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waal
Daubenschleifer
Beiträge: 323 | Zuletzt Online: 09.12.2018
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    • waal hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. Gestern

      Blanton’s Gold, Single Barrel, Kentucky Straight Bourbon Whiskey, 51,5 %ABV – WID: 21549 (ähnlich)
      Base (ähnlich): https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...s-single-barrel

      Aroma/Nasengefühl:
      Unmittelbar beim Entfernen des Korken strömt sanfte Vanille und auch bereits Eichenwürze in die Nase. Das frische Eichenfass hat gute Arbeit geleistet. Trotz der 51,5 %ABV ist der Bourbon in keinster Weise sprittig. Der Alkohol verbindet sich harmonisch mit gefälligen süßen Noten wie ua. Eierlikör mit Sahne, Tonkabohne, Tiramisu, reife Banane sowie Kakao mit Rum. Dennoch spürt man ständig all‘ die Kraft, welche in diesem Bourbon steckt. Selbstverständlich zeigt sich auch immer wieder das Holz zwischen den sanften Tönen und erinnert mich an Graphit sowie Bleistiftspitzerreste. Ich mag das Aroma von Bourbon (und Rye). Der Duft beruhigt mich ungemein. Mag vlt. an der allgegenwärtigen Vanille liegen.

      Geschmack/Mundgefühl:
      Mit dieser unglaublichen Süße ein herrlicher Digestif! Ein süßes Bonbon, bei welchem man sich wünscht, dass es nie fertig gelutscht sein wird. Die Würze vom Holz prickelt im Mundraum und verleiht dem Bourbon Charakter. Orange, Karamell, Creme Brulee paaren sich mit grünem Holz und regen den Speichelfluss an. Jeder Schluck wird noch saftiger.

      Abgang/Nachgeschmack/Länge:
      Der mittellange Abgang ist kräftig und wärmt den gesamten Körper. Genau das Richtige nach einem Weihnachtsmarktbesuch. Nur minimal bitter wird das Nachschmecken. Vielleicht sogar etwas salzig, wobei der Abgang grundsätzlich auch von der Süße geprägt wird. Etwas Mentholfrische und kalter Espresso bilden für mich den Abschluss dieses schönen Kentucky Straight Bourbon Whiskey.

      Verdünnt auf ca. 46 %ABV:
      Der Bourbon gewinnt für mich nicht. In der Nase wird der Eindruck nach feuchtem Holz stärker und am Gaumen wird er etwas trockener. Insgesamt würde ich sagen, dass der Bourbon im direkten Vergleich durch Wasser weniger rund wird.

      Gesamteindruck/Kommentar:
      Dieser Bourbon (anderes Fass) war vor einigen Jahre mein erster Bourbon überhaupt. Mag schon sein, dass ich deswegen nicht wirklich objektiv bin, da ich damals schon wirklich sehr begeistert davon war, aber auch heute muss ich sagen, dass ich Bourbon im Allgemeinen und ua. diesen im Speziellen doch sehr, sehr gerne mag. Eine willkommene Abwechslung und angenehmer, wenngleich auch in Relation einfacher, Genuss.

      Punkte:
      89/100


      [[File:21549_2.jpg|none|fullsize]]

    • waal hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. Gestern

      Zitat von StyrianSpirit im Beitrag #7182
      Weil mit dem Fassstark-Malt auch ein neues Glas gekommen ist, hab' ich mir heute wieder einen Glasvergleich mit dem 12er-Bunna und weiteren Whisky-Gläsern gegönnt ...


      Das Blender's habe ich damals gleich wieder verkauft. Ich war sehr enttäuscht von der Haptik. Wenn ich mir denke was ich dafür bezahlt hatte und dann konnte man meinen, dass es Billigware aus China, statt wirklich von Hand gemacht ist. Da es mir keine Freude bereitet hatte daraus zu trinken durfte es wieder gehen.

      Aber was ich eigentlich schreiben wollte: Schau' mal ob du das Rastal Craft Master Spirits Glas bekommst. Würde sich lohnen!

    • waal hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 07.12.2018

      Talisker DE 2001/2012, 45,8% ABV – WID: 36535
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...5/talisker-2001

      Aroma/Nasengefühl:
      Ja klar - Meer und der sanfte Rauch welcher vom erloschenen Lagerfeuer mit dem salzigen Wind herüberweht. Nasser Sand, schmeichelnde Süße und wohlriechender Einfluss vom Sherry-Fass. Schokolade wechselt sich mit leicht fruchtiger Säure der Zitrone ab. Sehr harmonisch!

      Geschmack/Mundgefühl:
      Nicht allzu, aber doch, cremig und süß im Mund. Hier kommt nun die Vanille zum Vorschein und gesellt sich zur Schokolade mit Meersalz und dem geräucherten Schinken – immer im Wechsel mit den fruchtigen Noten. Der Rauch präsentiert sich in perfekt abgestimmter Stärke. Das leichte Kitzeln auf der Zunge macht Spaß. Der Malt wird nie bitter und weist eine ausgeglichene Würze auf.

