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Flaschenteilung
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Tom na Gruagaich
Fassbinder
Beiträge: 620 | Zuletzt Online: 20.02.2018
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    • Tom na Gruagaich hat einen neuen Beitrag "Britischer, Französischer, Spanischer Stil" geschrieben. 17.02.2018

      Ich bin definitiv kein R(h)um-Kenner, aber vielleicht ist die Einschätzung von jemanden, der noch keinen Komplettüberblick hat ggf. ganz hilfreich, um eine ebenfalls sicherlich ungenügende Einteilung in Stilen zu erklären. Bei Whisky ist ja auch so, dass nicht alle Islays heftig getorft sind. Des weiteren gibt es bei jedem Stil, auch beim Rum, einfach gute und schlechte Qualitäten. Von daher ist das Thema "industrieller" Rum zu negativ behaftet. 99% vom Single Malt Whisky sind "industrieller" Whisky.

      Meine Meinung zum französischen Stil, oder Rhum Agricole:
      Der große Unterschied ist die Verwendung von Zuckerrohr anstatt Melasse und der Tatsache, dass die Rhum nicht gsüßt oder irgendwie aromatisiert werden dürfen. Zudem habe ich das Gefühl, dass viele Rum Agricole auch in europäischer Eiche reifen (z.B J.M.) und demnach entsprechende Aromen aufnehmen. Einerseits sind die für uns Whiskytrinker besonders interessant, da sie eher leicht und unsüß sind und entsprechende Fassaromen mitnehmen, die uns an Whisky erinnern. Andererseits hatte ich bei einigen auch Cachaca Aromen, die vom Zuckerrohr kommen und die auch nicht jeder gleich mit Rum assoziiert. Sprich, spannende Sache, aber in vielen Punkten weit davon entfernt, was wir landläufig als Rum bezeichnen. Dennoch empfehlenswert, insbesondere z.B. mal ein Rhum J.M als gutes Beispiel

      Der spanische Stil ist meines Erachtens eine zweischneidige Sache. Es gibt "Klassiker", die sich gut zum Mixen eignen (kubanischer Rum), aber auch einiges, was sicherlich pur ins Glas kommen sollte. Allerdings habe ich das Gefühl, dass beim spanische Stil besondern oft stark nachgezuckert wird. Z.B. beim Zacapa oder beim Botucal. Ich hatte aus dem Stil nicht nichts von einem UA, so dass mir diese Rum zu gefällig und vor allem zu süß sind. In Falle von Kuba ist der Mulata 15 zu empfehlen, der nicht ganz so süß ist. Ansonsten schmeckt "Kuba" meist ein wenig alkoholisch, meiner Meinung nach, und ist eher ne Mixspirituose.

      Der britische Stil ist für mich der interessanteste. Die Jamaica Rum kann man in der Tat am ehesten mit "klassischem Rum-Aroma"-Noten beschreiben ... nur natürlich viel besser. Die anderen Rums, die ich in dem Stil kenne sind allesamt sehr massiv, schwer und aromareich. Nichts für nen Mojito und auch nichts für schwache Geschmacksnerven. Allerdings gibt es zum Teil große Unterschiede, ob es nun ein Appleton oder ein Caroni aus Trinidad oder einer aus Guyana ist, da gibt es schon Unterschiede, zumal auch hier zum Teil unterschiedlich stark gezuckert wird. Am besten auch hier auf einen UA ausweichen. Ein Klassiker ist jedoch der Appleton 12y, sehr zu empfehlen als Standard.

      Ich für mich lasse mittlerweile den spanischen Stil etwas links liegen, einfach zu viel Zucker. Der britische Stil sagt mir einfach am meisten zu.

    • Tom na Gruagaich hat einen neuen Beitrag "RE: Experiment - Vergleichbarkeit von Tastingnotes" geschrieben. 14.02.2018

      Zitat von ASWhisky im Beitrag #734
      gut dann jetzt die Auflösung von @Tom na Gruagaich

      Zitat
      Wenn das kein Ardbeg TEN ist, dann zweifle ich an meiner Nase und meinem Gaumen, oder an den Unterschieden zwischen den jungen Islay Whisky.
      Schmecken eh alle gleich


      wie TnG schrieb, es war der Ardbeg Ten



      Danke für die Blumen, aber nun die ganze Wahrheit!
      Beim Verkosten war ich voll auf der Ardbeg TEN -Schiene, so sehr, dass ich nach dem Notes Verfassen mir noch nen Ardbeg TEN mit dem Samplerest eingeschenkt hatte. Meiner ist ne Literflasche von ca. 2014, seit 2 Jahren (!) geöffnet. Das waren für mich im Rahmen normaler minimaler Batchvariationen der gleiche Whisky.

