X
Zum Seitenanfang Schritt hoch Schritt runter Zum Seitenende
[b][/b]
[i][/i]
[u][/u]
[big][/big]
[code][/code]
[quote][/quote]
[spoiler][/spoiler]
[url][/url]
[img][/img]
[video][/video]
Smileys
happy
smile
lol
zwink
mrgreen
oops
cool
hm
oehm
sad
roll
zunge
shock
arrow
kaffee
xmas
finger
engel
keks
motz
crushed
eek
love
freak
box
ratlos
teach
hammer
ragnar
slainte
thump
chat
mampf
kratz
whisp
cele
trooper
death
rip
pop
bang
pray
close
platz
flag
kinn
kotz
raushier
☑️
❌️
[mail][/mail]
[pre][/pre]
Farben
[rot][/rot]
[blau][/blau]
[gruen][/gruen]
[orange][/orange]
[lila][/lila]
[weiss][/weiss]
[schwarz][/schwarz]
Flaschenteilung
Admin/Mod-Ruf
Tom na Gruagaich
Fassbeschrifter
Beiträge: 893 | Zuletzt Online: 21.08.2018
Registriert am:
10.04.2017
Landkarte

anzeigen
    • Tom na Gruagaich hat einen neuen Beitrag "Welchen Single Malt < 30 Euro könnte Ihr noch guten Gewissens empfehlen?" geschrieben. Heute

      Also mit deversen Aktionscodes, Newletteranmeldungsgutschein, Beifang zur Versandkostenoptimierung und vielleicht noch ein paar Wiedergutmachungsgutscheinen für defekte Verpackungen kann ich mir viele Whisky schön rechnen :)
      Aber der Bunna 12 ist zwar auch für mich fraglos ein toller Einsteiger, der seine paar Euro über 30 auch wert ist, aber es geht doch hier um unter 30 Euro. Da fällt er dann doch raus aus der Liste.

      Aber die Fazitliste von @Bruno59 ein paar Beiträge drüber sieht schon spannend aus. Einiges kenne ich und kann ich unterschreiben, einiges nicht. Ich sollte wohl wirklich mal die Tullibardines probieren.

    • Tom na Gruagaich hat einen neuen Beitrag "Überbewertete/Überteuerte Standards bis 18yo" geschrieben. Gestern

      Zitat von Gloin im Beitrag #19
      Zitat von moab21 im Beitrag #18
      Der Macallan 12. Ein guter Whisky, aber 70 Euro und mehr ?! Ich fand bisher alle "jungen" Glenfarclase schrecklich (10,15 und 105). Tullibardine BF, Glen Grant 12 oder Ledaig 10. Alles mehr oder weniger trinkbar, aber mmn nicht gerade der große Wurf.


      Das erinnert mich an etwas. Ganz übel finde ich den aktuellen Tobermory 15. Und das für 140 Euro, für einen 15-jährigen! Der hat von mir gerade einmal 77 Punkte bekommen.



      Welchen meinst du?
      Der "alte" Tobermory 15 in der Holzkiste ist ja nicht mehr, darum teuer und die neuen sind nun nicht gerade Standards. zu teuer hin oder her.

      Ansonsten finde ich grundsätzlich viele Whisky eigentlich zu teuer. Zu teuer ist ja auch eine Frage des persönlichen Standpunktes.
      Überbewertet ist für mich sicherlich der Glenmorangie 18. Selten so eine Enttäuschung im Glas gehabt. Glenlivet 18 ist nun auch nicht so toll. Und der ein oder andere Standard bis 18 ist auch nicht sein Geld wert. Aber das ist ja immer auch Geschmackssache.

    • Tom na Gruagaich hat einen neuen Beitrag "Was mich gerade nervt..." geschrieben. Gestern

      "Someone added a new whisky to the Marketplace which you've got in your wishlist:"-Nachrichten.
      Da addded jemand ständig diesen Daftmill hoch, zu Mondpreisen. Die Leute haben echt keinen Anstand mehr. Wenn man damit nicht auch dutzende "Gute" treffen würde, sollte man die Steuerbehörden der jeweiligen Länder mal mehr auf solche Marktplätze hinweisen ...

    • Tom na Gruagaich hat einen neuen Beitrag "WM-Wichteln 2018" geschrieben. 14.08.2018

      @JörgW
      Konntest du schon mal an den Wichteln naschen? Ist deine Nase also wieder hersgestellt?

