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Flaschenteilung
didi1893
Fassbeschrifter
Beiträge: 788 | Zuletzt Online: 22.09.2017
Registriert am:
07.04.2017
    • didi1893 hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas" geschrieben. Gestern

      [[File:20170921_190804.jpg|none|600px|600px]]

      Kavalan Sherry Oak

      Farbe: Old oak

      Nase: Rostig und tiefdunkel glänzt der Kavalan im Glas. An der Glaswand hat sich nach dem Schwenke eine ölige und zähe Schliere gebildet aus der sich langsam einige sirupartige Tropfen lösen und wie in Zeitlupe ins Glas fließen. Alleine dieser Anblick lässt mein Herz höher schlagen und verspricht feinsten Sherry-Genuss! Dunkle Beeren und Trauben heben sich schwerfällig aus dem Premium Snifter, intensive Röstaromen und würzig herbe Holzelemente vermischen sich mit dem dunklen Sherryaroma. Getrocknete Orangenscheiben hängen an einem Bindfaden und schwingen in der Abendsonne, heiße Schokolade steht auf dem Holztisch und dampft vor sich hin. Vom Nachbartisch weht intensiver Espressoduft herüber, gebrannte Mandeln und geröstete Nüsse stehen in greifbarer Nähe. Dunkle Frucht- und Holznoten eifern um die Wette, mein Speichelfluss wird massiv angeregt, gierig warte ich auf den ersten Schluck!

      Geschmack: Dunkles und intensives Sherryaroma schlägt mit voller Wucht im Gaumen auf. Hölzerne Schärfe verteilt sich sofort auf der Zunge und ein Schluck kalter Espresso fließt über die Zunge in den Rachen. Getrocknete Rosinen und Datteln vermischen sich wieder mit alten und überreifen Orangen, das Espressoaroma wird intensiver und verströmt sein dezent bitteres Aroma. Vollmichschokolade vermengt sich mit frischen Mandeln und Haselnüssen, langsam wandelt sich die helle Schokolade in dunkle Zartbitterschokolade. Dunkles Karamell verbrennt in einem auf dem Herd stehenden Topf und intensiver Waldhonig tropft in die Schale mit Nüssen und Mandeln. Die 54% Alkoholgehalt sich wunderbar harmonisch eingebunden, langsam füllt sich der komplette Gaumen mit molliger Wärme und eine kleine Prise Pfeffer verteilt sich gleichmäßig im Mund. Langsam erlischt die fruchtige Note und herbe, trockene Holztöne dominieren den Geschmack.

      Abgang: Herb und dezent bitter geht der Geschmack in den Abgang über. Die mollige Wärme glüht noch immer im Mund, der Pfeffer wird intensiver und feuert der Zunge im Abgang richtig ein. Hölzerne Schärfe vermischt sich mit Espresso und Schokolade, die gebrannten Mandeln kommen zurück. Das intensive Gemisch aus dunklen Sherryaromen und altem, würzigen Holz bleibt lange in Erinnerung und will nie ausklingen.

      Fazit: Ein typischer Sherry-Kavalan. Intensive Frucht und Holzaromen starten ein wahres Feuerwerk der Aromen, trotz seines (wahrscheinlich) jungen Alters überzeugt der Kavalan auf voller Line und wirkt deutlich älter und reifer. Ein tolles Teil, gefällt mir sehr gut!

      23/23/23/23

      @Harvey vielen Dank für das tolle Sample!

    • didi1893 hat einen neuen Beitrag "Frisch entkorkt" geschrieben. 19.09.2017

      Gerade noch einem Kaufimpuls widerstanden und dafür gleich eine Flasche aus der prallgefüllten Vorratskammer entkorkt...

      [[File:Taghta SW.JPG|none|600px|600px]]

      Glenmorangie The Taghta

      Farbe: Tawny

      Nase: Klar und strahlend bernsteinfarben glänzt der Glenmorangie im Glas. Eine Vielzahl langer Schlieren läuft gemächlich die Glaswand hinab, getrocknete Früchte und Beeren strömen aus dem Glas. Vollmundiges Aprikosen- und Orangenaroma vermischt sich, eine dezente Schwefelnote liegt im Hintergrund. Dunkles Karamell und kurzer Schwall Malz und Getreide kommen hinzu, florale Noten und ein leicht grasiger Einschlag lassen den Glenmorangie frisch erscheinen. Eine Prise Salz, ein Hauch Leder übergehend in eine schwefelige Note, wieder grasig und blumig, dann wieder Rosinen und Pfirsich. Die Nase ist vielschichtig und gibt die unterschiedlichsten Aromen frei.