      Aber am nächsten morgen: beide Gläser rochen so vollkommen unterschiedlich, dass ich dann doch dachte, dass es zwei Whisky wären (dachte eher an Lagavulin 8).
      Von daher:
      - entweder war früher nicht alles besser
      - oder die 2 Jahre offen machen was mit dem Whisky, also substantiell, dass am nächsten morgen weniger Aromen vorhanden sind, die Flüchtigkeit erhöht wurde etc, aber das kann ich mir fast nicht vorstellen.
      - oder, und das ist das Thema von @Noface83 :

      Zitat von Noface83 im Beitrag #733

      Also doch Ardbeg - das war mein erster Gedanke beim verkosten aber meine Flasche daheim hatte schon merkliche Unterschiede. Haben die solche Batch-Schwankungen - verrückt !


      Auf jeden Fall war der 2014 zum 2017 weder besser noch schlechter noch merklich anders trotz der 2 offenen Jahre, außer im leeren Glas am nächsten morgen.

    • Tom na Gruagaich hat einen neuen Beitrag "RE: Experiment - Vergleichbarkeit von Tastingnotes" geschrieben. 14.02.2018

      Da gibt es so krass nach künstlicher Zitrone riechende Klosteine. Die assoziiere ich auch gelegentlich ;)

    • Tom na Gruagaich hat einen neuen Beitrag "RE: Experiment - Vergleichbarkeit von Tastingnotes" geschrieben. 14.02.2018

      @DocE.Brown
      Es gab doch hier eine Umfrage, dass die liebhaber rauchiger Whisky größtenteils Nichtraucher sind, oder?
      Ich mag Torf & Rauch ... und Schinken und Lagerfeuer und und und, aber ich bin "fast schon militanter" Nichtraucher. Also nun

    • Tom na Gruagaich hat einen neuen Beitrag "Fassstark.de deckt auf: Salz im Whisky? [Neu: Bunna & Pulteney]" geschrieben. 14.02.2018

      Zitat von J.F.K. im Beitrag #115
      Ihr tut ja beinahe so, als wenn jeder Raucher salzig schmecken würde...
      Mir fällt - ehrlich gesagt - im Moment nicht einmal einer ein, dem ich Salz attestieren würde...
      "Salz" ist also ein höchst selten anzutreffendes Phänomen. Und wie hoch ist also dann die Wahrscheinlichkeit, daß Ihr einen solchen auch analysiert habt?


      Ich stimme dir da zu. Daher bin ich gespannt auf den Bunna und den Old Pulteney, die beide doch oftmals mit salzigen und maritimen Noten beschrieben werden.
      Ich bin jedoch ein Verfechter der Theorie der "Salzassoziation", sprich eigentlich kein Salz da, aber ein Aroma im Mund, dass das salzige vorgaukelt. Von daher bin ich gespannt, ob die Ergebnisse in die Richtung laufen.

    • Tom na Gruagaich hat einen neuen Beitrag "Fassstark.de deckt auf: Salz im Whisky? [Neu: Bunna & Pulteney]" geschrieben. 14.02.2018

      Zitat von JörgW im Beitrag #116
      Die Wahrnehmungsgrenze ist doch wirklich sehr individuell. Für den einen ist eine Speise versalzen, der andere nimmt noch mal den Salzstreuer zur Hand.


      Nun ja, bei den Werten, bei dem wir uns hier Bewegen, ist die ungesalzene Speise wohl schon "versalzen".

      Ansonsten haben wir ja schon über Wahrnehmungsgrenzen diskutiert:

      Zitat von Quin im Beitrag #57
      Zitat von Quin im Beitrag #45
      Aber, aber, aber... Der gleichen PDF ist zu entnehmen, dass sich der Natriumgehalt im Speichel je nach Stimulanz verändert. Stimulanz = Speichelfluss.

      unstimuliert bei 2-26 mmol/l
      stimuliert bei 13-80 mmol/l

      Laut dieser Seite entspricht 1mmol 18,0182mg, also ~18.

      Das würde bedeuten, dass der Salzgehalt...

      ..bei unstimulierten Speichel ab 36mg zu schmecken ist
      ..bei stimulierten Speichel ab 234mg zu schmecken ist




      Ich muss mich korrigieren. @Murxus hat mich darauf hingewiesen das mol nicht gleich mol ist und daher für Salz andere Mengen gelten als für Zucker aus dem Beispiel. Also müssen wir 18 durch 58mg ersetzen, was dann bedeuten würde, dass Salzgehalt...