    • Tom na Gruagaich hat einen neuen Beitrag "St. Kilian Distillers" geschrieben. 09.08.2018

      Zitat von malthead-84 im Beitrag #106
      Der erste 3 jährige kostet leider 200 schleifen.... ist dezent übertrieben...


      Ja, aber der zählt nicht, da es die erste Whisky-Abfüllung ist. Sammlerbonus schon mit eingerechnet. Interessant wird es, wenn danach das zweite, dritte, vierte Batch kommt.

    • Tom na Gruagaich hat einen neuen Beitrag "St. Kilian Distillers" geschrieben. 09.08.2018

      Ich habe letztens Batch 4 probiert und war sehr angetan. Gekauft habe ich nur aus dem Grund nicht, da ich gerade eh nicht weiß, wie ich das alles trinken soll. Und das wäre eine Trinkflasche gewesen. Die 25 Euro für 0,35, die er gekostet hätte (ja, es gibt ihn auch etwas günstiger) sind relativ fair, wenn auch nicht günstig. Ich hoffe, dass der reguläre Single Malt Whisky, der NAS bzw. 3 JAhre alt sein wird, ähnlich gut schmeckt, eigentlich sogar noch etwas besser und preislich nicht in andere Sphären abdriftet. So 25-30 Euro pro halbe Flasche ist ein Preis, da kann man sich schon mal was zulegen. Sind ja auch schon 50-60 für die ganze.

    • Tom na Gruagaich hat einen neuen Beitrag "Grüße aus dem Norden Münchens" geschrieben. 07.08.2018

      Willkommen hier im Forum.
      Wenn ich München lese möchte ich dich gleich auf unseren kleinen, offenen und unregelmäßigen Stammtisch hinweisen. Hier mehr dazu:
      Offener Whiskystammtisch in München

      Da sehe ich gerade, ein Treffen wäre eh mal wieder fällig :)

    • Tom na Gruagaich hat einen neuen Beitrag "Rauchempfinden stumpft massiv ab?" geschrieben. 07.08.2018

      Wow, soviele Seiten, ich hoffe ihr verzeit mir, dass ich das nich alles en datail nachlesen kann. Aber zum Thema.

      Wenn man einen Laien einen Whisky vorsetzt, kommt nicht selten die Antwort, dass Whisky eine rauchige Spitiuose ist. Das liegt daran, dass durchaus über die Fassreifung bereits leicht rauchige Komponenten in den Brand übergehen, so dass er rauchiger wirkt als z.B. ein Obstbrand oder eine klare Spirituose.
      Viele Whiskybrennereien verwenden minimale ppm-Werte für ihren Brand. Ich glaube @Eagle Eye hatte dazu schon mal was wo geschrieben. Natürlich gibt es auch ganz "rauchfrei" seitens des Malzes, aber am Ende dann doch nicht.

      OK, stumpt das Rauchempfinden ab? Nein, ich würde eher von Gewöhnungseffekt sprechen. Rauch ist ein dominantes Arome, eine Gewöhnung daran erlaubt, die Aromen dahinter wahrzunehmen. Was nicht heißt, dass ich nicht auch noch minimale Holzrauchkomponenten in irgendwelchen Refillfässern schmecken kann.
      Dalwhinnie ist nun nicht mein Ding, aber der Oban 14 Jahre ist merklich rauchig. Wenn man zuvor aber einen Ardbeg getrunken hat, wird man sich schwer tun, diesen Rauch wahrzunehmen. Aber am nächsten Tag schmeckt man ihn wieder, wenn zuvor kein starkter Torfer getrunken wurde. Zudem hängt es immer auch von der Tagesform ab, ob man solch leichte Rauchnoten wahrnimmt oder nicht. Es gibt Tage, da schmeckt ein Ocotmore zuckersüß und manchmal kann man ihn nicht trinken vor lauter Aschenbecher.

      Ich hatte da beim Essen letztens einen Endgegner in Form eines Schwarzwälder Schinkens. Ich konnte mit dieser Rauchmenge nichts anfangen. Zwei Tage davor war er noch lecker.

    • Tom na Gruagaich hat einen neuen Beitrag "Welches Geschmacksprofil sollte ein Whisky idealerweise haben und welches nicht?" geschrieben. 02.08.2018

      Gibt es ein ideales Geschmacksprofil für mich?
      Nein.

