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Philip | Eye for Spirits
Ehrenmitglied
Beiträge: 7 | Zuletzt Online: 22.05.2018
Registriert am:
15.04.2017
    • Philip | Eye for Spirits hat einen neuen Beitrag "Lagavulin 16" geschrieben. 13.05.2018

      Danke für den Hinweis. Ich probiere mal eine Flasche des Lagavulin 16 White Horse zu bekommen.
      Worin liegt deiner Meinung nach der Unterschied?

      Gruß Philip

    • Philip | Eye for Spirits hat einen neuen Beitrag "Lagavulin 16" geschrieben. 12.05.2018

      Ich sehe es ähnlich wie Celtic. Der Lagavulin 16 Jahre ist in meinen Augen zwar ein solider Tropfen, mehr aber auch nicht.
      Er wirkt an manchen Stellen zu flach, so dass ich sogar einigen No-Age-Statements den Vorzug geben würde.

      Was allerdings top ist, ist das Preis-Leistungsverhältnis. Rund 50 Euro finde ich durchaus fair für diesen Malt. Denn auch wenn der Fasseinfluss meiner Ansicht nach deutlicher ausgeprägter sein könnte, der Haus-Stil von Lagavulin kommt schön durch: Strandfeuer, Süße...

    • Philip | Eye for Spirits hat einen neuen Beitrag "Die Reifung von Whisky im Eichenfass oder der Irrtum über inaktive Fässer" geschrieben. 11.05.2018

      Hallo miteinander,

      ich kann Georg nur zustimmen. Das unterschiedliche Wachstum ist eines der Unterschiede zwischen Quercus alba, robur und petraea. Wobei Q. alba schneller wächst, robur und petraea dadurch dichteres Zellwachstum besitzen. Eine Folge davon ist die stärkere Farbstoff- und Gerbstoffabgabe der letzten beiden in den Whisky.

      Zum Anfangsartikel und -thema:
      Der Artikel gefällt mir richtig gut, vor allem die Bilder fand ich klasse.

      Häufig ist auch ein Grund für die Nutzung von "alten", "verbrauchten" Fässern die interaktive Reifung. (ähnlich wie auch im Text beschrieben durch Stahlbehälter). Das Holz spielt dabei keine große Rolle mehr, es ist mehr ein "Behälter" für den Whisky.
      Und - ich möchte zwar keiner Destillerie etwas unterstellen - solche inaktiven Fässer bieten zudem die Möglichkeit noch ein paar Jahre mehr auf's Label zu schreiben, wenn das Management ein bestimmtes Whisky-Alter wünscht.

      Grüße
      Philip

    • Philip | Eye for Spirits hat einen neuen Beitrag "Was sind Sherry Casks und woher kommt die Farbe im Whisky?" geschrieben. 22.11.2017

      Nein, keine wesentlichen bzw. annähernd so intensiv wie jene Farbgebung aus dem Holz

    • Philip | Eye for Spirits hat einen neuen Beitrag "Was sind Sherry Casks und woher kommt die Farbe im Whisky?" geschrieben. 22.11.2017

      @ Gloin: vielen Dank für die Einladung zum Thread.

      Ich hoffe, ich kann euch ein paar Hintergrundinformationen liefern. Allerdings muss ich dazu sagen, dass in all den Jahren der Whisky-Recherche mir noch nie eine wissenschaftliche Arbeit in die Finger kam, die sich derart intensiv mit der Farbe des Whiskys beschäftigt wie mit seinem Bouquet.
      Verbindungen, die einzelne Aromen liefern, sind bis ins Detail analysiert, bei der Farbe sieht das anders aus. Die Forschung ist hier sehr auf die Aromen beschränkt.
      Das zeigt auch ein Hinweis von Macallan, dazu später mehr.
      Grundsätzlich kann der Whisky seine Farbe nur durch die Reifung in Fässern erhalten. Die Moleküle, die ihn dabei sowohl mit Aromen als auch Farbe versorgen, sind Abbauprodukte von Lignin.
      Nun ist es entscheidend, ob es ein First, Second, oder Third Fill-Fass ist, in dem der Whisky lagert. Je mehr Weine und Spirituose zuvor bereits Moleküle aus dem Holz zogen, desto weniger bleibt für den aktuellen Whisky übrig. Das heißt, Whiskys aus neuen Virgin Oak-Fässern sind bei ähnlichen Lagerungsbedingungen immer dunkler als jene aus Refill-Fässern. Deswegen sind im Schnitt auch Bourbons dunkler, braun-röter als Single Malts.

      Einen gewissen Einfluss auf die Farbe hat auch der vorherige Inhalt. Meist verleihen einem Whisky Ex-Sherrybehälter eine etwas dunklere Farbe als dies Ex-Bourbonfässer tun. Dies muss allerdings nicht per se der Fall sein, da es auch helle Sherrys gibt. Es ist also entscheidend, welcher Sherry im Fass war.

      Zudem muss man bedenken, dass der Anteil an Sherry, der sich in die Holzritzen verkriecht, um dann in den Whisky aufgenommen zu werden, marginal ist. Das fällt bei der Menge an Whisky im Fass farblich kaum auf. Anders hingegen ist es jedoch, wenn die Sherry-Bodega noch eine kleine Pfütze Sherry im Fass belässt und die Scotch Destillerie ihren Whisky einfach dazufüllt. Bei Ex-Bourbon-Fässern ist dies normalerweise nicht möglich, da sie in Dauben zerlegt werden und dann erst nach Schottland gelangen. Die Sherry Butts mit 491 Liter werden hingegen meist als ganzes verschifft. Da kann durchaus noch Inhalt drinnen sein.