      ..bei unstimulierten Speichel ab 118mg zu schmecken ist
      ..bei stimulierten Speichel ab 754mg zu schmecken ist

      Da (zumindest unser) Speichelfluss durch Whisky stimuliert wird, wird es wohl eher beim zweiten Beispiel für uns stimmen. Und damit sind wir dann so ziemlich bei @NONkONFORM s Zahlen. Ich verbeuge mich ehrfürchtig.

      Und Dank an @Murxus !

    • Tom na Gruagaich hat einen neuen Beitrag "Fassstark.de deckt auf: Salz im Whisky? [Neu: Bunna & Pulteney]" geschrieben. 14.02.2018

      OK, in den getorften scheinen demnach mehr Sulfatsalze enthalten zu sein. Der Grenzwert für Trinkwasser liegt dabei bei 250mg/Liter, mehr als das 5-fache vom Octomore.
      Unser Trinkwasser hier in Augsburg hat 19mg/l, also weniger, aber dann doch nicht so viel weniger.

      Wo liegt denn bei Sulfatsalzen die Wahrnehmungsgrenze?

    • Tom na Gruagaich hat einen neuen Beitrag "Fassteilung Tullibardine 2016 Sherry Cask " geschrieben. 13.02.2018

      Zitat von Noface83 im Beitrag #10
      Woll ma uns einen Anteil teilen @Tom na Gruagaich



      @Noface83
      Das ist ne Sache, da bin ich dabei. Danke dir!



      1 Anteil59€

      Liste:

      20 Anteile Harvey
      1 Anteil Nosferatu68
      1 Anteil sr_tobi
      1 Anteil Laird Blonag
      3 Anteile Noface83 + Friends (Tom na Gruagaich)


      Rest 14 Anteile

    • Tom na Gruagaich hat einen neuen Beitrag "Fassteilung Tullibardine 2016 Sherry Cask " geschrieben. 13.02.2018

      Zitat von Harvey im Beitrag #7
      Zitat von Tom na Gruagaich im Beitrag #6
      Auch wenn der Preis "heiß" ist: gehen auch halbe Anteile? Nur rein theoretisch. Ich muss erstmal überlegen, ob ich 2026 Lust auf Tulli habe. Habe ja schon ein paar Anteile rumfliegen.



      Du machst es mir echt schwer. Ich wollte mir die Arbeit klein halten. Lass mich ein wenig überlegen.


      Kein Problem, falls es dir zu viel Aufwand ist. Ich muss auch noch überlegen, so oder so :)

    • Tom na Gruagaich hat einen neuen Beitrag "Fassteilung Tullibardine 2016 Sherry Cask " geschrieben. 13.02.2018

      Auch wenn der Preis "heiß" ist: gehen auch halbe Anteile? Nur rein theoretisch. Ich muss erstmal überlegen, ob ich 2026 Lust auf Tulli habe. Habe ja schon ein paar Anteile rumfliegen.

    • Tom na Gruagaich hat einen neuen Beitrag "Fassstark.de deckt auf: Salz im Whisky? [Neu: Bunna & Pulteney]" geschrieben. 12.02.2018

      Bruichladdich 16,9mg/Liter? Der empfohlene Wert für Mineralwasser für Babynahrung liegt laut schneller Webrecherche bei 20mg/Liter. Also ist der X4 für die Zubereitung von Babynahrung geeignet, oder ?

      Spaß beiseite. Das ist meines Erachtens alles schon sehr wenig bisher und wohl deutlich unter der Wahrnehmungsschwelle bisher. Wenn wir salzig beim Whisky empfinden, dann setzt sich dieses "Salzaroma" ja gegen eine Vielzahl anderer sehr kräftiger Aromen durch. Das müsste dann schon vom Inhalt her deutlich über der Wahrnehmungsschwelle liegen.

      Ne andere Frage: kann so ein geringer Salzgehalt nicht ggf. auch aus der Abfüllanlage stammen, von der Reinigung der Flaschen? In der Spülmaschine wird ja auch Salz verwendet. Ich kenne mich mit professionellen Abfüllanlagen und der Flaschenreinigung nicht so aus.

    • Tom na Gruagaich hat einen neuen Beitrag "RE: Experiment - Vergleichbarkeit von Tastingnotes" geschrieben. 12.02.2018

      Bei mir sieht es etwas anders aus. der noch Unbekannte war mein Favorit.

      1. Sample 5 (?) - 87
      2. Sample 4 (Glengoyne 18) - 85
      3. Sample 2 (Bowmore 15) - 82
      4. Sample 3 (Glenfiddich 12) - 80
      4. Sample 1 (Glendronach 12) - 80

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