      Gibt es für mich No-Go-Aromen?
      Ja, aber es ist alles auch eine Frage der Dominanz im Gesamtprofil.

      Ich kann diese Frage für mich nicht beantworten. Ich bin da wohl zu vielseitig.

    • Tom na Gruagaich hat einen neuen Beitrag "Fettercairns neue "Range"" geschrieben. 02.08.2018

      Fetter"who"?
      Ich finde es interessant, wie manche meinen, sie könnten mit einer absuluten Außenseiterbrennerei abslute Spitzenpreise erzielen. Gerade 12y, 40% und 55 Euro sind völlig aus der Realität gefallen, wenn man gerade auch sieht, was z.B: Glenallachie vor kurzem gemacht hat.

    • Tom na Gruagaich hat einen neuen Beitrag "Whiskybase - neues Design" geschrieben. 01.08.2018

      Zitat von StyrianSpirit im Beitrag #23
      @Tom na Gruagaich Da bin ich ganz Deiner Meinung, dass Review Notes am besten in Kombination mit einer Text-Beschreibung funktionieren! Zum Thema Whiskybase-Änderungen passt das deshalb, weil es diese Möglichkeit nun offenbar nicht mehr gibt, was m.E. eine wesentliche Änderung bzw. Neuerung darstellt. Die man dann gut oder schlecht oder nicht so enstcheidend finden kann ...


      Ich glaube schon, ich habe mal auf Review geklickt und man kann da einiges eintragen. Ich muss selber erstmal ausprobieren, wie das nun funktioniert.

    • Tom na Gruagaich hat einen neuen Beitrag "Whiskybase - neues Design" geschrieben. 01.08.2018

      @StyrianSpirit
      Wie gesagt, jeder wie er will. Aber diese Review Notes bringen eigentlich nur was in Kombination mit Text, bzw. im Zweifel nur für einen persönlich was. Eine Review Note ohne Text z.B. von dir oder jemand anderen hilft mir nicht weiter, wenn ich mich über einen Whisky informieren will. Das ist wie mit einer reinen Bewertung ohne Note, nur das diese eben in der Masse verschwindet und nicht prominent und platznehmend unter dem Whisky steht und die eigentlich allgemein interessanten Notes zum Teil weit nach unten verdrängt.

      Aber dieses Thema kann man eher in dem anderen Thread weiter spinnen, hier geht es ja um Neuerungen der Base.

    • Tom na Gruagaich hat einen neuen Beitrag "Whiskybase - neues Design" geschrieben. 01.08.2018

      Zitat von StyrianSpirit im Beitrag #19

      Wie findet Ihr diese Änderung, geht Euch die Ersteindrucks-, Preis- und Präsentationsbewertung der Whiskies ab?


      Ich finde es gut, dass es nur noch dezente grüne Strichlein sind und nicht mehr diese massiven blauen Balken.
      Wie ich zu review notes im allgemeinen stehe, habe ich ja hier schon dargelegt.

    • Tom na Gruagaich hat einen neuen Beitrag "Ach, hätt' ich mal..." geschrieben. 01.08.2018

      Rückblickend gibt es natürlich einiges, wovon ich mir mehr hätte zulegen sollen. Ach hätte ich nur mehr Port Ellen gekauft, oder (noch) mehr Bladnoch eingelagert oder vom dem ein oder anderen 2 oder 3 Flaschen gekauft, als er noch 1/5 gekostet hat und nicht nur die eine gleich geöffnet. Allerdings schwang da immer die damals aktuelle persönliche Einstellung zu dem Whisky und dem entsprechenden Geld dahinter mit. Es ist nun mal einfach so. Es gibt auch einfach genug leckeres neues.

      Es gibt nur einen Fall, da beiß ich mir ein wenig in den Hintern. Ich habe mir von diesem Karuizawa damals nur 1 Flasche gekauft, weil er in der FT lecker war, halt genau 60 Euro lecker, aber mehr halt nicht. https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...spirit-of-asama
      Ich wusste eigentlich, dass der preislich abgehen würde, wie stark aber nicht. Da ärgere ich mich wirklich, nicht einfach ne Kiste in den Keller gestellt zu haben. Dann würde ich nämlich auch nicht solche Hemmungen haben, das Gute Stück zu öffnen.

