus feiner Obstbrand- Birne

      ____

      In der Nase:
      Leichte Zitrus-Frische und dazu erstmal null Würze. Vanille ist da und ganz langsam auch eine Karamellnote. Es kommt eine deutliche Noe von Milchschokolade hinzu...und jetzt auch Gewürze. Zimt könnte da sein, aber die Vanille wird auch kräftiger und überdeckt so manche feine Gewürznote. Pfirsich ist jetzt erkennbar. Eiche finde ich nicht.
      Später auch noch eine Honig-Note und so richtig kräftig: Vanillepudding !

      Im Mund:
      Erst Eindruck ist mild und leicht fruchtig - so Richtung saure Orange. Der Alkohol ist wahnehmbar, aber nicht störend. Insgesamt recht ungestüm, scheint jung. Es hält sich eine Vanille-Zitrusfrucht-Note.

      Im Rachen:
      Die Eiche ist irgendwie nicht wahnehmbar. Dafür Noten von Anis und Ingwer. Eher ein fruchtsäurebetonter Abgang mit einer doch deutlichen Alkoholnote. Mittellang.

      Fazit:
      Ein so scheint junger Whisky aus einem mehrfach benutzten exBourbonfass. Ich tippe mal auf 46% und max. 10 Jahre. Insgesamt nicht schlecht, ein Sommerwhisky. Aber halt wenig komplex und kein Hit. Ein "easy drinking Whisky"

      ____

      Farbe: fast keine
      Nase: frisch, leicht, blumig, leichte helle Früchte, in Alkohol aufgesetzte Rosinen
      Geschmack: grasig, wärmend, leicht herbe Gewürznoten, wieder die aufgesetzte Rosinen, helle Trauben
      Nachklang: kurz bis mittellanger Abgang, leicht grasig, die Rosinennoten klingen langsam aus

      Refill Cask mit Sicherheit. Ein Schotte? Ein Whisky? Eigentlich ein Grappa.

    • Eagle Eye hat einen neuen Beitrag "Der Blick über den Tellerrand - jetzt wird gegessen" geschrieben. Heute

      Jetzt startet die Auflösung der Runde 2.

      Wie bei der Runde 1 werde ich morgens die Eindrücke einer Probe aller Teilnehmer anonym und gebündelt auflisten.
      Gegen Mittag folgt die Auflösung.
      So viel kann ich schon jetzt sagen: es wird Überraschungen geben…


      Die Teilnehmer:
      1. @Hobbit
      2. @old-smokey
      3. @Olli
      4. @Ostfriese
      5. @NONkONFORM


      Eine paar Anmerkungen vorab.
      Für die Whiskymesse in Schloss Trebsen habe ich die Abfüllungen sehr bewusst ausgewählt.
      Die Idee für die gesamte Aktion nahm auch hier ihren Ursprung.
      Die Abfüllungen sind Charakterköpfe, ungewöhnlich, zum Teil sogar gesucht oder hier einfach sehr selten.
      Und natürlich werden sie so manches, was man zu wissen glaubt, auf den Kopf stellen.

      Es ging mir darum die volle Bandbreite an Möglichkeiten zu zeigen, wobei das mit nur 4 Proben kaum zu machen ist. Das habe ich auch auf die beiden andern Runden übertragen. Alle drei Runden zusammen ergeben einen wohl sehr ungewöhnlichen Blick auf die Whiskywelt.
      Ziel war es nicht, High End Abfüllungen aus aller Welt zu zeigen, sondern ungewöhnliches und unerwartetes. Und ich denke, das ist mir auch gelungen.
      Zudem wollte ich die Neugierde in dem ein oder andern wieder wecken, mal Whisky zu probieren, den man normal nie probieren würde - aus welchen Grund auch immer.

      Das nicht alle Proben jedem Teilnehmer gefallen, war vorher klar. Einige konnten aber wohl doch überzeugen. Whisky ist und bleibt eine Geschmackssache. Und das ist auch gut so.
      Wer neugierig bleibt und immer mal wieder Abseits der "ausgetretenen Pfade" sucht, kann tolle Überraschunger finden. Es muss nicht immer Alt sein oder aus Schottland kommen...

    • Eagle Eye hat einen neuen Beitrag "Ein neues Still House für Ardbeg" geschrieben. Gestern

      Zitat von ASWhisky im Beitrag #3
      mir liegt noch kein Antrag vor

      Wenn du den sehen willst, solltest du schnell den Job wechseln und umziehen.
      Oder…

    • Eagle Eye hat einen neuen Beitrag "Was mich gerade nervt..." geschrieben. Gestern

      Zitat von IronChic im Beitrag #993
      @Eagle Eye Ich bin mal gespannt wie viele von den beriets verkauften Flaschen auf dem Zweitmarkt wieder auftauchen. Ledaig ist mit Sicherheit nicht jedermanns Sache!

      Ich denke auch, dass nicht alle glücklich mit ihrer „vielleicht voreiligen“ Entscheidung sind…

    • Eagle Eye hat einen neuen Beitrag "Was mich gerade nervt..." geschrieben. Gestern

      Zitat von Miro im Beitrag #907
      Zitat von IronChic im Beitrag #901
      Die Whiskybotschaft!!!

      Eben habe ich eine E-Mail von denen bekommen, wo die neue Privat Edition No.3 angekündigt wird. Aber lest mal selbst!

      Die Whiskybotschaft Private Edition No. 3

      Das man manchmal Flaschen kaufen muss ohne vorher probieren zu können, daran versuche ich mich ja immer noch zu gewöhnen. Aber das ich jetzt Flaschen kaufen soll, wo ich nicht mal den Inhalt kenne? So verliert man mich als Kunden!!!


      Das ist so ja nicht richtig. Da wurde geschrieben das es ein Vorverkauf für die ist, die den unbedingt haben wollen, egal was drin ist. Das ist wohl auf Kundenwunsch entstanden. Ich gehörte auch dazu, weil ich vom ersten nichts abbekommen habe.

      @IronChic
      @Miro
      Und die Auflösung:
      Edition Nummer 3

Empfänger
Eagle Eye
Betreff:


Text:
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