      Geschmack: Würziges Holz mit einem fruchtigen Einschlag lässt den ersten Schluck angenehm in Erinnerung bleiben. Die getrockneten Beeren kehren wieder zurück, die dezente Schwefelnote (leider) ebenfalls auch. Eine Prise Salz verteilt sich auf würzigen Holzelementen, cremig und leicht scharf fließt der zweite Schluck über die Zunge, eine Prise Pfeffer lässt den Gaumen glühen und verströmt ein herbes Aroma. Dunkles Karamell kommt zum Vorschein, fruchtige Beeren vermischen sich mit herbem Holz. Nussig geht der Taghta in den Abgang über.

      Abgang: Herb und doch fruchtig ruht der Glenmorangie auf der Zunge. Dunkles und altes Walnussaroma vermischt sich mit getrockneten Rosinen, über allem liegt diese dezente Schwefelnote und verteilt ein herbes und leicht modriges Aroma im Mund. Lang klingen diese Aromen nach und bleiben doch angenehm in Erinnerung.

      Fazit: Ein ungewöhnlicher Glenmorangie. Eigentlich ein süffiger Easy-Drinking-Dram wenn da nicht diese dezente Schwefelnote irgendwie dominant und leicht störend im Hintergrundliegen würden. Dieser Malt ist fruchtig mit sehr würzigem Holz und einer leicht salzigen Note. Ungewöhnlich und doch irgendwie lecker...

      22/22/22/21

    • didi1893 hat einen neuen Beitrag " Blindenbus die ll [update]" geschrieben. 19.09.2017

      Whisky ist nebensächlich!
      Hauptsache es ist Dir nichts passiert, der Bus kann warten!

    • didi1893 hat einen neuen Beitrag "Besiegte Kaufimpulse" geschrieben. 19.09.2017

      So sehr mich auch der Speyside Region 1973 Ma reizt und so laut sein "Kauf mich" Ruf mir in den Ohren klingt......

      NEIN! (Leider... )

    • didi1893 hat einen neuen Beitrag "[Beendet!] Ich nenne es mal "Fast-Blind FT"" geschrieben. 19.09.2017

      Westport, 10 -11 Jahre alt, über 60%

      Farbe: Auburn

      Nase: Extrem trüb und sirupartig ruht der Westport im Glas, ölige und zähe Schlieren kleben an der Glaswand. Intensive PX-Aromen und geröstete Nüsse bzw. gebrannte Mandeln heben sich kraftvoll aus dem Glas. Dunkles leicht angebranntes Karamell vermischt sich sogleich mit den Röstaromen und einem Hauch alter Orangenscheiben. Nach mehrmaligem Riechen steigt der dezent spritig wirkende Alkohol in die Nase und lässt die ü60% erahnen. Getrocknete Beeren und Mandel vermischen sich, sirupartige Süße betört die Nase. Dieser Westport ist von der Nase her genau mein Ding! Cremig mit einem Hauch von Butter, Harz und Waldhonig lädt der Westport zum Trinken ein...

      Geschmack: Wow! Kraftvoll und explosiv entlädt sich der Alkohol mit voller Wucht im Mund. Röstaromen, harziges Holz und süße getrocknete Beeren halten sich dezent im Hintergrund. Vorsichtig nehme ich einen kleinen nächsten Schluck... gebrannte Mandel und intensives getrocknetes Orangenaroma, dann füllt sich schon wieder der komplette Mundbereich mit alkoholischer Schärfe. Es brennt und glüht im Mund, trockene Holzelemente und dunkle Früchte kommen zum Vorschein, gefolgt von Schokolade und Haselnüssen. Auf eine Wasserzugabe verzichte ich heute bewusst und so geht der hochprozentige Geschmack mit einem alten Walnussaroma in den Abgang über.