      Abgang/Nachgeschmack/Länge:
      Wärmend und gefährlich wohlschmeckend rinnt der Scotch von der Isle of Skye die Kehle hinab. Nur wenig Holz kommt zum Vorschein. Der Malt bleibt (mittel-)lange erhalten und lässt sich wundervoll nachschmecken.

      Gesamteindruck/Kommentar:
      Die DE von Talisker sind wohl kaum besser zu verwirklichen als wie dieser 2001er. Für diese % ABV und die Preisklasse beinahe unverschämt gut. Der Single Malt hinterlässt einen anregenden und belebenden Eindruck. Inkl. Garantie auf Speichelfluss 😉

      Punkte:
      90/100

      [[File:36535_2.jpg|none|fullsize]]

    • waal hat einen neuen Beitrag "Eure Neuanschaffungen" geschrieben. 06.12.2018

      Bei allen Dreien Wiederholungstäter. Bekenne mich schuldig.

      Redbreast 21
      Talisker DE 2001
      Blanton's Gold

      [[File:45186 36535 21549.jpg|none|fullsize]]

    • waal hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 05.12.2018

      Balvenie 15yo 1998/2013, Single Barrel, 47,8% ABV – WID: 56476
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...nie-15-year-old

      Aroma/Nasengefühl:
      Diese Nase! Candyland! Honig, Vanillezucker, dezente Banane. Insgesamt leicht und zart. Der Alkohol kommt nur sehr minimal zur Geltung. Ich erwarte einen cremigen Malt. Sahnebonbon mit Noten von Citrusfrüchten und Äpfel. Süß, fruchtig – nicht komplex, aber herrlich!

      Geschmack/Mundgefühl:
      Auch hier überwiegen die vertrauten und mir so gefälligen Noten wie Süße und Honig. Natürlich prickelt es etwas auf der Zunge und auch das Holz lässt sich nicht leugnen, aber insgesamt gesehen ein sehr angenehmer, mäßig kräftiger Zeitgenosse. Gepfefferte Orangenzeste wechselt sich mit Honig ab und ja, der Malt ist schön cremig (aber nicht klebrig).

      Abgang/Nachgeschmack/Länge:
      Ein wenig Eiche schwingt mit und der mittel- bis lange Abgang wird minimal aber doch spürbar bitter. Wenn da nur nicht wieder der Honig, die Vanille und der sahnige Eindruck wären…

      Gesamteindruck/Kommentar:
      Manna! Muss ich mehr schreiben? Ich könnte mich davon ernähren. So süffig und angenehm. Ex-Bourbon kann so voller Genuss sein! Das Gefährliche an dem Single Malt ist noch dazu die Tatsache, dass er immer besser und besser wird. Wenn ich nur aufhören könnte! Wenn er etwas komplexer und facettenreicher wäre gäbe es natürlich auch noch mehr Punkte. So bleibt es bei sehr guten:

      Punkte:
      89/100

      [[File:56476.jpg|none|fullsize]]

    • waal hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas 2018" geschrieben. 02.12.2018

      Tobermory 15yo OA, 46,3% ABV – WID: 2948
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...ory-15-year-old

      Aroma/Nasengefühl:
      Ein sehr harmonischer Duft steigt in die Nase und schmeichelt dem Riechorgan. Süße und Früchte begeistern gleich zu Beginn. Haselnüsse und Orange(-nschale), Vanille und Getreide – ein wohlriechendes Potpourri hat sich hier in meinem Glas gesammelt. Mit der Zeit macht sich aber auch das Holz bemerkbar indem das Vergnügen eine leicht herbe und bittere Note erhält. Untermalt wird das Aroma ständig durch einen mineralischen Hauch.

      Geschmack/Mundgefühl:
      Der Scotch rinnt voll und cremig über die Zunge. Geschmolzenes Nougat überwiegt zu Beginn. Je weiter der Malt nach hinten in Richtung Kehle rinnt, desto mehr kommt die Würze zur Geltung. Tannine haben ihren Job erledigt. Das immer bitter werdende Holz schlägt kräftig zu (nicht falsch verstehen – es bleibt alles im Rahmen) und wird von Pfeffer und Zimt flankiert. Je länger der Tobermory im Mund verbleibt, desto weniger spielt das süße Obst aus dem Finish eine Rolle.

      Abgang/Nachgeschmack/Länge:
      Der mittel- bis lange Abgang vereinigt die leichte Bitterkeit und die Süße in Harmonie und gewährt dem Holz den würzigen Abschied. Das lebhafte Prickeln auf der Zunge verbleibt auch beim Nachschmecken.