    • Tom na Gruagaich hat einen neuen Beitrag "Das "blinde" Opfer (Opfer Nr. 12: Oldie61)" geschrieben. 30.07.2018

      Zitat von Murxus im Beitrag #210

      Was ich als erster Eindruck zu "Mary Stuart" habe hat sich beim 2. probieren bestätigt: das muss ein Destillat aus Wein sein, nicht aus Bier. Eben diese ausgesprochen sanfte Weinigkeit und sehr lecker . Ob das jetzt ein Cognac, Armagnac, Brandy oder ein guter Weinbrand ist vermag ich mangels eigener Erfahrungenen nicht zu sagen, aufgrund der Namensgebung würde ich aber auf eine französische Herkunft tippen.

      "Queen Victoria" ist dagegen klar ein Whisky, den muss ich aber nochmal im Glas haben um was dazu sagen zu können.



      Queen Victoria ist auf jeden Fall ein Whisky, stimmt :)

      Und auch Respekt, Mary Stuart war mal kurzfristig Königin von Frankreich. Ich habe dir einen Fassstarken Cognac unterjubelt, der meiner Meinung nach jedoch recht whiskyöhnliche Noten aufweist. Es ist ein 40jähriger Comandon von 1977. Dieser hier, mangels Cognac Base ein Shoplink. https://whic.de/comandon-1977-single-cas...frankreich.html

    • Tom na Gruagaich hat einen neuen Beitrag "[FT verteilt] der neue Bladnoch 10y OA Ex-Bourbon vs. Sparringspartner aus der Armstrong-Ära" geschrieben. 30.07.2018

      @NONkONFORM
      was bedeutet das konkret für die beiden Whisky aus der Teilung und das Sample, dass du noch mitbestellt hast:

      Bladnoch 10y Bourbon:
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...och-10-year-old
      Batch-Abfüllung, gebrannt von den Armstrongs, geblendet von Ian MacMillan, Originalabfüllung.

      Bladnoch 11y Distillery Label:
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...och-11-year-old
      Batch-Abfüllung, gebrannt von den Armstrongs, geblendet von den Armstrongs, Originalabfüllung.

      Bladnoch 8y Heavily Peated:
      https://www.whiskybase.com/whiskies/whis...adnoch-2009-whb
      Single Cask, gebrannt von den Armstrongs (letztes Produktionsjahr), Abgefüllt vom "Whiskybroker" (Sohn vom R. Armstrong).
      Der Whisky ist, wie du feststellen wirst, nicht heavily peated, sondern merklich aber leicht getorft. Hier wurden wohl Malze gemischt. Die Armstrongs experimentierten schon immer mit eher leichter getorften Whisky, auch wenn der Großteil der Produktion ungetorft war. Bei der geringen Produktionsmenge (100.000 Liter/Jahr) kann man fast davon ausgehen, dass es nur eine sehr geringe Anzahl Brennvorgänge waren, bei denen wirklich getorftes Malz verwendet wurde.

    • Tom na Gruagaich hat einen neuen Beitrag "[FT verteilt] der neue Bladnoch 10y OA Ex-Bourbon vs. Sparringspartner aus der Armstrong-Ära" geschrieben. 30.07.2018

      @NONkONFORM
      Hier im Forum steht schon ne Menge über Bladnoch und deren Geschichte:
      Sammelthread Bladnoch

      Dazu nun noch mein persönlichen Eindrücke und Informationen, was meine Eindrücke bezüglich Whisky und Abfüllgebahren betrifft.

      Raymond Armstrong, sein Bruder und zwei weitere Anteilseigner haben 1994 die stillgelegte Brennerei von United Destillers Diageo gekauft. Anfänglich war geplant, da eine Ferienhausanlage zu machen, aber beim Anblick der Brennerei wurden sie ein wenig angefixt und haben sich um den Rückkauf der Brennereilizenz bemüht. Diese haben sie auch unter der Auflage, nicht mehr als 100.000 Liter pro Jahr zu produzieren, von Diageo bekommen. Von da an wurde alles in Stand gesetzt und gebrannt, eher als Nebenerwerb. Parallel gab es Veranstaltungräume und insbesondere die Lagerkapazitäten wurden vermietet. Nicht wenig Arran Single Malt Whisky reifte in Bladnoch. Zudem befand ich in dem Gelände auch das Lager von whiskybroker.co.uk, welches der Sohn von Raymond leitete und immer noch leitet, allerdings nun in eigenen Räumen ein paar Ortschaften weiter. Die Brennerei hatte eine Handabfüllung und die Etiketten wurden auch per Hand, teilweise mit Kleister auf die Flaschen gebracht. Soviel zum Thema "Massenproduktion". Die Altersangaben auf den grünen Etiketten sind zusätzlich aufgeklebt, nicht gedruckt. Teilweise findet man Angaben zu Fässern und Fasstyp nur auf dem beigefügten Anhänger.