      Abgang: Noch immer glüht der hohe Alkoholgehalt wärmend nach. Alte und getrocknete Holzscheite verströmen ein fein herbes Aroma. Röstaromen, getrocknete Beeren und alte Orangen liegen dezent über einer nussigen Vollmilchnote. Eine Nussmischung verströmt ihr voluminöses Aroma, langsam klingt der Alkohol und die intensiven Röst- und Nussaromen aus.

      Fazit: Was für eine Granate! Die Nase und die trübe Suppe im Glas ist genau mein Ding! Geschmacklich ist der Westport fast etwas eintönig, ansonsten finde ich diese Abfüllung sehr gelungen, gefällt mir gut!

      23/22/22/22

    • didi1893 hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas" geschrieben. 19.09.2017

      Ein geheimnisvoller Westport aus der Teilung von @Nosferatu68

      Westport, 10 -11 Jahre alt, über 60% mehr Angaben gibt es nicht...

      Farbe: Auburn

      Nase: Extrem trüb und sirupartig ruht der Westport im Glas, ölige und zähe Schlieren kleben an der Glaswand. Intensive PX-Aromen und geröstete Nüsse bzw. gebrannte Mandeln heben sich kraftvoll aus dem Glas. Dunkles leicht angebranntes Karamell vermischt sich sogleich mit den Röstaromen und einem Hauch alter Orangenscheiben. Nach mehrmaligem Riechen steigt der dezent spritig wirkende Alkohol in die Nase und lässt die ü60% erahnen. Getrocknete Beeren und Mandel vermischen sich, sirupartige Süße betört die Nase. Dieser Westport ist von der Nase her genau mein Ding! Cremig mit einem Hauch von Butter, Harz und Waldhonig lädt der Westport zum Trinken ein...

      Geschmack: Wow! Kraftvoll und explosiv entlädt sich der Alkohol mit voller Wucht im Mund. Röstaromen, harziges Holz und süße getrocknete Beeren halten sich dezent im Hintergrund. Vorsichtig nehme ich einen kleinen nächsten Schluck... gebrannte Mandel und intensives getrocknetes Orangenaroma, dann füllt sich schon wieder der komplette Mundbereich mit alkoholischer Schärfe. Es brennt und glüht im Mund, trockene Holzelemente und dunkle Früchte kommen zum Vorschein, gefolgt von Schokolade und Haselnüssen. Auf eine Wasserzugabe verzichte ich heute bewusst und so geht der hochprozentige Geschmack mit einem alten Walnussaroma in den Abgang über.

      Abgang: Noch immer glüht der hohe Alkoholgehalt wärmend nach. Alte und getrocknete Holzscheite verströmen ein fein herbes Aroma. Röstaromen, getrocknete Beeren und alte Orangen liegen dezent über einer nussigen Vollmilchnote. Eine Nussmischung verströmt ihr voluminöses Aroma, langsam klingt der Alkohol und die intensiven Röst- und Nussaromen aus.

      Fazit: Was für eine Granate! Die Nase und die trübe Suppe im Glas ist genau mein Ding! Geschmacklich ist der Westport fast etwas eintönig, ansonsten finde ich diese Abfüllung sehr gelungen, gefällt mir gut!

      23/22/22/22

    • didi1893 hat einen neuen Beitrag "Morsezeichen aus der analogen Whiskywelt" geschrieben. 19.09.2017

      Zitat von Hobbit im Beitrag #65
      Zitat von Hobbit im Beitrag #61
      Ich habe keinen Katalog bekommen


      Heute ist einer gekommen

      Gleich in den Müll?


    • didi1893 hat einen neuen Beitrag "Großsamples - Speyside Region 1973 Ma - Private Bottling (FT angehängt)" geschrieben. 19.09.2017

      An einem 10cl Sample hätte ich auch Interesse!

    • didi1893 hat einen neuen Beitrag "Besiegte Kaufimpulse" geschrieben. 18.09.2017

      Zitat von Gloin im Beitrag #4
      Ich habe es geschafft, den Bunnahabhain 1990 von Alambic bisher nicht zu kaufen!


      Um den schleiche ich auch schon eine Weile herum...

    • didi1893 hat einen neuen Beitrag "Nun auch endlich hier" geschrieben. 18.09.2017

      Hallo @Mr_Basilikum
      willkommen bei den Fassstarken!
      Und ja, hier tummeln sich viele bekannte Gesichter...