      Aus meiner Sicht weitaus entscheidender für die Farbe des Whiskys ist - im Gegensatz zum vorherigen Inhalt - die Art der Eiche, die verwendet wird. Bei der westlichen Whisky-Produktion sind dies vor allem 3 Arten: Quercus alba, robur, patraea. Die erste - Amerikanische Eiche - führt im Schnitt zu einem helleren Whisky. Qu. robur und patraea - beides Europäische Eiche - gibt deutlich mehr Tannine und Farbstoffe ab. Whiskys aus diesen Fässern sind bei ähnlichen Lagerungsbedingungen meist dunkler und besitzen mehr Tannine.

      Aus Kostengründen sind Sherry-Bodegas zum Großteil mittlerweile von Europäischer Eiche auf Amerikanische Eiche umgestiegen. Heutige Whiskys aus Sherry-Fässern haben daher meist - wenn man die Paxarette-Geschichte mal außen vor lässt - eine hellere Farbe als früher.

      Macallan hatte im Jahr 2012 dazu mal gesagt, dass sie nach Tests der Meinung sind, Farbe und Aromatik ihrer Whiskys stammt in erster Linie aus der Art der Eiche, nicht so sehr aus dem vorherigen Inhalt.

      Zum Thema "Oxidation": Grundsätzlich versteht man in der Chemie unter Oxidation lediglich einen Reaktionstyp, bei dem ein Stoff Elektronen abgibt. Mehr nicht. Das sagt bei der Herstellung von Spirituosen daher noch nichts aus, ob es eine intensive oder flache Farbe besitzt.
      Ein starkes Oxidationsmittel ist der Sauerstoff aus der Luft. Dieser spielt beim Whisky vor allem bei der interaktiven Reifung eine Rolle. Verändert er die Farbe, dann nur in Nuancen. Kippt allerdings das Verhältnis von Whisky zu Luft, das heißt, haben wir zum Beispiel in einer fast leeren Flasche mehr Luft als Whisky, kann es passieren, dass der Whisky durch Oxidationsprozesse trüb wird.

      Ich hoffe, ich konnte dem ein oder anderen ein paar nützliche Tipps geben.

      Viele Grüße
      Philip

    • Philip | Eye for Spirits hat einen neuen Beitrag "wie kommt es zum "Salzgeschmack" im Whisky?" geschrieben. 15.04.2017

      Da bin ich überfragt, da ich für solche Malts keine Statistiken kenne.
      Ich gehe allerdings stark davon aus, dass Marketing und NAS-Begriffe wie "made by the sea" "storm" etc. stark unser Geschmacksempfinden beeinflussen. Wir erwarten das, also schmecken wir es.

      Theoretisch möglich wäre es auch, dass das Torf von Islay - was letztlich nichts anderes ist als nicht verweste Pflanzen - sehr viel Algenbestandteile hat. Diese prägen das Aroma jenes Torfs enorm. Islay Torf schmeckt im Whisky anders als jenes aus den Highlands. Allerdings kenne ich auch hier nicht die Auflistung der einzelnen Moleküle, die der eine Torfballen ans Malz gibt, die das andere nicht gibt.

      Viele Grüße
      Philip

    • Philip | Eye for Spirits hat einen neuen Beitrag "wie kommt es zum "Salzgeschmack" im Whisky?" geschrieben. 15.04.2017

      Hallo an alle und danke Gloin für die Einladung,

      vielleicht kann ich - zumindest hoffe ich es - etwas zu dem Thema "Salzgeschmack" im Whisky beitragen.

      Salz kommt im Whisky kaum vor. Beziehungsweise ist der Unterschied zwischen einzelnen Malts im direkten Salzgehalt-Vergleich marginal. Gigantische Unterschiede werden wir da nicht erkennen.

      Die Herstellung von Malt Whisky macht es zudem unmöglich, dass nennenswerte Mengen Salz hineingelangen.
      Zwar gäbe es sowohl in der unfermentierten als auch fermentierten Maische sehr viel davon, aber jene Ionen (Bausteine des Salzes) werden durch die Destillation zurückgehalten. Der New Make enthält kaum mehr nennenswerte Mengen an Salz. Auch aus dem Fass bekommt es die kaum und selbst das Wasser mit dem die Brennerei schließlich auf Trinkstärke reduziert, ist deionisiert. Das heißt, jene Ionen bzw. Salzen wurden aus dem Wasser gefiltert, um ja nicht den Geschmack unkontrolliert zu verändern.

      Dass wir dennoch salzigen Geschmack bei Whisky wahrnehmen und in manchen Fällen - wie bei einigen rauchigen Single Malts - sogar schwören würden, dass Salz enthalten ist, liegt am Aufbau unserer Sinneszellen im Mund.

      Diese reagieren neben den genannten Ionen vor allem auf organische Moleküle. Ihr könnt es euch vorstellen wie ein Schlüssel, der in ein Schloss passt.
      Dieser Schlüssel kann tatsächlich ein Salz sein oder auch eine organische Verbindung. Passt er ins Schloss wird ein Reiz ans Gehirn geschickt, so dass wir den Eindruck erhalten, es schmecke salzig.

      Es muss daher nicht unbedingt Salz sein, es muss nur ein Molekül sein, das ins Schloss passt.

      Ich hoffe, ich konnte euch etwas weiterhelfen.

      Viele Grüße und noch schöne Osterfeiertage,
      Philip

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Philip | Eye for Spirits
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