      Gesamteindruck/Kommentar:
      Dieser Single Malt hat eine wundervolle Nase. Ich könnte stundenlang daran riechen. Leider verliert er meiner Meinung nach auf der Reise über den Geschmack bis hin zum Nachschmecken an Harmonie. Meine Einzelbewertung der liegt zwischen 83 und 93 Punkten. Ich bin also hin- und hergerissen, aber die Nase und die jeweils ersten Eindrücke beim Verkosten sind einfach herrlich. Insgesamt muss ich anerkennen, dass der Malt Charakter hat. Man kann ihm jedenfalls nicht vorwerfen, dass er weichgespült oder uninteressant ist.
      Auf 43% ABV verdünnt wird der Malt etwas ausgeglichener. Jedoch nicht unbedingt erwähnenswert. Rauch rieche und schmecke ich leider beim besten Willen nicht heraus. Sei angeblich ja vorhanden…
      Wer also süße, cremige, leicht fruchtige Single Malts, die jedoch nicht überfordern, zu seinen Favoriten zählt ist hier genau richtig – vorausgesetzt die fleißige Arbeit der Tannine schrecken nicht ab.

      Punkte:
      88/100

      [[File:2948.jpg|none|fullsize]]

    • waal hat einen neuen Beitrag "1977er Speyside aus dem Brühler Whiskyhaus" geschrieben. 22.11.2018

      Zitat von kraeftigen im Beitrag #36
      [quote=waal|p130898]Männer...

      Ich kann Respekt Frauen gegenüber haben und sie dennoch begehrenswert finden!

      J.


      Pin-ups haben nichts mit Begehren zu tun. Sie sind Sinnbild einer frauenverachtenden, unterdrückenden Zeit, als die Frau "am Herd" zu stehen hatte.

      Hat rein gar nichts, also wirklich gar nichts, mit Aquaman oder deinen sonstigen Beispielen zu tun.

      Sex Sells - ja! Leider!

      Für mich spricht das Label Bände - über die, die es gut finden, und jene, die es entworfen haben. ...und ja, jeder hält sein Niveau auf einem anderen Level.

      Klicke mich hier aus und bereue, dass ich überhaupt was geschrieben habe. Ist es doch eigentlich für mich so unwichtig was der M.B. aus B. auf seine Flaschen pappt.

    • waal hat einen neuen Beitrag "1977er Speyside aus dem Brühler Whiskyhaus" geschrieben. 22.11.2018

      Männer...

      Grundsätzlich mochte ich die Etiketten der Eigenabfüllungen vom BWH noch nie. Fand ich schon immer kindisch, nicht ansprechend und dem großartigen Thema "Whisky" nicht entsprechend.

      Was mir an dem speziellen Etikett nicht gefällt ist einfach das Sex-Thema. Pin-ups hatten ihre Zeit (aber nie ihre Berechtigung) und sollten heute eigentlich in einer modernen Welt nicht mehr verwendet werden. Ich bin sicherlich keine männliche Emanze und auch nicht prüde, aber ich würde mich nicht wohl fühlen die Flasche zu kaufen und in mein Regal (hätte ich denn eines) zu stellen. Dafür respektiere ich die Damenwelt zu sehr.

      Meine Kollegin im Büro hat ihre Diplomarbeit hinsichtlich Themen wie zB. "sexualisiertes Marketing", etc. geschrieben. Vlt. haben mir die Gespräche mit ihr aber einfach auch nur etwas mehr die Augen geöffnet. Da draußen in der Marketing-Welt wird soviel Zeug aus der untersten Schublade bedient, da freue ich mich über jede Aktion die mit Niveau angepackt wird.

      Der Blended Malt an sich wird sicherlich sehr gut schmecken und preislich finde ich ihn eigentlich auch sehr fair. Da bin ich dann schon auf die ersten Notes gespannt.

    • waal hat einen neuen Beitrag "Eure Neuanschaffungen" geschrieben. 09.11.2018

      Zitat von IronChic im Beitrag #4277
      @waal Welcome back in der Genusswelt! Heißt der BenRiach jetzt auch Revival?

      Danke.
      Nein, nein. Ist nur der Revival in der Benriach Flasche. Die Verkäuferin wollte mir das Sample mitgeben und hatte keine andere Flasche.

    • waal hat einen neuen Beitrag "Eure Neuanschaffungen" geschrieben. 09.11.2018

      Nach einem dreiviertel Jahr Abstinenz besuchte ich heute mal wieder meine Haus & Hof-Dealerin des Vertrauens (wie an ihrer (zugegebenermaßen sehr verdrecktem) Nummerntafel erkennbar ist sie großer(!) Laphi-Fan).

      Eigentlich zog ich los um mir einen Glendronach 21 für gelegentliche Genussmomente zu besorgen, aber am (im hintersten Eck versteckten) Tobermory kam ich dann doch nicht vorbei.

      Im BenRiach Sample befindet sich der 2018er Revival (klingt komisch, ist aber so) und was würde sich nach meiner Fastenzeit wohl besser eignen als ein "Revival"? Eben!
      Somit zum Wohl!

      ...und ein schönes WE allerseits!

      [[File:Tobermory.jpg|none|fullsize]]

      [[File:1.jpg|none|fullsize]]

Empfänger
waal
Betreff:


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