      Grüße

    • didi1893 hat einen neuen Beitrag "[Winner: didi1893]Achtung Sommerverlosung!!! " geschrieben. 17.09.2017

      Ich habe nur meine Eindrücke nieder geschrieben....

      Ich denke jeder schmeckt oder empfindet Aromen anders. Auf jeden Fall beneide ich Dich um Deine kleine Brennerei und Deine Kreationen!

    • didi1893 hat einen neuen Beitrag "Aktuell im Glas" geschrieben. 17.09.2017

      Tommeks Eigenkreation aus der Sommerverlosung!

      Lecker!

    • didi1893 hat einen neuen Beitrag "[Winner: didi1893]Achtung Sommerverlosung!!! " geschrieben. 17.09.2017

      [[File:Sommerverlosung.jpg|none|600px|600px]]


      Farbe: Deep Cooper

      Nase: Gleich beim Einschenken haben sich ölige und sirupartige Schlieren im oberen Bereich des Premium Snifter Glas gebildet. Relativ schnell fließen die Tropfen aus der Schliere wieder ins Glas zurück. Ein Hauch Gemüse bzw. Karotten liegt in der Luft, dezente Orangenaromen und eine Prise Minze verleihen dem Malt eine ungewöhnliche Note. Malziges Bier, leichte Zitrusfrüchte, fruchtige Süße, Karamellbonbon, Pfirsich, fruchtige Banane und abgestandenes Weizenbier kommen mir spontan beim Nosing in den Sinn. Der Alkohol ist harmonisch eingebunden, die Nase wird immer frischer und minziger. Wieder steigen Hefe und Malz auf und vermischen sich mit überreifen Bananen, fruchtiger Süße und frischer Minze.

      Geschmack: Wieder diese malzige Biernote, Brustkaramellen kleben auf der Zunge, ein zerkauter Klumpen Weißbrot schwimmt unter der Zunge. Ein wenig erinnert mich der erste Schluck an einen Bierbrand. Herbe Holztöne und getrocknete Hefe, dezent hölzerne Bitterkeit entsteht, wieder kommt dieses intensive und frische Eukalyptus- bzw. Minzearoma zur Geltung. Rauchige Elemente werden intensiver, Asche vermischt sich mit geräuchertem Schinken oder Bauchspeck. Beim zweiten Schluck steht wieder die malzige Biernote im Vordergrund, Getreidearomen zeigen sich und dann dominiert wieder diese unglaublich minzige Frische. Herbe Holzstücke, cremige Butter, etwas Waldboden und ein Hauch von unreifen Walnüssen... Die herben und süßen (malzigen) Aromen wechseln sich ab und mit einer feinen Hefenote geht der ungewöhnliche Tropfen in den Abgang über.

      Abgang: Wieder melden sich leichte Rauch- und Speckaromen, herbe Holznoten und eine malzige Biernote. In Wasser aufgelöste Hefe ruht noch unter der Zunge, Malz und Minze vermischen sich zu einer ungewöhnlichen Geschmacksrichtung. Der Alkohol macht sich doch langsam bemerkbar, die angenehme und ungewöhnliche Aromenmischung klingt noch lange nach.

      Fazit: Was soll ich dazu sagen? Dieser Malt bzw. Brand hat mich völlig überrascht und beeindruckt! Klar, der Vergleich mit Bierbrand und abgestandenem Weizenbier muss sich dieses Destillat gefallen lassen, wobei diese Bezeichnung nicht negativ gemeint ist. Das extreme und intensive Minze- oder Eukalyptusaroma ist beeindruckend, die malzige Hefe klebt noch immer im Gaumen. Ein toller Tropfen! Kompliment mein lieber @Tommek

      20/20/20/20 80 Punkte für dieses einmalige und ungewöhnliche Geschmackserlebnis!

    • didi1893 hat einen neuen Beitrag "Fassteilung: Doppelpack Single Grains, North British 1994 und Girvan 1989" geschrieben. 17.09.2017

      Auch wenn Grains bei mir ein Nischenprodukt sind, ein Grain hat mich bisher noch nie enttäuscht.

      Sind 0,5er oder 0,70er Flaschen geplant?

Empfänger
didi1893
Betreff:


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