      Die Abfüllungen der Armstrongs erkennt man an den dunkelgrünen Etiketten, wahlweise mit Schaf (meist Sherry), Highland-Rind (meist Bourbon) und der Brennerei (meist Batches) als Label. Dann gab es noch hellere Etiketten, die irgendwie wie aus dem Tintenstrahldrucker ausschauen und es vielleicht sogar sind.

      In den Lagern befand sich Altbestand von Diageo, die wurden ebefalls abgefüllt. Grundsätzlich kann man sagen, dass jeder Whisky, der von den Armstrongs abgefüllt wurde und mehr als 13 Jahre Alter aufweist, aus dem alten Brennereibestand kam. Es gibt demnach auch eine Produktionslücke von 1993 bis 2000.
      Raymond war unglaublicher Whisky-Enthusiast. Zwar wurde nur ein paar Wochen im Jahr gebrannt (100.000 Liter Limit), aber es gab ein eigenes Forum (Bladnoch-Forum) mit speziellen Abfüllungen auch anderer Brennereien. Raymond machte Lobbyarbeit für Whiskynerds. Dementsprechend gab es auch fast nur Single Cask Abfüllungen, oft auf 55% eingestellt, manchmal auch auf 46%, manchmal mehr und sehr selten Batches. Es kam auch schon mal vor, dass auf Anfrage es eine Abfüllung an einem bestimmten Datum gab und es zudem noch eine Handvoll spezieller Etiketten gedruckt wurden (zu Hochzeit eines Freundes, 3 Flaschen!) Es war sehr familiär. Und genau das war es, was mir an der Brennerei gefiel.
      Leider holte die harte wirtschaftliche Realität die Brennerei ein. Es musste sehr viel modernisiert werden und die 4 Anteilseigner waren sich uneins über die weitere Zukunft der Brennerei. Angeblich wurde 2009 zuletzt gebrannt und danach nicht mehr, da alles viel zu marode war. Man entschied sich für einen Verkauf. Die Beschränkung auf 100.000 Liter war nun vertraglich wohl auch ausgelaufen und man durfte fleissig produzieren.

      Im Jahr 2015 kaufte ein australischer Joghurt Magnat die Brennerei, um den Whisky in den weltweiten und speziell australischen premiummarkt zu bringen. Die Brennerei wurde komplett entkernt und neu ausgestattet. Man kann sagen, wenn in einigen Jahren der neue Whisky von 2017 in den Flaschen landet, dass es per Definition eine neue Brennerei sein wird. Ich bin gespannt, ob der Charakter dann ähnlich sein wird, oder nicht. Bis dahin wird aus Altbeständen abgefüllt. Der 15er Adela und der Samsars, sowie der neue 10er Bourbon wurden demnach in der Armstrong Ära gebrannt, der 25er Talia noch von UD bzw. Diageo. Während die Armstrongs ihren Whisky selber blendeten, ambitioniert leienhaft, setzt der neue Investor auf professionelles Fachwissen: sie holten sich mit Ian MacMillan den ehemaligen Burn Stewart Master Blender ins Boot, welcher für Tobermory/Ledaig, Deanston und Bunnhabhainn verantwortlich war.

    • Tom na Gruagaich hat einen neuen Beitrag "Hausbar von Helmut Schmidt" geschrieben. 30.07.2018

      Hier ist das Foto ein wenig größer:
      http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotost...e-162681-6.html
      Erkennen kann ich aber auch nicht so arg viel außer JW Red und Ballentines.

Empfänger
Tom na Gruagaich
Betreff:


Text:
Sie haben nicht die erforderlichen Rechte, um einen Gästebucheintrag zu verfassen.


disconnected Stammtisch Mitglieder Online 29
Xobor Forum Software © Xobor